| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 4.869 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- konsequenter Klassik-Look
- einfachste Bedienung
- Speichenfelgen ohne Aufpreis
- schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
- günstiger Preis
- überschaubare Leistung
- etwas klobige Fußrastenanlage
- mittelmässige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 205 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 374 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 120 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm | |
| Federung hinten | Doppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm | |
| Aufhängung hinten | Kasten-Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90 - 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit
So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen.Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat!
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Benelli Imperiale 400: Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Benelli Imperiale 400, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein modernes Adventure-Motorrad mit Fokus auf Touren, Reichweite und souveränem Fahrverhalten. Auf der anderen Seite geht es um Leichtigkeit, Stil und Alltagstauglichkeit – mit einem Charakter, der eher nach entspanntem Fahren als nach „Maximal-Performance“ klingt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Grenzen werden sichtbar – und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Plänen.
Grundidee und Motorrad-Charakter
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Adventure mit Anspruch
Die Pan America 1250 ST ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Der Anspruch ist klar: lange Strecken sollen bequem und kontrolliert abspulbar sein, auch wenn die Route mal nicht nur aus Autobahn besteht. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Alleskönner“ – mit einer Ausrichtung, die auf Stabilität, Fahrruhe und eine gewisse Gelassenheit setzt.
Benelli Imperiale 400: Retro-Feeling für den Alltag
Die Benelli Imperiale 400 steht dagegen für einen anderen Ansatz. Sie bringt Retro-Optik, ein leichtes Handling und ein Fahrgefühl, das eher auf Nähe zum Straßenbild ausgelegt ist. Statt „großer Reiseapparat“ steht hier „sympathisches Alltagsmotorrad“ im Vordergrund. Wer gern entspannt fährt, kurze Wege genießt und das Motorrad auch mal spontan nutzt, findet in der Imperiale 400 eine stimmige Richtung.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle fällt vor allem der Unterschied im Charakter auf. Die Pan America 1250 ST liefert ein deutlich anderes Leistungs- und Drehmomentgefühl: Sie wirkt wie gemacht für gleichmäßiges Dahingleiten bei höheren Geschwindigkeiten und für dynamische Beschleunigungsphasen, wenn es darauf ankommt. Das Motorrad nimmt Lastwechsel oft souverän an und vermittelt das Gefühl, dass Reserven vorhanden sind.
Die Imperiale 400 spielt dagegen in einer anderen Liga. Ihr Motorcharakter ist eher „zugänglich“ und auf entspanntes Fahren ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie untermotorisiert wirkt – aber die Art, wie Leistung verfügbar ist, ist eine andere. Wer vorausschauend fährt, im Stadtverkehr entspannt bleibt und Touren eher als Genuss statt als Zeitrennen versteht, wird die Imperiale 400 als angenehm unkompliziert erleben.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Pan America 1250 ST: Stabilität und Kontrolle
Die Pan America 1250 ST ist spürbar auf Stabilität getrimmt. Gerade bei längeren Strecken und wechselnden Untergründen wirkt das Fahrverhalten ruhig und berechenbar. Das Motorrad fühlt sich an, als wolle es „mitfahren“, statt ständig Aufmerksamkeit zu verlangen. In Kurven vermittelt es Vertrauen, und auch wenn die Situation mal unruhiger wird, bleibt der Eindruck von Kontrolle bestehen.
Imperiale 400: Wendigkeit und Leichtigkeit
Die Imperiale 400 punktet vor allem durch ihr handliches Auftreten. Im Stadtverkehr, bei engen Passagen und beim Rangieren wirkt sie deutlich leichter zu bewegen. Das Handling ist direkt, und das Motorrad lädt dazu ein, öfter mal „einfach loszufahren“, ohne dass man sich vorher groß Gedanken über die Strecke machen muss.
Sitzposition und Komfort auf kurzen sowie langen Strecken
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 ST zielt auf längere Fahrten ab. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu kommt der Reisegedanke: Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für Touren, bei denen man nicht nur „ankommt“, sondern die Fahrt selbst genießen möchte.
Die Imperiale 400 ist eher auf den Alltag fokussiert. Die Sitzhaltung wirkt natürlich und unkompliziert, und gerade im urbanen Umfeld ist das ein Vorteil. Wer häufig kurze Strecken fährt oder das Motorrad als Lifestyle- und Genussgerät nutzt, wird den Komfort der Imperiale 400 als stimmig empfinden. Für sehr lange Etappen kann sich jedoch der Charakter eines leichteren, eher „klassisch“ gedachten Motorrads anders anfühlen als bei einer großen Adventure-Maschine.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Verkehr
Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Imperiale 400 ist durch ihre Ausrichtung besonders attraktiv, wenn das Motorrad oft im Stadtverkehr genutzt wird. Das Handling, die überschaubare Dimension und das entspannte Fahrgefühl machen sie zu einem Kandidaten für „kurz mal raus“.
Die Pan America 1250 ST ist dagegen dann besonders stark, wenn der Alltag nicht nur aus dem direkten Weg von A nach B besteht. Auf Landstraßen, bei längeren Touren und auf Reisen spielt sie ihre Stärken aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht aus dem Konzept kommt. Im dichten Verkehr kann das größere Format allerdings spürbar sein – hier ist die Imperiale 400 im Vorteil, weil sie einfach leichter in den Alltag passt.
Ausstattung und Einsatzprofil
Bei der Pan America 1250 ST liegt der Fokus auf einem modernen Reise-Setup. Das Motorrad ist als Plattform gedacht, um Touren komfortabel zu gestalten – mit dem Gefühl, dass man für längere Strecken gut vorbereitet ist. Die Ausstattung und die technische Auslegung passen zu einem Einsatzprofil, bei dem man öfter weiter weg fährt und dabei möglichst stressarm unterwegs sein möchte.
Die Imperiale 400 setzt stärker auf den klassischen Motorradgedanken. Sie wirkt weniger wie ein „Projekt für die große Reise“ und mehr wie ein Motorrad, das den Alltag aufwertet. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen, sondern als klare Positionierung: Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert ist und optisch sowie vom Fahrgefühl her überzeugt, wird hier schnell fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Reise- und Langstreckenfokus: souveränes Fahrgefühl für längere Touren
- Stabilität und Kontrolle: wirkt ruhig und berechenbar, auch wenn die Route anspruchsvoller wird
- Leistungscharakter: Reserven für dynamische Situationen und entspanntes Cruisen
Schwächen bzw. Grenzen der Pan America 1250 ST
- Größeres Motorradgefühl: im engen Stadtverkehr kann das weniger agil wirken
- Anspruch an den Einsatz: Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht voll aus
Stärken der Benelli Imperiale 400
- Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen, ideal für Stadt und kurze Ausfahrten
- Direktes Fahrgefühl: nah an der Straße, unkompliziert im Handling
- Charakter und Stil: Retro-Feeling, das Fahrten besonders macht
Schwächen bzw. Grenzen der Imperiale 400
- Andere Leistungsdimension: für sehr lange, zügige Touren fühlt sich die Pan America typischerweise passender an
- Fokus auf Genuss statt Tempo: wer sportlich „durchziehen“ will, wird eher woanders suchen
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag wirklich zählt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, gern reisen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Wert auf Stabilität, Komfort über Zeit und ein kraftvolles Fahrgefühl legt, findet hier eine starke Basis.
Die Benelli Imperiale 400 ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem im Alltag gebraucht wird: Stadtverkehr, kurze Touren, spontane Ausfahrten und ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer ein unkompliziertes, charakterstarkes Bike sucht, das Spaß macht, ohne ständig „Leistung abrufen“ zu müssen, wird mit der Imperiale 400 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist das Motorrad für alle, die mehr als nur kurze Wege planen: Sie überzeugt mit Reise-Charakter, Stabilität und einem Leistungsgefühl, das lange Strecken entspannt macht. Wer häufig unterwegs ist, Touren liebt und ein Motorrad sucht, das auch auf anspruchsvolleren Routen ruhig bleibt, trifft hier die passendere Wahl. Die Benelli Imperiale 400 hingegen spielt ihre Stärken dort aus, wo Alltag zählt: Sie ist handlich, unkompliziert und macht Fahrten im Stadtverkehr sowie auf kurzen Strecken besonders angenehm. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist, stilvoll wirkt und vor allem Spaß im täglichen Rhythmus bringt, findet in der Imperiale 400 den besseren Begleiter. Kurz gesagt: Pan America für Reisen und Souveränität, Imperiale 400 für Alltag, Leichtigkeit und Genuss.