| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Honda NC 750 X – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für große Abenteuer, souveräne Reisequalitäten und einen klaren Premium-Anspruch. Die Honda NC 750 X dagegen ist eher die pragmatische Wahl: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Fokus auf Effizienz und Alltagstempo. Beide Motorräder können Touren, beide können auch mal abseits der Routine – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.
Grundcharakter: Adventure-Premium vs. urbane Vernunft
Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das für lange Strecken gebaut ist. Der Auftritt ist groß, die Auslegung auf Komfort und Stabilität passt zu Fahrten, bei denen man nicht nur „von A nach B“ will, sondern auch die Reise genießen möchte. Die ST-Variante legt dabei noch stärker Wert auf Ausstattung und Schutz, sodass auch längere Tage auf dem Sattel entspannter werden.
Die Honda NC 750 X ist dagegen ein Motorrad, das im Alltag schnell überzeugt. Sie fühlt sich weniger wie ein „großes Abenteuerprojekt“ an, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter, der im Stadtverkehr genauso funktioniert wie auf der Feierabendrunde. Gerade wenn der Fokus auf Übersicht, Alltagstauglichkeit und einem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl liegt, spielt die NC 750 X ihre Stärken aus.
Motor & Fahrgefühl: Kraftentfaltung und Alltagstempo im Vergleich
Beim Vergleich der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Honda NC 750 X fällt vor allem der Unterschied im Charakter auf. Die Pan America ist auf souveräne Leistungsentfaltung und Durchzug ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn Tempo konstant gehalten werden soll oder wenn man zügig beschleunigen möchte, ohne dass das Motorrad „arbeitet“.
Die NC 750 X setzt dagegen auf ein eher entspanntes, gut dosierbares Fahrgefühl. Sie ist nicht darauf ausgelegt, mit maximalem Tempo zu beeindrucken, sondern mit einem Motor, der sich angenehm kontrollieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stop-and-go, kurze Strecken oder wechselnde Geschwindigkeiten im Alltag vorkommen.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
- Pan America 1250 ST: Stärken liegen im kraftvollen Vortrieb und im ruhigen, stabilen Gefühl bei längeren Etappen. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Alltag durch seine Größe und das Gewicht weniger „spielerisch“ wirkt.
- NC 750 X: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem angenehmen, alltagstauglichen Temperament. Schwäche kann sein, dass bei sehr ambitionierten Überholmanövern oder langen Autobahnphasen das „Premium-Abenteuergefühl“ der Pan America fehlt.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Schutz und entspannte Kilometer
Die Pan America 1250 ST ist klar auf Komfort ausgelegt. Der Fokus liegt auf Schutz vor Wind und Wetter sowie auf einer Sitzposition, die auch bei längeren Fahrten nicht sofort ermüdet. Gerade auf Reisen macht sich das bezahlt: weniger Stress durch Wind, mehr Konzentration auf die Strecke.
Die Honda NC 750 X ist ergonomisch ebenfalls gut nutzbar, aber anders gedacht. Sie zielt auf eine Position, die im Alltag nicht zu „tourig“ wird. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell anfühlt und nicht nach jeder Fahrt nach „Urlaub“ klingt.
Wind- und Wetterschutz im Vergleich
Im direkten Vergleich ist die Pan America typischerweise im Vorteil, wenn es um den Schutzgedanken geht. Die NC 750 X kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist eher die Wahl für Wetter, das nicht ständig herausfordert. Wer häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, wird die Ausrichtung der Pan America stärker spüren.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität aus. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Strecken und wechselndem Untergrund Ruhe zu geben. Das macht sie interessant, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Die Honda NC 750 X ist im Handling eher „leichtfüßig“. Sie lässt sich im Alltag gut bewegen, was besonders in engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurvigen Landstraßen spürbar ist. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und kurzen Touren pendelt, profitiert von dieser Agilität.
Kurven und Untergrund
- Pan America 1250 ST: punktet mit souveränem Verhalten und einem stabilen Gefühl, wenn die Strecke länger wird oder der Untergrund unruhiger ist.
- NC 750 X: punktet mit einfacher Kontrolle und einem angenehmen Rhythmus in moderaten Geschwindigkeitsbereichen.
Elektronik & Assistenz: Moderne Features vs. pragmatische Bedienung
Bei der Pan America 1250 ST steht die moderne Ausstattung im Vordergrund. Elektronik und Assistenzsysteme sind so gedacht, dass sie das Fahren auf Reisen entspannter machen. Das kann besonders dann helfen, wenn Wetter, Straßenbelag oder Tagesform variieren.
Die Honda NC 750 X setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber mit einem klaren Fokus auf Bedienbarkeit und Alltag. Das Ziel ist, dass man sich schnell zurechtfindet und nicht ständig mit Menüs oder Einstellungen beschäftigt ist.
Praxisnutzen
Wer viel unterwegs ist und unterschiedliche Bedingungen mitnimmt, wird die Pan America als „komfortableres Gesamtpaket“ wahrnehmen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das schnell startklar ist und sich im Alltag nicht in den Vordergrund drängt, wird mit der NC 750 X sehr glücklich.
Ausstattung & Alltag: Touring-Anspruch vs. Nutzwert
Die Pan America 1250 ST ist stärker auf Touring und längere Einsätze ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Schutz, Komfort und die Art, wie das Motorrad für längere Strecken „mitdenkt“. Wer plant, regelmäßig zu verreisen oder auch mal mehrere Tage am Stück zu fahren, bekommt hier ein stimmiges Konzept.
Die Honda NC 750 X ist dagegen ein Motorrad, das im Alltag besonders punktet. Sie wirkt wie gemacht für Pendeln, Wochenendtouren und alles dazwischen. Der Nutzwert steht im Vordergrund – und genau das macht sie für viele Fahrer zur „vernünftigen“ Wahl.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
- Pan America 1250 ST: Stärke ist das Reise-Setup und der Komfortgedanke. Schwäche ist, dass sie im reinen Stadtbetrieb durch Größe und Gewicht weniger „handlich“ wirkt.
- NC 750 X: Stärke ist die unkomplizierte Alltagsnutzung und das einfache Handling. Schwäche ist, dass sie bei sehr ambitionierten Langstreckenansprüchen nicht denselben Touring-Fokus wie die Pan America liefert.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund?
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
Die Pan America 1250 ST ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reisegerät anfühlt. Wenn häufig längere Strecken anstehen, wenn Wind- und Wetterschutz wichtig sind und wenn man auch mal mehr „Adventure“ im Kopf hat, ist die Pan America die stimmigere Wahl. Sie eignet sich außerdem für alle, die gern mit moderner Elektronik und einem komfortorientierten Gesamtpaket fahren.
Honda NC 750 X
Die Honda NC 750 X passt besonders gut, wenn der Alltag dominiert. Wer ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und auf Touren nicht überfordert, findet in der NC 750 X einen sehr passenden Begleiter. Sie ist ideal für Fahrer, die Effizienz und unkomplizierte Kontrolle schätzen – und die nicht jedes Wochenende das Gefühl brauchen, „groß“ unterwegs zu sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisen, Komfort und einem souveränen, leistungsstarken Fahrgefühl liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald längere Etappen, wechselnde Bedingungen und ein klarer Touring-Anspruch im Vordergrund stehen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag schnell funktioniert, leicht zu handeln ist und sich für Pendeln sowie kurze bis mittlere Touren besonders unkompliziert anfühlt, trifft mit der Honda NC 750 X den richtigen Ton. Kurz gesagt: Pan America für Abenteuer und Langstrecke mit Premium-Charakter, NC 750 X für Alltag, Vernunft und entspanntes Fahren ohne großen Aufwand.