| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.969 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- kräftiger, elastischer Motor
- toller 4-Zylinder-Sound
- agiles, wendiges Fahrwerk
- einfache Bedienung
- keine Navigation im Display möglich
- außer Display keine Updates
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit
Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Suzuki GSX-S 1000 – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Suzuki GSX-S 1000, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine Reiseenduro mit Touring-Fokus im Vordergrund, dort ein sportliches Naked Bike, das vor allem auf Dynamik und Agilität ausgelegt ist. Beide Maschinen können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle bei Fahrgefühl, Komfort, Handling und der Art, wie sie Kilometer abspulen.
Grundcharakter: Adventure-Touring vs. sportliche Naked-Performance
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht, die auch längere Strecken souverän abspult. Der Aufbau zielt auf Stabilität und Alltagstauglichkeit: Sitzposition, Windschutz und die generelle „Tour-Logik“ sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu kommt der Adventure-Ansatz: Das Motorrad wirkt nicht wie ein reines Straßenwerkzeug, sondern wie ein Gerät, das auch abseits der typischen Route Spaß machen soll.
Suzuki GSX-S 1000
Die GSX-S 1000 ist dagegen ein Naked Bike, das den Fokus klar auf Straße und Fahrspaß legt. Der Charakter ist direkter: weniger „Touring-Inszenierung“, mehr unmittelbares Feedback. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch anpackt und das Motorrad als agiles Werkzeug versteht, findet hier eine passende Basis. Das Naked-Konzept sorgt außerdem dafür, dass man das Motorrad sehr bewusst spürt – ohne den Komfort eines großen Windschutz-Setups im Vordergrund zu haben.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Fahrbarkeit im Alltag anfühlen
Im Vergleich der beiden Bikes zeigt sich vor allem der Unterschied im „Einsatzprofil“. Die Pan America 1250 ST ist so ausgelegt, dass sie auf langen Strecken gleichmäßig und souverän wirkt. Die Leistungsentfaltung ist auf Durchzug und Kontrolle ausgelegt – ideal, wenn man konstant fahren möchte oder auch mal mit Gepäck unterwegs ist. Das Motorrad vermittelt dabei das Gefühl, dass es Reserven hat, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss.
Die GSX-S 1000 setzt dagegen stärker auf sportliche Reaktion. Das Ansprechverhalten und die Art, wie das Motorrad beschleunigt, wirken unmittelbarer. Dadurch macht es besonders Spaß, wenn man häufiger beschleunigt, zügig aus Kurven herausfährt oder die Geschwindigkeit bewusst aufbaut. Wer eher entspannt cruisen will, kann das zwar auch – aber der Charakter bleibt klar auf Dynamik getrimmt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Kurvenfluss
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke lang ist oder wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Die Maschine fühlt sich dabei wie ein „Reisegerät“ an: Sie bleibt ruhig, lässt sich kontrolliert bewegen und unterstützt den Fahrer dabei, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben.
Die GSX-S 1000 spielt ihre Stärken im schnellen Richtungswechsel und im kurvigen Fahrstil aus. Das Motorrad wirkt leichter in der Handhabung, reagiert spürbar auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, den Kurvenfluss aktiv zu gestalten. Wer gern sportlich fährt und das Motorrad als präzises Werkzeug nutzt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Schwerpunkt liegt unterschiedlich. Die Pan America 1250 ST wirkt so, als würde sie vor allem auf gleichmäßige Verzögerung und kontrollierbares Anhalten bei unterschiedlichen Lastzuständen setzen. Das ist besonders relevant, wenn man auf Tour unterwegs ist und das Motorrad nicht „leer“ fährt.
Die GSX-S 1000 zielt stärker auf sportliche Bremsperformance und ein direktes Feedback. Dadurch lässt sich die Verzögerung oft fein dosieren, was beim zügigen Fahren in Kombination mit dem agilen Handling besonders angenehm ist. Wer häufig dynamisch bremst und die Maschine in sportlichen Situationen nutzt, profitiert von diesem Charakter.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Pan America 1250 ST ist auf längere Fahrten ausgelegt: Die Haltung wirkt so, dass man nicht nach kurzer Zeit „verkrampft“, sondern den Körper über Stunden in einer sinnvollen Position halten kann. Dazu passt auch der Touring-Ansatz, der das Motorrad insgesamt als Reisebegleiter erscheinen lässt.
Die GSX-S 1000 bietet eine sportlichere, direktere Sitzhaltung. Das ist ideal, wenn man das Motorrad aktiv steuert und sich beim Fahren gern „nah“ am Geschehen fühlt. Für sehr lange Strecken kann das je nach Körperbau und Fahrstil trotzdem angenehm sein – aber der Schwerpunkt liegt klar weniger auf maximalem Langstreckenkomfort als auf Fahrspaß und Kontrolle.
Ausstattung und Praxis: Touring-Feeling vs. Naked-Funktionalität
In der Praxis unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie den Alltag unterstützen. Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das man für Touren vorbereitet: Windschutz, Touring-Logik und die generelle Ausrichtung auf längere Strecken sind die Basis. Dadurch passt sie besonders gut zu Fahrern, die gern planen, packen und einfach losfahren – auch über mehrere Tage.
Die GSX-S 1000 ist funktional und straßenorientiert. Sie ist ein Motorrad, das sich schnell „griffbereit“ anfühlt: Starten, losfahren, Spaß haben. Wer im Alltag oft kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei Wert auf ein agiles, leicht zu handhabendes Bike legt, findet hier eine sehr passende Lösung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Touring- und Reisefokus: Die Maschine wirkt auf lange Strecken abgestimmt.
- Stabilität und Kontrolle: Besonders bei wechselnden Bedingungen vermittelt sie Ruhe.
- Komfortorientierte Ergonomie: Die Haltung unterstützt längeres Fahren.
Schwächen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Weniger „Naked-Direktheit“: Wer maximale Unmittelbarkeit sucht, fühlt sich beim Adventure-Setup möglicherweise etwas „eingepackt“.
- Touring-Charakter: Für rein sportliche, kurze Fahrten kann der Fokus weniger passend wirken.
Stärken der Suzuki GSX-S 1000
- Agilität und sportliches Fahrgefühl: Kurven und zügiges Fahren machen besonders viel Spaß.
- Direktes Ansprechverhalten: Beschleunigung und Dynamik wirken unmittelbar.
- Alltagstaugliche Handhabung: Das Naked-Konzept unterstützt schnelle, unkomplizierte Fahrten.
Schwächen der Suzuki GSX-S 1000
- Weniger Touring-Komfort: Für sehr lange Strecken kann der Fokus auf Sportlichkeit spürbar sein.
- Adventure-Anspruch geringer: Wer auch abseits der Straße plant, wird bei der GSX-S 1000 weniger „im Element“ sein.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag und zu den geplanten Touren passt. Die Pan America 1250 ST ist die Wahl, wenn längere Strecken, Komfort und ein souveränes Reisegefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern für mehrtägige Fahrten nutzt, bei denen man nicht nur die Kurven, sondern auch die Strecke selbst genießen möchte.
Die GSX-S 1000 ist die Wahl, wenn der Fokus auf sportlicher Dynamik, agiler Fahrweise und direktem Feedback liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv ansteuern und das Motorrad als „Spaßmaschine“ im Alltag sehen.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Touren suchen: Touring-Charakter, komfortorientierte Ergonomie und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl stehen hier im Mittelpunkt. Wer gern plant, packt und mehrere Tage unterwegs ist oder auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben möchte, findet in der Pan America einen stimmigen Begleiter.
Die Suzuki GSX-S 1000 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und sportliche Agilität lieben. Das Naked-Konzept, das direkte Ansprechverhalten und das kurvenfreudige Handling machen sie zur idealen Wahl für dynamische Ausfahrten und den Alltag, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen.
Kurz gesagt: Touring und Reisegefühl sprechen für die Pan America, Sportlichkeit und Agilität für die GSX-S 1000.