| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.699 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- einstellbares Fahrwerk von Kayaba
- ausgewogenes Fahrverhalten
- Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
- schöner Twin-Sound
- gute Serien-Ausstattung
- günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
- fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
- geringe Zuladung
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- kein Tempomat
- Scheibe nur im Stand verstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.395 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 581 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 64 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 57 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 463 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit
Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Voge DS 625 X – der Vergleich
Wer ein Adventure-Motorrad sucht, steht schnell vor einer spannenden Frage: Soll es eher der große, souveräne Reisebegleiter sein oder das leichtere, agilere Bike für abwechslungsreiche Touren? Genau hier setzen Harley-Davidson Pan America 1250 ST und Voge DS 625 X an. Beide sind für das Abenteuer gemacht – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Art aus. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Motor und Charakter, Fahrwerk und Handling, Ergonomie, Bremsen sowie die Ausstattung und Elektronik. So wird klar, welches Motorrad besser zu welchem Einsatz passt.
Grundidee: Zwei Adventure-Ansätze mit unterschiedlicher Handschrift
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für eine große, komfortorientierte Reiseenduro. Der Fokus liegt auf Stabilität, Durchzug und einem Fahrgefühl, das auch auf langen Strecken entspannt bleibt. Die Voge DS 625 X verfolgt dagegen einen pragmatischeren Ansatz: ein Adventure-Motorrad, das sich im Alltag und auf kurvigen Strecken leicht bewegen lässt und gleichzeitig genug Vielseitigkeit für Schotter- und Nebenstraßen bietet.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Pan America 1250 ST: souveränes Drehmoment für lange Strecken
Die Pan America 1250 ST wirkt vor allem dann stark, wenn es um gleichmäßiges Tempo, entspanntes Cruisen und kräftiges Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller geht. Im Vergleich zeigt sich: Während beide Motorräder für Touren gedacht sind, spielt die Harley ihre Reserven besonders bei längeren Autobahnabschnitten, zügigen Überholmanövern und beim Fahren mit Gepäck aus. Das Fahrgefühl ist dabei weniger „sportlich nervös“, sondern eher „groß und gelassen“.
DS 625 X: agileres Ansprechverhalten für dynamische Einsätze
Die Voge DS 625 X punktet im Vergleich mit einem lebendigeren, direkteren Ansprechverhalten. Das macht sie interessant, wenn die Tour nicht nur aus geraden Kilometern besteht, sondern aus Serpentinen, Stadtverkehr und wechselnden Straßenbelägen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim schnellen Richtungswechsel wirkt das Motorrad handlicher. Für viele Fahrer ist das ein echter Vorteil, weil sich das Bike dadurch „einfacher“ anfühlt – auch wenn es technisch natürlich anders dimensioniert ist als die große Harley.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Harley: ruhige Linie, viel Vertrauen bei Tempo
Bei der Pan America 1250 ST fällt im Vergleich vor allem die Tendenz zu einer stabilen, gutmütigen Fahrweise auf. Das Motorrad liegt spürbar sicher in der Spur, was auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten hilft. Auch wenn die Straße uneben wird, bleibt das Fahrgefühl insgesamt kontrolliert. Das ist ein klarer Pluspunkt für Tourenfahrer, die viel Strecke machen und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchten.
Voge: leichter zu bewegen, besonders im Alltag
Die DS 625 X spielt ihre Stärken eher im „Alltags-Abenteuer“ aus. Im Vergleich zeigt sich: Durch das insgesamt handlichere Konzept lässt sich das Motorrad leichter in enge Situationen bringen – etwa beim Rangieren, in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen. Auf Schotter und unruhigen Nebenstraßen kann das Handling ebenfalls überzeugen, weil das Bike schneller „mitgeht“ und weniger Massenträgheit vermittelt.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für Reisen oder Flexibilität für Abwechslung
Beide Motorräder sind als Adventure-Tourer gedacht, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Pan America 1250 ST zielt stärker auf Komfort über viele Stunden: Die Sitzposition wirkt auf längere Etappen ausgelegt, und das Gesamtpaket unterstützt ein entspanntes Fahrgefühl. Die Voge DS 625 X ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn eine aufrechte, flexible Haltung gewünscht ist und das Motorrad auch mal „aktiv“ gefahren wird. Wer häufig zwischen verschiedenen Fahrstilen wechselt – von entspannt bis sportlich – profitiert von der leichteren Handhabung.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich, dass beide auf ein sicheres Bremsverhalten ausgelegt sind. Die Harley wirkt dabei besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad beladen ist oder wenn höhere Geschwindigkeiten im Fokus stehen. Die Voge kann ebenfalls mit guter Verzögerung überzeugen, fühlt sich aber im Gesamtgefühl eher wie ein Motorrad an, das man „schnell dosieren“ möchte. Für viele Fahrer ist das ein Plus, weil sich das Bike dadurch in Alltagssituationen sehr kontrolliert anfühlt.
Ausstattung und Elektronik: Reise-Features vs. praktische Moderne
Pan America 1250 ST: Technik für lange Touren
Die Pan America 1250 ST ist im Vergleich klar auf „Touring mit Komfort“ getrimmt. Elektronik und Assistenzfunktionen sind darauf ausgelegt, das Fahren über längere Strecken zu erleichtern und die Kontrolle zu verbessern. Gerade wer häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, profitiert von einem Setup, das Stabilität und Fahrbarkeit in den Vordergrund stellt.
DS 625 X: moderne Ausstattung, die den Alltag erleichtert
Die Voge DS 625 X bietet ebenfalls eine zeitgemäße Ausstattung, die vor allem im täglichen Einsatz und auf abwechslungsreichen Strecken überzeugt. Im Vergleich wirkt sie oft „direkter“ in der Bedienung und passt gut zu Fahrern, die ein Adventure-Motorrad möchten, das nicht zu kompliziert wirkt, aber dennoch moderne Features mitbringt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für große Reisen gedacht ist, sondern auch für Wochenendtouren, Pendeln oder spontane Ausfahrten.
Reichweite, Alltagstauglichkeit und Einsatzgebiet
Beim Thema Reichweite und Tourenplanung zeigt sich im Vergleich ein typisches Bild: Die Pan America 1250 ST ist stärker auf lange Etappen ausgelegt. Das macht sie zur naheliegenden Wahl für Fahrer, die regelmäßig große Distanzen abspulen und dabei möglichst komfortabel bleiben möchten. Die Voge DS 625 X ist dagegen oft die bessere Option, wenn die Touren kürzer sind oder wenn das Motorrad auch mal „zwischen den Terminen“ genutzt wird. Durch die handlichere Auslegung wirkt sie im Alltag weniger sperrig und dadurch unkomplizierter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Stärken: souveränes Fahrgefühl bei Tempo, komfortorientierte Reiseauslegung, viel Reserven für lange Etappen und mit Gepäck.
- Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag; wer vor allem kurze Strecken und häufiges Rangieren bevorzugt, spürt die größere Dimension eher.
Voge DS 625 X
- Stärken: agiles Handling, lebendiges Ansprechverhalten, vielseitig für Alltag und abwechslungsreiche Touren, wirkt insgesamt unkompliziert.
- Schwächen: für sehr lange, hochdynamische Autobahn- oder Reiseetappen ist die große Reise-Souveränität der Harley schwer zu ersetzen.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt. Die Pan America 1250 ST ist besonders geeignet für Fahrer, die viel reisen, gern zügig unterwegs sind und dabei Komfort sowie Stabilität priorisieren. Die Voge DS 625 X ist ideal, wenn das Motorrad flexibel bleiben soll: für kurvige Landstraßen, gemischte Strecken, spontane Touren und eine Fahrweise, die sich leicht anfühlt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für alle, die ein großes, komfortorientiertes Adventure-Motorrad suchen. Im Vergleich zeigt sich ihre Stärke vor allem bei langen Strecken, bei höherem Tempo und wenn das Motorrad mit Gepäck oder auf anspruchsvollen Reiseabschnitten überzeugen soll. Wer Stabilität, souveränen Durchzug und eine Technik-Auslegung für Touren bevorzugt, findet in der Pan America 1250 ST einen passenden Begleiter.
Die Voge DS 625 X punktet dagegen dort, wo Wendigkeit und unkomplizierte Vielseitigkeit zählen. Im Vergleich wirkt sie agiler, lässt sich im Alltag leichter bewegen und passt besonders gut zu Fahrern, die abwechslungsreiche Strecken mögen – von kurvigen Landstraßen bis zu gelegentlichem Schotter. Wer ein Adventure-Motorrad möchte, das schnell „mit einem mitgeht“ und nicht nur für große Reisen gedacht ist, trifft mit der DS 625 X eine sehr stimmige Wahl.