| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Yamaha Tracer 7 GT – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für einen selbstbewussten Adventure-Ansatz mit Fokus auf lange Strecken, kräftigen Auftritt und viel Charakter. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen wirkt wie ein moderner Allrounder: sportlich genug für zügige Fahrten, komfortabel genug für Touren und dabei oft die pragmatische Wahl für den Alltag. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant.
Grundidee der beiden Motorräder
Pan America 1250 ST: Adventure mit Harley-Identität
Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann Spaß macht, wenn die Route länger wird als geplant. Der Schwerpunkt liegt auf souveräner Fahrstabilität, einem starken Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Ausstattung sowie einem Auftritt, der nicht nach „Kompromiss“ aussieht. Wer ein Motorrad sucht, das sich auf der Landstraße genauso wohlfühlt wie auf längeren Etappen, findet hier eine klare Richtung.
Tracer 7 GT: Sport-Touring für viele Einsatzszenarien
Die Yamaha Tracer 7 GT ist im Kern ein sportlich orientiertes Touring-Motorrad. Sie zielt darauf ab, schnell in den Fahrmodus zu kommen: angenehme Sitzposition, gute Übersicht und eine Auslegung, die sich auch im Alltag leicht anfühlt. Gleichzeitig ist sie so ausgestattet, dass Touren nicht nur „irgendwie“, sondern wirklich komfortabel funktionieren.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede sofort. Die Pan America 1250 ST wirkt deutlich „touring-lastiger“: Sie vermittelt das Gefühl, dass sie für gleichmäßiges Dahingleiten und kräftiges Beschleunigen auf längeren Strecken gemacht ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn Überholmanöver entspannt und ohne großes Herunterschalten funktionieren sollen.
Die Tracer 7 GT spielt dagegen stärker die Karte „agil und flexibel“. Sie fühlt sich im Alltag oft leichter an, reagiert direkt und macht Spaß, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn man öfter zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt. Für Fahrten, bei denen man nicht nur „durchkommt“, sondern auch gerne dynamisch fährt, ist das ein klarer Vorteil.
Fahrwerk, Handling und Alltagstauglichkeit
Stabilität vs. Agilität
Die Pan America 1250 ST punktet vor allem mit Stabilität und Ruhe. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen fühlt sich das Motorrad wie ein „Fahrzeug für Strecke“ an. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt das Gesamtbild kontrolliert.
Die Tracer 7 GT ist im Gegenzug spürbar leichter im Handling. Das zeigt sich besonders beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und bei der Frage, wie gut sich das Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Wer häufig kurze Strecken fährt oder in der Stadt unterwegs ist, wird die Yamaha oft als unkomplizierter erleben.
Sitzposition und Ergonomie
Beide Motorräder sind für längere Fahrten ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Pan America 1250 ST wirkt eher wie ein „großes Reisegerät“: Sitzhaltung und Gesamtergonomie sind darauf ausgerichtet, dass man auch nach Stunden noch entspannt unterwegs ist. Die Tracer 7 GT bietet eine sportlichere Grundhaltung, die trotzdem touring-tauglich bleibt. Das ist ideal, wenn man nicht komplett „auf Komfort“ umschalten möchte, sondern eine Mischung aus Fahrspaß und Bequemlichkeit sucht.
Windschutz, Komfort und Ausstattung
Beim Komfort entscheidet sich viel über Details. Die Pan America 1250 ST ist stark auf Reise ausgelegt: Windschutz und Ergonomie sind so gedacht, dass der Fahrer auch bei längeren Etappen weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeiten muss. Dazu kommt ein Touring-Charakter, der das Motorrad für mehrtägige Touren besonders passend macht.
Die Tracer 7 GT setzt ebenfalls auf Komfort, aber auf eine Art, die sich schneller anfühlt: Die Ausstattung ist modern und alltagstauglich, und das Motorrad wirkt insgesamt wie ein „Tourer mit schneller Einsatzbereitschaft“. Gerade wenn Touren spontan entstehen oder wenn das Motorrad regelmäßig für unterschiedliche Strecken genutzt wird, spielt die Yamaha ihre Stärken aus.
Elektronik und Assistenzsysteme
Beide Modelle sind heute nicht mehr ohne Elektronik denkbar. Der Unterschied liegt weniger darin, ob moderne Systeme vorhanden sind, sondern wie sie sich im Fahralltag bemerkbar machen. Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das Elektronik als Teil eines großen Reiseplans nutzt: Stabilität, Kontrolle und ein ruhiges Fahrgefühl stehen im Vordergrund. Das hilft besonders, wenn Bedingungen wechselhaft sind oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.
Die Tracer 7 GT bringt Elektronik eher in den Kontext „einfach fahren, aber smart“. Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, schnell den passenden Modus zu finden und sich auf die Straße zu konzentrieren. Für viele ist das ein Vorteil, weil es den Einstieg erleichtert und die Nutzung im Alltag unkompliziert macht.
Stärken und Schwächen – direkt gegenübergestellt
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Stärke: Reise- und Langstreckenfokus mit souveränem Fahrgefühl und viel Charakter.
- Stärke: Stabilität bei Tempo und bei längeren Etappen, besonders wenn Gepäck im Spiel ist.
- Stärke: Komfortorientierte Gesamtauslegung, die das Motorrad „touringfähig“ macht.
- Schwäche: Wer ein besonders leichtes Handling im Stadtverkehr erwartet, wird die große Reiseauslegung spüren.
- Schwäche: Der Fokus auf Adventure-Touring kann weniger „spontan“ wirken, wenn man vor allem kurze Strecken und enge Passagen fährt.
Yamaha Tracer 7 GT
- Stärke: Vielseitigkeit zwischen Alltag und Tour – schnell einsatzbereit, ohne den Fahrspaß zu verlieren.
- Stärke: Agiles Handling und ein insgesamt unkompliziertes Fahrgefühl.
- Stärke: Moderne Ausstattung, die Touren komfortabel macht, ohne das Motorrad „zu schwerfällig“ wirken zu lassen.
- Schwäche: Wer primär ein großes Reiseenduro-Gefühl sucht, könnte den Charakter weniger „massiv“ empfinden.
- Schwäche: Bei sehr langen, schweren Beladungsszenarien spielt die große Reiseauslegung der Pan America ihre Vorteile aus.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag und auf Touren wirklich zählt.
Wenn lange Reisen im Mittelpunkt stehen
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders passend, wenn Touren häufig mehrere Tage dauern, wenn Gepäck und Strecke zusammenkommen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich wie ein echtes Reisegerät anfühlt. Der Fokus auf Stabilität, Komfort und souveräne Kontrolle macht sie zur starken Wahl für Menschen, die gerne weit fahren und dabei möglichst entspannt bleiben wollen.
Wenn ein Motorrad für viele Situationen gesucht wird
Die Yamaha Tracer 7 GT ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur für „die große Tour“ gedacht ist, sondern für alles: Pendeln, Wochenendfahrten, spontane Ausflüge und auch längere Strecken, bei denen man gerne dynamisch unterwegs ist. Das agile Handling und die tourentaugliche Ausstattung sorgen dafür, dass sie sich im Alltag nicht wie ein Kompromiss anfühlt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Adventure-Touring liegt: lange Etappen, viel Komfort, ein souveränes Fahrgefühl und ein Charakter, der auf Reise ausgelegt ist. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gerne mit Gepäck unterwegs sind und Stabilität sowie Ruhe bei hohen Laufleistungen schätzen.
Die Yamaha Tracer 7 GT gewinnt dagegen dort, wo Allround-Fähigkeit zählt: Alltag, Kurvenfahrten, spontane Touren und ein unkompliziertes Handling. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht und dabei trotzdem komfortabel bleibt, findet in der Tracer 7 GT eine sehr stimmige Lösung.
Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für die große Reise mit viel Charakter – Tracer 7 GT für vielseitiges Fahren, das sich jeden Tag richtig anfühlt.