| UVP | 32.600 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- majestätischer Auftritt
- Motor mit Bazooka Doppel-Wumms
- technisch volle Hütte
- hervorragendes Display mit Vollkarten-Navigation
- starke Bremse hinten
- sehr schwer
- nur für gestandene Biker
- Apple Car Play Ja, Android Auto Nein
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 380 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.410 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.310 | mm |
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 108 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 55)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, Vierkolben-Festsättel mit 32 mm Kolbendurchmesser ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Uff, was für ein Erlebnis. Wie schon eingangs erwähnt sollte jeder Interessent eine Probefahrt machen und sich nicht mit Testberichten wie diesem zufrieden geben. Harley-Fans kommen bei der Road Glide sicher voll auf ihre Kosten, aber auch und gerade Harley-Neulingen sei eine Probefahrt ans Herz gelegt. Egal, ob man sich danach für oder gegen die Road Glide entscheidet, vergessen wird man diese garantiert nicht mehr!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Road Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Road oder Street Glide? Viel Spaß!
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
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Harley-Davidson Road Glide vs Harley-Davidson Fat Boy: Vergleich für Touring-Fans und Cruiser-Liebhaber
Wenn zwei Harley-Davidson-Modelle so unterschiedlich auftreten, wie die Road Glide und der Fat Boy, wird die Entscheidung schnell spannend: Die Road Glide steht für entspannte Langstrecken, viel Komfort und den typischen Touring-Charakter. Der Fat Boy dagegen wirkt wie ein klassischer Cruiser—pur, markant und mit Fokus auf unmittelbares Fahrgefühl. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich in der Praxis, wo liegen die Grenzen, und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Ansprüchen?
Grundidee im Vergleich: Touring gegen Cruiser-Charakter
Die Harley-Davidson Road Glide ist klar auf längere Strecken ausgelegt. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch an den konstruktiven Schwerpunkten: Windschutz, Komfort und eine Ausstattung, die das Fahren auf Distanz erleichtert. Die Harley-Davidson Fat Boy ist dagegen stärker auf den klassischen Cruiser-Look und ein direktes, entspanntes Fahrgefühl fokussiert. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt, gern „einfach losrollt“ und den Charakter einer Harley ohne viel Schnickschnack sucht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Fahrgefühl und Handling: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Road Glide: stabil und tourentauglich
Im Vergleich zeigt sich die Road Glide vor allem dann stark, wenn die Strecke länger wird. Das Motorrad wirkt auf der Straße ruhig und berechenbar. Gerade bei konstantem Tempo und bei wechselnden Windverhältnissen spielt der Windschutz seine Vorteile aus. Dadurch bleibt der Fahrer weniger „im Wetter“ und kann sich stärker auf die Linie und den Rhythmus konzentrieren. Auch das Zusammenspiel aus Sitzposition und Fahrwerkseindruck unterstützt das entspannte Gleiten—typisch Touring.
Fat Boy: nah am Fahrer, direkt in der Bewegung
Der Fat Boy vermittelt dagegen ein unmittelbares Gefühl. Die Maschine wirkt kompakter im Handling und lässt sich im Alltag oft spontaner bewegen. Das ist besonders dann angenehm, wenn es durch Stadtverkehr geht oder wenn die Strecke eher aus Kurven, Ampeln und kurzen Abschnitten besteht. Die Cruiser-typische Sitzhaltung unterstützt ein entspanntes „Mit-dem-Motorrad-arbeiten“, statt ständig gegen die Geometrie anzukämpfen.
Komfort und Ergonomie: Sitzhaltung, Wind und Tagesausdauer
Beim Komfort unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich—nicht unbedingt, weil eines „schlecht“ wäre, sondern weil die Prioritäten anders gesetzt sind. Die Road Glide ist auf Langstrecken-Komfort ausgelegt: Windschutz, eine ergonomische Ausrichtung und ein Gesamtkonzept, das das Fahren über längere Zeit angenehmer macht. Wer häufig Autobahnanteile oder längere Landstraßenabschnitte fährt, profitiert davon besonders.
Der Fat Boy punktet eher mit dem klassischen Cruiser-Gefühl. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man entspannt sitzt und das Motorrad nicht „zu sportlich“ wirkt. Für viele Fahrer ist das genau der Reiz: weniger Technikfokus, mehr Stil und ein ruhigeres Fahrtempo. Auf sehr langen Etappen kann die Road Glide jedoch im Vorteil sein, weil der Windschutz und das Touring-Konzept die Belastung über die Zeit reduzieren.
Leistung und Charakter: Wie sich die Motor-Philosophie anfühlt
Beide Motorräder stehen für den typischen Harley-Charakter—mit einem Antrieb, der eher auf Drehmoment und Durchzug als auf drehzahlgetriebenes Hochdrehen setzt. Im Vergleich wird aber klar, wie unterschiedlich die Einsatzzwecke sind: Die Road Glide wirkt wie gemacht für gleichmäßiges Tempo und entspanntes Beschleunigen aus dem Fahrfluss. Der Fat Boy fühlt sich dagegen oft „präsenter“ an: Gas geben wirkt direkter, das Motorrad reagiert spürbar auf die Eingaben und bleibt dabei im Cruiser-typischen Rahmen.
Wichtig ist dabei: Die Unterschiede in den Leistungs- und Drehmomentwerten (je nach Modelljahr und Ausführung) werden in der Praxis weniger als „Gewinn oder Verlust“ erlebt, sondern eher als Charakterfrage. Die Road Glide spielt ihre Stärken aus, wenn es darum geht, konstant zu fahren und Strecke zu machen. Der Fat Boy ist stärker, wenn es um das unmittelbare Fahrgefühl und das „Genießen“ jeder Fahrt geht.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Motorrad „reisebereit“?
Road Glide: Touring-Ausrichtung
Die Road Glide ist im Vergleich die Maschine, die man schneller als „reisebereit“ einordnet. Der Fokus liegt auf Komfort und auf Elementen, die das Fahren auf Distanz erleichtern. Dazu gehört vor allem der Windschutz, der die Fahrt angenehmer macht. Außerdem passt das Gesamtkonzept gut zu Fahrern, die gern mit Gepäck unterwegs sind oder längere Touren planen.
Fat Boy: Cruiser-Style ohne Umwege
Der Fat Boy wirkt im Alltag oft unkomplizierter. Er ist ein Motorrad, das man gern nutzt, um spontan zu fahren—ohne dass man ständig an „Touring-Setup“ denken muss. Die Ausstattung ist eher auf den Cruiser-Look und das klassische Harley-Feeling ausgerichtet. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, wird den Fat Boy oft als „einfach passend“ empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Road Glide – Stärken
- Touring-Komfort durch Windschutz und entspannte Langstrecken-Ausrichtung
- Ruhiges, stabiles Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten
- Gute Eignung für längere Touren und gleichmäßiges Fahren
Harley-Davidson Road Glide – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Gefühl als ein reiner Cruiser
- Wenn der Fokus nur auf kurzen Fahrten liegt, wirkt das Touring-Konzept manchmal „zu viel des Guten“
Harley-Davidson Fat Boy – Stärken
- Direktes Cruiser-Feeling und spürbare, unmittelbare Reaktion
- Alltagstauglichkeit für Stadt und Landstraße
- Starker Stil und ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“
Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen
- Auf sehr langen Etappen kann der Touring-Vorteil der Road Glide spürbar werden
- Wer viel Wert auf Windschutz und Reise-Komfort legt, findet bei der Road Glide oft die passendere Basis
Für wen lohnt sich welche Harley?
Die Entscheidung zwischen Road Glide und Fat Boy hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gern entspannt unterwegs ist und Wind und Komfort als wichtige Faktoren sieht, wird mit der Road Glide deutlich zufriedener sein. Wer dagegen vor allem das Cruiser-Gefühl sucht, gern spontan fährt und das Motorrad als stilistisches Statement sowie als unmittelbares Fahrgerät versteht, liegt mit dem Fat Boy oft genau richtig.
Fazit:
Die Harley-Davidson Road Glide ist die bessere Wahl für Fahrer, die Touren lieben, längere Strecken bevorzugen und Wert auf Windschutz sowie Tageskomfort legen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren, Stabilität und ein ausgereiftes Touring-Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die Harley-Davidson Fat Boy passt dagegen am besten zu denen, die den klassischen Cruiser-Charakter suchen: direktes Fahrgefühl, unkomplizierte Nutzung im Alltag und ein Look, der sofort nach Harley aussieht. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt oder das Motorrad vor allem für das „Genießen“ jeder Fahrt auswählt, wird den Fat Boy als stimmiger empfinden. Kurz gesagt: Road Glide für die Langstrecke, Fat Boy für den Cruiser-Alltag.