| UVP | 12.559 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Elastischer Motor mit Leistung satt!
- süchtig machender Sound
- geschmeidiger QuickShifter Serie (nur SP)
- Brembo Stylemas (nur SP)
- super Handlink und Straßenlage
- sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung
- kein Kurven-ABS
- kein Tempomat
- keine automatische Blinkerrückstellung
- Bums ohne Ende
- Agiles Fahrverhalten
- technisch (endlich) gut ausgestattet
- gute Bremsen
- schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
- Fahrmodus nur im Stand änderbar
- etwas seltsame Bedienung
- Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
- keine Handy-Connectivity
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 809 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 1.000 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 157 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 107 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 288 | km |
| Leistung | 166 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 249 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41mm SFF-BP USD Gabel, Federbasis, Zug- und -Druckstufe einstellbar (Federweg 118)mm | |
| Federung hinten | Öhlins TTX36 Federbein, Pro-Link-Umlenksystem, Federvorspannung, Dämpferzug- und Druckstufe einstellbar (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 180/55 17' | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheiben, Brembo Stylema Radial-Vierkolbenzangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Hornet SP ist ein tolles und günstiges Motorrad. Sie ist schnell, lässt sich locker fahren, sieht gut aus und ist vernünftig ausgestattet. Sehr gut hat uns die einfache Bedienung gefallen. Schade, dass Honda bei so viel Leistung auf ein Kurven-ABS verzichtet hat. Trotzdem ist die Hornet eine echte Spaß-Granate, von der man eigentlich gar nicht mehr absteigen möchte. Fahrleistung, Bremsen, Sound - alles auf hohem Niveau, was übrigens bei der noch günstigeren Standard-Hornet ebenso sein dürfte. Und das dann alles für unter 10.000 Euro !!!Die Testmaschine haben wir von motofun zur Verfügung gestellt bekommen. motofun ist ein großer Honda Händler in Kaltenkirchen bei Hamburg. Wer die neue SP Probefahren möchte, ist hier herzlich willkommen. Oder doch lieber die 750er Hornet? Oder eine Gold Wing oder Africa Twin? Egal, motofun hat alles da, ein Besuch lohnt sich also.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!
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Honda CB 1000 Hornet SP vs Yamaha MT-10 – welcher 1000er Naked passt besser?
Wenn zwei 1000er Naked-Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich Motor, Fahrwerk und Elektronik im Alltag anfühlen. Genau das schauen wir uns beim Vergleich Honda CB 1000 Hornet SP und Yamaha MT-10 an. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die sportlich unterwegs sein wollen, aber nicht auf Alltagstauglichkeit verzichten möchten. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung auf die Straße bringen, wie sie sich in Kurven verhalten und wie sie sich mit Elektronik und Fahrmodi anfühlen.
Grundidee: Charakter statt reiner Vergleichstabelle
Der Honda CB 1000 Hornet SP wirkt wie ein Bike, das sportliche Ansprüche mit einem klaren Fokus auf Kontrolle verbindet. Die Yamaha MT-10 steht dagegen für einen etwas direkteren, „aggressiveren“ Zugang – mit einem Motor, der sehr präsent ist und sich gern in den Vordergrund spielt. Beide sind moderne Naked-Bikes, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten: Honda legt den Schwerpunkt stärker auf ein ausgewogenes Gesamtpaket, Yamaha auf eine dynamische, lebendige Fahrweise.
Motor und Antrieb: Wie die Leistung ankommt
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich: Der Honda CB 1000 Hornet SP liefert seine Kraft so, dass sich das Bike in vielen Situationen souverän dosieren lässt. Besonders beim Herausbeschleunigen aus langsameren Kurven wirkt das Ansprechverhalten kontrolliert, wodurch sich ein ruhigerer Rhythmus aufbauen lässt. Das ist angenehm, wenn die Strecke wellig ist oder wenn der Verkehr öfter Tempowechsel verlangt.
Die Yamaha MT-10 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von „mehr Druck“ aus dem Drehzahlbereich heraus. Das macht Spaß, wenn man bewusst sportlich fährt und das Bike gern zügig beschleunigen lässt. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit im Alltag bedeuten, dass man den Gasgriff noch etwas bewusster führen möchte, um ganz entspannt zu bleiben. Wer gern dynamisch unterwegs ist, wird die Yamaha schnell als sehr stimmig empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Der Honda CB 1000 Hornet SP wirkt insgesamt „gerader“ und stabiler in der Linie. In schnellen Passagen und bei zügigem Tempo vermittelt das Bike ein gutes Gefühl für die Spur. Das hilft besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man auf der Autobahn lange Strecken fährt.
Die Yamaha MT-10 ist im Handling oft etwas lebendiger. Sie fühlt sich an, als würde sie schneller auf Lenkimpulse reagieren. Das ist ein Vorteil, wenn man gern kurvig fährt und das Bike aktiv bewegt. In Kombination mit der Motorcharakteristik entsteht so ein sehr sportlicher Gesamteindruck. Wer dagegen eher auf „entspannt und stabil“ setzt, könnte beim Yamaha-Feeling manchmal das Bedürfnis haben, die Fahrweise bewusst zu dosieren.
Bremsen: Gefühl und Standfestigkeit
Auch bei den Bremsen gibt es Unterschiede im Charakter. Der Honda CB 1000 Hornet SP punktet häufig mit einem gut dosierbaren Bremsgefühl. Das macht es leichter, in gemischtem Verkehr oder beim Anbremsen vor Ampeln ruhig zu bleiben. Die Yamaha kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber in der Praxis oft etwas „sportlicher“ im Ansprechverhalten. Das ist für zügige Fahrerinnen und Fahrer ein Plus, während weniger geübte Bremsdosierer eventuell etwas mehr Feingefühl benötigen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Eingriff?
Moderne Naked-Bikes leben von ihrer Elektronik. Im Vergleich der Fahrmodi und Assistenzfunktionen zeigt sich: Der Honda CB 1000 Hornet SP bietet eine Abstimmung, die sich häufig sehr harmonisch in den Fahralltag einfügt. Die Abstufungen wirken so, dass man schnell den passenden Modus findet, ohne dass sich das Bike „fremd“ anfühlt. Gerade auf wechselndem Untergrund kann das Vertrauen geben.
Die Yamaha MT-10 setzt ebenfalls auf moderne Steuerung, wirkt aber in der Abstimmung oft etwas direkter. Das kann beim sportlichen Fahren helfen, weil das Bike schneller auf Änderungen reagiert. Gleichzeitig ist es sinnvoll, die Modi einmal bewusst zu testen, um das eigene Fahrgefühl zu treffen. Wer gern mit Elektronik arbeitet oder sich an eine sportliche Abstimmung herantastet, wird die Yamaha schnell mögen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Autobahn
Im Alltag zeigt sich: Beide Bikes sind grundsätzlich alltagstauglich, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Der Honda CB 1000 Hornet SP wirkt besonders dann stimmig, wenn der Tag aus vielen kleinen Abschnitten besteht – Stadtverkehr, kurze Landstraßen und gelegentlich Autobahn. Das Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Dosierbarkeit und Stabilität macht ihn zu einem Bike, das man gern „einfach fährt“.
Die Yamaha MT-10 ist stark, wenn die Strecke mehr Kurven und mehr Tempo zulässt. Auf der Landstraße fühlt sich das Zusammenspiel aus Motorpräsenz und lebendigem Handling besonders motivierend an. Für lange Autobahnfahrten kann die Yamaha ebenfalls überzeugen, aber der Fokus liegt spürbarer auf dynamischem Fahren. Wer häufig entspannt cruisen möchte, wird beim Honda oft schneller das passende Wohlfühl-Setup finden.
Ergonomie und Sitzposition: Wie anstrengend ist es wirklich?
Bei der Ergonomie geht es weniger um „gut oder schlecht“, sondern um den Einsatzbereich. Der Honda CB 1000 Hornet SP vermittelt eine Sitzposition, die sportlich genug bleibt, aber im Alltag weniger „angespannt“ wirkt. Das ist ein Vorteil, wenn man auch mal länger unterwegs ist oder wenn man nach der Arbeit noch eine Runde drehen möchte.
Die Yamaha MT-10 kann sich je nach Fahrstil etwas sportlicher anfühlen. Das ist nicht automatisch negativ – im Gegenteil: Für sportliche Fahrerinnen und Fahrer passt das oft sehr gut. Wer aber häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder lange Strecken mit wenig Pausen fährt, wird beim Honda tendenziell entspannter sitzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 1000 Hornet SP – Stärken
- Ausgewogenes Gesamtgefühl: Motor, Fahrwerk und Elektronik greifen harmonisch ineinander.
- Gut dosierbar: Besonders beim Anfahren, in der Stadt und beim kontrollierten Herausbeschleunigen.
- Stabilität: Wirkt bei zügigem Tempo und auf längeren Strecken sehr souverän.
- Alltagstauglichkeit: Macht es leicht, das Bike ohne großen Aufwand zu nutzen.
Honda CB 1000 Hornet SP – mögliche Schwächen
- Wer maximale „Direktheit“ sucht, könnte die Yamaha als noch einen Tick spritziger empfinden.
- Die sportliche Ausrichtung ist klar, aber weniger „auf Krawall“ als bei der MT-10.
Yamaha MT-10 – Stärken
- Sehr lebendiger Charakter: Motor und Fahrgefühl wirken präsent und dynamisch.
- Agiles Handling: Reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten leicht.
- Sportliche Abstimmung: Elektronik unterstützt spürbar beim zügigen Fahren.
- Motivationsfaktor: Gerade auf der Landstraße macht das Bike besonders viel Spaß.
Yamaha MT-10 – mögliche Schwächen
- Im Alltag kann die Direktheit mehr Aufmerksamkeit beim Gasgeben verlangen.
- Für sehr entspanntes Cruisen ist der Honda oft „einfacher“ im Gefühl.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Der Honda CB 1000 Hornet SP ist besonders passend, wenn ein rund abgestimmtes Paket im Vordergrund steht: kontrolliertes Ansprechverhalten, stabile Fahrweise und ein Setup, das im Alltag schnell funktioniert. Wer häufig pendelt, gemischte Strecken fährt und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, bekommt hier ein Bike, das sich nicht ständig „in den Vordergrund drängt“, sondern zuverlässig mitzieht.
Die Yamaha MT-10 ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß und Dynamik Priorität haben. Wer Kurven liebt, gern zügig beschleunigt und ein Motorrad sucht, das sich sehr direkt anfühlt, wird mit der MT-10 schnell das richtige Gefühl finden. Auch wenn man Elektronik und Fahrmodi bewusst nutzt, passt die Yamaha oft besonders gut.
Fazit:
Der Honda CB 1000 Hornet SP ist die stimmigere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein ausgewogenes, leicht zu kontrollierendes 1000er Naked-Bike suchen. Er spielt seine Stärken vor allem im Alltag aus: souveränes Handling, gutes Bremsgefühl und eine Elektronik, die sich harmonisch anfühlt. Wer häufig gemischte Strecken fährt und dabei nicht jedes Mal neu „einstellen“ möchte, bekommt mit dem Honda ein sehr angenehmes Gesamtpaket.
Die Yamaha MT-10 überzeugt dagegen dort, wo es sportlicher wird: auf der Landstraße, in schnellen Passagen und bei Fahrten, bei denen man das Bike spüren möchte. Der Motorcharakter und das agile Handling sorgen für viel Dynamik, und die Elektronik unterstützt spürbar. Wer Kurvenfahrten liebt und eine direkte, lebendige Fahrweise sucht, findet in der MT-10 den größeren Motivationsfaktor.