| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Honda CB 500 Hornet vs. BMW R 1200 GS Adventure: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CB 500 Hornet und die BMW R 1200 GS Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, wie es sich im Alltag bewegt und wie gut es lange Strecken wegsteckt. Genau darum soll es hier gehen – mit einem Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle und darauf, für wen welches Bike die bessere Wahl ist.
Grundidee der beiden Motorräder: Urban agil vs. Reiseenduro
Honda CB 500 Hornet: leicht, direkt, alltagstauglich
Die Honda CB 500 Hornet steht für ein unkompliziertes Konzept: ein nacktes Motorrad, das sich in der Stadt genauso wohlfühlt wie auf Feierabendrunden. Der Fokus liegt auf Agilität, übersichtlicher Handhabung und einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Gerade wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, spielt die einfache Bedienbarkeit eine große Rolle.
BMW R 1200 GS Adventure: Komfort, Reichweite und Langstreckenfokus
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen klar auf Reisen ausgelegt. Als Reiseenduro ist sie darauf vorbereitet, lange Strecken komfortabel zu absolvieren – auch dann, wenn die Route nicht nur aus Autobahn besteht. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man nicht nur von A nach B fährt, sondern unterwegs möglichst viel erleben möchte.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich Motorcharakter und Ansprechverhalten?
Honda: kontrollierbar und spritzig im Alltag
Die Honda CB 500 Hornet überzeugt vor allem durch ein direktes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn man Landstraßen dynamisch, aber nicht zwangsläufig „auf Kante“ fährt. Das Motorrad lässt sich in der Regel gut dosieren, was das Fahren entspannter macht – auch dann, wenn die Strecke mal wechselhaft ist.
BMW: souverän und tourentauglich über viele Kilometer
Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken eher bei konstanter Fahrt und bei Situationen aus, in denen man Reserven spüren möchte. Der Motorcharakter ist auf Durchzug und Gelassenheit ausgelegt. Dadurch fühlt sich das Motorrad auf längeren Etappen oft weniger „angestrengt“ an als ein sportlicheres Konzept – besonders, wenn Wind, Temperatur und Streckenprofil zusammenkommen.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Hornet: sportlich-nah am Fahrer, aber alltagstauglich
Bei der Honda CB 500 Hornet ist die Sitzposition tendenziell direkter. Das unterstützt ein agiles Fahrgefühl und macht schnelle Richtungswechsel leichter. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so ausgelegt, dass es nicht nur für kurze Runden taugt. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die Nähe zum Fahrgeschehen mögen.
GS Adventure: auf Komfort und Kontrolle ausgelegt
Die BMW R 1200 GS Adventure bietet eine Ergonomie, die auf Langstreckenkomfort abzielt. Die Sitzposition wirkt so, als wäre das Motorrad dafür gebaut, auch nach vielen Stunden noch kontrolliert zu bleiben. Gerade bei Touren mit Gepäck oder bei längeren Autobahnabschnitten spielt das eine große Rolle. Die GS wirkt dabei weniger wie ein Motorrad für den schnellen Feierabend-„Kick“, sondern eher wie ein Reisebegleiter.
Fahrwerk und Handling: Stadt, Landstraße oder Reise?
Honda: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Die Honda CB 500 Hornet ist im Handling besonders dann im Vorteil, wenn es eng wird: Ein- und Ausparken, Rangieren, enge Kurven oder häufige Richtungswechsel. Das Motorrad fühlt sich dabei oft „kleiner“ an, als man es von der Klasse erwarten würde. Das ist ein echter Pluspunkt, wenn das Motorrad regelmäßig im Alltag genutzt wird.
BMW: Stabilität und Ruhe bei wechselnden Bedingungen
Die BMW R 1200 GS Adventure punktet vor allem mit Stabilität und Kontrolle – besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder auf längeren Strecken. Das Fahrwerk ist auf Komfort ausgelegt, ohne die Fahrbarkeit zu verlieren. Gleichzeitig ist das Motorrad natürlich größer und schwerer als die Hornet, was im Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Manövern spürbar sein kann.
Windschutz, Verkleidung und Alltag: Was macht den Unterschied auf Tour?
Hornet: weniger „Reise“, mehr „Fahren“
Die Honda CB 500 Hornet ist als Naked Bike weniger auf maximalen Windschutz ausgelegt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – viele Fahrer mögen das direkte Gefühl und die „unverstellte“ Fahrt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Wer aber regelmäßig sehr lange Etappen fährt, wird den Komfortvorteil einer stärker ausgelegten Reiseverkleidung eher vermissen.
GS Adventure: Tourenkomfort durch Reiseausrichtung
Die BMW R 1200 GS Adventure ist klar auf Langstrecke optimiert. Der Windschutz und die Reiseausrichtung helfen dabei, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert bleibt. Gerade bei wechselndem Wetter oder längeren Autobahnabschnitten kann das den Unterschied machen, weil weniger „Fahrstress“ entsteht.
Technik und Ausstattung: Welche Richtung passt zum Fahrstil?
Honda: pragmatisch und unkompliziert
Die Honda CB 500 Hornet wirkt in der Gesamtheit wie ein Motorrad, das man einfach nutzen möchte. Die Technik ist darauf ausgerichtet, das Fahren im Alltag angenehm zu machen. Das ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur als Projekt, sondern als echtes Nutzfahrzeug verstanden wird.
BMW: Reise- und Komfortfokus mit viel Potenzial
Die BMW R 1200 GS Adventure bringt eine Reiseausrichtung mit, die oft auch dann überzeugt, wenn man nicht „abenteuerlich“ im Sinne von Offroad unterwegs ist. Viele Fahrer schätzen die Kombination aus Komfort, Stabilität und der Möglichkeit, das Motorrad für unterschiedliche Touren zu konfigurieren. Die GS ist damit häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad langfristig als „Hauptmaschine“ dienen soll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CB 500 Hornet
- Agiles Handling für Stadt und Landstraße
- Direktes Fahrgefühl und gut dosierbares Tempo
- Alltagstauglichkeit durch unkomplizierte Bedienung
- Ideal für Fahrer, die gerne „nah am Motorrad“ sind
Schwächen der Honda CB 500 Hornet
- Weniger Reise-Komfort bei sehr langen Etappen
- Als Naked Bike weniger Windschutz als bei Reiseenduros
- Für sehr große Touren mit viel Gepäck ist das Konzept weniger „bereit“ als bei der GS
Stärken der BMW R 1200 GS Adventure
- Langstreckenkomfort und souveränes Fahrverhalten
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen
- Reiseausrichtung mit viel Potenzial für Tourenplanung
- Geeignet, wenn das Motorrad „für alles“ herhalten soll
Schwächen der BMW R 1200 GS Adventure
- Im Stadtverkehr und bei langsamen Manövern weniger handlich
- Das Konzept ist weniger auf „leicht und schnell“ ausgelegt
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad, als nötig ist
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda CB 500 Hornet: die passende Wahl für…
Die Honda CB 500 Hornet passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, Stadtfahrten und Landstraßenrunden genutzt wird. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „in den Alltag integriert“ ist, wird mit der Hornet oft glücklicher. Auch wenn das Budget für Anschaffung und laufende Nutzung im Blick ist, kann das Konzept der Hornet sehr stimmig sein.
BMW R 1200 GS Adventure: die passende Wahl für…
Die BMW R 1200 GS Adventure ist ideal, wenn der Schwerpunkt auf Touren liegt: lange Strecken, wechselndes Wetter, entspanntes Cruisen und das Gefühl, auch nach vielen Kilometern noch frisch zu sein. Wer gerne plant, packt und losfährt – und dabei ein Motorrad möchte, das sich wie ein Reisegerät anfühlt – findet in der GS Adventure häufig die bessere Antwort.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich achten?
1) Nutzungsszenario zuerst klären
Die wichtigste Frage lautet: Wo wird am meisten gefahren? Bei häufigem Stadtverkehr und kurzen bis mittleren Strecken ist die Honda CB 500 Hornet meist im Vorteil. Bei langen Touren und dem Wunsch nach maximalem Reise-Komfort spielt die BMW R 1200 GS Adventure ihre Stärken aus.
2) Fahrgefühl wichtiger als Daten
Auch wenn Daten helfen, die Richtung zu verstehen: Entscheidend ist, wie sich das Motorrad im eigenen Alltag anfühlt. Testfahrten zeigen schnell, ob man die direkte Art der Hornet mag oder ob man die Ruhe und Stabilität der GS Adventure bevorzugt.
3) Erwartung an Komfort und Windschutz
Wer regelmäßig lange Strecken fährt, wird den Unterschied bei Ergonomie und Windschutz spüren. Hier ist die GS Adventure meist im klaren Vorteil. Für kürzere Strecken ist das weniger relevant, sodass die Hornet dann oft die bessere Wahl bleibt.
Fazit:
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für Alltag, Stadt und dynamische Landstraßen genutzt wird. Das Handling wirkt leicht und direkt, das Fahrgefühl ist nah am Fahrer und macht auch kürzere Strecken angenehm. Wer ein unkompliziertes Naked Bike sucht, das schnell Spaß macht und sich gut in den Alltag einfügt, findet in der Hornet meist die passendere Richtung.
Die BMW R 1200 GS Adventure lohnt sich vor allem dann, wenn Touren im Mittelpunkt stehen: lange Etappen, Komfort, Stabilität und ein Reisegefühl, das auch nach vielen Kilometern trägt. Die GS Adventure ist weniger auf „kurz und agil“ ausgelegt, dafür stark bei Langstrecke, Windschutz und souveränem Durchkommen. Wer ein Motorrad als Hauptmaschine für große Pläne sucht, trifft mit der BMW häufig die bessere Entscheidung.