UVP 30.309 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Rasierklinge mit 218 PS auf der Landstraße - macht das Sinn?
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Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Pro und Kontra

Pro:
  • imposante Leistung, extreme Beschleunigung
  • superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
  • technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • Sitzposition auf Dauer anstrengend
  • benötigt hohe Drehzahlen
  • Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.455mm
Länge2.100mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.140mm
Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum1.000ccm
Hub48mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung217 PS bei 14.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 12.000 U/Min
Höchstgeschw.299km/h
Tankinhalt16Liter
Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneOhlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel
Federung hintenOhlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten200/55-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.
 
Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
 
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.330€ für die SP-Variante, 22.300 € ohne SP
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 20.000€
  • Baujahre: 2020-2021
  • Farben: Grand Prix Red (rot-blau-weiß), Pearl Morion Black (schwarz)

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs. Yamaha Tracer 7 GT – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so grundverschieden wirken wie die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP und die Yamaha Tracer 7 GT, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein kompromissloses Supersport-Konzept auf einen alltagstauglichen Sporttourer, der auf Komfort und Vielseitigkeit setzt. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Maschinen in der Praxis – beim Anfahren, in Kurven, auf der Landstraße und auf längeren Strecken?

Grundidee: Supersport vs. Sporttourer

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP: Fokus auf Performance

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für sportliche Dynamik. Die Auslegung ist klar: maximale Agilität, präzises Handling und ein Motor, der auf Drehfreude und Durchzug ausgelegt ist. Das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Straße zum „Spielplatz“ wird – also bei zügigem Fahren, häufigem Richtungswechsel und wenn das Vorderrad spürbar arbeiten darf.

Yamaha Tracer 7 GT: Komfort und Alltag im Mittelpunkt

Die Yamaha Tracer 7 GT verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als Sporttourer gedacht, der nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Alltag überzeugt: entspannteres Handling, mehr Alltagstauglichkeit und ein Konzept, das längere Strecken leichter macht. Gerade wenn der Tag nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Stadtverkehr und wechselnden Bedingungen, spielt die Tracer ihre Stärken aus.

Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich

Beide Motorräder sind leistungsorientiert, aber sie liefern die Leistung auf unterschiedliche Weise. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP wirkt im Vergleich deutlich „spitzer“: Der Charakter ist sportlich, die Gasannahme ist direkt, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Wer gern dynamisch beschleunigt und das Gefühl mag, dass das Motorrad jede Bewegung sofort beantwortet, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.

Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen setzt auf einen Motor, der sich harmonischer in den Alltag einfügt. Statt ständig nach Drehzahl zu suchen, lässt sie sich oft souverän in einem breiteren Bereich fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn nicht jede Ausfahrt ein reines „Sportprogramm“ sein soll, sondern wenn man auch entspannt cruisen möchte.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Beim Thema Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Supersport und Sporttourer besonders deutlich. Die Honda ist auf sportliche Linienführung ausgelegt. In schnellen Passagen und in Kurven wirkt sie sehr konzentriert: Das Motorrad vermittelt ein präzises Feedback, und das Fahrgefühl ist stark auf „Kontrolle bei Tempo“ ausgerichtet.

Die Yamaha ist dagegen auf ein ausgewogeneres Gesamtpaket getrimmt. Sie bleibt auch bei wechselnden Straßenverhältnissen angenehm handhabbar und vermittelt Stabilität, ohne dabei den Fokus ausschließlich auf maximale Schräglagenperformance zu legen. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man auf längeren Touren nicht ständig „arbeiten“ möchte.

Bremsen und Sicherheit in der Praxis

Beide Motorräder sind auf zügiges Fahren ausgelegt, aber die Art der Bremswirkung unterscheidet sich im Alltag. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es sportlich wird: Bremsgefühl und Dosierbarkeit passen zu einem Konzept, das auf dynamische Manöver und zügige Richtungswechsel ausgelegt ist. Das Motorrad unterstützt dabei, die Linie zu halten und das Tempo kontrolliert zu reduzieren.

Die Yamaha Tracer 7 GT punktet eher mit einem „tourentauglichen“ Sicherheitsgefühl. Die Bremsen wirken so, dass man auch bei wechselnder Belastung und längeren Fahrten entspannt bleibt. Gerade wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern häufig mit Gepäck, wechselndem Tempo oder in urbanen Situationen unterwegs ist, ist diese Art von Alltagstauglichkeit ein Plus.

Elektronik: Unterstützung vs. sportliche Kontrolle

Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das die sportliche Kontrolle in den Vordergrund stellt: Traktions- und Fahrmodi unterstützen dabei, die Leistung sauber auf die Straße zu bringen. Das ist besonders hilfreich, wenn man zügig fährt oder wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.

Die Yamaha setzt ebenfalls auf moderne Assistenz, aber sie zielt stärker auf „komfortables Fahren“ ab. Die Elektronik hilft, das Motorrad im Alltag leicht zu beherrschen – und das ohne dass man sich ständig Gedanken über die richtige Einstellung machen muss. Das macht die Tracer besonders interessant für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht jedes Mal ein Setup-Experiment starten möchten.

Komfort, Sitzposition und Windschutz

Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist sportlich ausgelegt, was sich in der Sitzposition und im Fahrgefühl widerspiegelt. Das Motorrad ist darauf optimiert, dass man aktiv fährt und die Maschine „mitnimmt“. Für kurze bis mittlere sportliche Ausfahrten ist das großartig. Für lange Strecken kann die sportliche Haltung jedoch spürbar fordernder sein – vor allem, wenn man viel Autobahn oder dauerhaftes Tempo fährt.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen klar auf längere Fahrten ausgelegt. Sitzposition und Ergonomie sind so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt der Windschutz-Ansatz: Die Tracer hilft dabei, den Fahrtwind angenehmer zu gestalten, was den Unterschied zwischen „anstrengend“ und „entspannt ankommen“ ausmachen kann.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour

Im Alltag zeigt die Yamaha Tracer 7 GT ihre Stärke besonders deutlich. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: für Pendelstrecken, für spontane Ausfahrten und für Touren, bei denen nicht nur die Kurven zählen. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass man schnell losfahren kann, ohne dass das Motorrad „zu viel“ verlangt.

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist im Stadtverkehr eher ein Motorrad für Fahrer, die bewusst sportlich unterwegs sind. Sie macht Spaß, aber das Supersport-Konzept ist nicht darauf optimiert, stundenlang im Stop-and-go oder bei niedrigen Geschwindigkeiten maximal entspannt zu sein. Auf der Landstraße und auf Strecken mit klaren Fahrabschnitten spielt die Honda dagegen ihre Stärken aus: Sie fühlt sich dann wie ein Werkzeug an, das genau für dynamisches Fahren gebaut wurde.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Stärken

  • Sportliches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
  • Starke Performance und ein Motorcharakter, der Drehzahl belohnt
  • Präzises Handling für zügige Kurvenfahrten
  • Elektronik als Unterstützung für sportliche Kontrolle

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Schwächen

  • Sportliche Sitzposition kann auf langen Strecken fordernder sein
  • Alltagstauglichkeit ist eher „sportlich“ als „entspannt“
  • Fokus auf Performance bedeutet: weniger Komfort-Orientierung

Yamaha Tracer 7 GT – Stärken

  • Komfort und Ergonomie für längere Fahrten
  • Alltagstaugliches Fahrverhalten für Stadt und Land
  • Windschutz-Ansatz für angenehmeres Reisen
  • Elektronik unterstützt entspanntes Fahren

Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen

  • Supersport-Fokus fehlt: maximale Schärfe wie bei der Honda ist nicht das Ziel
  • Sportliche Spitzenperformance wirkt weniger „zielgerichtet“ als bei der Fireblade
  • Konzept ist stärker auf Vielseitigkeit als auf kompromisslose Rennstrecken-Nähe ausgelegt

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist besonders passend für Fahrer, die das Motorrad vor allem als Sportgerät sehen: Kurven, zügige Landstraßen und Fahrten, bei denen man das Potenzial bewusst nutzt. Wer gern sportlich fährt, eine direkte Rückmeldung mag und bereit ist, die sportliche Auslegung auch im Alltag zu spüren, findet in der Honda eine sehr überzeugende Wahl.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das mehrere Rollen abdeckt: Alltag, längere Touren, wechselnde Strecken und Fahrten, bei denen Komfort und entspannteres Handling wichtig sind. Wer ein Motorrad möchte, das man nicht nur am Wochenende „aus dem Stall holt“, sondern regelmäßig nutzt, wird mit der Tracer sehr glücklich.

Fazit:

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Performance, direktem Fahrgefühl und präziser Kurvenarbeit liegt. Sie belohnt Drehzahl, unterstützt dynamische Manöver und fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn Tempo und Fahrtechnik im Vordergrund stehen. Dafür ist sie weniger auf maximalen Komfort für lange Strecken oder entspanntes Alltagsfahren optimiert.

Die Yamaha Tracer 7 GT gewinnt dagegen dort, wo Vielseitigkeit zählt: für längere Touren, für Alltagseinsätze und für Fahrten, bei denen Windschutz, Ergonomie und ein souveränes Gesamtpaket wichtiger sind als kompromisslose Supersport-Schärfe. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag einfügt und trotzdem sportlich genug bleibt, trifft mit der Tracer die passendere Entscheidung.

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