UVP 30.309 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Rasierklinge mit 218 PS auf der Landstraße - macht das Sinn?
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Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Pro und Kontra

Pro:
  • imposante Leistung, extreme Beschleunigung
  • superstabiles, elektr. einstellbares Fahrwerk
  • technische volle Hütte inkl. Launch-Control und Track-Modus
  • sehr gute Bremsen
Kontra:
  • Sitzposition auf Dauer anstrengend
  • benötigt hohe Drehzahlen
  • Sozius-Sitzmöglichkeit ist hoffentlich nicht ernst gemeint
Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht201kg
Radstand1.455mm
Länge2.100mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.140mm
Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor
Hubraum1.000ccm
Hub48mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung217 PS bei 14.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 12.000 U/Min
Höchstgeschw.299km/h
Tankinhalt16Liter
Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km

Fahrwerk

RahmenbauartAluminiumrahmen
Federung vorneOhlins NPX S-EC 43mm Teleskopgabel
Federung hintenOhlins TTX36 S-EC Pro-Link Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten200/55-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Tja, beeindruckend oder? Da ist meine Landstraßenperformance nicht ganz so dolle, aber Spaß hatte ich dennoch jede Menge. Ich frage mich allerdings, wie lange man eine Fireblade ohne Führerscheinentzug lenken darf. Ich würde sicherlich nach wenigen Tagen sofort meinen Lappen los sein. Langsam fahren geht jedenfalls nicht auf der CBR, und damit kommen wir auch zum Punkt: Honda hat bei der Fireblade alles auf Rennstrecke ausgelegt und dass so gut hingekriegt, dass für normales Motorradfahren wenig übrigbleibt.
 
Mit dieser Maschine nur auf Landstraßen rumzufahren wäre Perlen vor die Säue. Obwohl - macht trotzdem irre Spaß! 95% der Käufer werden dennoch Racer sein, die Ihr Schätzchen regelmäßig auf die Rennstrecke entführen. Genau da fühlt sie sich wohl, genau da gehört sie hin.
 
Test-Bike von Motofun Kaltenkirchen - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.330€ für die SP-Variante, 22.300 € ohne SP
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 20.000€
  • Baujahre: 2020-2021
  • Farben: Grand Prix Red (rot-blau-weiß), Pearl Morion Black (schwarz)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP vs Yamaha XSR 900 GP – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so klar unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP steht für kompromisslose Sportlichkeit: ein Konzept, das auf Dynamik, Präzision und maximale Performance ausgelegt ist. Die Yamaha XSR 900 GP dagegen verbindet den Charakter eines modernen Naked Bikes mit einem sportlichen Look und einem Motor, der sich im Alltag genauso wohlfühlt wie auf flotten Landstraßen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte aus dem Vergleich gegenübergestellt – inklusive Stärken und Schwächen, damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.

Grundidee: Supersport-Anspruch vs. Naked-Alltag

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist vom Grundgedanken her ein Supersportler. Das merkt man an der Ausrichtung auf hohe Agilität bei gleichzeitig stabiler Fahrwerksarbeit. Wer schnell unterwegs sein möchte, findet hier ein Motorrad, das auf zügiges Beschleunigen, präzises Einlenken und konsequentes Kurvenfahren ausgelegt ist.

Die Yamaha XSR 900 GP verfolgt eine andere Linie: Sie wirkt wie ein Naked Bike mit sportlicher DNA. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Motorgefühl, einer aufrechteren Sitzposition und einem Setup, das sich leichter in den Alltag integrieren lässt. Das Motorrad ist damit oft die bessere Wahl, wenn nicht jede Fahrt ein „Training für die nächste Runde“ sein soll.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Honda: Sportmotor mit Fokus auf Durchzug und Spitzenleistung

Im Vergleich zeigt die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ihre Stärken vor allem dann, wenn es um zügiges Beschleunigen und sportliches Tempo geht. Der Motor ist darauf ausgelegt, Leistung in einem Bereich bereitzustellen, der für dynamische Fahrmanöver prädestiniert ist. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das sich sehr direkt anfühlt: Gas geben bedeutet spürbare Reaktion, und das Motorrad unterstützt das sportliche Fahren mit einer klaren Leistungsentfaltung.

Yamaha: Drehfreude und Alltagstauglichkeit

Die Yamaha XSR 900 GP punktet im Vergleich mit einem Motorcharakter, der sich besonders harmonisch für wechselnde Geschwindigkeiten eignet. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen ist die Abstimmung oft angenehmer, weil das Motorrad nicht nur „für Vollgas“ gemacht ist, sondern auch für Zwischengänge und flüssiges Fahren. Wer gern zügig fährt, aber nicht permanent im sportlichen Grenzbereich unterwegs sein möchte, findet hier eine stimmige Balance.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Leichtigkeit

Honda: sportliche Geometrie und zielgerichtete Stabilität

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP zeigt im Vergleich, dass sie für sportliche Linienführung gebaut ist. Das Fahrwerk unterstützt ein präzises Einlenken und bleibt auch bei flotter Gangart stabil. In schnellen Kurven und bei dynamischen Richtungswechseln wirkt das Motorrad wie aus einem Guss: Es gibt dem Fahrer das Gefühl, dass die nächsten Meter schon „vorher geplant“ sind.

Stärken liegen damit klar im sportlichen Bereich. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass die sportliche Ausrichtung weniger „entspannt“ wirkt, wenn die Fahrt eher gemütlich oder mit häufigen Stop-and-Go-Abschnitten geplant ist.

Yamaha: agiles Handling mit mehr Alltagsspielraum

Die Yamaha XSR 900 GP kann im Vergleich mit einem Handling überzeugen, das sich leichter anfühlt. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und in kurvigen Abschnitten wirkt das Motorrad oft unkompliziert. Die Sitzposition und das Setup unterstützen ein Fahren, bei dem man schneller „im Flow“ ist, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse erst in den sportlichen Modus gebracht werden.

Als Gegenpunkt gilt: Wer maximale Supersport-Performance sucht, wird bei einer Naked-Philosophie naturgemäß weniger „Track-Feeling“ bekommen als bei der Honda.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis

Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist klar auf sportliche Verzögerung und kontrollierte Bremsmanöver ausgelegt. Das passt besonders zu Fahrern, die häufig zügig unterwegs sind und beim Bremsen ein sehr direktes, sportliches Ansprechverhalten erwarten.

Die Yamaha XSR 900 GP bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, wirkt aber in der Gesamtanmutung oft „alltagstauglicher“ abgestimmt. Das bedeutet nicht weniger Sicherheit, sondern eher eine andere Schwerpunktsetzung: Bremsen, die sich gut dosieren lassen, ohne dass man ständig an die Grenzen des Setups denken muss.

Elektronik und Assistenz: Sport-Modus vs. Allround-Anspruch

Bei der Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist die Elektronik im Vergleich ein wichtiger Teil des sportlichen Gesamtkonzepts. Sie unterstützt das Motorrad dabei, Leistung kontrolliert in Vortrieb umzusetzen und bietet dem Fahrer damit mehr Sicherheit bei dynamischer Fahrweise. Gerade wenn man schnell fährt oder das Motorrad in unterschiedlichen Situationen bewegt, kann das spürbar entlasten.

Die Yamaha XSR 900 GP setzt ebenfalls auf moderne Elektronik, aber mit einem Fokus, der stärker in Richtung „Allround“ geht. Das ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für sportliche Ausfahrten genutzt wird, sondern auch für Alltag, kurze Touren und wechselnde Bedingungen.

Ergonomie und Sitzposition: Wie anstrengend ist die Fahrt?

Honda: sportlich – dafür mit Fokus auf Performance

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP bringt eine Sitzposition mit, die klar auf sportliches Fahren ausgelegt ist. Das ist ein Vorteil, wenn man Kurven präzise fahren und das Motorrad aktiv „mitnehmen“ möchte. Auf der anderen Seite kann diese Ausrichtung bei längeren Fahrten oder im Stadtverkehr als weniger entspannt empfunden werden.

Yamaha: aufrechter – oft angenehmer für längere Tage

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Vergleich deutlich alltagstauglicher. Die aufrechtere Haltung und das insgesamt weniger „eingeklemmte“ Fahrgefühl machen sie oft zur besseren Wahl, wenn man auch mal länger unterwegs ist oder häufiger im Stadtverkehr fährt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP – Stärken

  • Sportliches Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Elektronik
  • Präzises Handling bei flotter Gangart
  • Bremsen und Kontrolle für dynamische Manöver
  • Leistungsfokus für Fahrer, die Tempo und Reaktion suchen

Honda – Schwächen

  • Weniger „entspannt“ bei häufigem Stadtverkehr oder gemütlichem Fahren
  • Sportliche Ausrichtung kann nicht jedem Fahrprofil gefallen

Yamaha XSR 900 GP – Stärken

  • Allround-Charakter für Stadt, Landstraße und Touren
  • Leichtes Handling und unkompliziertes Fahrgefühl
  • Motorcharakter mit guter Alltagsharmonie
  • Ergonomie oft angenehmer für längere Strecken

Yamaha – Schwächen

  • Weniger Supersport-Fokus im Vergleich zur Honda
  • Track-orientiertes Gefühl ist nicht die Hauptstärke

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Im Vergleich wird schnell klar: Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP ist besonders interessant für Fahrer, die sportlich fahren wollen und dabei Wert auf maximale Performance, präzises Handling und ein sehr direktes, kontrolliertes Fahrgefühl legen. Wer häufig zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für schnelle Ausfahrten versteht, findet hier die passende Ausrichtung.

Die Yamaha XSR 900 GP ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: für den Alltag, für spontane Touren und für Fahrten, bei denen man nicht ständig im sportlichen Grenzbereich unterwegs sein muss. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, gut dosierbar ist und dabei sportlich genug wirkt, um auch auf Landstraßen Spaß zu machen, wird mit der Yamaha häufig glücklicher.

Fazit:

Die Honda CBR 1000 RR-R Fireblade SP setzt im Vergleich auf kompromisslose Sportperformance. Sie ist die richtige Wahl für Fahrer, die Tempo lieben, präzise Linienführung suchen und ein Motorrad möchten, das bei dynamischer Fahrweise besonders souverän wirkt. Die sportliche Ausrichtung bringt dabei aber auch eine gewisse „Fahrzeug-Philosophie“ mit: Wer vor allem entspannt im Alltag unterwegs ist, könnte die Honda als weniger passend empfinden.

Die Yamaha XSR 900 GP punktet dagegen mit einem stimmigen Allround-Charakter. Im Alltag und auf abwechslungsreichen Strecken fühlt sie sich oft unkomplizierter an, bietet ein angenehmes Motorgefühl und eine Ergonomie, die längere Fahrten leichter macht. Wer ein Motorrad möchte, das sportliche Akzente setzt, ohne den Fokus ausschließlich auf maximale Performance zu legen, trifft mit der Yamaha häufig genau den richtigen Ton.

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