| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
- Motorleistung
- präzises Fahrwerk
- Komfort
- Assistenzsysteme
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 795-820 | mm |
| Höhe | 1.117 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
| Leistung | 147 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 124 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 149)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
Fazit - auf ewig jung
Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...
… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.
Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda GB 350 S vs Ducati Monster 1200 S: Vergleich der Naked-Bikes
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die optisch beide nach Freiheit aussehen, aber technisch aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GB 350 S steht für entspanntes Fahren, klare Bedienbarkeit und ein unkompliziertes Handling. Die Ducati Monster 1200 S dagegen setzt auf Charakter, Performance und ein deutlich sportlicheres Gesamtpaket. Genau hier liegt der Reiz: Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Grundidee und Charakter: entspannter Cruiser-Vibe vs. Ducati-Performance
Die Honda GB 350 S wirkt wie ein Motorrad, das man gern einfach startet, aufsteigt und losfährt. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gutmütigen Fahrgefühl. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken überzeugen soll. Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ein Bike, das man spürt, bevor man überhaupt losrollt: Der Auftritt ist aggressiver, die Abstimmung sportlicher, und das Motorrad fordert mehr Aufmerksamkeit ein – nicht im negativen Sinn, sondern weil die Performance und das Ansprechverhalten deutlich mehr wollen.
Stärken der Honda im Alltag
Im Vergleich zeigt sich die Honda GB 350 S als Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Bedienung wirkt insgesamt weniger „angestrengt“, die Handhabung bleibt auch bei langsamem Tempo angenehm. Wer ein Naked Bike sucht, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern einfach funktioniert, findet hier eine klare Stärke.
Stärken der Ducati für sportliche Ansprüche
Die Ducati Monster 1200 S spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn es dynamischer wird. Im direkten Vergleich wirken die Reaktionen am Gas unmittelbarer, und das Motorrad vermittelt mehr Reserven. Gerade auf der Landstraße oder bei zügiger Fahrweise zeigt sich, dass die Ducati nicht nur optisch nach Performance aussieht, sondern auch technisch darauf ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl unterscheidet
Beim Vergleich der Motoren wird schnell klar, dass beide Modelle unterschiedliche Ziele verfolgen. Die Honda GB 350 S ist auf ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders passend für gleichmäßiges Fahren, entspanntes Beschleunigen und eine souveräne Alltagsdynamik. Die Ducati Monster 1200 S hingegen bringt eine deutlich sportlichere Charakteristik mit. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, und die Leistungsentfaltung unterstützt zügiges Fahren spürbar stärker.
Wichtig ist dabei weniger die reine Zahl als das Zusammenspiel: Während die Honda eher „smooth“ und kontrolliert wirkt, fühlt sich die Ducati wie ein Motorrad an, das man bewusst nutzt. Wer gern mit Gefühl fährt, findet bei beiden Spaß – aber die Ducati belohnt stärker das aktive Fahren.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. sportlich präzise
Im Alltag zählt, wie schnell man Vertrauen aufbaut. Die Honda GB 350 S wirkt hier sehr zugänglich. Das Motorrad lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen, bleibt bei niedrigen Geschwindigkeiten handlich und vermittelt ein ruhiges Fahrverhalten. Auch wenn die Strecke länger wird, bleibt der Charakter eher „entspannt“ statt „angespannt“.
Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen auf Präzision und sportliche Kontrolle ausgelegt. Im Vergleich wirkt das Fahrwerk straffer und das Motorrad „steht“ mehr in der Kurve. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrweise dynamischer wird und wenn das Bike nicht nur von A nach B, sondern auch für Kurven und Tempo genutzt werden soll. Gleichzeitig kann dieses sportlichere Setup für manche Fahrer im Alltag weniger „weich“ wirken – je nach Fahrstil und Streckenprofil.
Kurvengefühl im Vergleich
Beide Motorräder können Kurven, aber auf unterschiedliche Weise: Die Honda macht Kurven eher leicht und unkompliziert, während die Ducati mehr Stabilität und sportliche Rückmeldung bietet. Wer häufig enge Stadtpassagen fährt oder viel im Stop-and-Go unterwegs ist, wird die Honda als angenehmer empfinden. Wer dagegen gern zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv einsetzt, wird die Ducati mehr fordern und dafür mehr zurückbekommen.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit vs. sportliche Reserven
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied zwischen alltagstauglich und sportlich: Die Honda GB 350 S wirkt auf eine gut dosierbare Verzögerung ausgelegt. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten gebremst wird oder wenn man im Stadtverkehr vorausschauend fährt. Die Ducati Monster 1200 S bietet dagegen mehr sportliche Reserven und fühlt sich bei zügiger Fahrweise deutlich souveräner an. Das bedeutet nicht, dass die Honda unsicher wäre – eher, dass die Ducati für höhere Ansprüche ausgelegt ist.
Sitzposition und Komfort: entspannter Einstieg vs. sportliche Ausrichtung
Die Sitzposition ist bei Naked Bikes oft der entscheidende Punkt. Die Honda GB 350 S wirkt insgesamt so, dass sie sich für längere Alltagsfahrten angenehm anfühlt. Die Haltung unterstützt ein entspanntes Vorankommen, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche.
Die Ducati Monster 1200 S ist sportlicher positioniert. Das kann sich je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sehr positiv anfühlen, weil es die aktive Fahrweise unterstützt. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung auf längeren Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr weniger komfortabel wirken als bei der Honda. Wer gern sportlich fährt und die Haltung bewusst nutzt, wird die Ducati als stimmig empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach losfahren“
Im Vergleich zeigt die Honda GB 350 S ihre Stärke dort, wo das Motorrad häufig genutzt wird: kurze Wege, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten. Das Bike wirkt unkompliziert und lädt dazu ein, ohne großen Aufwand zu fahren. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten ist ein Pluspunkt, weil es das Motorrad im Alltag leichter macht.
Die Ducati Monster 1200 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem klaren Schwerpunkt auf Fahrspaß. Sie eignet sich besonders, wenn die Strecke nicht nur „funktional“ ist, sondern wenn man bewusst fährt: Landstraße, kurvige Abschnitte, dynamische Ausfahrten. Im Stadtverkehr kann die Ducati durch ihre sportliche Ausrichtung mehr Aufmerksamkeit verlangen, während die Honda hier entspannter bleibt.
Design und Image: klassisch-elegant vs. markant-aggressiv
Design ist natürlich Geschmackssache, aber im Vergleich fällt auf: Die Honda GB 350 S wirkt klassisch und zurückhaltend, mit einem Look, der zeitlos wirkt. Die Ducati Monster 1200 S ist deutlich markanter, mit einer Präsenz, die sofort nach Performance aussieht. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag „ruhig“ wirkt, findet in der Honda einen passenden Stil. Wer dagegen ein Bike möchte, das Aufmerksamkeit erzeugt und sportliche Energie ausstrahlt, wird die Ducati bevorzugen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GB 350 S – Stärken
- Einfaches Handling und angenehme Zugänglichkeit im Alltag
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und gleichmäßige Landstraßenfahrten
- Gut dosierbare Dynamik, die das Motorrad leicht kontrollierbar macht
- Komfortorientierte Auslegung für viele Fahrertypen
Honda GB 350 S – mögliche Schwächen
- Wer sehr sportlich unterwegs ist, könnte die Ducati als „mehr“ empfinden
- Bei stark dynamischer Fahrweise wirkt die Honda eher als harmonisches Alltagsbike statt als Performance-Maschine
Ducati Monster 1200 S – Stärken
- Sportlichere Performance und deutlich direkteres Ansprechverhalten
- Mehr Reserven bei zügiger Fahrweise
- Präziseres Fahrgefühl mit sportlicher Rückmeldung
- Markantes Gesamtpaket aus Technik, Charakter und Design
Ducati Monster 1200 S – mögliche Schwächen
- Die sportlichere Ausrichtung kann im Alltag je nach Streckenprofil weniger „weich“ wirken
- Wer ein besonders unkompliziertes, entspanntes Bike sucht, wird die Honda leichter finden
Kaufberatung: Welches Bike passt zu welchem Fahrtyp?
Der Vergleich zwischen Honda GB 350 S und Ducati Monster 1200 S ist im Kern ein Vergleich zwischen zwei Fahrphilosophien. Die Honda ist ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: leicht zu bewegen, angenehm zu fahren und mit einer Dynamik, die sich gut dosieren lässt. Sie passt besonders zu Fahrern, die ein Naked Bike suchen, das schnell Spaß macht, ohne ständig „sportlich“ sein zu müssen.
Die Ducati Monster 1200 S ist die richtige Wahl, wenn Fahrspaß und Performance im Vordergrund stehen. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das spürbar mehr Reserven bietet, wird mit der Ducati deutlich mehr „Kick“ erleben. Auch wer das Motorrad als Hobby und für gezielte Ausfahrten nutzt, wird die Stärken der Ducati besonders schnell merken.
Fazit:
Die Honda GB 350 S ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Naked Bike suchen: leicht zu handhaben, angenehm im Komfort und mit einer Dynamik, die sich entspannt dosieren lässt. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, häufige kurze Strecken und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das einfach funktioniert und dabei zuverlässig Spaß macht.
Die Ducati Monster 1200 S passt dagegen zu Fahrern, die mehr sportliche Ansprüche haben: ein direkteres Ansprechverhalten, spürbar mehr Reserven und ein präziseres, sportlich abgestimmtes Fahrgefühl. Wer Kurven und Tempo bewusst sucht und das Motorrad als echtes Fahrvergnügen versteht, wird die Ducati als deutlich passender empfinden.
Kurz gesagt: Honda für entspanntes Alltagsfahren, Ducati für sportliche Ausfahrten mit Performance-Fokus.