| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Yamaha XSR 900 GP – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design, sondern an der Philosophie dahinter. Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und eine Ausstattung, die lange Strecken zur Routine macht. Die Yamaha XSR 900 GP dagegen bringt den Charakter eines modernen Nakedbikes mit: kompakt, agil und mit einem Look, der an die Rennstrecke erinnert, ohne den Alltag zu vernachlässigen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Komfort, Handling und die Frage, wie gut das Motorrad zu den eigenen Touren passt.
Grundcharakter: Tourer-Luxus vs. sportliche Agilität
Honda GL 1800 Gold Wing: gemacht für lange Strecken
Die Gold Wing ist ein klassischer Vertreter der großen Tourer. Das merkt man nicht nur am äußeren Erscheinungsbild, sondern auch daran, wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlt: ruhig, souverän und auf gleichmäßiges Dahingleiten ausgelegt. Wer häufig weite Strecken fährt oder Wert auf entspannte Sitzhaltung legt, bekommt hier ein Motorrad, das den Fokus klar auf Komfort und Reiseeffizienz setzt.
Yamaha XSR 900 GP: Nakedbike mit Rennstrecken-Vibe
Die XSR 900 GP wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern öfter aus der Garage holt. Sie ist auf Dynamik und ein direktes Fahrgefühl ausgelegt. Das Handling ist spürbar „näher“ am Fahrer, die Maschine reagiert lebendig und macht Lust auf zügige Fahrten auf Landstraße und in kurvigen Abschnitten. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur transportiert, sondern auch fordert und belohnt, findet hier einen starken Kandidaten.
Fahrgefühl im Vergleich: wie sich die Motor- und Kraftentfaltung anfühlt
Beim Vergleich der Fahrcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda GL 1800 Gold Wing zielt auf gleichmäßige, entspannte Kraftentfaltung. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Reisebegleiter“, der auch bei längeren Etappen nicht anstrengend wird. Die Yamaha XSR 900 GP setzt stärker auf spürbare Dynamik und ein Gefühl von unmittelbarer Gasannahme. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der mehr nach „mitfahren und genießen“ aussieht – mit dem Potenzial, bei Bedarf deutlich sportlicher zu werden.
Beide Motorräder können schnell sein, aber auf unterschiedliche Art: Die Gold Wing eher über Souveränität und Durchzug über längere Zeit, die XSR 900 GP eher über das Zusammenspiel aus Drehfreude, Agilität und einem direkteren Ansprechverhalten.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Gold Wing: Komfort als Hauptargument
Die Gold Wing spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird. Der Fokus liegt auf einer ergonomischen Gesamtwirkung: entspannte Sitzposition, gute Unterstützung für längeres Fahren und ein Gesamtkonzept, das Müdigkeit reduziert. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei wechselndem Wetter ist der Komfortvorteil spürbar, weil das Motorrad auf „weniger Stress“ ausgelegt ist.
XSR 900 GP: sportlich, aber alltagstauglich
Die XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die eher nach „aktivem Fahren“ verlangt. Das ist nicht automatisch unbequem, aber es ist klar weniger „Couch-Feeling“ als bei der Gold Wing. Dafür wirkt das Motorrad leichter im Handling und vermittelt schneller das Gefühl, dass man es gern in die Kurven nimmt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, findet hier oft den besseren Kompromiss aus Komfort und Fahrspaß.
Handling und Fahrwerk: wie beide Motorräder Kurven und Tempo umsetzen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Stabilität und ruhiges Fahrverhalten ausgelegt. Das hilft besonders bei hohen Geschwindigkeiten und auf langen, gleichmäßigen Strecken. In Kurven fährt sie souverän, aber das Motorrad ist klar ein „großes“ Konzept – man spürt die Dimensionen eher beim Rangieren und in sehr engen Passagen.
Die Yamaha XSR 900 GP ist dagegen deutlich leichter im Gefühl. Das Handling wirkt agiler, die Maschine lässt sich schneller „umsetzen“. In kurvigen Abschnitten und bei häufigen Richtungswechseln spielt sie ihre Stärken aus. Gleichzeitig ist das Fahrwerk-Konzept stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt, wodurch sich das Motorrad je nach Fahrbahnbelag etwas direkter anfühlen kann als ein klassischer Tourer.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt und bieten ein Bremsgefühl, das auf Kontrolle setzt. Die Gold Wing profitiert dabei von ihrem stabilen Gesamtauftritt: Bremsmanöver wirken berechenbar, und das Motorrad bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten gut „unter Kontrolle“. Die XSR 900 GP punktet mit einem sportlicheren Setup: Das Ansprechverhalten wirkt direkter, was gerade bei dynamischer Fahrweise ein Plus ist.
Wichtig ist: Während die Gold Wing eher das Gefühl von „Sicherheit durch Souveränität“ vermittelt, steht bei der XSR 900 GP „Sicherheit durch direkte Rückmeldung“ im Vordergrund.
Ausstattung und Praxis: was man wirklich nutzt
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist typischerweise stärker auf Reise- und Langstreckenbedürfnisse ausgerichtet. Das zeigt sich daran, dass viele Details darauf abzielen, den Alltag auf Tour zu erleichtern: mehr Komfort, mehr „Reise-Feeling“ und eine Gesamtwirkung, die auch bei längeren Tagen funktioniert.
Die Yamaha XSR 900 GP setzt stärker auf das, was man beim sportlichen Fahren spürt: ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Optik und einer Ausstattung, die den Charakter des Nakedbikes unterstreicht. Für viele Fahrer ist das genau richtig, weil es weniger „Reiseapparat“ ist und mehr „Fahren im Fokus“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken
- Komfortorientiertes Gesamtkonzept für lange Strecken
- Ruhiges, stabiles Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
- Reise- und Alltagsnutzen durch eine auf Tour ausgelegte Ausstattung
- Entspannte Kraftentfaltung, die das Fahren weniger anstrengend macht
Honda GL 1800 Gold Wing – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ in engen, langsamen Situationen
- Stärkerer Fokus auf Touring kann für reine Stadt- oder Kurvenfetischisten weniger passend sein
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Agiles Handling und direkteres Fahrgefühl
- Sportlicher Charakter, der Kurvenfahrten besonders attraktiv macht
- Alltagstauglichkeit durch kompakteres Konzept
- Lebendige Motorcharakteristik für dynamische Fahrstile
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Weniger Reise-Komfort im Vergleich zu einem klassischen Tourer
- Sportlicheres Setup kann auf sehr langen Etappen je nach Fahrstil stärker fordern
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser getroffen wird.
Honda GL 1800 Gold Wing: ideal für
- Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren
- Menschen, die Komfort und Ruhe über maximale Agilität stellen
- Tourer-Fans, die ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt
- Alle, die ein „All-in-One“-Reisemotorrad bevorzugen
Yamaha XSR 900 GP: ideal für
- Fahrer, die kurze bis mittlere Strecken lieben und oft spontan fahren
- Menschen, die direktes Handling und sportliches Feedback möchten
- Wer ein Motorrad sucht, das optisch und fahrdynamisch nach Performance aussieht
- Alle, die in der Stadt und auf Landstraßen Agilität stärker gewichten
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn lange Touren, hoher Komfort und ein souveränes, entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kilometer sammeln möchten, ohne dass das Motorrad dabei anstrengend wird, und die eine Reise-Ausstattung sowie Stabilität bei Tempo schätzen. Die Yamaha XSR 900 GP passt dagegen besser zu einem Fahrstil, der mehr Dynamik und Agilität verlangt: kurvige Strecken, lebendiges Ansprechverhalten und ein Nakedbike-Charakter, der Lust auf sportliches Fahren macht. Wer vor allem Komfort auf Distanz sucht, wird mit der Gold Wing glücklicher. Wer dagegen häufig unterwegs ist, gern zügig fährt und ein direkteres Handling bevorzugt, trifft mit der XSR 900 GP die passendere Entscheidung.