| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
- Motorleistung
- präzises Fahrwerk
- Komfort
- Assistenzsysteme
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 795-820 | mm |
| Höhe | 1.117 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
| Leistung | 147 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 124 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 149)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - auf ewig jung
Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...
… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.
Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda WN7 vs Ducati Monster 1200 S: Naked-Bike-Vergleich für Alltag und Fahrspaß
Wenn es um moderne Naked Bikes geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Honda WN7 steht für einen stimmigen Mix aus Alltagstauglichkeit, unkomplizierter Handhabung und einem Charakter, der sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Ducati Monster 1200 S dagegen ist deutlich stärker auf emotionale Performance, markentypische Fahrdynamik und eine hochwertigere Premium-Anmutung ausgerichtet. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle beim Motorgefühl, beim Fahrwerk, bei der Bremsanlage und bei der Ausstattung – und welche Schwächen zeigen sich im Vergleich?
Grundidee der beiden Bikes: pragmatisch vs. premium-emotional
Die Honda WN7 wirkt wie ein Bike, das man einfach nutzt: für kurze Wege, für längere Feierabendrunden und für Touren, bei denen das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern auch angenehm zu fahren sein soll. Im Vergleich dazu ist die Ducati Monster 1200 S stärker als Statement zu verstehen. Das Design ist markant, die Ausstrahlung sportlich, und das Gesamtpaket zielt darauf, dass sich jede Fahrt nach „mehr“ anfühlt.
Beide Modelle sind Naked Bikes – aber sie spielen nicht dieselbe Rolle. Während die Honda eher auf entspannte Kontrolle und Alltagstauglichkeit setzt, legt die Ducati den Fokus auf spürbare Dynamik und ein Premium-Fahrgefühl.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter wird der Unterschied schnell greifbar. Die Honda WN7 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo gleichmäßiges Ansprechverhalten und ein gut dosierbares Drehmoment zählen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn die Fahrten aus vielen wechselnden Situationen bestehen: Ampel, Stop-and-go, kurze Beschleunigungen und dann wieder entspanntes Rollen.
Die Ducati Monster 1200 S wirkt dagegen „direkter“ und stärker auf Fahrspaß getrimmt. Im Vergleich zur Honda zeigt sich die Ducati oft als Bike, das bei zügiger Gangart mehr Druck aufbaut und sich dynamischer anfühlt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Landstraßen und kurvige Strecken im Fokus stehen. Gleichzeitig kann genau diese Charakteristik im Alltag auch bedeuten, dass die Ducati mehr Aufmerksamkeit fordert, um das Potenzial stets passend zu dosieren.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Honda WN7: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und im gleichmäßigen Ansprechverhalten. Schwäche im Vergleich: Wer maximale „Wucht“ sucht, findet sie eher weniger direkt als bei der Ducati.
- Ducati Monster 1200 S: Stärken liegen in der emotionalen Dynamik und dem spürbaren Vortrieb. Schwäche im Vergleich: Im dichten Stadtverkehr kann das sportlichere Gefühl schneller „zu viel“ werden, wenn es eher entspannt sein soll.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Bikes abgestimmt sind. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das sich leicht einpendelt. Das hilft besonders auf unruhigen Straßen, bei wechselndem Belag oder wenn die Fahrt nicht immer „sportlich“ geplant ist. Die Honda vermittelt dabei ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss.
Die Ducati Monster 1200 S ist spürbar auf Dynamik ausgelegt. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo wirkt sie oft stabil und zielgerichtet. Gleichzeitig kann die Ducati je nach Fahrstil und Streckenprofil etwas „direkter“ reagieren. Das ist ein Plus für Fahrer, die gerne sportlich unterwegs sind – kann aber im Alltag auf schlechteren Straßen oder bei sehr entspanntem Tempo weniger „smooth“ wirken.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
Im direkten Vergleich ist die Honda häufig die angenehmere Wahl für gemischte Strecken: Stadt, Landstraße, kurze Touren. Die Ducati spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke mehr hergibt und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß genutzt wird. Wer oft lange Strecken mit wechselndem Tempo fährt, profitiert meist von der souveränen, alltagstauglichen Abstimmung der Honda. Wer dagegen gezielt fährt, findet in der Ducati oft das intensivere Kurvenerlebnis.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei den Bremsen zeigen sich Unterschiede in der Art, wie die Bikes Verzögerung vermitteln. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft als „berechenbares“ Motorrad: Das Bremsgefühl ist in der Regel gut dosierbar, was gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Stopps hilft. Das sorgt für ein ruhiges Sicherheitsgefühl.
Die Ducati Monster 1200 S bietet im Vergleich häufig eine sportlichere Bremswirkung. Das kann ein Vorteil sein, wenn zügig gefahren wird oder wenn auf Landstraßen häufiger hart verzögert werden muss. Gleichzeitig gilt: Wer die Ducati im Alltag nutzt, profitiert davon, dass die Bremsen zwar stark sind, aber die Dosierung trotzdem sauber funktionieren sollte, um nicht zu „aggressiv“ zu bremsen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Bei Naked Bikes entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob das Motorrad wirklich zu den eigenen Fahrten passt. Die Honda WN7 wirkt im Vergleich tendenziell als entspannteres Gesamtpaket: Die Sitzposition unterstützt häufig eine natürliche Haltung, die auch bei längeren Fahrten nicht sofort ermüdet. Das ist besonders relevant, wenn das Bike nicht nur für kurze Runden, sondern auch für Wochenendtouren genutzt wird.
Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen stärker auf sportliche Präsenz ausgelegt. Das kann bedeuten, dass die Haltung aktiver ist und man sich mehr „im Motorrad“ fühlt. Für Fahrer, die gerne dynamisch unterwegs sind, ist das ein Plus. Für sehr lange, entspannte Fahrten kann die Ducati im Vergleich jedoch schneller als „fordernder“ empfunden werden.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Honda WN7: Stärken in der entspannten Sitzhaltung und im angenehmen Handling im Alltag. Schwäche im Vergleich: Wer maximale Sportlichkeit sucht, fühlt sich bei der Honda möglicherweise weniger „gefordert“.
- Ducati Monster 1200 S: Stärken in der sportlichen Ausstrahlung und dem intensiveren Fahrgefühl. Schwäche im Vergleich: Bei sehr entspannten Fahrten kann die aktive Haltung weniger komfortabel wirken.
Ausstattung und Technik: Premium-Feeling vs. funktionaler Fokus
Ein großer Unterschied liegt in der Ausstattung. Die Ducati Monster 1200 S ist im Vergleich häufig stärker im Premium-Bereich positioniert. Das zeigt sich typischerweise in der Gesamterscheinung, in der technischen Ausrichtung und in dem Eindruck, dass das Motorrad „rund“ aus dem Stand heraus wirkt. Gerade wer Wert auf moderne Features und ein hochwertiges Gesamtpaket legt, findet in der Ducati oft mehr „Wow“-Faktor.
Die Honda WN7 setzt dagegen stärker auf das, was im Alltag wirklich zählt: klare Bedienbarkeit, sinnvolle Technik und ein Setup, das sich nicht kompliziert anfühlt. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell verstanden ist und sich auf das Wesentliche konzentriert.
Was bedeutet das im Vergleich?
Im Alltag ist die Honda oft die unkompliziertere Wahl, weil sie sich schnell „einordnet“. Die Ducati ist dagegen die Wahl für Fahrer, die Technik und Fahrgefühl als Teil des Erlebnisses sehen. Wer gerne mit dem Motorrad „arbeitet“, findet bei der Ducati mehr Anreize. Wer einfach fahren möchte, ohne sich ständig mit Einstellungen oder Systemen zu beschäftigen, ist mit der Honda häufig besser bedient.
Für welche Fahrprofile eignet sich welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über typische Nutzungsszenarien erklären. Die Honda WN7 passt besonders gut, wenn das Motorrad regelmäßig im Alltag genutzt wird: Pendeln, Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und Touren, bei denen Komfort und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Auch für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich im Alltag wirklich leicht anfühlt, ist die Honda eine starke Option.
Die Ducati Monster 1200 S ist dagegen ideal, wenn Fahrspaß und Premium-Charakter stärker gewichtet werden. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, Kurven liebt und das Motorrad als emotionalen Begleiter versteht, wird mit der Ducati sehr wahrscheinlich mehr Begeisterung spüren. Das Bike ist besonders dann passend, wenn dynamisches Fahren nicht nur gelegentlich, sondern regelmäßig stattfindet.
Fazit:
Die Honda WN7 ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag souverän bleibt: leicht zu fahren, gut dosierbar und angenehm in der Handhabung. Sie punktet vor allem dort, wo viele unterschiedliche Situationen aufeinandertreffen – von Stadtverkehr bis zur Feierabendrunde. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Vertrauen aufbaut und sich nicht „sportlich aufdrängt“, findet in der Honda die passendere Basis.
Die Ducati Monster 1200 S spielt ihre Stärken vor allem bei Fahrspaß und Premium-Anspruch aus. Im direkten Vergleich wirkt sie dynamischer und emotionaler, mit einem Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken und bei zügiger Gangart glänzt. Wer das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Erlebnis, wird mit der Ducati eher glücklich.
Kurz gesagt: Honda WN7 für unkomplizierten Alltag und entspanntes Handling – Ducati Monster 1200 S für intensiven Fahrspaß, Premium-Feeling und sportlichere Ansprache.