| UVP | 16.199 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Souveränes Fahrgefühl
- Motor mit Dampf und Charakter
- sehr gute Serienausstattung
- QuickShifter hakt und und zu
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Länge | 2.254 | mm |
| Radstand | 1.513 | mm |
| Sitzhöhe: | 875-895 | mm |
| Höhe | 1.385 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette 520 X-Ring | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 422 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | WP Xplor, PDS-Federbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist eine wunderbare Ergänzung zur Standard Norden 901. Sie bietet mehr Geländefähigkeiten, mehr Touren-Extras und ist für nur 1.000 Euro Aufpreis deutlich besser ausgestattet. Den Blick in den Zubehör-Katalog kann man sich bis auf die Koffer (unbedingt die Touratech-Koffer wählen!) eigentlich sparen, denn die Maschine hat alles an Bord, was man für eine lange Reise benötigt. Darüber hinaus fährt sie sich souverän und macht einen Höllen-Spaß, weil auch die Fahrleistungen nicht zu kurz kommen. Geiles Bike!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in Sankt Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf jeden einzelnen Probefahrer. Nur zu!
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
MotorradTest.de auf YouTube
Husqvarna Norden 901 Expedition vs. Yamaha Tracer 7 GT – Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Husqvarna Norden 901 Expedition steht für Abenteuer-Feeling und Reiseambitionen, während die Yamaha Tracer 7 GT als sportlich orientierter Tourer mit Fokus auf Komfort und Alltagstauglichkeit überzeugt. Beide Modelle sind für längere Strecken gemacht – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf der Landstraße und auf Touren, und wo liegen die typischen Schwächen der jeweiligen Ausrichtung?
Grundcharakter: Expedition vs. GT-Tourer
Die Husqvarna Norden 901 Expedition wirkt wie ein Motorrad, das auch abseits der ausgetretenen Pfade Spaß machen soll. Der Name „Expedition“ ist dabei mehr als Marketing: Die Auslegung zielt auf Reiseeffizienz, Geländetauglichkeit im weiteren Sinn und eine robuste Gesamterscheinung. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist klar als Grand-Tourer gedacht. Sie kombiniert eine alltagstaugliche Sitzposition mit einer sportlichen Note und legt den Fokus auf Komfort, Windschutz und eine moderne Ausstattung, die lange Fahrten entspannter macht.
Im Vergleich zeigt sich: Die Norden 901 Expedition will vor allem „mitnehmen“ – auf Touren, bei denen auch mal unbefestigte Wege oder wechselnde Streckenprofile dazugehören. Die Tracer 7 GT will vor allem „entlasten“ – mit einer Ausstattung, die den Alltag und die Autobahn-ähnlichen Abschnitte angenehmer macht.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beide Motorräder setzen auf einen modernen, drehfreudigen Motorcharakter, aber die Art der Kraftentfaltung unterscheidet sich spürbar. Die Husqvarna Norden 901 Expedition wirkt im Vergleich oft „direkter“ in der Reaktion auf Gasbefehle. Das passt zu einem Fahrstil, bei dem man häufig aus Kurven heraus beschleunigt oder auf wechselndem Untergrund fein dosiert. Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen, tourentauglichen Rhythmus aus: Der Motor unterstützt zügiges Fahren, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Norden 901 Expedition punktet tendenziell mit einem Abenteuer-orientierten Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das Lust auf Variation macht. Die Tracer 7 GT ist dafür oft die entspanntere Wahl, wenn gleichmäßige Geschwindigkeiten, flüssige Übergänge und ein souveränes Langstrecken-Tempo im Vordergrund stehen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer im Alltag
Bei beiden Modellen ist Elektronik ein zentraler Bestandteil des Fahrkonzepts. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Husqvarna Norden 901 Expedition stärker auf ein „kontrolliertes Abenteuer“ ausgelegt wirkt. Das bedeutet: Assistenz und Fahrmodi sind so gedacht, dass unterschiedliche Situationen sicher beherrschbar bleiben – besonders dann, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Die Yamaha Tracer 7 GT setzt ebenfalls auf moderne Assistenz, legt aber den Schwerpunkt spürbar auf Komfort und Alltagstauglichkeit. Das merkt man vor allem daran, wie gut sich die Elektronik in den normalen Tourenalltag einfügt.
Typische Stärke der Norden: Sie vermittelt mehr „Sicherheit im Unbekannten“ – also das Gefühl, dass man auch bei wechselnden Bedingungen nicht komplett neu anfangen muss. Typische Stärke der Tracer: Sie macht das Motorrad im Alltag leichter „zu fahren“, weil die Abstimmung auf Komfort und Routine ausgelegt ist. Eine mögliche Schwäche der Norden kann sein, dass der Fokus auf Abenteuer-Handling nicht jedem Fahrstil sofort entgegenkommt. Die mögliche Schwäche der Tracer: Wer wirklich häufig abseits befestigter Strecken unterwegs ist, wird die Expedition-Ausrichtung der Husqvarna eher als stimmiger empfinden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Kontrolle und Agilität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob ein Motorrad „einfach passt“ oder ob man ständig nachjustieren muss. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist im Vergleich so abgestimmt, dass sie auch bei unebenen Strecken ruhig bleibt und Kontrolle vermittelt. Das unterstützt ein selbstbewusstes Fahren, wenn die Straße ihren Charakter ändert. Die Yamaha Tracer 7 GT zielt stärker auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Stabilität und sportlicher Kurvenfreude. Dadurch fühlt sich die Tracer auf der Landstraße oft sehr „rund“ an.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Norden 901 Expedition wirkt tendenziell souveräner, wenn es holprig wird oder wenn man bewusst dynamischer über wechselnde Untergründe fährt. Die Tracer 7 GT kann im Gegenzug auf glatten Strecken sehr angenehm und effizient wirken – besonders, wenn man lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo fährt. Wer allerdings häufig mit viel Gepäck unterwegs ist und dabei auch unbefestigte Abschnitte einplant, wird die Expedition-Ausrichtung der Husqvarna eher als Vorteil sehen.
Ergonomie und Sitzkomfort: Wie gut passt das Motorrad zur Tour?
Bei Touren zählt nicht nur die Sitzposition, sondern auch die Wirkung von Windschutz, Lenkerhaltung und Bewegungsfreiheit. Die Husqvarna Norden 901 Expedition bietet eine ergonomische Auslegung, die zu einem aktiveren Fahrstil passt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn man auf längeren Strecken öfter die Haltung wechselt oder sich bei wechselnden Strecken „mehr Freiheit“ wünscht. Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen stark darauf ausgelegt, den Fahrer über lange Zeit zu entlasten. Der Fokus liegt auf einer komfortablen Sitzhaltung und einem guten Windmanagement.
Im Vergleich zeigt sich: Die Tracer 7 GT ist häufig die entspanntere Wahl für lange Autobahn- oder Landstraßenetappen, weil sie den Fahrer spürbar weniger „arbeitet“. Die Norden 901 Expedition kann dafür punkten, wenn die Tour nicht nur aus glatten Strecken besteht und wenn eine aktivere Körperhaltung sinnvoll ist. Eine mögliche Schwäche der Tracer: Wer sehr „expeditionell“ fahren möchte, könnte die Ausrichtung als weniger kompromissbereit empfinden. Eine mögliche Schwäche der Norden: Wer primär maximalen Komfort bei gleichbleibendem Tempo sucht, wird die Tracer oft als noch stimmiger empfinden.
Windschutz und Verkleidung: Schutz, der den Unterschied macht
Gerade bei Touren entscheidet Windschutz über Komfort. Die Yamaha Tracer 7 GT ist hier typischerweise stark, weil sie als GT-Tourer konstruiert ist. Die Husqvarna Norden 901 Expedition bietet ebenfalls Schutz, wirkt aber insgesamt mehr auf „Reise mit Variation“ ausgelegt. Das heißt: Die Tracer kann auf langen Strecken oft angenehmer sein, während die Norden eher dann überzeugt, wenn man nicht nur auf perfekte Straßenverhältnisse setzt.
Stärken und Schwächen: Die Tracer 7 GT punktet mit einem Konzept, das den Luftstrom besser kontrolliert und damit Ermüdung reduziert. Die Norden 901 Expedition ist dafür vielseitig und passt besser zu Touren, bei denen man auch mal die Route ändert oder die Strecke „unplanbarer“ wird.
Alltagstauglichkeit und Alltagspraxis
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Stadtverkehr bewegt, wie gut es sich bei niedrigen Geschwindigkeiten kontrollieren lässt und wie praktisch die Ausstattung ist. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im Vergleich oft als „Allrounder“, der sich unkompliziert in den Alltag einfügt. Die Husqvarna Norden 901 Expedition ist ebenfalls alltagstauglich, aber stärker auf Touren und Abenteuer ausgelegt. Das kann im Stadtverkehr ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad ohnehin als Reisegerät nutzt – aber es kann sich auch „größer“ anfühlen, wenn man vor allem kurze Strecken fährt.
Eine mögliche Schwäche der Norden im Alltag kann sein, dass die Reiseorientierung mehr „Motorrad“ verlangt, während die Tracer im Gegenzug oft schneller das Gefühl vermittelt, sofort verfügbar zu sein. Umgekehrt ist die Stärke der Norden: Sie bleibt auch dann stimmig, wenn die Tour plötzlich mehr Abenteuer verlangt.
Ausstattung und Reise-Setup: Was macht das Motorrad „bereit“?
Beide Modelle sind modern ausgestattet, aber die Philosophie dahinter ist unterschiedlich. Die Yamaha Tracer 7 GT setzt auf eine GT-typische Ausstattung, die Komfort und Bedienbarkeit in den Vordergrund stellt. Die Husqvarna Norden 901 Expedition wirkt wie ein Motorrad, das für längere Reisen und wechselnde Bedingungen vorbereitet ist. Das zeigt sich im Gesamtkonzept: von der Auslegung bis zur Art, wie das Motorrad „mit Gepäck und Planung“ zusammenarbeitet.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Tracer 7 GT ist häufig die bessere Wahl, wenn die Tour vor allem aus komfortablen Etappen besteht und die Ausstattung den Alltag erleichtern soll. Die Norden 901 Expedition ist tendenziell die bessere Wahl, wenn die Reiseplanung auch mal flexibel wird und das Motorrad nicht nur auf der perfekten Straße überzeugen soll.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das auf langen Strecken entspannt bleibt, Wind und Komfort ernst nimmt und dabei trotzdem sportlich genug ist, findet in der Yamaha Tracer 7 GT oft die stimmigere Basis. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, der auch bei wechselnden Streckenprofilen souverän bleibt und Abenteuer zulässt, wird mit der Husqvarna Norden 901 Expedition eher glücklich.
Typische Entscheidungshilfe
- Tracer 7 GT: ideal, wenn Komfort, Windschutz und ein „einfaches“ Tourengefühl im Vordergrund stehen.
- Norden 901 Expedition: ideal, wenn Reiseambitionen, Robustheit im Konzept und ein aktiveres Fahrgefühl wichtiger sind.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen wollen, bei denen Windschutz, Komfort und ein harmonisches Fahrgefühl den Unterschied machen. Sie eignet sich besonders für Touren, die häufig auf gut ausgebauten Straßen stattfinden, und für alle, die ein modernes, alltagstaugliches Gesamtpaket suchen. Die Husqvarna Norden 901 Expedition spielt ihre Stärken dann aus, wenn die Reise mehr Variation bietet: wechselnde Strecken, mehr Abenteuer-Charakter und ein Motorrad, das sich nicht nur auf „perfekte“ Bedingungen verlässt. Wer gern aktiv fährt, Route und Untergrund öfter spontan anpasst und dabei ein reisefokussiertes Konzept bevorzugt, findet in der Norden 901 Expedition den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Tracer 7 GT für entspannte Touren mit Komfortfokus, Norden 901 Expedition für Reiseabenteuer mit mehr „Offroad“-Affinität im Gesamtkonzept.