| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Kawasaki Versys 1100 SE – Vergleich für Alltag und lange Touren
Wenn zwei Kawasaki-Modelle mit ähnlicher Motorbasis und moderner Elektronik gegeneinander antreten, wird der Unterschied vor allem dort sichtbar, wo es im Alltag wirklich zählt: bei der Sitzposition, beim Windschutz, beim Komfort über viele Kilometer und bei der Frage, wie flexibel sich das Motorrad je nach Untergrund und Fahrstil anfühlt. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Kawasaki Versys 1100 SE. Beide sind auf ihre Art Premium-Reisegeräte – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee: Sporttourer vs. Reise-Mehrzweck
Die Ninja 1100 SX SE kommt mit dem Anspruch, sportliche Dynamik und Tourenkomfort in einem Paket zu vereinen. Das merkt man bereits an der Ausrichtung: Die Maschine wirkt wie ein sportlicher Allrounder, der lange Strecken genauso mag wie zügige Fahrten in der Kurve. Die Versys 1100 SE dagegen ist stärker auf „Reise überall“ getrimmt. Die Positionierung zielt auf Alltag, Fernreise und wechselnde Strecken ab – mit einem Charakter, der sich weniger nach „nur Straße“ anfühlt und mehr nach „so geht’s weiter“.
Design und Ergonomie als erster Hinweis
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Ninja wirkt klarer auf sportliche Linien und eine dynamischere Haltung ausgelegt. Die Versys setzt dagegen auf eine aufrechtere, entspanntere Grundhaltung. Das beeinflusst nicht nur das Gefühl beim Losfahren, sondern auch die Belastung über Stunden. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn pendelt, spürt den Unterschied besonders bei der Frage, wie schnell man sich „eingefühlt“ hat.
Motor und Antrieb: ähnliche Basis, unterschiedliche Charakteristik
Beide Modelle bewegen sich im 1100er-Bereich und profitieren von einer modernen Abstimmung, die für Touren und zügiges Fahren ausgelegt ist. Im Vergleich der Fahrbarkeit fällt auf: Die Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Tempo hoch ist und die Drehzahl genutzt wird. Das Motorrad fühlt sich dann sehr „direkt“ an, als würde es die Beschleunigung bereitwillig in Vortrieb umsetzen.
Die Versys 1100 SE wirkt im Alltag oft souveräner im Sinne von „gleichmäßig und kontrolliert“. Das heißt nicht, dass sie weniger kann – vielmehr liegt der Fokus stärker auf einem gleichmäßigen Durchzug und einer gut dosierbaren Kraftentfaltung. Dadurch ist sie besonders angenehm, wenn die Strecke unruhig wird: wechselnde Geschwindigkeiten, häufiger Verkehr oder längere Autobahnabschnitte mit konstantem Rhythmus.
Getriebegefühl und Fahrmodi
Bei beiden Motorrädern spielt die Elektronik eine wichtige Rolle. Im Vergleich der Fahrmodi zeigt sich: Die Ninja lässt sich häufig so einstellen, dass sie sportlicher anspricht und das Ansprechverhalten stärker betont. Die Versys hingegen bietet Einstellungen, die eher auf Alltag, Komfort und kontrolliertes Fahren abzielen. Wer gerne variiert – mal entspannt, mal zügig – findet bei beiden Optionen, aber die „Grundstimmung“ ist unterschiedlich.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch moderne Systeme
In der Praxis ist Elektronik mehr als nur ein Feature: Sie entscheidet darüber, wie entspannt man fahren kann. Im Vergleich der Ausstattung fällt auf, dass beide Modelle auf zeitgemäße Assistenz und Fahrhilfen setzen. Die Ninja wirkt dabei wie das Motorrad, das die sportliche Linie unterstützt – etwa durch eine Abstimmung, die das Fahrgefühl bei dynamischerem Fahren harmonisch hält. Die Versys ergänzt das Ganze stärker um die Perspektive „Sicherheit und Kontrolle“, gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist oder man über längere Zeit konzentriert bleiben möchte.
Stärken und Schwächen im Alltag
Ninja 1100 SX SE: Stärke ist die Kombination aus sportlicher Rückmeldung und elektronischer Unterstützung. Schwäche kann sein, dass die sportlichere Ausrichtung nicht jedem auf Anhieb liegt – besonders bei sehr langen, entspannten Fahrten, wenn man eine möglichst „gerade“ Haltung bevorzugt.
Versys 1100 SE: Stärke ist die souveräne, reisetaugliche Gesamtwirkung. Schwäche kann sein, dass der letzte Funke „Sportlichkeit“ weniger im Vordergrund steht als bei der Ninja – wer primär Kurven und dynamische Linien sucht, wird die Ninja oft als unmittelbarer empfinden.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Reise-Souveränität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied in der Philosophie. Die Ninja 1100 SX SE vermittelt ein Handling, das auf zügiges Vorankommen ausgelegt ist. Das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein: Einmal in die Kurve gebracht, wirkt es stabil und zielgerichtet. Gerade auf Landstraßen und bei sportlicherem Tempo ist das ein echter Vorteil.
Die Versys 1100 SE fühlt sich dagegen oft wie ein Reisegerät an, das auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße nicht „perfekt“ ist. Das Handling ist weniger „spitz“ im sportlichen Sinne, dafür sehr verlässlich. Auf längeren Strecken, bei wechselndem Belag oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist, spielt diese Art von Souveränität ihre Stärken aus.
Lenkung, Stabilität und Tempo
Im Vergleich der Fahreindrücke fällt auf: Die Ninja wirkt bei höheren Tempi sehr präsent, aber mit einem klaren sportlichen Anspruch. Die Versys ist bei ähnlichen Geschwindigkeiten ebenfalls stabil, wirkt jedoch oft entspannter im Gesamtpaket. Wer häufig Autobahn fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der Versys häufig den bequemeren Charakter.
Komfort und Windschutz: entscheidend für lange Strecken
Gerade auf Touren wird Komfort schnell zum Hauptkriterium. Im Vergleich zeigt sich: Die Ninja 1100 SX SE ist auf sportliche Aerodynamik ausgelegt. Der Windschutz hilft, aber die Haltung bleibt tendenziell sportlicher. Das kann sich sehr gut anfühlen, wenn man gerne zügig fährt und die Maschine „mitnimmt“.
Die Versys 1100 SE setzt stärker auf eine Reisehaltung. Dadurch wirkt das Motorrad häufig entspannter, besonders wenn man über längere Zeit konstant unterwegs ist. Der Windschutz und die Sitzposition ergänzen sich hier oft zu einem Gesamteindruck, der weniger anstrengend ist.
Schwächen im Detail
Die Ninja kann bei sehr langen, entspannten Etappen für manche Fahrerinnen und Fahrer weniger „neutral“ wirken, weil die sportlichere Ergonomie mehr Aktivität verlangt. Die Versys kann im Gegenzug bei sehr sportlicher Fahrweise etwas weniger „aggressiv“ wirken, weil die Grundabstimmung stärker auf Reise und Kontrolle ausgelegt ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und spontane Touren
Im Alltag zählt, wie schnell man sich wohlfühlt: Anfahren, Rangieren, Ampelstopps, kurze Strecken und das Gefühl, ob das Motorrad „einfach da“ ist. Die Ninja ist im Stadtbetrieb oft dann ideal, wenn man gerne sportlich unterwegs ist und die Maschine als dynamischen Begleiter empfindet. Die Versys ist besonders dann im Vorteil, wenn man häufig zwischen verschiedenen Situationen wechselt und ein Motorrad möchte, das in jeder Lage ruhig und unkompliziert bleibt.
Beide Modelle profitieren von moderner Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich: Ninja = mehr sportlicher Fokus, Versys = mehr Reise- und Allround-Charakter.
Für wen passt welches Motorrad?
Kawasaki Ninja 1100 SX SE: die Wahl für sportlich orientierte Touren
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist besonders passend, wenn Touren für den Fahrstil stehen: zügig, kurvenreich, mit dem Wunsch nach direktem Ansprechverhalten und einem Handling, das Lust auf Dynamik macht. Wer häufig Landstraße fährt, gerne zügig unterwegs ist und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, findet in der Ninja ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Kawasaki Versys 1100 SE: die Wahl für Reise, Komfort und Flexibilität
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Alltagstauglichkeit und Flexibilität liegt. Wer oft unterwegs ist, auch mit wechselnden Bedingungen (Belag, Wetter, Verkehr) und ein Motorrad sucht, das dabei ruhig, kontrolliert und angenehm zu fahren bleibt, wird mit der Versys sehr zufrieden sein. Sie ist ideal für Fahrende, die „einfach losfahren“ wollen und sich auf ein souveränes Reisegefühl verlassen möchten.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE und die Kawasaki Versys 1100 SE sind beide starke Motorräder für lange Strecken, aber sie treffen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Ninja überzeugt vor allem dort, wo sportliche Dynamik zählt: beim aktiven Fahren, in kurvigen Abschnitten und wenn das Motorrad möglichst direkt auf Gas und Lenkimpulse reagieren soll. Wer Touren als Mischung aus Komfort und Fahrspaß versteht, findet in ihr den passendsten Charakter.
Die Versys spielt ihre Stärken eher im Reisealltag aus: entspannter, kontrollierter und oft weniger „fordernd“ über viele Kilometer. Sie ist besonders geeignet, wenn die Strecke nicht planbar ist, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadt, Autobahn und Landstraße oder wenn Gepäck und wechselnde Bedingungen zum Alltag gehören. Kurz gesagt: Ninja für sportlich orientierte Touren, Versys für flexible Reise-Souveränität.