| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Kawasaki Versys 650 – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Kawasaki-Modelle aufeinandertreffen, die beide für Fahrfreude stehen, wird die Entscheidung schnell spannend: Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE zielt klar auf sportlichere Dynamik und komfortables Reisen, während die Kawasaki Versys 650 als vielseitiger Allrounder für viele Einsatzbereiche bekannt ist. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie „vernünftige“ Optionen – doch im Detail zeigen sich deutliche Unterschiede, die am Ende darüber entscheiden, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Sporttourer-Feeling vs. vielseitiger Allrounder
Wie sich die Ninja 1100 SX SE anfühlt
Die Ninja 1100 SX SE bringt eine deutlich sporttourer-orientierte Handschrift mit. Der Motor und die Abstimmung sind darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen und auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän zu bleiben. Das Motorrad wirkt dadurch besonders dann stimmig, wenn längere Strecken mit dynamischem Tempo gefahren werden – also wenn nicht nur „ankommen“, sondern auch „genießen“ im Vordergrund steht.
Wie sich die Versys 650 anfühlt
Die Versys 650 ist dagegen stärker auf Alltag, Touren und flexible Einsatzmöglichkeiten ausgelegt. Der Charakter ist zugänglich und alltagstauglich: Sie lässt sich meist leicht dosieren, bleibt in vielen Situationen entspannt und eignet sich besonders gut für abwechslungsreiche Fahrten – von der Feierabendrunde bis zur Wochenendtour. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach „sportlichem Einsatz“ verlangt, findet hier oft den passenden Ton.
Motor und Antrieb: Dynamik vs. unkomplizierte Fahrbarkeit
Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied in der „Arbeitsweise“: Die Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das Leistung und Drehmoment so bereitstellt, dass Überholmanöver, zügige Beschleunigungen und das Fahren in flotteren Bereichen besonders leichtfallen. Die Versys 650 ist ebenfalls nicht träge, aber sie spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, gut kontrollierbaren Leistungsentfaltung aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraßen und wechselnde Bedingungen zusammenkommen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Ninja 1100 SX SE punktet bei Fahrten, bei denen Tempo und Reserven wichtig sind. Die Versys 650 punktet dort, wo ein Motorrad vor allem „einfach funktionieren“ soll – ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Potenzial ausreizen zu müssen.
Fahrwerk und Handling: Präzision auf der Straße vs. souveräne Vielseitigkeit
Ninja 1100 SX SE: sportlich geführt
Das Fahrwerk der Ninja 1100 SX SE ist auf ein sportlicheres Fahrgefühl ausgelegt. In Kurven vermittelt sie Stabilität und unterstützt eine zügige Linie. Gerade auf schnellen Landstraßen oder bei Touren mit vielen Kurven zeigt sich, dass die Abstimmung eher auf Dynamik als auf „maximale Bequemlichkeit“ optimiert ist. Das ist eine Stärke – kann aber auch bedeuten, dass man bei sehr grobem Untergrund oder dauerhaft unruhigen Strecken eher spürt, dass das Motorrad klar aus dem Sporttourer-Lager kommt.
Versys 650: angenehm kontrolliert
Die Versys 650 ist in der Regel so abgestimmt, dass sie sich in vielen Situationen ruhig und gutmütig anfühlt. Das Handling wirkt dadurch besonders alltagstauglich: Man kann sie leicht in die gewünschte Richtung bringen, ohne dass ständig „gegenarbeiten“ nötig ist. In Kombination mit der typischen Einsatzbreite (Stadt, Land, Tour) ist das ein echter Vorteil. Als Schwäche kann man sehen: Wer kompromisslos sportliche Präzision sucht, wird bei der Versys 650 nicht ganz die gleiche sportliche Schärfe wie bei der Ninja 1100 SX SE finden.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. flexible Tagesfahrten
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Ninja 1100 SX SE bietet eine Sitzposition, die sporttourer-typisch eher „aktiv“ ist: Man sitzt nicht komplett entspannt wie auf einem klassischen Cruiser, sondern bleibt in einer Haltung, die das Fahren dynamisch unterstützt. Das ist besonders angenehm, wenn längere Strecken mit zügigem Rhythmus gefahren werden.
Die Versys 650 ist häufig die Wahl, wenn eine eher entspannte, gut kontrollierbare Ergonomie im Vordergrund steht. Gerade bei wechselnden Streckenprofilen und längeren Tagesetappen kann das den Unterschied machen: Die Versys 650 wirkt oft wie ein Motorrad, das man „einfach fährt“, während die Ninja 1100 SX SE mehr dazu einlädt, bewusst sportlich zu fahren.
Windschutz und Komfort: Reisegefühl bei der Ninja, Alltagstauglichkeit bei der Versys
Beim Thema Komfort zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Ninja 1100 SX SE ist stärker auf das Reisegefühl bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Der Windschutz und die Gesamtanmutung zielen darauf, dass man auch auf längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten entspannt bleibt. Das ist eine klare Stärke für Touren, bei denen man zügig Strecke macht.
Die Versys 650 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn die Fahrt aus vielen „kleinen“ Abschnitten besteht: Stadtverkehr, Landstraße, wechselnde Temperaturen, häufiges Anhalten. Hier zählt weniger der maximale Reisekomfort bei Tempo, sondern die unkomplizierte Handhabung und das angenehme Fahrgefühl im Alltag.
Elektronik und Ausstattung: SE-Charakter vs. bewährte Praxis
Die Ninja 1100 SX SE bringt durch die SE-Ausrichtung eine tendenziell umfangreichere Ausstattung mit. Im Vergleich wirkt das Motorrad dadurch moderner und „tourenfertiger“ – vor allem dann, wenn man Wert auf unterstützende Systeme und eine stimmige Gesamtpaket-Lösung legt. Das kann die Bedienung im Alltag erleichtern und das Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen stabilisieren.
Die Versys 650 setzt stärker auf bewährte Praxis: Sie ist oft die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das sich nicht zu kompliziert anfühlt und bei dem man sich schnell auf das Wesentliche konzentrieren kann. Als Schwäche gegenüber der Ninja 1100 SX SE kann man sehen, dass der Komfort- und Elektronikfokus bei der Versys 650 weniger „Premium-Reise“ ausstrahlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Stärken
- Sporttourer-Dynamik: Reserven und Beschleunigung machen zügige Fahrten besonders leicht.
- Reiseorientierter Komfort: Windschutz und Gesamtpaket unterstützen längere Strecken.
- SE-Ausstattung: Tendenziell mehr „Touren-Feeling“ durch moderne Features.
Kawasaki Ninja 1100 SX SE – Schwächen
- Sportlicher Anspruch: Auf sehr rauem Untergrund kann der Fokus auf Dynamik stärker spürbar sein.
- Konzept-Fit: Wer vor allem entspannt und langsam fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht voll aus.
Kawasaki Versys 650 – Stärken
- Allround-Tauglichkeit: Funktioniert in Stadt, Land und auf Touren unkompliziert.
- Leicht dosierbar: Gute Kontrolle ohne ständiges „Mitdenken“.
- Ergonomie für den Alltag: Oft angenehm für längere Tagesfahrten mit wechselndem Tempo.
Kawasaki Versys 650 – Schwächen
- Weniger sportliche Schärfe: Bei sehr dynamischer Fahrweise fehlt gegenüber der Ninja die gleiche Präzision.
- Touren-„Premium“: Der Komfort- und Elektronikfokus wirkt weniger stark als bei der SE-Variante.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist: Die Ninja 1100 SX SE ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, längere Strecken mit Tempo fahren und dabei ein sporttourer-typisches Gesamtpaket möchten. Wer häufig Autobahnabschnitte, schnelle Landstraßen oder Touren mit dynamischem Rhythmus fährt, bekommt hier ein Motorrad, das Reserven liefert und das Reisen spürbar komfortabler macht.
Die Versys 650 ist dagegen ideal für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf Wochenendtouren. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu fahren ist, flexibel bleibt und nicht ständig nach „sportlichem Einsatz“ verlangt, findet in der Versys 650 oft die bessere Passform. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger, die ein gutmütiges, alltagstaugliches Konzept bevorzugen, ist sie eine sehr naheliegende Wahl.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf sportlicher Dynamik, Reserven für zügiges Fahren und einem reiseorientierten Komfort liegt. Sie passt besonders zu Tourenfahrern, die gerne schneller unterwegs sind und dabei ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrgefühl und Ausstattung suchen. Die Kawasaki Versys 650 gewinnt dagegen dort, wo Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Fahrbarkeit und ein vielseitiger Charakter wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer viele unterschiedliche Strecken fährt, häufig flexibel unterwegs ist und ein Motorrad bevorzugt, das sich leicht in den Tagesrhythmus einfügt, trifft mit der Versys 650 meist die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Ninja für dynamische Langstrecke, Versys für vielseitigen Alltag und entspannte Touren.