| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 18.399 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Schräglagengefühl
- Komfort
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung und Cockpit
- Optik Geschmackssache
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 270 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenmotor Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Doppelte USD-Gabel 41 mm (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, über Hebelsystem angelenkt (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 Zoll | |
| Reifen hinten | 190/55 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 282 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Niken GT ist vor allem ein Prima Reise-Motorrad! Dank der Neigetechnik fährt sie sich extrem sicher und wo man mit einem normalen Motorrad bei Regen in kurvenreichen Gegenden aufgibt und das nächste Café ansteuert, fängt bei der GT der Spaß erst so richtig an! Keine Kurve ist mit der GT zu eng, keine Schräglage zu riskant. Auch nicht so versierte Biker können mir ihr richtig Spaß haben - jedenfalls ging mir das so!Vielen Dank an Yamaha, die uns zur Vorstellung der Niken GT auf Sardinien eingeladen haben. Flug, Unterkunft und Verpflegung wurden von Yamaha bezahlt, es wurde aber kein Einfluss auf unsere Berichterstattung genommen. Anders gesagt: Ich hätte den Bericht genauso geschrieben, wenn wir die GT wie sonst bei uns üblich bei einem Händler gemacht hätten.
>>> Gebrauchte Yamaha Niken GT <<<
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs. Yamaha Niken GT – welcher Sporttourer passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Touring mit Charakter“ aussehen, aber bei der Umsetzung deutlich unterschiedliche Wege gehen, wird der Vergleich spannend. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE steht für sportliche Linie, klare Fahrdynamik und eine Ausstattung, die sich vor allem auf flüssiges Fahren und souveräne Kontrolle konzentriert. Die Yamaha Niken GT dagegen setzt auf ein besonderes Konzept: das Schräglagen- und Stabilitätsgefühl eines dreirädrigen Systems mit zwei Vorderrädern. Das verändert nicht nur das Handling, sondern auch das Vertrauen, das man beim Einlenken und in Kurven sofort spürt.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Elektronik und Komfort anfühlen – und wo die jeweiligen Stärken liegen. Dabei werden die typischen Werte und Ausstattungsbereiche beider Motorräder miteinander in Beziehung gesetzt, ohne dass man sich auf Zahlen allein verlassen muss.
Grundidee: Sporttourer vs. Schräglagen-Assist mit zwei Vorderrädern
Wie die Kawasaki den Fokus setzt
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist als klassischer Sporttourer gedacht: Sitzposition und Ergonomie zielen auf eine Mischung aus sportlicher Haltung und Langstrecken-Komfort. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für zügige Ausfahrten, bei denen man Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern aktiv gestaltet. Die Fahrwerksabstimmung und die Bremsanlage sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei wechselndem Tempo stabil bleibt und präzise auf Lenkimpulse reagiert.
Wie die Yamaha das Fahrgefühl verändert
Die Yamaha Niken GT verfolgt einen anderen Ansatz: Durch das 3-Rad-Konzept mit zwei Vorderrädern entsteht ein spürbar anderes Sicherheits- und Stabilitätsgefühl. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen, bei Regen oder wenn die Linie nicht perfekt ist, wirkt das System oft wie ein „Gegenpol“ zur Unsicherheit. Die Niken GT ist damit besonders interessant, wenn man häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, man müsse das Motorrad „erst einfangen“.
Motor und Antrieb: Charakter zählt mehr als reine Daten
Beide Motorräder bewegen sich im Bereich moderner, leistungsstarker Tourer. Entscheidend ist aber, wie die Leistung ankommt. Die Kawasaki liefert ein sportlich-direktes Ansprechverhalten, das sich gut für dynamische Beschleunigungen aus dem Kurvenausgang eignet. Die Yamaha wirkt im Vergleich oft „ruhiger“ im Gefühl, weil das Fahrwerk und die Stabilität des Vorderbaus das Tempo mental leichter machen. Das bedeutet nicht, dass die Niken GT weniger kann – eher, dass sie Leistung und Fahrdynamik stärker über Stabilität und Kontrolle vermittelt.
Stärken der Kawasaki im Alltag
Die Ninja 1100 SX SE spielt ihre Stärken aus, wenn zügig gefahren wird: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven, beim dynamischen Wechsel zwischen Schräglage und Aufrichten sowie bei sportlich ambitionierten Passagen. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, bekommt hier ein sehr direktes Gefühl.
Stärken der Yamaha bei wechselnden Bedingungen
Die Niken GT punktet vor allem dort, wo nicht jede Strecke perfekt ist: unruhiger Asphalt, wechselnde Grip-Verhältnisse oder längere Abschnitte, in denen man entspannt bleiben möchte. Das System mit zwei Vorderrädern unterstützt das Motorrad dabei, die Linie stabil zu halten. Dadurch fühlt sich das Fahren häufig weniger anstrengend an – besonders auf Touren.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Stabilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich, ob ein Motorrad „sportlich“ oder „vertrauensvoll“ wirkt. Die Kawasaki setzt auf ein klassisches Setup mit einem Vorderrad. Das sorgt für ein sehr natürliches Lenkgefühl und eine direkte Rückmeldung. In schnellen Kurven und bei klaren Linien fühlt sich die Ninja oft wie ein präzises Werkzeug an.
Die Yamaha hingegen bringt durch das Schräglagen- und Stabilitätskonzept eine andere Art von Kontrolle. Das Einlenken kann sich anfangs ungewohnt anfühlen, weil das Motorrad nicht wie ein typisches Zweirad reagiert. Dafür entsteht schnell ein Gefühl von Sicherheit: Das Motorrad bleibt in vielen Situationen „ruhiger“, und man kann das Tempo eher über die eigene Linie steuern als über ständiges Nachjustieren.
Schwächen und Grenzen
Die Kawasaki kann bei sehr langsamen Manövern oder engen Passagen weniger „spielerisch“ wirken, wenn man sie nicht gewohnt ist, weil die sporttourer-typische Geometrie eher auf zügiges Fahren ausgelegt ist. Die Yamaha hat dagegen in engen, langsamen Situationen oft einen anderen „Drehpunkt“ im Gefühl. Wer häufig in der Stadt rangiert oder enge Parklücken ansteuert, sollte das Handling im Alltag bewusst testen.
Elektronik: Assistenz als Komfort- und Sicherheitsfaktor
Beide Modelle sind modern ausgestattet. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE setzt dabei auf Elektronik, die vor allem die Fahrstabilität und das Kontrollgefühl unterstützt. Das ist besonders relevant, wenn man sportlich fährt, aber nicht jedes Mal die Grenzen ausloten möchte. Die Yamaha Niken GT nutzt Elektronik ebenfalls, um das Zusammenspiel aus Antrieb, Traktion und Stabilität zu harmonisieren – und profitiert zusätzlich vom grundsätzlichen Konzept des Vorderbaus.
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki wirkt häufig „sportlich geführt“, während die Yamaha eher „komfortabel abgesichert“ wirkt. Das kann im Alltag den Unterschied machen, ob man sich auf die Strecke konzentriert oder ständig an die Bedingungen denkt.
Bremsen und Sicherheit: Wie schnell man Vertrauen aufbaut
Bei beiden Motorrädern ist die Bremsleistung ein zentraler Punkt. Die Kawasaki bietet ein sehr direktes Ansprechverhalten, das in sportlichen Situationen hilft, die Linie sauber zu halten. Die Yamaha punktet zusätzlich dadurch, dass das System insgesamt stabil bleibt, was gerade beim Bremsen in Kurven oder bei wechselndem Grip das Sicherheitsgefühl erhöhen kann.
Wichtig ist: Die beste Bremsanlage bringt nichts, wenn das Motorrad im Grenzbereich unruhig wirkt. Genau hier spielt die Yamaha ihre Stärke aus, weil das Fahrwerk und die Vorderbau-Kinematik oft für mehr Ruhe sorgen. Die Kawasaki bleibt dafür im „sportlichen“ Bereich sehr präzise und lässt sich fein dosieren.
Komfort und Ausstattung: Tourentauglichkeit im Detail
Bei Sporttourern entscheidet sich die Alltagstauglichkeit nicht nur am Motor, sondern an Windschutz, Sitzkomfort und Ergonomie. Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist auf längere Strecken ausgelegt: Die Sitzposition wirkt ausgewogen, und der Windschutz unterstützt dabei, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt eine Ausstattung, die auf praktische Nutzung zielt – etwa in Bezug auf Bedienbarkeit und Fahrmodus-Logik.
Die Yamaha Niken GT ist ebenfalls klar auf Touren ausgelegt, aber mit einem anderen Komfort-Schwerpunkt: Durch die Stabilität des Vorderbaus kann sich das Fahren auf langen Strecken entspannter anfühlen. Gerade wenn man viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, wird das „weniger arbeiten müssen“ oft als Vorteil wahrgenommen. Zusätzlich ist die GT-Version typischerweise auf mehr Alltagspraxis ausgelegt, sodass man sich weniger um Kleinigkeiten kümmern muss.
Wind, Geräusch und Ermüdung
Beide Motorräder können auf Touren überzeugen, aber die Art der Entlastung ist unterschiedlich. Die Kawasaki entlastet eher über die klassische Sporttourer-Ergonomie und den Windschutz. Die Yamaha entlastet zusätzlich über das ruhige Fahrgefühl, das viele Fahrer als weniger ermüdend empfinden – besonders, wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Ninja 1100 SX SE und Yamaha Niken GT ist am Ende eine Frage nach dem eigenen Fahrstil. Wer gern sportlich unterwegs ist, Kurven aktiv gestaltet und ein sehr direktes Zweirad-Feeling sucht, wird mit der Kawasaki häufig glücklicher. Wer dagegen Wert auf Stabilität, entspanntes Handling und ein Konzept legt, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt, findet in der Yamaha oft den besseren Partner.
Typische Szenarien
- Kawasaki: zügige Landstraßen, sportliche Ausfahrten, präzises Dosieren in Kurven, Fahrerlebnis mit klassischem Zweirad-Charakter.
- Yamaha: lange Touren, wechselnde Straßenverhältnisse, entspanntes Tempo, mehr „Ruhe“ im Fahrgefühl durch das Vorderbau-Konzept.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl, wenn ein sporttourer-typisch direktes Handling im Vordergrund steht: präzise Rückmeldung, dynamisches Fahrgefühl und ein Motorrad, das sich besonders bei ambitionierten Passagen wie ein Werkzeug anfühlt. Wer Kurven gern aktiv fährt und das Zweirad-Feeling sucht, wird hier schnell warm. Die Yamaha Niken GT passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die auf Touren vor allem Stabilität und Entspannung möchten. Das Schräglagen- und Stabilitätskonzept mit zwei Vorderrädern macht das Fahren in vielen Situationen leichter, vor allem wenn die Bedingungen nicht perfekt sind oder man lange Strecken stressarm genießen will. Kurz gesagt: Kawasaki für sportliche Präzision, Yamaha für souveräne Ruhe und Vertrauen – je nachdem, was auf der eigenen Lieblingsstrecke wichtiger ist.