| UVP | 29.195 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leistung
- Drehmoment
- Reisekomfort
- Handling
- Serienausstattung etwas mager
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 262 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.260 | mm |
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 200 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 137 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 299 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 139)mm | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 320-mm-Brembo-Doppel-Bremsscheiben. Radial montierte Vierkolben-Bremssättel, Brembo Stylema Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Brembo Doppelkolbenbremssattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Kawasaki Ninja H2 SX SE vs. Yamaha XSR 900 GP – Vergleich im Motorrad-Test
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Ninja H2 SX SE steht für kompromisslose Performance und eine sportlich-tourentaugliche Ausrichtung. Die Yamaha XSR 900 GP dagegen setzt auf den Charme eines Neo-Retro-Bikes mit moderner Technik und einem agilen, alltagstauglichen Charakter. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle wollen Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Grundidee: Sporttourer-Performance vs. Neo-Retro-Agilität
Die Ninja H2 SX SE ist als sportlicher Tourer gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken ebenso souverän abspulen kann wie dynamische Ausfahrten. Die XSR 900 GP verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist stärker auf unmittelbares Fahrgefühl und eine lebendige Optik ausgelegt – mit dem Anspruch, sich im Alltag ebenso wohlzufühlen wie auf kurzen, kurvigen Strecken.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Charakter der Kawasaki
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig vorangehen soll. Der Motor liefert eine sehr kraftvolle, durchzugsstarke Performance. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger nach „arbeiten“ klingt und mehr nach „ziehen“: Gas geben bedeutet spürbare Beschleunigung, und das auch dann, wenn die Drehzahl nicht im absoluten Hochbereich liegt. Das macht die Kawasaki besonders attraktiv für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind und dabei trotzdem eine gewisse Gelassenheit im Handling behalten möchten.
Charakter der Yamaha
Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf einen Motor, der sich eher wie ein sportlicher Allrounder anfühlt. Die Leistungsentfaltung wirkt direkter und „motorischer“, wodurch das Motorrad beim Beschleunigen sehr spontan reagiert. Das ist ideal, wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadtverkehr, Landstraße und kurvigen Passagen. Die Yamaha belohnt ein aktives Fahren: Wer die Drehzahl nutzt, bekommt ein lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf mehr macht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?
Stärken der Kawasaki
Die Ninja H2 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. In schnellen Kurven und auf längeren Strecken bleibt die Linie ruhig, das Fahrwerk unterstützt den Fahrer dabei, die Geschwindigkeit kontrolliert aufzubauen. Gerade bei zügigem Fahren ist das ein klarer Vorteil: Die Kawasaki vermittelt Sicherheit, ohne dabei „träge“ zu werden. Gleichzeitig zeigt sie, dass sie nicht nur für die Autobahn gemacht ist, sondern auch für dynamische Landstraßen – nur eben mit dem Fokus auf souveräne Kontrolle.
Stärken der Yamaha
Die XSR 900 GP ist spürbar leichter im Handling. Das zeigt sich besonders im Alltag: beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und in engen Kurven. Die Yamaha fühlt sich dadurch oft „einfacher“ an, wenn es darum geht, spontan zu reagieren. Wer gern sportlich fährt, aber nicht ständig das Gefühl haben möchte, ein großes Sporttouring-Gerät bewegen zu müssen, findet in der Yamaha einen sehr passenden Charakter.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind auf moderne Ansprüche ausgelegt, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE wirkt beim Bremsen besonders standfest und kontrolliert – ein Vorteil, wenn aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögert werden muss. Die Yamaha XSR 900 GP punktet ebenfalls mit guter Verzögerungsleistung, fühlt sich aber im Gesamtpaket oft „handlicher“ an. Das kann im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsmanövern den Unterschied machen: weniger Aufwand, mehr Gefühl für die Linie.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder „pur“?
Kawasaki: viele Stellschrauben
Die Ninja H2 SX SE bringt eine umfangreiche Elektronik mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert. Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, Leistung und Traktion besser zu dosieren. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln – etwa bei kühlerem Wetter, wechselndem Grip oder wenn die Fahrweise zwischen entspannt und sportlich wechselt. Die Kawasaki ist damit ein Motorrad, das Komfort und Sicherheit durch Technik spürbar erhöht.
Yamaha: sportlich, aber zugänglich
Die Yamaha XSR 900 GP bietet ebenfalls moderne Unterstützung, bleibt dabei aber in der Wirkung eher „direkt“. Das Motorrad lässt sich gut fahren, ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell Spaß macht und nicht zu kompliziert wirkt, ist das ein Plus. Gleichzeitig bleibt genug Spielraum, um das Fahrgefühl je nach Situation anzupassen.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. Alltag
Komfort bei der Kawasaki
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit konzentriert und entspannt bleibt. Dazu passt die Gesamtanmutung: Wind- und Streckeneffekte werden so behandelt, dass das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht „anstrengend“ wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder gern mit Gepäck unterwegs ist, findet hier einen starken Kandidaten.
Ergonomie bei der Yamaha
Die Yamaha XSR 900 GP ist eher auf den täglichen Rhythmus abgestimmt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad sich bewegen lässt, machen sie besonders attraktiv für kurze bis mittlere Strecken. Im Stadtverkehr ist das Handling ein Vorteil, auf Landstraßen bleibt das Motorrad lebendig. Für Menschen, die häufig zwischen Alltag und Feierabendtour wechseln, ist die Yamaha oft die unkompliziertere Wahl.
Design und Ausstrahlung: Wer wirkt wie?
Optisch sind beide Motorräder echte Statements – nur eben in unterschiedlichen Stilwelten. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE wirkt technisch, kraftvoll und „High-Performance“. Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf den Neo-Retro-Look mit sportlicher Anmutung. Das ist nicht nur Geschmackssache: Das Design beeinflusst auch, wie sich das Motorrad im Alltag „richtig“ anfühlt. Wer gern ein Motorrad fährt, das nach Technik und Tempo aussieht, wird sich eher zur Kawasaki hingezogen fühlen. Wer hingegen ein Bike möchte, das Charakter und Stil ausstrahlt und dabei modern bleibt, findet in der Yamaha den passenden Look.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja H2 SX SE – Stärken
- Starke Performance mit souveräner Beschleunigung und kraftvollem Durchzug.
- Stabilität bei zügigem Fahren und auf längeren Strecken.
- Umfangreiche Elektronik, die Dosierung und Sicherheit unterstützt.
- Komfortfokus für Touren und längere Fahrten.
Kawasaki Ninja H2 SX SE – Schwächen
- Durch den sporttourerartigen Anspruch kann sie im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirken als die Yamaha.
- Wer ein möglichst simples, wenig unterstütztes Fahrgefühl sucht, könnte die Elektronik als „zu viel“ empfinden.
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Agiles Handling und spontane Reaktionen, besonders in Kurven und im Alltag.
- Direkter Motorcharakter, der sportliches Fahren belohnt.
- Neo-Retro-Charme mit moderner Technik – optisch und emotional stark.
- Alltagstauglichkeit für kurze bis mittlere Strecken.
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Für sehr lange Touren mit Fokus auf maximalen Komfort und hohe Reisegeschwindigkeit ist die Kawasaki im Gesamtkonzept im Vorteil.
- Wer vor allem „Power auf Knopfdruck“ aus höheren Geschwindigkeiten sucht, wird die Kawasaki als passender empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist besonders passend für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, lange Strecken mögen und dabei von Elektronik und Stabilität profitieren möchten. Sie eignet sich für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sowohl sportlich als auch tourentauglich ist und dabei eine sehr kraftvolle Performance liefert.
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt, schnell auf Richtungswechsel reagiert und im Alltag Spaß macht. Wer Neo-Retro-Optik liebt, gern kurvige Strecken fährt und dabei ein agiles, direktes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Yamaha sehr glücklich.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja H2 SX SE ist die stärkere Wahl, wenn der Fokus auf souveräner Performance, Stabilität bei Tempo und einem tourentauglichen Komfort liegt. Die Elektronik unterstützt dabei spürbar, wodurch sich dynamisches Fahren auch unter wechselnden Bedingungen angenehm kontrollieren lässt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sportliche Ambitionen mit Reisealltag verbindet, trifft mit der Kawasaki eine sehr stimmige Entscheidung.
Die Yamaha XSR 900 GP gewinnt dagegen dort, wo Agilität, unmittelbares Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit zählen. Sie wirkt leichter im Handling, reagiert spontan und macht besonders auf kurzen bis mittleren Strecken schnell Lust auf Kurven. Wer ein Motorrad mit Charakter sucht, das optisch überzeugt und sich im Alltag unkompliziert bewegt, findet in der Yamaha den besseren Partner.