UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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Kawasaki Versys 1100 SE vs. BMW R nineT Urban G/S – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, steckt dahinter oft eine ganz unterschiedliche Philosophie. Genau das macht den Vergleich zwischen der Kawasaki Versys 1100 SE und der BMW R nineT Urban G/S so spannend: Die eine Maschine ist klar auf vielseitige Touren und souveräne Alltagsfahrten ausgelegt, die andere verbindet den G/S-Gedanken mit dem typischen BMW-Charakter und einer eher „puristischen“ Herangehensweise – aber mit dem Anspruch, auch im Alltag und auf längeren Strecken zu überzeugen.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Fahrgefühl und im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich aufgeführten Werte der beiden Modelle miteinander eingeordnet – und daraus abgeleitet, für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.

Grundcharakter: Tourer-Logik vs. G/S-Feeling

Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt wie ein Motorrad, das für Kilometer gemacht ist. Der Aufbau ist auf Alltagstauglichkeit und entspannte Reise ausgelegt: Sitzposition, Windschutz und die Art, wie der Motor die Leistung bereitstellt, zielen auf gleichmäßiges Dahingleiten und zügiges Vorankommen. Gerade wenn Strecken länger werden, spielt die Versys ihre Stärken aus.

Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt mehr „Charakter“ ins Spiel. Der Look und die Anmutung sind deutlich näher am klassischen G/S-Gedanken, und das spürt man auch im Fahrgefühl: weniger „Reisecomputer“, mehr Motorrad mit Persönlichkeit. Wer gern fährt, statt nur zu rollen, findet hier oft genau den richtigen Ton.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Motorräder sind leistungsstark und für Touren geeignet. Im Vergleich zeigen die aufgeführten Werte, dass die Versys 1100 SE in der Abstimmung stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein harmonisches Zusammenspiel von Motor und Fahrwerk setzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn unterschiedliche Geschwindigkeiten im Alltag vorkommen – vom entspannten Landstraßen-Tempo bis zum zügigen Überholen.

Die BMW R nineT Urban G/S punktet dagegen mit einem Motorcharakter, der sich weniger nach „Tourenmaschine im Hintergrund“ anfühlt und mehr nach „direktem Fahrerlebnis“. Die im Vergleich genannten Werte lassen erkennen, dass die BMW nicht nur auf reine Durchzugskraft setzt, sondern auch auf ein spürbares Ansprechverhalten. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn Kurvenfahrten und wechselnde Lastzustände häufiger vorkommen.

Stärken und Schwächen im Motor-Feeling

  • Kawasaki Versys 1100 SE: Stärke in der souveränen Alltags- und Tourenperformance; Schwäche kann sein, dass der Charakter eher „funktional“ wirkt, wenn man bewusst mehr Oldschool-Feeling sucht.
  • BMW R nineT Urban G/S: Stärke in der emotionalen Anmutung und dem direkten Ansprechverhalten; Schwäche kann sein, dass die Reise-„Leichtigkeit“ je nach Fahrstil weniger im Vordergrund steht als bei der Versys.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort entscheidet

Bei beiden Modellen ist die Sitzposition so gewählt, dass sie für längere Fahrten taugt. Doch die Unterschiede in den im Vergleich aufgeführten Werten (unter anderem zu Sitzhöhe, Sitzgeometrie und Gesamtabstimmung) zeigen: Die Versys 1100 SE zielt stärker auf eine entspannte Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Das ist besonders relevant, wenn häufig auf Autobahnabschnitten oder in gleichmäßigen Tempi gefahren wird.

Die BMW R nineT Urban G/S wirkt ergonomisch „kompakter“ und sportlicher im Gefühl. Die im Vergleich genannten Werte deuten darauf hin, dass die BMW dem Fahrer mehr aktive Beteiligung abverlangt. Das ist ein Plus für Kurven und dynamisches Fahren, kann aber auf sehr langen Strecken je nach Körpergröße und Gewohnheit weniger „automatisch“ komfortabel sein.

Für wen passt welche Sitzidee?

  • Versys 1100 SE: ideal für alle, die Komfort und entspannte Distanz priorisieren und dabei trotzdem flexibel bleiben wollen.
  • R nineT Urban G/S: ideal für alle, die gern „mit dem Motorrad“ fahren und ein Motorrad bevorzugen, das sich nicht wie ein reiner Reisekomforter anfühlt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Vergleich der aufgeführten Werte wird deutlich, dass die Kawasaki Versys 1100 SE auf Stabilität und kontrollierte Rückmeldung ausgelegt ist. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Straße unruhiger wird oder wenn mit Gepäck gefahren wird. Die Versys bleibt dabei meist gut berechenbar – ein wichtiger Punkt für Tourenfahrer, die nicht jedes Mal „nacharbeiten“ wollen.

Die BMW R nineT Urban G/S setzt dagegen stärker auf ein lebendiges Fahrgefühl. Die im Vergleich genannten Werte sprechen dafür, dass die BMW in der Kurvenfahrt eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Fahrbahn herstellt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig Landstraßen gefahren werden und wenn das Motorrad nicht nur „durch“ die Kurve rollen soll, sondern aktiv geführt werden will.

Stärken und Schwächen im Handling

  • Versys 1100 SE: Stärke in ruhiger Linie und Tourenstabilität; Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtverkehr oder bei sehr spontanen Richtungswechseln weniger „leichtfüßig“ wirkt als die BMW.
  • R nineT Urban G/S: Stärke in Agilität und direktem Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass die Abstimmung je nach Beladung und Fahrtempo weniger „autopilotig“ wirkt als bei der Versys.

Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich hilft

Bei der Ausstattung zeigt der Vergleich vor allem eines: Beide Motorräder wollen nicht nur fahren, sondern auch unterstützen. Die Versys 1100 SE wirkt dabei wie die konsequentere „Tourenlösung“. Die im Vergleich aufgeführten Werte und Ausstattungsdetails deuten darauf hin, dass sie auf Alltagssicherheit und Komfort ausgelegt ist – besonders dann, wenn Wetterwechsel, längere Strecken und wechselnde Fahrbedingungen dazugehören.

Die BMW R nineT Urban G/S bringt ebenfalls moderne Technik mit, aber der Fokus liegt stärker auf dem Zusammenspiel aus Fahrgefühl und sinnvoller Unterstützung. Die im Vergleich genannten Werte zeigen, dass die BMW nicht nur „Daten“ liefert, sondern die Elektronik so einordnet, dass sie das Fahrerlebnis nicht überdeckt.

Praktische Unterschiede

  • Versys 1100 SE: tendenziell mehr „Reise-Workflow“ – ideal, wenn man Ausstattung als Werkzeug versteht.
  • R nineT Urban G/S: tendenziell mehr „Motorrad-Charakter“ – ideal, wenn man Technik gern als Ergänzung sieht, nicht als Hauptdarsteller.

Windschutz, Komfort und Alltagstauglichkeit

Gerade bei Reise- und Adventure-orientierten Motorrädern ist Windschutz ein unterschätzter Faktor. Die im Vergleich aufgeführten Werte und die generelle Auslegung sprechen dafür, dass die Kawasaki Versys 1100 SE hier klar auf entspannte Fahrt ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn man nicht ständig gegen den Fahrtwind „arbeiten“ möchte.

Die BMW R nineT Urban G/S kann ebenfalls komfortabel sein, aber der Ansatz ist anders: Die BMW wirkt stärker „offen“ im Fahrgefühl. Das kann auf kürzeren Strecken sehr angenehm sein, während auf langen Autobahnabschnitten je nach Körpergröße und Helmwahl der Komfort stärker vom Setup abhängt.

Gepäck und Nutzung: Touren mit Plan vs. Touren mit Stil

Wenn es um Gepäck geht, zeigt der Vergleich vor allem die Unterschiede in der Grundidee: Die Versys 1100 SE ist als Reiseplattform gedacht. Die im Vergleich aufgeführten Werte und die Gesamtkonzeption deuten darauf hin, dass sie sich gut für regelmäßige Touren mit Gepäck eignet – inklusive Alltagstauglichkeit, wenn das Motorrad auch mal „schnell“ genutzt werden soll.

Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls tourentauglich, aber sie wirkt mehr wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“, weil es optisch und vom Charakter her überzeugt. Wer gern plant, aber auch gern spontan fährt, findet hier oft die passende Mischung.

Wartung, Service und Langzeitgefühl

Auch wenn Wartung nicht im Fahrgefühl steckt, beeinflusst sie die Zufriedenheit über Jahre. Der Vergleich zeigt zwar keine „Wartungswerte“ im Sinne von Fahrleistungen, aber die generelle Auslegung und die Art, wie die Motorräder als Plattformen gedacht sind, lässt Rückschlüsse zu: Die Versys 1100 SE wirkt wie ein Modell, das auf regelmäßige Nutzung und unkomplizierte Tourenroutine ausgelegt ist. Die BMW R nineT Urban G/S wirkt stärker wie ein Motorrad, das man bewusst nutzt – mit dem Anspruch, dass es nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Hobbys.

Stärken und Schwächen im Langzeitgebrauch

  • Versys 1100 SE: Stärke in der „Alltags- und Tourenmaschine“-Logik; Schwäche kann sein, dass sie weniger „Sammler-Charme“ hat.
  • R nineT Urban G/S: Stärke in emotionaler Bindung und Stil; Schwäche kann sein, dass der persönliche Anspruch an Setup und Fahrgefühl höher ist.

Fazit:

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf Touren vor allem mit Komfort, Stabilität und einem souveränen Gesamtpaket überzeugt. Die im Vergleich gegenübergestellten Werte unterstreichen diese Richtung: Die Versys wirkt wie die Maschine für lange Strecken, gleichmäßige Fahrten und häufige Nutzung – inklusive Gepäck und wechselnden Bedingungen.

Die BMW R nineT Urban G/S passt besser, wenn der Fokus stärker auf Charakter, direktem Fahrgefühl und dem G/S-Gedanken liegt. Die im Vergleich erkennbaren Unterschiede in der Abstimmung sprechen dafür, dass die BMW besonders dann glänzt, wenn Kurvenfahrten, aktives Fahren und die Freude am Motorrad im Vordergrund stehen. Wer ein emotionaleres Gesamtpaket sucht, findet hier oft die passendere Antwort.

Kurz gesagt: Versys für die entspannte Tourenroutine, BMW für das Motorradgefühl mit Stil.

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