| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- Optik
- Sound
- Motor
- Ausstattung
- Auftritt
- Coolness-Faktor
- eingeschränkter Soziuskomfort
- enger Kniewinkel
- USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Sitzhöhe: | 838 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 120 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 283 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Monocoque | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit
Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter?Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Kawasaki Versys 1100 SE vs Ducati Streetfighter V2 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Versys 1100 SE und die Ducati Streetfighter V2, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine Reise-orientierte Allround-Maschine mit Fokus auf Komfort und Vielseitigkeit, dort ein kompromissloses Naked Bike, das vor allem durch Agilität, Temperament und eine sportliche Haltung auffällt. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung leichter – wenn man versteht, worin die Stärken liegen und wo die jeweiligen Schwächen im Alltag spürbar werden.
Grundidee: Reise-Allrounder vs. sportlicher Naked-Fokus
Die Versys 1100 SE ist als Motorrad gedacht, das lange Strecken gut wegsteckt und dabei auch im Alltag nicht zu sperrig wirkt. Die SE-Ausstattung zielt dabei auf mehr Komfort und Alltagstauglichkeit: Das Motorrad soll nicht nur fahren, sondern sich auch „richtig“ anfühlen – besonders auf Touren, bei wechselndem Tempo und auf Straßen, die nicht immer perfekt sind.
Die Streetfighter V2 verfolgt dagegen eine klare Linie: Sie ist ein Naked Bike, das den Fahrer in den Vordergrund stellt. Der Charakter ist direkt, die Sitzposition sportlicher und die Maschine wirkt insgesamt wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten. Wer Kurven liebt, gern beschleunigt und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes versteht, findet hier eine starke Basis.
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motor geht es weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern um die Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt im Vergleich oft als das Motorrad, das sich für gleichmäßiges Dahingleiten genauso eignet wie für zügiges Vorankommen. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt und nicht ständig am Gas „arbeiten“ muss.
Die Ducati Streetfighter V2 spielt dagegen ihre Stärken besonders dann aus, wenn es dynamisch wird. Der Motor fühlt sich direkter an, die Gasannahme wirkt lebendig und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu beschleunigen und die Drehzahl aktiv zu nutzen. Das ist nicht unbedingt die beste Wahl, wenn der Fokus auf ruhigem Gleiten liegt – aber für sportliche Fahrten ist es genau die richtige Richtung.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Versys 1100 SE: Stärke in der gleichmäßigen Nutzbarkeit und im entspannten Tourenbetrieb. Schwäche kann sein, dass der „sportliche Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei einer Streetfighter-Philosophie.
- Streetfighter V2: Stärke in der direkten Dynamik und im Fahrspaß bei aktiver Fahrweise. Schwäche kann sein, dass der Komfortgedanke weniger im Fokus steht, wenn man lange Strecken eher gemütlich fährt.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Im Handling zeigt sich der Charakter beider Motorräder sehr deutlich. Die Versys 1100 SE ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Touren stabil zu bleiben und dem Fahrer ein sicheres Gefühl zu geben. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken variieren: mal Autobahn, mal Landstraße, mal schlechterer Asphalt. Das Motorrad wirkt dann wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig „neu“ interpretiert werden will.
Die Streetfighter V2 ist dagegen spürbar auf Agilität getrimmt. In Kurven fühlt sie sich oft leichter an, reagiert schneller auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, dass man die Linie aktiv gestaltet. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern „arbeiten“: bremsen, einlenken, beschleunigen – und das Ganze mit einem klaren, sportlichen Feedback.
Kurven und Alltag: Was passt besser?
- Versys 1100 SE: Vorteil bei wechselnden Bedingungen und längeren Fahrten, weil Stabilität und Komfort stärker wirken. Nachteil: Wer maximale Agilität wie bei einem reinen Sport-Naked erwartet, könnte weniger „Rennstrecken-Vibe“ spüren.
- Streetfighter V2: Vorteil bei sportlicher Fahrweise und schnellen Richtungswechseln. Nachteil: Auf sehr langen Strecken kann die sportlichere Auslegung weniger entspannend wirken.
Ergonomie und Sitzposition
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde Spaß macht oder ob man sich danach „umstellen“ muss. Die Versys 1100 SE ist tendenziell auf eine aufrechtere, tourentaugliche Haltung ausgelegt. Das hilft besonders im Alltag: Stadtverkehr, längere Fahrten und wechselnde Streckenabschnitte werden dadurch angenehmer.
Die Streetfighter V2 setzt stärker auf eine sportliche Haltung. Das kann sich in Kurven und beim sportlichen Fahren sehr gut anfühlen, weil die Position das aktive Fahren unterstützt. Wer aber häufig lange Strecken fährt oder viel im Stop-and-Go unterwegs ist, merkt schneller, dass die „Tour-Komfortzone“ nicht im gleichen Maße im Vordergrund steht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder sind modern und bieten Elektronik, die das Fahren erleichtert. Der Unterschied liegt eher darin, wie die Elektronik den Charakter unterstützt: Die Versys 1100 SE wirkt wie ein Paket, das den Alltag und die Tour absichert – also Stabilität, Kontrolle und ein Gefühl von „einfach fahren können“.
Die Streetfighter V2 nutzt Elektronik stärker als Teil des sportlichen Gesamtkonzepts. Fahrmodi und Eingriffe greifen, um Dynamik kontrollierbar zu machen, ohne das Motorrad „zu zähmen“. Das Ergebnis ist oft ein sportlicheres Gefühl, bei dem man sich trotzdem auf Traktion und Stabilität verlassen kann.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Versys 1100 SE: Stärke in der alltagstauglichen Abstimmung und im sicheren Gefühl über verschiedene Situationen. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte die Charakteristik weniger „aggressiv“ wahrnehmen.
- Streetfighter V2: Stärke in der sportlichen Unterstützung und im dynamischen Fahrgefühl. Schwäche: Wer vor allem entspannt cruisen will, empfindet die sportliche Ausrichtung manchmal als „zu präsent“.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei Bremsen und Stabilität zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Versys 1100 SE wirkt wie ein Motorrad, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Das ist besonders wertvoll, wenn man nicht nur „Sportmodus“ fährt, sondern auch mal defensiver unterwegs ist.
Die Streetfighter V2 bietet ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber im Gesamteindruck stärker auf sportliches Fahren abgestimmt. Das macht sie interessant, wenn man gern zügig bremst, früh einlenkt und das Motorrad in der Kurve aktiv nutzt.
Ausstattung und Praxis: Was bringt der Alltag?
Die Versys 1100 SE spielt ihre Praxisstärken aus, wenn es um „Alltag plus Tour“ geht. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig nachdenken muss: Tankreichweite, Komfort, die Art, wie es sich auf längeren Strecken anfühlt, und die insgesamt tourorientierte Auslegung sind klare Pluspunkte.
Die Streetfighter V2 ist dagegen die Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Spaßgerät im Fokus steht. In der Stadt kann sie durch ihr agiles Handling überzeugen, auf Landstraßen durch die sportliche Dynamik. Für lange Reisen ist sie nicht „falsch“, aber sie fordert eher die Bereitschaft, die sportliche Auslegung zu mögen.
Welche Werte sind entscheidend – und wie unterscheiden sich die Motorräder?
Ohne in einzelne Zahlen abzurutschen, lässt sich der Vergleich gut über die typischen Kategorien verstehen: Motorcharakter, Fahrwerk/Handling, Ergonomie, Elektronik und Praxisfokus. Die Versys 1100 SE setzt dabei stärker auf die Kombination aus Komfort und kontrollierter Dynamik. Die Streetfighter V2 setzt stärker auf unmittelbaren Fahrspaß und eine sportlichere Auslegung, die sich besonders beim aktiven Fahren auszahlt.
Genau hier liegen die Unterschiede: Die Versys wirkt wie ein Motorrad, das man für viele Lebenslagen nutzt – vom Wochenendtrip bis zur längeren Tour. Die Streetfighter wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst auswählt, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht und man gern „mehr“ aus dem Kurvenfahren herausholt.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem als Allrounder für Touren und Alltag dienen soll. Wer lange Strecken fährt, wechselnde Straßenbedingungen mag und dabei ein entspanntes, stabiles Fahrgefühl sucht, bekommt mit der Versys ein stimmiges Gesamtpaket. Die Stärken liegen in der Nutzbarkeit, der tourorientierten Ergonomie und der Art, wie das Motorrad Kontrolle vermittelt, ohne den Spaß zu verlieren.
Die Ducati Streetfighter V2 passt besser, wenn sportliche Dynamik und agiles Handling im Vordergrund stehen. Wer gern aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad möchte, das die eigene Fahrweise direkt unterstützt, wird mit der Streetfighter deutlich mehr „Kick“ spüren. Für reine Langstrecken-Komfort-Fahrer ist sie weniger die erste Wahl – für alle, die das Motorrad als Spaßmaschine sehen, ist sie dafür umso überzeugender.