| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Kawasaki Versys 1100 SE vs. Honda WN7: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gesamtgefühl: Wie entspannt lässt sich lange Strecke fahren, wie gut funktioniert das Motorrad im Alltag, und wie stimmig ist die Balance aus Leistung, Komfort und Elektronik? Genau darum geht es beim Vergleich Kawasaki Versys 1100 SE gegen Honda WN7. Beide Modelle sind auf Touren ausgelegt, beide wollen vielseitig sein – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee beider Motorräder: Reiseenduro mit unterschiedlicher Philosophie
Die Kawasaki Versys 1100 SE steht für einen pragmatischen Allround-Ansatz: kräftiger Motor, solide Fahrwerksbasis und eine Ausstattung, die auf lange Fahrten ausgelegt ist. Die Honda WN7 wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder mit Fokus auf souveräne Bedienbarkeit und ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und Technik. Im Alltag und auf der Landstraße zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich, weil hier nicht nur die Leistung zählt, sondern auch, wie leicht sich das Motorrad kontrollieren und „lesen“ lässt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik fällt auf: Beide Motorräder sind für zügiges Fahren auf Touren ausgelegt, doch die Art, wie die Leistung anliegt, unterscheidet sich. Die Versys 1100 SE wirkt dabei oft als „Durchzugsmotor“: Man kann entspannt aus dem Drehzahlkeller arbeiten und trotzdem zügig beschleunigen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn Überholmanöver nicht ständig mit hoher Drehzahl vorbereitet werden sollen.
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, gut dosierbaren Kraftentfaltung aus. Das ist vor allem dann spürbar, wenn es kurvig wird oder wenn das Tempo variabler ist – etwa auf Landstraßen mit wechselndem Rhythmus. Wer ein Motorrad sucht, das sich feinfühlig steuern lässt und bei moderaten Drehzahlen souverän bleibt, findet hier einen klaren Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Versys 1100 SE zielt stark auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren. Das ist ein Pluspunkt für lange Autobahnabschnitte oder für Strecken, auf denen man viel „durchzieht“. Gleichzeitig profitiert das Motorrad von einer Fahrwerksabstimmung, die auch mit Gepäck und wechselnden Straßenbedingungen verlässlich wirkt.
Die Honda WN7 wirkt im Gegenzug oft agiler im Alltag. Gerade in engen Passagen oder beim Wechsel zwischen Kurven und kurzen Geraden fühlt sich das Motorrad leichter an. Das kann den Fahrspaß erhöhen, wenn nicht nur Kilometer abgespult werden sollen, sondern auch die Kurven im Fokus stehen. Gleichzeitig ist es wichtig, die eigene Fahrweise zu berücksichtigen: Wer sehr dynamisch fährt oder häufig mit voller Beladung unterwegs ist, sollte darauf achten, wie das Fahrwerk im eigenen Setup reagiert.
Komfort und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zum langen Tag?
Bei Reiseenduros entscheidet Komfort oft darüber, ob eine Tour „entspannt“ bleibt oder ob sich nach einigen Stunden die Arme, der Rücken oder der Nacken melden. Die Versys 1100 SE punktet dabei mit einer auf Touren ausgelegten Sitz- und Fahrposition sowie einem insgesamt ruhigen Fahrgefühl. Gerade wenn Winddruck und Streckenlänge eine Rolle spielen, wirkt das Motorrad wie gemacht für gleichmäßige Tagesetappen.
Die Honda WN7 setzt ebenfalls auf Komfort, legt aber den Schwerpunkt stärker auf intuitive Bedienbarkeit und eine ergonomische Abstimmung, die sich schnell anfühlt. Das ist besonders praktisch, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren genutzt wird, sondern auch für Pendeln, Wochenendfahrten oder spontane Ausflüge.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder sind mit moderner Elektronik ausgestattet, die das Fahren erleichtern und absichern soll. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Kawasaki Versys 1100 SE häufig als „technikstarkes Reisegerät“ wahrgenommen wird: Die Systeme greifen spürbar ein, ohne das Fahrgefühl zu überdecken. Das ist gerade dann hilfreich, wenn Wetterbedingungen wechseln oder wenn man mit wechselnder Beladung unterwegs ist.
Die Honda WN7 wirkt in der Bedienlogik oft besonders klar. Das macht die Elektronik im Alltag zugänglicher: Einstellungen lassen sich schneller verstehen, und die Unterstützung fühlt sich eher wie ein natürlicher Teil des Fahrens an. Wer Wert darauf legt, dass Technik nicht zur „Beschäftigung“ wird, bekommt hier einen Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Konstanz. Die Versys 1100 SE vermittelt dabei ein sicheres Gefühl, besonders wenn man aus höheren Geschwindigkeiten zügig verzögern möchte. Das unterstützt den Tourenmodus, weil man sich auf gleichbleibende Bremsleistung verlassen kann.
Die Honda WN7 punktet ebenfalls mit gutem Ansprechverhalten. Im Vergleich fällt auf, dass sie sich häufig sehr harmonisch dosieren lässt – ein Pluspunkt, wenn man im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken häufiger bremsen und beschleunigen muss. Wer häufig zwischen Alltag und Landstraße wechselt, profitiert von dieser „Alltagsfreundlichkeit“.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im Alltag
Reiseenduros werden oft gekauft, um mehr zu können als nur lange Strecken. Deshalb zählen Dinge wie Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und das Gefühl beim Rangieren. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist als Reisegerät klar positioniert: Sie wirkt stabil und souverän, kann aber je nach Fahrertyp und Setup im engen Bereich etwas mehr „Motorradgefühl“ verlangen.
Die Honda WN7 wirkt im Alltag oft leichter zu handhaben. Das zeigt sich besonders beim häufigen Wechsel zwischen kurzen Strecken, Ampeln und Parksituationen. Wer das Motorrad nicht nur für Urlaubswochen, sondern auch für regelmäßige Fahrten nutzen möchte, findet hier einen spürbaren Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Versys 1100 SE – Stärken
- Reisefokus: ruhiges, stabiles Fahrgefühl für lange Etappen
- Durchzug und Alltagstauglichkeit: Kraft lässt sich meist entspannt abrufen
- Technik als Unterstützung: Elektronik wirkt wie ein verlässlicher Begleiter
Kawasaki Versys 1100 SE – Schwächen
- Alltag in engen Situationen: je nach Fahrertyp kann das Handling im Stadtbetrieb mehr Aufmerksamkeit verlangen
- Setup-Abhängigkeit: Komfort und Fahrgefühl profitieren stark von passender Einstellung
Honda WN7 – Stärken
- Agiles Handling: wirkt besonders in kurvigen Passagen leicht und kontrollierbar
- Bedienbarkeit der Elektronik: Einstellungen und Unterstützung sind oft schnell verstanden
- Feine Dosierung: Kraft und Fahrverhalten passen gut zu wechselndem Tempo
Honda WN7 – Schwächen
- Reise-Setup: wer sehr lange Strecken mit schwerem Gepäck plant, sollte das Setup bewusst abstimmen
- Fahrstilabhängigkeit: je nach Priorität kann der Fokus auf Agilität weniger „schwer“ wirken als bei sehr stabil ausgelegten Bikes
Welche Wahl passt wirklich? Kauf-Tipps nach Fahrertyp
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Versys 1100 SE und Honda WN7 hängt am Ende davon ab, welche Momente im Fahralltag dominieren. Wer vor allem lange Strecken fährt, dabei möglichst entspannt bleiben möchte und ein Motorrad sucht, das auch mit Gepäck souverän wirkt, wird mit der Versys 1100 SE häufig glücklicher. Sie ist stark, wenn Stabilität, Durchzug und ein „Reisegefühl“ im Vordergrund stehen.
Wer dagegen öfter kurvige Strecken fährt, im Alltag häufiger zwischen kurzen Abschnitten und längeren Touren wechselt und ein Motorrad möchte, das sich leicht bedienen und fein dosieren lässt, findet in der Honda WN7 oft die passendere Wahl. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Agilität und intuitive Technik den Unterschied machen.
Fazit:
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf komfortablen Langstrecken, stabiler Fahrweise und einem souveränen Reisegefühl liegt. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die viel Kilometer machen, häufig mit Gepäck unterwegs sind und ein Motorrad bevorzugen, das Kraft eher „entspannt“ bereitstellt. Ihre Stärke zeigt sich vor allem auf Autobahn und bei gleichmäßigem Tempo, während im engen Stadtbetrieb je nach Fahrertyp mehr Aufmerksamkeit nötig sein kann.
Die Honda WN7 passt dagegen besser zu Fahrern, die Agilität und intuitive Bedienbarkeit priorisieren. Wer oft kurvige Strecken fährt, regelmäßig zwischen Alltag und Wochenendtour wechselt und eine fein dosierbare Kraftentfaltung schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Für viele wird die WN7 damit zur „Allround“-Wahl, während die Versys 1100 SE besonders dann glänzt, wenn Reisen und Stabilität im Vordergrund stehen.