UVP 6.445 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Was kann das 2025er Naked-Bike aus Japan?
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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Kawasaki Z 500 SE vs. BMW R nineT Urban G/S – Vergleich & Kaufberatung

Wer zwei so unterschiedliche Motorräder nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Zahlen, sondern vor allem um Fahrgefühl, Stil und den Einsatzzweck. Die Kawasaki Z 500 SE steht für ein agiles, modernes Naked-Bike-Konzept, das im Alltag unkompliziert bleibt und sich leicht in den Verkehr einfügt. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen spielt die Karte „klassisch, aber alltagstauglich“: Retro-Charakter, markante Optik und ein Fahrstil, der eher nach Charakter als nach reiner Effizienz klingt.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Motorcharakter, Ergonomie, Handling, Fahrwerk, Bremsen, Ausstattung und das Gesamtpaket aus Komfort und Anspruch.

Grundidee und Motorrad-Charakter

Kawasaki Z 500 SE: modern, direkt, alltagstauglich

Die Kawasaki Z 500 SE ist als Naked Bike darauf ausgelegt, schnell zugänglich zu sein. Das Konzept wirkt aufgeräumt: Der Fokus liegt auf einem unkomplizierten Einstieg, einem lebendigen Ansprechverhalten und einem Fahrstil, der sich in der Stadt genauso wohlfühlt wie auf kurzen Landstraßenrunden. Wer ein Motorrad sucht, das nicht „zu viel“ ist, sondern einfach funktioniert, findet hier eine klare Linie.

BMW R nineT Urban G/S: Retro-Feeling mit Anspruch

Die BMW R nineT Urban G/S bringt dagegen eine deutlich stärkere Identität mit. Das Motorrad wirkt wie aus einer anderen Zeit, ohne dabei komplett auf moderne Bedürfnisse zu verzichten. Der Charakter ist spürbar: Das Bike lädt dazu ein, bewusst zu fahren, Linien zu wählen und den Moment zu genießen. Gleichzeitig ist es nicht nur Show – es will auch im Alltag eingesetzt werden, allerdings mit einem anderen Anspruch an Fahrweise und Erwartung.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied im „Wie fühlt es sich an?“-Teil des Vergleichs. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt insgesamt harmonisch und leicht zu dosieren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn das Motorrad auch mal „nebenbei“ genutzt werden soll. Das Ansprechverhalten unterstützt ein entspanntes Fahren, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss.

Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf den typischen BMW-Charakter: mehr Präsenz, mehr „Bühne“ und ein Fahrgefühl, das sich weniger nach reiner Alltagsmaschine anfühlt. Gerade bei dynamischerem Fahren oder längeren Strecken kommt das Konzept besser zur Geltung. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht nur fortbewegt, sondern auch eine gewisse Stimmung mitbringt, wird hier eher glücklich.

Sitzposition und Ergonomie: Alltag vs. Stil

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad auf Dauer Spaß macht. Die Kawasaki Z 500 SE ist tendenziell auf eine eher direkte, aufgeräumte Haltung ausgelegt. Das unterstützt ein agiles Handling und macht das Bike besonders geeignet, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad schnell „parat“ sein soll.

Die BMW R nineT Urban G/S wirkt ergonomisch anders: Die Haltung ist stimmig zum Konzept, aber sie fühlt sich stärker nach „Motorrad mit Haltung“ an. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad bewusst gefahren wird. Für sehr lange, entspannte Autobahnphasen oder für Menschen, die maximale Bequemlichkeit im Vordergrund sehen, kann die Kawasaki im Alltag einfacher wirken.

Handling und Wendigkeit

Im Handling zeigt die Kawasaki Z 500 SE ihre Stärke: Sie wirkt leichtfüßig, lässt sich im Verkehr gut bewegen und unterstützt schnelle Richtungswechsel. Gerade in engen Situationen – Ein- und Ausfahrten, Kreisverkehre, Stop-and-go – spielt das Bike seine Vorteile aus. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das sich nicht „schwer“ anfühlt.

Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls fahrbar und keineswegs auf „Show“ reduziert. Dennoch ist das Handling stärker vom Stil geprägt: Das Motorrad wirkt wertiger und präsenter, und man merkt, dass es mehr nach „Touring mit Charakter“ als nach „maximaler Stadtkomfort“ ausgelegt ist. Wer gerne vorausschauend fährt und dem Motorrad Zeit gibt, wird die BMW als angenehm empfinden. Wer dagegen vor allem enge Stadtpassagen und häufiges Rangieren erwartet, wird die Kawasaki als entspannter erleben.

Fahrwerk und Komfort: Unterschiede in der Abstimmung

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien. Die Kawasaki Z 500 SE zielt auf ein ausgewogenes Setup, das im Alltag zuverlässig bleibt. Unebenheiten werden meist so verarbeitet, dass das Motorrad nicht unnötig „nacharbeitet“. Dadurch entsteht ein ruhigeres Gesamtgefühl, besonders auf wechselnden Straßenqualitäten.

Die BMW R nineT Urban G/S ist spürbar stärker auf den Charakter des Motorrads abgestimmt. Das kann bedeuten, dass sie sich in bestimmten Situationen lebendiger oder „direkter“ anfühlt – je nach Fahrbahn und Fahrweise. Für Fahrer, die das Motorrad bewusst bewegen möchten, ist das ein Plus. Wer hingegen maximalen Komfort ohne Nachdenken sucht, findet bei der Kawasaki oft die unkompliziertere Lösung.

Bremsen und Sicherheitsempfinden

Bei den Bremsen geht es nicht nur um die reine Leistungsfähigkeit, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt in der Praxis oft sehr gut kontrollierbar: Das unterstützt ein sicheres Fahren, gerade wenn häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert wird. Das Gefühl, die Verzögerung gut „in der Hand“ zu haben, ist im Alltag ein echter Vorteil.

Die BMW R nineT Urban G/S bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl, allerdings mit mehr „Motorrad-Charakter“. Das kann sich je nach Erwartung positiv anfühlen, weil die Bremse dem Fahrer mehr Rückmeldung gibt. Gleichzeitig sollte man sich darauf einstellen, dass das Gesamtpaket stärker nach Fahrstil und Gefühl funktioniert als nach reiner Alltagsbequemlichkeit.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag entscheidet die Ausstattung darüber, wie schnell man sich an ein Motorrad gewöhnt. Die Kawasaki Z 500 SE ist als Naked Bike darauf ausgelegt, funktional zu bleiben und den Fokus auf das Wesentliche zu legen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht „zu viel“ sein soll und man sich schnell auf das Fahren konzentrieren möchte.

Die BMW R nineT Urban G/S wirkt dagegen wie ein Paket aus Stil, Technik und Identität. Gerade wer Wert auf ein stimmiges Gesamtbild legt, wird die BMW als besonders passend empfinden. Allerdings kann das auch bedeuten, dass man eher bereit sein sollte, sich mit dem Motorrad auseinanderzusetzen – etwa bei der individuellen Einstellung und beim Verständnis des Fahrcharakters.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Z 500 SE

  • Leicht zugänglich: unkompliziertes Fahrgefühl für den Alltag.
  • Agiles Handling: besonders stark in Stadtverkehr und bei schnellen Richtungswechseln.
  • Praktische Alltagstauglichkeit: das Motorrad wirkt „einfach nutzbar“.

Schwächen der Kawasaki Z 500 SE

  • Weniger Retro-Identität: wer vor allem Stil und „Bühnenpräsenz“ sucht, findet das bei der BMW stärker.
  • Charakter weniger ausgeprägt: das Bike ist eher auf Harmonie als auf markante Eigenheiten ausgelegt.

Stärken der BMW R nineT Urban G/S

  • Starke Persönlichkeit: Retro-Optik und spürbarer Charakter.
  • Fahrgefühl mit mehr „Bühne“: macht bewusstes Fahren besonders attraktiv.
  • Wertiges Gesamtpaket: wirkt wie ein Motorrad mit Identität.

Schwächen der BMW R nineT Urban G/S

  • Anspruch an Erwartung: wer maximale Alltagsentspannung ohne „Motorradgefühl“ sucht, könnte die Kawasaki bevorzugen.
  • Stärkerer Fokus auf Fahrstil: das Motorrad belohnt vorausschauendes Fahren mehr als hektische Stadtmanöver.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, „welches besser ist“, sondern davon, welches Konzept besser zur eigenen Nutzung passt. Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders passend, wenn häufig im Alltag gefahren wird, wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll und wenn ein harmonisches, direktes Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie ist eine gute Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell Spaß macht, ohne dass man sich ständig auf Details konzentrieren muss.

Die BMW R nineT Urban G/S ist ideal für Fahrer, die nicht nur ein Fortbewegungsmittel suchen, sondern ein Motorrad mit Charakter. Wer Retro-Design liebt, bewusst fährt und Wert auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt, bekommt hier ein Bike, das sich deutlich „besonderer“ anfühlt. Für längere Ausfahrten und für Menschen, die das Motorrad auch als Teil des Lebensstils sehen, ist die BMW besonders stark.

Fazit:

Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl, wenn im Alltag vor allem unkompliziertes Handling, agiles Fahrgefühl und stressfreies Nutzen zählen. Sie punktet dort, wo viele Fahrten kurz sind, der Verkehr dicht ist und das Motorrad leicht zu kontrollieren sein soll. Die BMW R nineT Urban G/S gewinnt dagegen, wenn Identität und Motorradcharakter im Vordergrund stehen. Wer Retro-Optik mag, bewusst fährt und ein wertiges Gesamtpaket sucht, bekommt mit der BMW ein Motorrad, das mehr Stimmung liefert und sich stärker nach „Erlebnis“ anfühlt. Kurz gesagt: Für den Alltag und schnelle Freude ist die Kawasaki oft die unkompliziertere Entscheidung. Für Stil, Charakter und bewusste Touren ist die BMW die passendere Wahl.

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