UVP 6.445 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 4.709 €
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Pro:
  • Sound
  • schöne Retro-Optik
  • einfachstes Fahrverhalten
  • Honda Qualität
  • gute Reifen von Metzeler
  • niedriger Verbrauch, große Reichweite
  • günstiger Preis
Kontra:
  • beschränkte Leistung
  • langweilige Farben

Abmessungen & Gewicht

Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm
Gewicht178kg
Radstand1.440mm
Länge2.175mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder Viertakt
Hubraum348ccm
Hub90mm
Bohrung70mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.114km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vornekonventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 19'
Reifen hinten150/70 17'

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

Fazit

Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?
 
Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.900€ (ohne Überführung)
  • Verfügbarkeit: seit 02/2025
  • Farben: grau, blau, schwarz

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Kawasaki Z 500 SE vs. Honda GB 350 S: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Stil

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz: Die Kawasaki Z 500 SE steht für einen modernen, agilen Naked-Bike-Ansatz, während die Honda GB 350 S mit ihrem klassischen Retro-Charakter eher die gemütliche, stilbewusste Seite betont. Im direkten Vergleich zeigen sich vor allem Unterschiede im Fahrgefühl, in der Ausrichtung für den Alltag und darin, wie die jeweiligen Stärken auf unterschiedliche Fahrertypen einzahlen.

Grundidee der beiden Modelle: Naked vs. Retro

Die Kawasaki Z 500 SE ist als Naked Bike darauf ausgelegt, den Fahrer nah am Geschehen zu halten. Die aufrechte, aber sportlich wirkende Haltung unterstützt ein zügiges Vorankommen – besonders dort, wo es im Stadtverkehr häufig ums schnelle Reagieren geht. Die Honda GB 350 S verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Retro-Optik, entspannteres Auftreten und ein Fahrstil, der eher auf gleichmäßiges Gleiten als auf hektische Beschleunigung setzt.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich, dass es weniger um „wer ist stärker“ geht, sondern darum, wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt insgesamt lebendiger und dynamischer im Antritt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Beschleunigungsphasen, kurze Überholvorgänge oder zügiges Einfädeln in den Verkehr zum Alltag gehören.

Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken eher in einem ruhigen, gleichmäßigen Rhythmus aus. Wer gern vorausschauend fährt und den Motor in einem passenden Drehzahlbereich laufen lässt, bekommt ein harmonisches Gesamtgefühl. Das kann sich gerade auf längeren Strecken oder bei entspanntem Tempo als Vorteil herausstellen.

Stärken und Schwächen beim Motorcharakter

  • Kawasaki Z 500 SE: Stärken liegen in der spritzigen Reaktion und dem insgesamt agilen Eindruck. Schwäche kann sein, dass der „Retro-Fokus“ auf entspanntes Gleiten nicht im Vordergrund steht – wer bewusst sehr gemütlich fahren möchte, empfindet die Dynamik manchmal als „zu präsent“.
  • Honda GB 350 S: Stärken liegen in der stimmigen, ruhigen Fahrweise und dem klassischen Gefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder häufigen schnellen Manövern die direkte Dynamik nicht so im Vordergrund steht wie bei der Kawasaki.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Im Handling zeigt sich der typische Unterschied zwischen Naked- und Retro-Konzept. Die Kawasaki Z 500 SE vermittelt ein präzises, leichtgängiges Fahrgefühl. Kurven lassen sich meist zügig ansteuern, und das Motorrad wirkt so, als würde es „mitdenken“. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht nur geradeaus führt, sondern häufige Richtungswechsel verlangt.

Die Honda GB 350 S wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie sauber zu halten und die Fahrt fließen zu lassen. Wer eine entspannte Gangart bevorzugt, profitiert davon, dass das Bike nicht unnötig „fordert“.

Bremsen und Fahrstabilität im Vergleich

Bei der Bremsleistung und dem Sicherheitsgefühl geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Rückmeldung. Die Kawasaki Z 500 SE spielt hier häufig ihre Stärken aus, weil das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Geometrie und Ansprechverhalten ein sportlicheres Gefühl unterstützt. Die Honda GB 350 S kann dagegen mit einem gutmütigen, kontrollierten Eindruck punkten – besonders, wenn das Tempo moderat bleibt und das Motorrad souverän geführt werden soll.

Sitzposition und Ergonomie: Für wen passt welche Haltung?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt – und wie leicht sich das Motorrad im Alltag manövrieren lässt. Die Kawasaki Z 500 SE bietet eine Haltung, die häufig als „aktiv“ beschrieben wird: Man sitzt nicht komplett gestreckt, aber auch nicht rein entspannt. Das hilft, wenn häufiges Rangieren, zügiges Anfahren und dynamisches Fahren gefragt sind.

Die Honda GB 350 S setzt stärker auf eine klassische, entspannte Sitzhaltung. Das kann im Stadtverkehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht „sportlich“ wirkt, sondern eher wie ein Begleiter für ruhige Fahrten. Wer lange Strecken plant oder einfach gern entspannt unterwegs ist, findet hier oft schneller den passenden Wohlfühlbereich.

Ergonomie: Stärken und Schwächen

  • Kawasaki Z 500 SE: Stärken in der aktiven Sitzposition und dem damit verbundenen agilen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sehr lange, gemütliche Touren für manche Fahrerinnen und Fahrer anstrengender wirken, wenn man eine besonders entspannte Haltung bevorzugt.
  • Honda GB 350 S: Stärken in der entspannten Ausrichtung und dem klassischen Komfortgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „sportlich“ wirkt und damit nicht die gleiche Lust auf dynamisches Fahren erzeugt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Pendeln

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Übersicht, Handlichkeit und dem, wie gut das Motorrad mit wechselnden Situationen klarkommt. Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders dann im Vorteil, wenn der Tag aus Stop-and-go-Verkehr, kurzen Strecken und häufigen Richtungswechseln besteht. Das Bike wirkt dabei wie gemacht für „immer wieder neu ansetzen“ – ohne dass sich das Gefühl von Trägheit aufbaut.

Die Honda GB 350 S punktet vor allem bei Fahrten, bei denen nicht jede Ampel und jede Lücke im Verkehr zur sportlichen Herausforderung wird. Wer Pendeln mit einer gewissen Ruhe angeht oder am Wochenende gern entspannt über Landstraßen fährt, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.

Komfort und Ausstattung: Was fällt im Vergleich auf?

Auch wenn beide Modelle unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, gibt es im Alltag typische Unterschiede: Die Kawasaki Z 500 SE wirkt häufig „moderner“ im Gesamtauftritt, was sich in der Bedienlogik und im technischen Eindruck widerspiegeln kann. Die Honda GB 350 S setzt dagegen auf den Retro-Look, der nicht nur optisch, sondern auch im Fahrgefühl spürbar ist – weniger „Tech“, mehr „Zeitgeist im klassischen Gewand“.

Design und Fahrstil: Optik ist mehr als nur Geschmack

Beim Design sind die Unterschiede offensichtlich: Die Kawasaki Z 500 SE wirkt kantig, modern und auf Performance getrimmt. Die Honda GB 350 S dagegen ist ein Statement für klassische Linien und eine zeitlose Optik. Das ist nicht nur Geschmackssache, sondern beeinflusst auch, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt: Die Kawasaki lädt eher zu dynamischen Fahrmanövern ein, die Honda zu einer entspannten, genussorientierten Fahrweise.

Für wen ist welches Motorrad besser?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Z 500 SE ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt, schnell auf Situationen reagiert und ein agiles Handling bietet. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein modernes Naked-Bike-Feeling möchte, findet in der Kawasaki häufig die stimmigere Wahl.

Die Honda GB 350 S ist dagegen eine starke Option, wenn der Fokus auf klassischem Stil, entspannterem Fahrgefühl und einem harmonischen, ruhigen Charakter liegt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach „mehr“ ruft, sondern eher nach „genießen“, wird mit der Honda oft zufriedener sein.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Kawasaki Z 500 SE: ideal für Pendler, Stadtfahrer und alle, die ein agiles Naked-Bike bevorzugen und gern dynamisch unterwegs sind.
  • Honda GB 350 S: ideal für Retro-Fans, entspannte Touren und Fahrer, die ein klassisches Motorradgefühl suchen und lieber gleichmäßig statt hektisch fahren.

Fazit:

Die Kawasaki Z 500 SE und die Honda GB 350 S sind beide attraktive Motorräder, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Kawasaki spielt ihre Stärken vor allem in der Agilität aus: Das Motorrad wirkt dynamisch, reagiert lebendig und unterstützt einen fahraktiven Stil – besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken. Wer ein modernes Naked-Bike sucht, das Lust auf zügiges Fahren macht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Honda GB 350 S punktet dagegen mit ihrem klassischen Charakter und einem eher gelassenen Fahrgefühl. Sie passt gut zu Fahrern, die Wert auf Stil, entspanntes Gleiten und ein harmonisches Motor- und Fahrwerksgefühl legen. Wer nicht ständig maximale Dynamik sucht, sondern lieber Komfort und Genuss in den Vordergrund stellt, wird mit der Honda oft glücklicher.

Kurz gesagt: Kawasaki für Dynamik und Agilität, Honda für Retro-Genuss und entspanntes Fahren.

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