UVP 6.445 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 4.499 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr leichtes Bike
  • agiles Fahrverhalten
  • drehwilliger Motor
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • superleichte Kupplung
  • für jederfrau geeignet
Kontra:
  • Hebel könnte schöner und einstellbar sein
  • schönes TFT-Cockpit, aber kein Navi möglich
Pro:
  • leicht
  • einfache Bedienung
  • Sturzbügel Serie
  • ABS abschaltbar
  • geringer Verbrauch
  • günstig
Kontra:
  • Bremsen vorne schwach
  • Getriebe hakelig
  • für hartes Gelände etwas weich
  • aufgrund der Sitzhöhe nichts für kleine Leute

Abmessungen & Gewicht

Gewicht168kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.050mm
Gewicht158kg
Radstand1.430mm
Länge2.107mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 915 mm
Höhe1.405mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder-Viertaktmotor
Hubraum292ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung28 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment25 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.125km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite344km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H
RahmenbauartRahmen mit geteiltem Unterzug.
Federung vorne 41-mm USD Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 205)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 265 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Ganz ehrlich: So ganz haben wir nicht verstanden, warum Kawa nun unbedingt eine SE statt der normalen Z500 auf den Markt bringen musste. Wollte man nur einen höheren Preis rechtfertigen? Egal, so viel teurer ist sie ja nicht geworden - und es ist nach wie vor ein richtig gelungenes A2-Nakedbike! Vor allem der putzmuntere Motor und das - wenn auch einfache - wunderbar ausgewogene Fahrwerk der Z500 SE bereiten einfach ganz viel Fahrspaß. Die Maschine gehört zu den flinkeren A2-Maschinen, auch weil sie so leicht ist. Netter Nebeneffekt: Sie lässt sich spielereich fahren.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z500 SE als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und Yamaha.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.345 €
  • Gebraucht (2,5 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: 2024-heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot

Fazit

Die Voge 300 Rally ist ein sehr günstige Enduro, die Ihrem Namenszusatz "Rally" durchaus gerecht wird. Man kann mit ihr über Stock und Stein fahren und braucht die Reise nicht unterbrechen, wenn die Straße mal zu Ende sein sollte. Bei diesem Preis darf man sich allerdings nicht wundern, wenn im Detail kleinere Probleme gibt. Die Bremsen und das etwas zu weiche Fahrwerk sind hier an erster Stelle zu nennen.
 
Auf der Habenseite steht das geringe Gewicht und die angenehme Sitzposition, die auch ein Fahren im Stehen für längere Zeit ermöglicht. Wir sind gespannt auf die Verkaufszahlen der Voge 300 Rally, die in dieser Preisklasse quasi gar keine Wettbewerbe befürchten muss.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.599€ inkl. Überführung
  • Verfügbarkeit: seit 05/2023
  • Farben: Weiß-Blau, Grau-Gelb

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Kawasaki Z 500 SE vs. Voge 300 Rally – Vergleich für Alltag, Tour und leichte Abenteuer

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, entscheidet am Ende meist der Charakter: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie geht es mit wechselnden Strecken um und wie gut passt es zu den eigenen Fahrgewohnheiten? Genau darum geht es im Vergleich zwischen Kawasaki Z 500 SE und Voge 300 Rally. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Bike suchen – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee und Einsatzprofil: Naked-Style vs. Rally-Anspruch

Die Kawasaki Z 500 SE steht für den typischen Naked-Bike-Ansatz: direkt, agil und mit Fokus auf Fahrspaß auf der Straße. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, zügige Landstraßenrunden und Touren, bei denen man nicht ständig an Offroad-Grenzen denkt.

Die Voge 300 Rally verfolgt dagegen eine klar erkennbare Rally-Philosophie. Das zeigt sich nicht nur im Look, sondern auch darin, wie das Motorrad mit Unebenheiten und wechselndem Untergrund umgeht. Wer gelegentlich Schotter, Feldwege oder weniger perfekt asphaltierte Strecken einplant, bekommt hier ein Konzept, das eher in diese Richtung denkt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Beim Vergleich der Motorcharakteristik fällt auf, dass beide Motorräder auf Alltagstauglichkeit ausgelegt sind. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt dabei oft „straffer“ im Ansprechverhalten: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, was besonders im Stadtverkehr und beim Überholen auf der Landstraße Vorteile bringt. Die Voge 300 Rally spielt ihren Vorteil eher dann aus, wenn es nicht nur um Tempo auf glattem Asphalt geht. Das Ansprechverhalten und die Abstimmung sind so gewählt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert vorankommt.

Wichtig ist dabei weniger die reine Zahl, sondern wie sich die Kraft nutzbar machen lässt: Die Kawasaki punktet tendenziell mit einem sportlicheren „On-Off“-Gefühl, während die Voge eher auf gleichmäßiges Vorankommen und ruhige Kontrolle setzt. Wer häufig stop-and-go fährt oder gern dynamisch beschleunigt, wird sich mit der Kawasaki Z 500 SE schneller zuhause fühlen. Wer dagegen öfter Strecken fährt, bei denen man nicht immer perfekte Haftung erwarten kann, findet in der Voge 300 Rally den entspannteren Begleiter.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Komfort auf wechselndem Untergrund

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die Kawasaki Z 500 SE ist auf ein präzises, straßenorientiertes Handling ausgelegt. In Kurven vermittelt sie ein direktes Feedback, und das Fahrgefühl bleibt auch bei zügigerem Tempo klar. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“: ein bisschen mehr Schräglage, ein sauberer Linienwechsel, und schon fühlt sich die Maschine wie ein Werkzeug für die Straße an.

Die Voge 300 Rally ist dagegen darauf ausgelegt, Unebenheiten abzufedern und dem Fahrer Sicherheit zu geben, wenn der Untergrund nicht planbar ist. Das Fahrwerk wirkt eher auf Stabilität und Kontrolle getrimmt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke vom Asphalt abweicht oder wenn man auf schlechten Straßen unterwegs ist. In solchen Situationen kann die Voge entspannter wirken als ein rein straßenorientiertes Naked-Bike.

Zusammengefasst: Die Kawasaki ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Kurven, Dynamik und straßennahem Fahrgefühl liegt. Die Voge ist die bessere Wahl, wenn man regelmäßig „zweite Wege“ fährt und dabei nicht jedes Mal auf perfekten Asphalt angewiesen sein möchte.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Bewegungsfreiheit und Ermüdung

Auch wenn beide Motorräder für Einsteiger und Alltagsfahrer interessant sind, unterscheiden sie sich in der Sitzphilosophie. Die Kawasaki Z 500 SE bietet eine aufrechte, aber straßenbetonte Haltung. Das hilft im Stadtverkehr, weil man schnell reagieren und das Motorrad leicht kontrollieren kann. Für längere Touren bleibt die Ergonomie meist angenehm, solange die Strecke nicht zu holprig wird.

Die Voge 300 Rally setzt stärker auf eine Position, die auch abseits des Asphalts Sinn ergibt: mehr Übersicht, ein Gefühl von „bereit sein“, und eine Sitzhaltung, die das Handling auf unebenen Strecken erleichtert. Wer häufiger auf schlechten Straßen unterwegs ist oder gelegentlich Schotterstrecken einplant, profitiert von dieser Ausrichtung.

Bei der Wahl zwischen beiden spielt daher die Frage eine große Rolle: Wie oft wird wirklich „abseits“ gefahren? Wenn der Alltag überwiegend aus Stadt und Landstraße besteht, ist die Kawasaki oft die passendere Wahl. Wenn dagegen auch Wochenendtouren mit wechselndem Untergrund dazugehören, kann die Voge deutlich entspannter sein.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis

Im Vergleich der Bremsanlage zeigt sich, dass beide Motorräder auf ein sicheres, alltagstaugliches Niveau ausgelegt sind. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt dabei tendenziell „direkter“ in der Dosierbarkeit, was besonders im Stadtverkehr hilft. Wenn es schnell gehen muss oder man häufig an Ampeln und im dichten Verkehr bremst, ist ein klarer Druckpunkt Gold wert.

Die Voge 300 Rally spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Haftung nicht immer gleich ist. Das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Fahrwerksauslegung wirkt darauf ausgelegt, auch bei weniger idealen Bedingungen kontrolliert zu bleiben. Für Fahrer, die gelegentlich auf Schotter oder schlechten Straßen unterwegs sind, ist dieses Sicherheitsgefühl ein echter Pluspunkt.

Ausstattung und Komfort: Was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Modelle in der Art, wie sie den Alltag erleichtern. Die Kawasaki Z 500 SE wirkt wie ein modernes Straßenmotorrad: klare Orientierung, straßenorientierte Details und ein Setup, das auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Das ist besonders dann attraktiv, wenn man das Motorrad vor allem für Pendeln, kurze Touren und dynamische Fahrten nutzt.

Die Voge 300 Rally bringt mehr „Rally-DNA“ mit. Das zeigt sich in der Gesamtkonzeption: Das Motorrad ist eher darauf getrimmt, auch längere Strecken oder weniger perfekte Straßen gut zu überstehen. Wer gern Zubehör nutzt oder das Bike für Touren vorbereitet, findet hier häufig die passendere Basis.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z 500 SE – Stärken: straßenorientiertes, agiles Handling; dynamisches Fahrgefühl; oft besonders angenehm im Stadt- und Landstraßenbetrieb. Kawasaki Z 500 SE – Schwächen: weniger „gemütlich“ für häufige holprige oder unbefestigte Strecken, weil die Ausrichtung klar auf Asphalt liegt.

Voge 300 Rally – Stärken: mehr Fokus auf Kontrolle bei wechselndem Untergrund; entspannteres Handling auf schlechten Straßen und leichten Offroad-Abstechern; Rally-typische Gesamtkonzeption. Voge 300 Rally – Schwächen: wer ausschließlich sportlich auf der Straße unterwegs ist, spürt möglicherweise weniger „Straßenfokus“ als bei der Kawasaki.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung wird leichter, wenn man den eigenen Alltag ehrlich betrachtet. Die Kawasaki Z 500 SE passt besonders gut, wenn der Schwerpunkt auf Asphalt liegt: kurze Wege, Pendeln, Kurven auf der Landstraße und ein Motorrad, das sich schnell und direkt anfühlt. Sie ist ideal für Fahrer, die gern „mit dem Gas“ arbeiten und ein straßenorientiertes Setup bevorzugen.

Die Voge 300 Rally passt besonders gut, wenn Touren nicht nur aus perfektem Asphalt bestehen. Wer öfter Feldwege, Schotterabschnitte oder schlechte Straßen einplant, bekommt ein Motorrad, das dafür konzipiert ist, ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, man müsse das Bike „schonen“. Sie ist außerdem eine gute Wahl für Fahrer, die gern flexibel bleiben und das Motorrad nicht nur auf eine Streckenart festlegen möchten.

Fazit:

Die Kawasaki Z 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein straßenbetontes, agiles Naked-Bike suchen: Sie spielt ihre Stärken im Stadtverkehr und auf der Landstraße aus, wirkt dynamisch im Ansprechverhalten und vermittelt ein direktes Handling. Wer häufig Asphalt fährt und dort Fahrspaß priorisiert, wird mit der Kawasaki sehr wahrscheinlich schneller glücklich.

Die Voge 300 Rally ist die bessere Wahl, wenn der Einsatzbereich breiter ist: wechselnde Straßenqualität, gelegentliche Schotter- oder Feldwege und der Wunsch nach einem Motorrad, das auch abseits des perfekten Asphalts kontrolliert bleibt. Sie bietet eine Rally-orientierte Gesamtkonzeption, die Touren entspannter macht, sobald der Untergrund nicht mehr planbar ist.

Kurz gesagt: Kawasaki für den klaren Straßenfokus, Voge für mehr Flexibilität und Abenteuerlust auf gemischten Strecken.

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