Kawasaki Z 900 versus KTM 790 Duke

Hersteller
Modell
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Kawasaki

Kawasaki Z 900

Naked
KTM

KTM 790 Duke

Naked

Baujahr / UVP / Testbericht

Baujahr von 2020 bis 2024~
Baujahr von 2018 bis 2024~
UVP 10.295 €
UVP 8.999 €
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Pro:
  • Kraftvller Motor
  • Präzises Fahrwerk
  • Gut dosierbare Bremsen
  • Preis-/Leistungsverhätnis
Pro:
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Teils Bedienung
Kontra:

Abmessungen & Gewicht

Radstand: 1.455 mm
Länge :
2.070 mm , Höhe : 1.080 mm
Sitzhöhe :
820 mm
Gewicht :
212 kg
Radstand: 1.470 mm
Länge :
2.141 mm , Höhe : 1.103 mm
Sitzhöhe :
825 mm
Gewicht :
185 (max: 430 ) kg

Motor

Motor-Bauart: Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder 4 Zylinder
Hubraum: 948 ccm
Hub: 56 mm
Bohrung: 73 mm
Kühlung: flüssig
Antrieb: Kette
Gänge: 6
Motor-Bauart: Reihentwin 2 Zylinder
Hubraum: 799 ccm
Hub: 66 mm
Bohrung: 88 mm
Kühlung: flüssig
Antrieb: Kette
Gänge: 6

Fahrleistungen

Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
Leistung: 125 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment: 99 NM bei 7.700 U/Min
Tankinhalt: 17 Liter
Verbrauch:
6 l
Reichweite:
315 km

Leistung: 95 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment: 87 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt: 14 Liter
Verbrauch:
4 l
Reichweite:
325 km

Fahrwerk

Rahmenbauart:
Gitterrohrrahmen (Stahl )
Federung vorne:
41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120 mm)
Federung hinten:
Monofederbein (Federweg 140 mm)
Aufhängung hinten:
Zweiarmschwinge
Reifen vorne: 120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten: 180/55ZR17M/C (73W)
Rahmenbauart:
Gitterrohr-Rahmen (Chrom-Molybdän )
Federung vorne:
USD-Gabel von WP 43mm (Federweg 140 mm)
Federung hinten:
WP APEX Monoshock (Federweg 150 mm)
Aufhängung hinten:
Zweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne: 120/70 17 Zoll
Reifen hinten: 180/55 17 Zoll

Bremsen

Bremse vorne
Doppelscheibe ( 300 mm) Bremse hinten
Scheibe ( 250 mm)
Bremse vorne
Doppelscheibe, J.Juan 4-Kolben-Festsattel radial ( 300 mm) Bremse hinten
1-Kolben-Schwimmsattel / Einzelscheibe ( 240 mm)

Gut - wenn man Sportler mag

Was bleibt? Mit 9.845 Euro ist die Kawasaki Z 900 des 2020er Jahrgangs zwar teurer, aber mit ihrer elektronischen Ausstattung auch erheblich wertiger geworden, vor allem im Bereich der Sicherheit. Eingebüßt von ihrem Qualitäten hat sie nichts – jedenfalls für sportlich orientierte Fahrer.

Allerdings ist sie ein sehr animierendes Motorrad: Das Bike spricht den Fahrer auf einer emotionalen Ebene an. Nur die Message ist immer gleich: Dreh endlich bis zum Anschlag! Wer das mag und keinen Soziusplatz benötigt, hat hier einen voll alltagstauglichen Sportlerkollegen. Wem das zu hektisch ist, den werden auch die neuen Features nicht überzeugen können.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 9.845€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.500€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, knallgelb

Fazit

Die neue KTM 790 Duke ist ein sportliches Nakedbike, welches ungemein viel Spaß bereitet. Der Motor hat ordentlich Punch, das Fahrwerk überzeugt, die Maschine klingt klasse und bremst sehr gut. Dass sie in China gebaut wird, merkt man nicht, der Qualitätseindruck ist gut. Der Abstand zur 890 Duke ist überraschend gering. Wir würden uns den Preisunterschied von 3.000 Euro sparen und zur günstigeren 790 Duke greifen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dieser Händler hat alleine Hamburg drei KTM-Filialen. Ihr findet die KTM 790 Duke dort als Vorführer und könnt sie gerne mal in aller Ruge ausprobieren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.999 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: 2018-heute
  • Farben: Orange, Grau