UVP 9.695 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Was kann der neue Streetfighter von Kawasaki?
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Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
  • angerauhter 4-Zylinder Sound
  • gute Serienausstattung
  • sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
  • ausgewogenes Fahrverhalten
Kontra:
  • verbesserungswürdige App
  • eingeschränkter Soziuskomfort
Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer

Abmessungen & Gewicht

Gewicht213kg
Radstand1.455mm
Länge2.070mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.080mm
Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum948ccm
Hub56mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung124 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment97 NM bei 7.700 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite354km
Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)

Fazit

Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.845€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000€
  • Baujahre: 2017 - heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot, schwarz-schwarz

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

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Kawasaki Z 900 vs Harley-Davidson Low Rider S: Vergleich für Fahrspaß, Charakter und Alltag

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 900 steht für dynamische Allround-Fähigkeiten, ein agiles Fahrgefühl und eine moderne, sportlich orientierte Auslegung. Die Harley-Davidson Low Rider S dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Ansatz: markanter Auftritt, charakterstarker Motor und ein Fahrstil, der eher auf Drehmoment, Ruhe und Stil setzt als auf maximale Drehzahl-Performance.

Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Modellen herausgearbeitet – ohne bloße Datenlisten. Stattdessen geht es darum, wie sich die Konzepte im Alltag und auf der Straße anfühlen, wo die Stärken liegen und welche Schwächen man im Blick behalten sollte.

Grundcharakter: Agil und modern vs. kraftvoll und cruiser-typisch

Die Kawasaki Z 900 wirkt wie ein Motorrad, das schnell in den Fahrmodus „Spaß“ schaltet. Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie sportliches Handling unterstützt, ohne den Alltag komplett zu vernachlässigen. Das Gesamtpaket zielt darauf ab, Kurven präzise zu nehmen und zügig zu beschleunigen – besonders dann, wenn die Straße abwechslungsreich wird.

Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen ein Statement-Motorrad. Der Cruiser-Charakter zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert: weniger „spitz“ und drehzahlgetrieben, mehr „druckvoll“ und vom Drehmoment getragen. Das Fahrgefühl ist weniger auf hektische Richtungswechsel ausgelegt, sondern auf souveräne Kontrolle und einen kraftvollen Rhythmus.

Stärken im Charaktervergleich

  • Z 900: wirkt leichtfüßig, macht Laune bei dynamischer Fahrweise und unterstützt ein aktives Kurvenfahren.
  • Low Rider S: liefert den typischen Harley-Drive, der sich besonders bei entspanntem Tempo und kräftigen Beschleunigungen stark anfühlt.

Schwächen bzw. Grenzen

  • Z 900: wer ausschließlich auf „Cruiser-Gefühl“ aus ist, könnte die sportlichere Auslegung weniger passend finden.
  • Low Rider S: wer maximale Agilität in engen Kurven sucht, wird den Cruiser-Ansatz als weniger „handlich“ empfinden.

Motor und Antrieb: Drehmoment vs. sportliche Durchzugskraft

Beide Motorräder sind schnell – aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Z 900 setzt auf eine Motorcharakteristik, die sich besonders bei mittleren bis höheren Drehzahlen dynamisch zeigt. Das macht sie attraktiv, wenn häufig beschleunigt, überholt und zügig durch den Verkehr oder über Landstraßen bewegt wird.

Die Harley-Davidson Low Rider S spielt ihre Stärke vor allem dann aus, wenn das Motorrad aus dem Drehzahlkeller oder aus niedrigen bis mittleren Bereichen kräftig zieht. Das ist ideal für einen Fahrstil, bei dem weniger „hochdrehen“ im Vordergrund steht, sondern mehr „ziehen lassen“.

Wie sich das im Alltag bemerkbar macht

  • Z 900: fühlt sich besonders dann stark an, wenn die Fahrt lebendig ist und das Motorrad häufig in den sportlichen Bereich gebracht wird.
  • Low Rider S: wirkt besonders angenehm, wenn gleichmäßige Beschleunigung und ein souveräner Vortrieb gefragt sind.

Typische Kompromisse

  • Z 900: bei sehr entspanntem Fahren kann der Fokus auf sportliche Dynamik weniger „cruiserig“ wirken.
  • Low Rider S: bei sehr sportlicher Fahrweise kann der Cruiser-Charakter weniger „spontan“ wirken als ein sportlich ausgelegtes Naked Bike.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. souveräne Stabilität

Das Fahrwerk der Kawasaki Z 900 ist auf ein klares, direktes Handling ausgelegt. Das merkt man vor allem beim Einlenken und beim Halten einer Linie. Unebenheiten werden zwar nicht ignoriert, aber das Motorrad bleibt in der Tendenz „fahraktiv“ – es lädt dazu ein, Kurven zu nutzen und die Linie bewusst zu fahren.

Die Harley-Davidson Low Rider S setzt dagegen stärker auf Stabilität und ein ruhigeres Fahrgefühl. Gerade bei längeren Strecken oder bei gleichmäßigem Tempo wirkt das Motorrad oft gelassen. In schnellen Richtungswechseln kann die cruiser-typische Geometrie jedoch weniger „nervös“ und damit weniger agil wirken als bei einem sportlich orientierten Naked Bike.

Stärken im Fahrwerksvergleich

  • Z 900: punktet mit direkter Rückmeldung und einem sportlichen Kurvengefühl.
  • Low Rider S: überzeugt mit souveräner Stabilität und einem entspannten Langstrecken-Ansatz.

Schwächen bzw. Erwartungsmanagement

  • Z 900: wer sehr „cruiserige“ Gelassenheit erwartet, muss sich auf ein aktiveres Fahrverhalten einstellen.
  • Low Rider S: wer maximale Wendigkeit in engen Passagen priorisiert, könnte die Grenzen des Cruiser-Konzepts spüren.

Bremsen und Sicherheit: Kontrolle in unterschiedlichen Fahrstilen

Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: sichere Verzögerung und ein Gefühl von Kontrolle. Die Kawasaki Z 900 ist dabei stärker auf sportliche Situationen ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sich Verzögerung dosieren lässt und wie das Motorrad beim Bremsen stabil bleibt, wenn die Fahrweise dynamischer wird.

Die Harley-Davidson Low Rider S bietet ebenfalls solide Bremsleistung, aber der Gesamteindruck ist stärker auf souveräne Beherrschung im cruiser-typischen Tempo ausgerichtet. In Alltagssituationen und bei zügigem Fahren fühlt sich das Motorrad kontrolliert an – besonders dann, wenn die Fahrweise gleichmäßig bleibt.

Was man daraus ableiten kann

  • Z 900: passt gut, wenn häufig zügig gefahren wird und Bremsmanöver eher „sportlich“ vorkommen.
  • Low Rider S: passt gut, wenn die Priorität auf stabiler Kontrolle und einem ruhigen Fahrrhythmus liegt.

Ausstattung und Komfort: Naked-Allround vs. Cruiser-Feeling

Die Kawasaki Z 900 wirkt in der Ausstattung oft wie ein modernes Allround-Paket: Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag zu funktionieren und gleichzeitig genug Reserven für längere Touren zu bieten. Das Design ist bewusst auf „Street“ getrimmt, ohne den Fokus auf Funktion zu verlieren.

Die Harley-Davidson Low Rider S setzt stärker auf Cruiser-typische Details und eine Ausstrahlung, die man nicht „wegoptimieren“ möchte. Der Komfort ist auf einen entspannten Fahrstil ausgerichtet. Wer gerne lange fährt und dabei das Gefühl eines großen, präsenten Motorrads genießen will, wird hier eher glücklich.

Stärken im Komfortvergleich

  • Z 900: überzeugt als vielseitiges Motorrad für Stadt, Landstraße und Touren.
  • Low Rider S: überzeugt durch Cruiser-Atmosphäre und ein stimmiges Gesamtgefühl.

Schwächen bzw. Erwartung

  • Z 900: wer maximale „Cruiser-Ästhetik“ sucht, wird das Naked-Konzept eher als weniger passend empfinden.
  • Low Rider S: wer ein sehr leicht zu manövrierendes Motorrad für enge Stadtpassagen erwartet, muss den Cruiser-Charakter einplanen.

Design und Sound: Visuelle Wirkung und emotionale Komponente

Beim Design trennen sich die Wege klar. Die Kawasaki Z 900 wirkt modern, kantig und auf sportliche Präsenz getrimmt. Das Motorrad sieht aus, als würde es jederzeit bereitstehen, schnell zu reagieren und dynamisch zu fahren.

Die Harley-Davidson Low Rider S ist optisch und akustisch ein Erlebnis. Der Sound und die Ausstrahlung sind Teil des Fahrgefühls. Wer Motorräder nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Erlebnis, wird den Cruiser-Charakter besonders genießen.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Z 900 ist ideal, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt, auf Landstraßen Spaß macht und bei sportlicher Fahrweise eine klare, direkte Rückmeldung liefert. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gerne variieren: mal zügig, mal entspannt, aber immer mit dem Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“.

Die Harley-Davidson Low Rider S passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem emotional überzeugen soll: mit Cruiser-Optik, charakterstarkem Vortrieb und einem Fahrgefühl, das auf Drehmoment und Präsenz setzt. Wer lange Strecken mag, gerne gleichmäßig fährt und das „Große“ im Auftritt sucht, findet hier eine sehr stimmige Wahl.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Z 900: wenn ein vielseitiges Naked Bike gesucht wird, das Kurven und Beschleunigung modern interpretiert.
  • Low Rider S: wenn ein Cruiser gesucht wird, der mit Charakter, Sound und souveränem Vortrieb überzeugt.

Fazit:

Die Kawasaki Z 900 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst: Stadt, Landstraße und Touren lassen sich damit abwechslungsreich gestalten. Das Handling wirkt direkt und sportlich, der Motor unterstützt dynamische Fahrweisen besonders dann, wenn das Tempo und die Drehzahl mitspielen. Wer ein Motorrad sucht, das Spaß macht, ohne sich auf einen einzigen Stil festzulegen, trifft mit der Z 900 eine sehr passende Entscheidung.

Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling liegt: markanter Auftritt, charakterstarker Vortrieb und ein Fahrgefühl, das weniger auf hektische Agilität setzt, sondern auf souveräne Kontrolle und emotionale Präsenz. Wer Drehmoment und Sound liebt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der Low Rider S besonders glücklich. Kurz gesagt: Z 900 für modernes Allround-Handling, Low Rider S für Cruiser-Charakter und Fahrkultur.

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