| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Kawasaki Z 900 vs. Harley-Davidson Street Glide Ultra: Vergleich für Alltag und lange Touren
Wer zwischen Kawasaki Z 900 und Harley-Davidson Street Glide Ultra schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Motorradwelten. Die Z 900 steht für ein agiles, modernes Naked-Bike mit klarer Performance-Ausrichtung. Die Street Glide Ultra dagegen ist ein ausgewachsener Tourer mit dem typischen Harley-Charakter: viel Komfort, viel Ausstattung und ein Fahrgefühl, das auf entspannte Kilometer ausgelegt ist.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – von Motor und Fahrdynamik über Komfort und Elektronik bis hin zu Stärken und Schwächen im Alltag. So lässt sich schneller einordnen, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundcharakter: Naked-Bike vs. Touring-Cruiser
Die Kawasaki Z 900 ist als Naked-Bike konzipiert: aufrechte Sitzposition, direkter Kontakt zur Straße und ein Setup, das sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße schnell und unkompliziert anfühlt. Die Street Glide Ultra ist dagegen ein Touring-Cruiser mit Fokus auf Langstrecke. Das Motorrad ist auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, guten Windschutz und komfortables Reisen ausgelegt.
Das bedeutet: Während die Z 900 eher „leichtfüßig“ wirkt und Spaß an zügigem Fahren macht, steht bei der Street Glide Ultra das entspannte Gleiten im Vordergrund. Beide Ansätze können begeistern – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. Harley-typische Kraftentfaltung
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Z 900 setzt auf eine sportliche, drehfreudige Auslegung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen. Die Kraft kommt in einem Bereich, der sich gut für zügige Überholmanöver und dynamische Kurvenfahrten eignet.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra verfolgt einen anderen Ansatz: Der Motor liefert seine Stärke spürbar aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich und fühlt sich dadurch „druckvoll“ an. Das ist ideal für entspanntes Cruisen, gleichmäßiges Tempo und lange Strecken, bei denen man nicht ständig in den Drehzahlbereich „springen“ möchte.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Z 900 punktet, wenn häufiges Beschleunigen, sportliches Kurvenfahren und ein direkteres Ansprechverhalten gefragt sind. Ihre Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher in der Ausrichtung: Für sehr lange, windige Autobahnabschnitte ist der Touring-Fokus der Street Glide Ultra im Vorteil.
Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Ruhe und ein „Reisemodus“ wichtiger sind als maximale Agilität. Als Gegenstück kann die Größe und das Gewicht im Stadtverkehr oder bei engen Manövern spürbar sein – dort fühlt sich die Z 900 deutlich handlicher an.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Naked-Bike und Touring-Maschine. Die Kawasaki Z 900 wirkt im Vergleich leichter zu bewegen und vermittelt ein sportliches, präzises Gefühl. Das Fahrwerk unterstützt zügige Richtungswechsel und lässt sich gut kontrollieren, wenn die Straße kurvig wird.
Die Street Glide Ultra ist auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei längeren Autobahnfahrten und höheren Geschwindigkeiten sorgt das Setup für ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl. In Kurven kann sie ebenfalls überzeugen, aber der Charakter bleibt eher „groß und stabil“ statt „leicht und agil“.
Welche Maschine liegt in welcher Situation vorn?
Für kurvige Strecken und häufiges Wechseln zwischen Tempo und Linie ist die Z 900 im Vorteil. Für lange Strecken, bei denen man möglichst entspannt ankommen möchte, ist die Street Glide Ultra klar stärker.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl, Windschutz und Reiseausstattung
Hier trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Tourer gebaut: Windschutz, Reiseergonomie und eine Ausstattung, die auf Komfort ausgelegt ist. Gerade auf längeren Fahrten macht sich das bemerkbar – weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Gesamtpaket, das für Touren „von selbst“ funktioniert.
Die Kawasaki Z 900 bietet ebenfalls einen alltagstauglichen Komfort, aber sie ist nicht primär auf Langstreckenreise optimiert. Wer kurze bis mittlere Strecken fährt, wird die Z 900 als angenehm unkompliziert empfinden. Für sehr lange Touren kann die Street Glide Ultra durch ihren Touring-Fokus jedoch die bessere Wahl sein.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Fahren
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Z 900 profitiert von einem sportlichen Gesamtpaket, bei dem Bremsen und Fahrwerk zusammen ein direktes Feedback liefern. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Alltag oder auf Landstraßen zügig unterwegs ist.
Die Street Glide Ultra bringt ebenfalls passende Bremsleistung mit, aber der Sicherheitsgedanke ist stärker auf das „Reisen“ ausgerichtet: stabiler Geradeauslauf, kontrolliertes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und ein Gesamtgefühl, das auch bei längeren Fahrten Sicherheit vermittelt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Touring-Fokus
Bei der Elektronik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Z 900 wirkt in ihrer Ausrichtung modern und alltagstauglich, mit Systemen, die das Fahren erleichtern und das Motorrad berechenbarer machen. Das hilft besonders, wenn die Bedingungen wechseln – etwa bei wechselndem Grip oder in Situationen, in denen man schnell reagieren muss.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt zusätzlich auf Touring-Features, die den Alltag auf langen Strecken angenehmer machen. Dazu gehören Funktionen, die das Handling im Reisebetrieb unterstützen und den Komfort erhöhen. Die Elektronik ist damit weniger „sportliche Spielerei“, sondern eher ein Werkzeug für entspannte Kilometer.
Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich beim Kauf?
Wenn es um Praxis geht, entscheidet oft die Frage: Wie wird das Motorrad genutzt? Die Street Glide Ultra ist mit ihrem Touring-Ansatz klar im Vorteil, wenn Gepäck, Windschutz und Komfort eine große Rolle spielen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal mehrere Tage unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Z 900 ist dagegen ideal, wenn das Motorrad flexibel sein soll: kurze Wege, spontane Ausfahrten, Stadtverkehr und Landstraße. Die Maschine wirkt wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne dass man sich auf einen reinen Reiseeinsatz festlegen muss.
Stärken im direkten Vergleich
- Kawasaki Z 900: dynamisches Fahrgefühl, agiles Handling, sportliche Performance und ein unkomplizierter Charakter für Alltag und Kurven.
- Harley-Davidson Street Glide Ultra: hoher Komfort, starker Touring-Fokus, souveräne Stabilität auf langen Strecken und eine Ausstattung, die das Reisen angenehm macht.
Schwächen – ehrlich betrachtet
- Z 900: weniger „Reise-Ruhe“ als ein Tourer; für sehr lange Autobahnfahrten kann der Touring-Vorteil der Street Glide Ultra spürbar sein.
- Street Glide Ultra: im engen Stadtbetrieb kann die Größe/Handlichkeit weniger bequem sein; wer maximales Agilitätsgefühl sucht, wird eher bei der Z 900 glücklich.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Entscheidung fällt leichter, wenn die eigenen Prioritäten klar sind. Die Kawasaki Z 900 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad für abwechslungsreiche Einsätze suchen: Stadt, Landstraße, spontane Touren und ein Fahrgefühl, das sportlich und direkt bleibt. Wer gerne beschleunigt, Kurven dynamisch fährt und ein modernes Naked-Bike bevorzugt, findet in der Z 900 eine sehr stimmige Wahl.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren oder Touren mit Komfort und Ausstattung planen. Wer Windschutz, entspannte Ergonomie und ein souveränes Reisegefühl priorisiert, bekommt mit der Street Glide Ultra ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Auch wer den Harley-typischen Charakter und den „Cruiser-Ton“ liebt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 ist die richtige Wahl, wenn ein agiles, modernes Motorrad für Alltag, Kurven und dynamische Fahrten gesucht wird. Sie wirkt leicht zu bewegen, unterstützt sportliches Fahren und macht Lust auf spontane Ausfahrten. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra gewinnt dagegen, wenn Komfort, Windschutz und Reiseausstattung im Vordergrund stehen. Auf langen Strecken spielt sie ihre Stärken besonders deutlich aus: ruhiges, stabiles Fahrgefühl und ein Gesamtkonzept, das das Ankommen in den Mittelpunkt stellt.
Kurz gesagt: Wer maximale Flexibilität und Fahrspaß im gemischten Alltag möchte, fährt mit der Z 900 besser. Wer dagegen regelmäßig tourt, entspannt reisen will und ein Touring-Motorrad mit starkem Charakter sucht, trifft mit der Street Glide Ultra die passendere Entscheidung.