| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
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Kawasaki Z 900 vs. Moto Morini X-Cape 650 – Vergleich
Wer zwischen der Kawasaki Z 900 und der Moto Morini X-Cape 650 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien: Die Z 900 steht für dynamische Straßenperformance und ein agiles, direktes Fahrgefühl. Die X-Cape 650 dagegen wirkt wie ein vielseitiger Allrounder mit Abenteuer-Optik, der sich besonders dann wohlfühlt, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht. Beide Motorräder sind spannend – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus.
Grundidee: Straßenfokus vs. Reise- und Abenteuerlook
Die Kawasaki Z 900 ist klar auf die Straße ausgerichtet. Das merkt man an der Auslegung: Das Motorrad wirkt leichtfüßig, reagiert schnell auf Gasbefehle und vermittelt ein sportliches Gefühl, ohne dabei zwangsläufig unkomfortabel zu sein. Die Moto Morini X-Cape 650 ist dagegen stärker als „Allround-Reisegerät“ gedacht. Die Sitzposition, die Optik und das Gesamtpaket zielen darauf ab, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren und dabei optisch wie technisch einen Hauch Abenteuer mitzubringen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Z 900 setzt auf einen kräftigen, drehfreudigen Antrieb, der besonders im mittleren Drehzahlbereich viel Schub liefert. Dadurch lässt sich zügig beschleunigen, ohne dass ständig „hochgedreht“ werden muss. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen etwas ruhiger und gleichmäßiger in der Gangart. Sie passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man eher flüssig unterwegs ist und die Leistung kontinuierlich abrufen möchte.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Z 900 spielt ihre Stärke aus, wenn es um spontane Beschleunigung, sportliche Zwischenspurts und ein dynamisches Gesamtgefühl geht. Die X-Cape 650 punktet eher mit einem gutmütigen, tourentauglichen Ansprechverhalten, das auch bei längeren Fahrten weniger „nervös“ wirkt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Z 900: Stärke in der sportlichen Dynamik und im souveränen Vortrieb. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance weniger „entspannt“ wirkt, wenn man bewusst gemütlich cruisen möchte.
- Moto Morini X-Cape 650: Stärke in der gleichmäßigen Fahrbarkeit und im alltagstauglichen Charakter. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die Z 900 spürbar mehr Reserven bietet.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Vielseitigkeit
Das Fahrwerk entscheidet oft darüber, wie „lebendig“ ein Motorrad wirkt. Die Kawasaki Z 900 vermittelt typischerweise ein agiles Handling: Richtungswechsel gehen zügig, das Motorrad fühlt sich in Kurven stabil an und unterstützt einen dynamischen Fahrstil. Gerade auf Landstraßen macht das Spaß, weil das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert.
Die Moto Morini X-Cape 650 ist im Vergleich stärker auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, Unebenheiten besser zu „verarbeiten“ und auch längere Strecken ohne ständiges Nachjustieren angenehm zu machen. In Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist oder die Route mehr Abwechslung bietet, kann das ein echter Vorteil sein.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für den Alltag konstruiert, aber die Art der Verzögerung und das Gefühl beim Bremsen unterscheiden sich. Die Z 900 wirkt tendenziell sportlicher abgestimmt: Beim harten Verzögern und in flotten Passagen fühlt sie sich sehr direkt an. Die X-Cape 650 setzt eher auf kontrollierte Dosierbarkeit und ein gutmütiges Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen sicher wirkt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Touren
Im Alltag zählt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch, wie gut man über Stunden unterwegs ist. Die Kawasaki Z 900 bietet eine sportlichere Sitzhaltung. Das ist ideal, wenn man gern zügig fährt und das Motorrad „mitnimmt“. Wer jedoch häufig lange Strecken in entspannter Haltung fährt, kann den sportlichen Charakter als weniger „tourig“ empfinden – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit.
Die Moto Morini X-Cape 650 zielt stärker auf Komfort ab. Die Ergonomie wirkt so gewählt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht ständig gegen die Haltung arbeiten muss. Dazu kommt der Allround-Ansatz: Das Motorrad wirkt wie gemacht für Pendeln, Wochenendtouren und Reisen, bei denen man nicht nur die schnellste, sondern die abwechslungsreichste Strecke wählt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern um die passende Auswahl. Die Kawasaki Z 900 wirkt wie ein Motorrad, das den Fokus auf Fahrspaß und Straßenperformance legt. Das zeigt sich auch daran, wie das Gesamtpaket auf sportliche Nutzung ausgerichtet ist.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein Paket, das man gern „einfach so“ nutzt und bei Bedarf erweitert. Der Abenteuerlook ist nicht nur Optik, sondern passt zur Idee, das Motorrad vielseitig einzusetzen. Wer gern Zubehör nachrüstet oder das Motorrad für unterschiedliche Einsatzzwecke nutzt, findet hier oft mehr „Spielraum“ im Konzept.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Kawasaki Z 900: Stärke in der sportlichen Straßenperformance und im schnellen Fahrgefühl. Schwäche eher dort, wo Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen.
- Moto Morini X-Cape 650: Stärke in der alltagstauglichen Vielseitigkeit und im tourenorientierten Charakter. Schwäche eher dort, wo maximale Dynamik und „Sport-Feeling“ Priorität haben.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Z 900 ist besonders interessant, wenn der Schwerpunkt auf dynamischem Fahren liegt: Stadtverkehr mit flotten Abzweigungen, Landstraßen mit Kurven und Touren, bei denen man gern zügig unterwegs ist. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „anspringt“, souverän beschleunigt und auf der Straße eine klare sportliche Linie fährt, wird mit der Z 900 sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Moto Morini X-Cape 650 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Tourenkomfort stärker zählen: längere Strecken, wechselnde Straßenqualität und ein Motorrad, das nicht nur auf Asphalt glänzen muss. Wer ein Modell möchte, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt und dabei optisch wie konzeptionell Abenteuer-Vibes mitbringt, trifft mit der X-Cape 650 oft die richtige Entscheidung.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 ist das Motorrad für alle, die vor allem auf der Straße maximale Dynamik erleben möchten. Sie wirkt direkt, sportlich und macht besonders dann Spaß, wenn es zügig vorangehen soll. Die Moto Morini X-Cape 650 ist die passendere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges, tourenorientiertes Motorrad suchen: komfortabler im Alltag, stimmig für längere Strecken und mit einem Konzept, das auch abseits des perfekten Asphalts gut funktioniert. Kurz gesagt: Wer den Fokus auf Fahrspaß und Straßenperformance legt, fährt mit der Z 900 besser. Wer dagegen Komfort, Vielseitigkeit und Reisegefühl priorisiert, findet in der X-Cape 650 die stimmigere Option.