Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
angerauhter 4-Zylinder Sound
gute Serienausstattung
sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
ausgewogenes Fahrverhalten
Kontra:
verbesserungswürdige App
eingeschränkter Soziuskomfort
Pro:
Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
Ab 2011 ABS serienmäßig
einfaches Handling
Kontra:
67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
Gewicht
213
kg
Radstand
1.455
mm
Länge
2.070
mm
Radstand
1.455
mm
Sitzhöhe:
830
mm
Höhe
1.080
mm
Gewicht
213
kg
Radstand
1.560
mm
Länge
2.290
mm
Radstand
1.560
mm
Sitzhöhe:
835
mm
Höhe
1.405
mm
Motor
Motor-Bauart
Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum
948
ccm
Hub
56
mm
Bohrung
73
mm
Kühlung
flüssig
Antrieb
Kette
Gänge
6
Motor-Bauart
V
Hubraum
645
ccm
Hub
62
mm
Bohrung
81
mm
Kühlung
flüssig
Antrieb
Kette
Gänge
6
Fahrleistungen
Leistung
124 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment
97 NM bei 7.700 U/Min
Höchstgeschw.
240
km/h
Tankinhalt
17
Liter
Verbrauch
5
l pro 100km
Reichweite
354
km
Leistung
71 PS bei 8.800 U/Min
Drehmoment
62 NM bei 6.400 U/Min
Höchstgeschw.
185
km/h
Tankinhalt
20
Liter
Verbrauch
4
l pro 100km
Reichweite
488
km
Fahrwerk
Rahmenbauart
Gitterrohrrahmen
Federung vorne
41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hinten
Monofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hinten
Zweiarmschwinge
Reifen vorne
120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten
180/55ZR17M/C (73W)
Rahmenbauart
Brücken
Federung vorne
Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm
Federung hinten
Zentralfederbein (Federweg 159)mm
Aufhängung hinten
Zweiarmschwinge
Reifen vorne
110/80 R 19
Reifen hinten
150/70 R 17
Bremsen
Bremsen vorne
Doppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten
Scheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorne
Doppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hinten
Scheibe ( Ø 260 mm)
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
Kawasaki Z 900 vs. Suzuki DL 650 V-Strom: Der ultimative Vergleich
Bei der Wahl des perfekten Motorrads stehen viele Bikerinnen und Biker vor der Herausforderung, sich zwischen verschiedenen Modellen entscheiden zu müssen. In diesem Vergleich nehmen wir die Kawasaki Z 900 und die Suzuki DL 650 V-Strom unter die Lupe. Beide Motorräder haben ihre Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen.
Design und Ergonomie
Die Kawasaki Z 900 besticht durch ihr sportlich-aggressives Design. Mit ihrer schlanken Silhouette und dem markanten LED-Scheinwerfer zieht sie die Blicke auf sich. Die Sitzposition ist sportlich, was ein dynamisches Fahren ermöglicht, auf längeren Touren aber etwas unbequem sein kann.
Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Suzuki DL 650 V-Strom als Adventure-Bike mit robustem und funktionalem Design. Die hohe Sitzposition und die breite Sitzbank bieten vor allem auf längeren Touren hohen Komfort. Die V-Strom ist darauf ausgelegt, auch abseits der Straße eine gute Figur zu machen, was sie zu einem vielseitigen Begleiter macht.
Motor und Leistung
Die Kawasaki Z 900 ist mit einem kraftvollen 948-cm³-Reihenvierzylinder ausgestattet, der eine beeindruckende Leistung und ein sportliches Fahrverhalten bietet. Sie beschleunigt schnell und bietet vor allem auf kurvigen Strecken ein aufregendes Fahrerlebnis. Die Z 900 ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die den Adrenalinkick suchen und gerne sportlich unterwegs sind.
Die Suzuki DL 650 V-Strom hingegen hat einen 645-cm³-V2-Motor, der für ein gleichmäßiges Drehmoment und eine sanfte Leistungsentfaltung sorgt. Das macht die V-Strom besonders einsteigerfreundlich und ideal für lange Touren. Die Leistung reicht aus, um auch auf der Autobahn gut mitzuhalten, allerdings fehlt ihr die sportliche Aggressivität der Z 900.
Fahrverhalten und Handling
Die Z 900 bietet ein agiles und präzises Handling, mit dem sich enge Kurven mühelos meistern lassen. Sie ist leicht und wendig, was auf kurvigen Strecken viel Spaß macht. Allerdings kann es auf langen Strecken anstrengend werden, da die sportliche Sitzposition nicht für jeden Fahrer angenehm ist.
Die DL 650 V-Strom überzeugt dagegen mit einem stabilen Fahrverhalten und hoher Fahrstabilität sowohl auf der Straße als auch im Gelände. Sie ist für lange Strecken ausgelegt und bietet auch auf unebenem Untergrund ein komfortables Fahrgefühl. Die V-Strom ist die bessere Wahl für reiselustige Fahrerinnen und Fahrer, die auch abseits befestigter Straßen unterwegs sein wollen.
Ausstattung und Technik
In Sachen Ausstattung bietet die Kawasaki Z 900 eine moderne Instrumentierung mit einem übersichtlichen Display, das alle wichtigen Informationen auf einen Blick liefert. Auch die Bremsen sind auf dem neuesten Stand der Technik und sorgen für eine hervorragende Verzögerung.
Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet dagegen mit einem umfangreichen Zubehörangebot und der Möglichkeit, das Motorrad individuell zu gestalten. Auch sie bietet eine gute Instrumentierung, allerdings ist die Technik nicht ganz so modern wie bei der Z 900. Dafür ist die V-Strom mit vielen praktischen Features ausgestattet, die das Reisen erleichtern.
Fazit
Beide Motorräder haben ihre Vorzüge und eignen sich für unterschiedliche Fahrertypen. Die Kawasaki Z 900 ist die perfekte Wahl für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Leistung und Agilität legen. Sie eignet sich hervorragend für kurvenreiche Strecken und bietet ein aufregendes Fahrerlebnis.