| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Honda WN7 – Vergleich für Touring & Abenteuer
Wenn es um große Adventure-Bikes geht, treffen zwei Philosophien aufeinander: Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für Dynamik, klare Kante und einen sportlich ambitionierten Charakter. Die Honda WN7 wirkt dagegen wie ein durchdachtes Gesamtpaket, das auf Alltagstauglichkeit, Ruhe im Fahrgefühl und souveräne Langstrecken-Eigenschaften setzt. Beide Modelle sind für Touren gemacht – aber sie fühlen sich auf unterschiedliche Weise „richtig“ an.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Vergleichspunkte gegenübergestellt: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Handling, Elektronik und Assistenz, Ergonomie, Bremsen sowie Alltag und Reise-Setup. Dabei geht es nicht darum, welches Bike „besser“ ist – sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und Einsatzprofil passt.
Motor & Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmomentverlaufs zeigt sich schnell, dass beide Motorräder auf ihre Art auf Touren ausgelegt sind. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt dabei oft lebendiger: Der Antrieb zieht zügig an und unterstützt ein dynamisches Fahrtempo. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken nicht nur „abgespult“, sondern auch aktiv gefahren werden – etwa auf kurvigen Landstraßen oder bei zügigen Überholvorgängen.
Die Honda WN7 spielt dagegen häufig die Stärken aus, die man auf langen Etappen spürt: Der Motor präsentiert sich gleichmäßiger, lässt sich fein dosieren und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade wenn das Tempo über Stunden konstant bleibt, wirkt das Antriebskonzept oft entspannter. Das ist ein Vorteil, wenn die Reiseplanung im Vordergrund steht und nicht jede Kurve maximal ausgereizt werden muss.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und in der Bereitschaft, das Tempo mitzugehen. Schwäche kann sein, dass der „aktive“ Fahrstil schneller in den Vordergrund rückt – wer es ganz entspannt mag, empfindet das manchmal als weniger souverän als erwartet.
- Honda WN7: Stärken liegen in der gleichmäßigen Kraftentfaltung und im ruhigen Langstrecken-Charakter. Schwäche kann sein, dass der Motor weniger „Kick“ vermittelt, wenn man bewusst sportlich pushen möchte.
Fahrwerk & Handling: Wie sich die Bikes auf der Strecke anfühlen
Im Fahrwerk-Vergleich unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Abstimmung: Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt tendenziell direkter und bietet ein agiles Handling. Das macht sie attraktiv, wenn man auf wechselndem Untergrund unterwegs ist und das Motorrad häufig „ums Eck“ bewegt. Auch bei zügiger Fahrt auf kurvigen Abschnitten kann das Fahrwerk ein sehr präzises Feedback liefern.
Die Honda WN7 setzt stärker auf Stabilität und Komfort. Das zeigt sich besonders bei langen Autobahn- oder Landstraßenetappen, wenn der Untergrund nicht immer perfekt ist. Das Motorrad bleibt dabei oft ruhig in der Spur und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass ständig nachkorrigiert werden muss.
Kurven, Geradeauslauf und Unebenheiten
Beim Vergleich von Handling und Fahrstabilität gilt: Die KTM spielt ihre Stärken aus, wenn man aktiv lenkt und das Motorrad „mitnimmt“. Die Honda punktet, wenn man entspannt fährt und das Bike die Arbeit übernimmt. Auf schlechten Straßen kann das ein echter Unterschied sein: Während die KTM oft sportlich „durchzieht“, fühlt sich die Honda eher wie ein Reisegerät an, das Unebenheiten souverän wegsteckt.
Elektronik & Assistenz: Moderne Helfer, unterschiedliche Philosophie
Beide Motorräder sind im Bereich Elektronik auf einem modernen Stand. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Assistenzsysteme vorhanden sind, sondern wie sie sich im Alltag anfühlen: Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt häufig so, als würde sie dem Fahrer mehr „Werkzeug“ geben, um das Motorrad an den eigenen Stil anzupassen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gerne mit Fahrmodi arbeitet oder gezielt die Charakteristik verändert.
Die Honda WN7 setzt stärker auf intuitive Bedienbarkeit und ein System, das sich im Hintergrund „rund“ anfühlt. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht ständig an Einstellungen denkt, sondern einfach fahren möchte – und die Elektronik dabei zuverlässig unterstützt.
Stärken und Schwächen der Assistenz
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken in der Anpassbarkeit und im sportlichen Feintuning. Schwäche kann sein, dass man bei vielen Optionen mehr Zeit mit dem Setup verbringt, statt direkt loszufahren.
- Honda WN7: Stärken in der unkomplizierten Nutzung und im „einfach funktioniert“-Gefühl. Schwäche kann sein, dass ambitionierte Fahrer, die maximale Feineinstellung suchen, nicht ganz so viele Stellschrauben im Vordergrund sehen.
Ergonomie & Sitzposition: Für lange Tage entscheidend
Bei einem Adventure-Bike entscheidet die Ergonomie darüber, ob eine Tour angenehm bleibt oder nach einigen Stunden anstrengend wird. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt oft etwas sportlicher in der Sitzhaltung. Das kann für Fahrer mit sportlichem Anspruch ein Plus sein, weil man sich schneller „im Motorrad“ fühlt und aktiver arbeiten kann.
Die Honda WN7 zielt stärker auf entspannte Langstreckenposition. Das merkt man vor allem dann, wenn die Fahrt länger dauert und man nicht ständig die Haltung wechseln möchte. Gerade für Touren mit Gepäck oder für Tage, an denen viele Kilometer am Stück gefahren werden, kann das ein echter Vorteil sein.
Wer profitiert von welcher Sitzphilosophie?
Wer gerne dynamisch fährt und das Motorrad als „sportliches Adventure“ interpretiert, findet in der KTM oft die passendere Grundlage. Wer dagegen Wert auf Ruhe, Komfort und gleichmäßige Belastung legt, wird mit der Honda WN7 häufig zufriedener sein.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Bremsen-Vergleich sind beide Modelle auf hohem Niveau. Entscheidend ist, wie gut sich die Bremsleistung dosieren lässt und wie stabil das Gefühl bleibt, wenn die Bedingungen wechseln. Die KTM 1390 Super Adventure Evo kann dabei mit einer sportlichen Bremscharakteristik überzeugen, die zu zügigem Fahren passt. Die Honda WN7 wirkt oft besonders berechenbar und vermittelt ein sicheres Gefühl, das gerade bei wechselnden Belägen und längeren Fahrten hilft.
Unterm Strich gilt: Beide Bikes sind für Touren und auch für zügige Abschnitte geeignet. Die KTM wirkt dabei etwas „direkter“, die Honda eher „konstant“.
Alltag & Reise-Setup: Was zählt, wenn es nicht nur um die Kurve geht
Bei Adventure-Bikes zählt nicht nur die Performance, sondern auch, wie gut sie sich im Alltag nutzen lassen. Dazu gehören Themen wie Komfort bei längeren Strecken, Übersichtlichkeit, Fahrbarkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten und die generelle Eignung für Touren mit Gepäck.
Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „ausfährt“: Sie macht Spaß, wenn man Strecken aktiv plant und unterwegs auch mal abseits der typischen Route unterwegs ist. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Reiseprofil nicht nur aus Autobahn und Hauptstraße besteht.
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Tourplanung im Vordergrund steht und das Motorrad zuverlässig über viele Stunden funktionieren soll. Das zeigt sich häufig in der Art, wie das Bike mit wechselnden Situationen umgeht – von Stadtverkehr bis zur entspannten Landstraßenetappe.
Stärken & Schwächen im Reisealltag
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken im aktiven Fahrgefühl, in der sportlichen Abstimmung und im Spaßfaktor auf kurvigen Strecken. Schwäche kann sein, dass der Komfortanspruch je nach Fahrstil stärker in den Fokus rückt, wenn man sehr lange und sehr entspannt unterwegs ist.
- Honda WN7: Stärken in der ruhigen Langstrecken-Performance, in der Berechenbarkeit und im unkomplizierten Handling. Schwäche kann sein, dass der „sportliche Kick“ weniger im Vordergrund steht, wenn man das Motorrad maximal fordern möchte.
Fazit: Welches Bike passt zu wem?
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn das eigene Adventure-Bild sportlicher ist: Kurven, zügige Abschnitte, aktives Fahren und ein Motorrad, das auf Eingaben schnell reagiert. Wer gerne mit Fahrmodi arbeitet, das Setup anpasst und das Bike als dynamisches Werkzeug versteht, wird mit der KTM viel Freude haben. Die mögliche Schwäche liegt weniger in der Technik als im eigenen Anspruch: Wer maximal entspannt reisen möchte, könnte den sportlichen Charakter schneller als „zu präsent“ empfinden.
Die Honda WN7 passt besonders gut, wenn Langstrecke, Komfort und ein souverän ruhiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer viel Kilometer am Stück fährt, Wert auf Berechenbarkeit legt und die Elektronik eher als zuverlässigen Hintergrundhelfer nutzt, findet in der Honda oft die stimmigere Gesamtbalance. Die mögliche Schwäche: Wer einen sehr direkten, sportlich „aggressiven“ Charakter sucht, könnte das Gefühl von maximaler Dynamik weniger stark ausgeprägt finden.
Kurz gesagt: KTM für aktives Adventure, Honda für entspanntes Touring.