| UVP | 12.490 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Kraft ohne Ende
- schön brabbeliger Sound
- präzises Fahrwerk
- logisch aufgebautes Bedienkonzept
- technisch sehr gut ausgestattet
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- ambitionierter Preis
- Bremse benötigt etwas Kraft
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 123 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 315 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit zur neuen Duke 990
Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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KTM 990 Duke vs Yamaha Tracer 7 GT – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter meist mehr als nur ein anderes Design. Die KTM 990 Duke steht für einen unmittelbaren, agilen Charakter und ein Setup, das stark auf Fahrspaß im Alltag und in flotten Passagen ausgelegt ist. Die Yamaha Tracer 7 GT dagegen ist als sportlicher Reisebegleiter gedacht: mehr Komfort, mehr Schutz vor Wind und Wetter sowie eine Elektronik, die das Fahren auf längeren Strecken deutlich entspannter machen kann. Genau hier lohnt sich der Vergleich – denn beide Motorräder können viel, aber sie zielen auf unterschiedliche Prioritäten.
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Reise-Sportlichkeit
Wie sich die KTM 990 Duke anfühlt
Die KTM 990 Duke bringt den typischen Naked-Bike-Ansatz mit: kompakt, direkt und mit einem Fokus auf Dynamik. Der Fahrer sitzt so, dass man schnell reagieren und das Motorrad in Kurven präzise bewegen kann. Das macht sie besonders interessant, wenn Strecken nicht nur „abgespult“, sondern aktiv gefahren werden sollen. Der Motorcharakter wirkt dabei oft wie ein Werkzeug, das man je nach Situation fein dosiert – und genau das belohnt zügiges Fahren.
Wie sich die Yamaha Tracer 7 GT anfühlt
Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen stärker auf Alltag und Touren ausgelegt. Der Windschutz und die aufrechte, aber sportlich ausbalancierte Sitzposition sorgen dafür, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Dazu kommt, dass die Tracer 7 GT im Alltag häufig „einfach läuft“: Man kann entspannt fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse erst in den richtigen Modus gebracht werden. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei wechselhaftem Wetter spielt das Reise-Konzept seine Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Direktheit vs. entspannte Kraftentfaltung
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Umgang mit Leistung und Drehmoment. Die KTM 990 Duke wirkt wie ein Motorrad, das die Leistung eher „spürbar“ und unmittelbar in Vortrieb umsetzt. Das unterstützt ein Fahrgefühl, bei dem man oft mit dem Gas arbeitet, um die Linie in Kurven zu formen. Die Yamaha Tracer 7 GT setzt stärker auf eine gleichmäßige, tourentaugliche Kraftentfaltung. Dadurch entsteht ein anderes Tempo-Gefühl: weniger „Kick“, mehr Kontinuität – ideal, wenn die Strecke länger wird und man nicht ständig den Fokus auf das Motorverhalten legen möchte.
Beide Motorräder können sportlich bewegt werden, aber die Art, wie sie dorthin führen, ist verschieden. Die KTM belohnt häufig das aktive Fahren, während die Tracer eher das „mitfließende“ Fahren unterstützt.
Fahrwerk und Handling: Agilität im Stadt- und Kurvenbetrieb
KTM 990 Duke: Kurvenarbeit und schnelle Richtungswechsel
Die KTM 990 Duke spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es eng wird: Stadtverkehr, Landstraße mit vielen Kurven oder kurze Ausfahrten am Feierabend. Das Handling wirkt dabei oft leicht und präzise. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven entsteht ein Gefühl von Kontrolle, weil das Motorrad schnell auf Impulse reagiert. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier eine passende Basis.
Yamaha Tracer 7 GT: Stabilität und Ruhe auf längeren Strecken
Die Tracer 7 GT ist im Vergleich häufig die Wahl, wenn Stabilität und Fahrruhe wichtiger sind als maximaler „Spieltrieb“. Auf längeren Strecken kann das Fahrwerk dabei helfen, dass man weniger ermüdet. Auch bei wechselndem Untergrund wirkt das Konzept oft souveräner, weil die Maschine auf Komfort und gleichmäßiges Handling ausgelegt ist. Das ist besonders relevant, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Im Alltag ist nicht nur die reine Bremsleistung entscheidend, sondern vor allem die Dosierbarkeit. Beide Motorräder zielen auf ein sicheres Gefühl beim Verzögern, doch die Charakteristik unterscheidet sich. Die KTM 990 Duke wirkt tendenziell direkter und „sportlicher“ im Bremsgefühl, was in dynamischen Situationen Vorteile bringt. Die Yamaha Tracer 7 GT kann dagegen mit einem eher tourentauglichen Setup punkten: Das Bremsverhalten bleibt auch bei längeren Fahrten gut kontrollierbar, und das Gesamtpaket aus Stabilität und Elektronik unterstützt ein entspanntes Sicherheitsgefühl.
Elektronik und Assistenz: Mehr Komfort bei der Yamaha
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Ausrichtung der Elektronik. Die Yamaha Tracer 7 GT ist stärker auf moderne Assistenz und Fahrhilfen ausgelegt, die das Fahren im Alltag und auf Reisen erleichtern können. Das kann besonders dann spürbar werden, wenn Wetter, Verkehr oder Streckenprofil wechseln. Die KTM 990 Duke setzt ebenfalls auf Elektronik, wirkt aber in der Gesamtanmutung mehr auf Fahrspaß und direkte Rückmeldung getrimmt. Wer gern selbst den Ton angibt, wird die KTM oft als „hands-on“ erleben.
Unterm Strich bedeutet das: Die Tracer 7 GT kann das Fahren in vielen Situationen vereinfachen, während die KTM eher das Gefühl vermittelt, dass man das Motorrad aktiv steuert und die Elektronik nicht im Vordergrund steht.
Komfort und Ergonomie: Windschutz und Sitzposition im Alltag
Warum die Tracer 7 GT auf Touren punktet
Bei der Yamaha Tracer 7 GT spielt der Komfort eine zentrale Rolle. Der Windschutz und die Reiseauslegung sorgen dafür, dass die Fahrt auch nach mehreren Stunden noch „leicht“ wirkt. Dazu kommt, dass die Sitzposition häufig so gestaltet ist, dass man nicht ständig in eine bestimmte Haltung „hineinpressen“ muss. Das ist ein echter Vorteil, wenn der Alltag aus Pendeln und längeren Strecken besteht.
Warum die KTM 990 Duke im Kurzstrecken- und Kurvenbetrieb überzeugt
Die KTM 990 Duke ist ergonomisch eher auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken ein Vorteil sein, weil die Maschine kompakt und reaktionsfreudig bleibt. Auf sehr langen Touren kann das jedoch stärker ins Bewusstsein rücken, weil die Reise-Komfort-Philosophie weniger im Vordergrund steht als bei der Tracer. Wer aber häufig kurze Strecken fährt oder viel Wert auf Agilität legt, wird die KTM als sehr passend empfinden.
Alltagstauglichkeit: Womit beide Motorräder im echten Leben überzeugen
Im Alltag zählen viele Faktoren: Übersicht, Handlichkeit, Wärmeentwicklung, Wetterschutz, sowie die Frage, wie „stressfrei“ sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Die KTM 990 Duke ist hier oft die Maschine, die schnell verfügbar ist: leicht zu bewegen, direkt im Feedback und ideal für spontane Fahrten. Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen die Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Wegen besteht, sondern wenn auch längere Strecken, Autobahnabschnitte und wechselnde Bedingungen dazugehören.
Beide Motorräder können im Alltag Spaß machen – aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise: KTM über Dynamik und unmittelbare Kontrolle, Yamaha über Komfort, Schutz und entspannte Fahrbarkeit.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 990 Duke
- Direktes Fahrgefühl und sportliche Rückmeldung
- Agiles Handling für Kurven, enge Strecken und Stadtbetrieb
- Fokus auf Fahrspaß statt auf Reise-Komfort
Schwächen der KTM 990 Duke
- Weniger Reisekomfort im Vergleich zur Tracer-Philosophie
- Wer viel lange Strecken fährt, könnte den Komfortfokus der Yamaha vermissen
Stärken der Yamaha Tracer 7 GT
- Komfort und Windschutz für längere Fahrten
- Entspanntere Fahrbarkeit durch Reiseausrichtung
- Elektronik und Assistenz als Unterstützung im Alltag
Schwächen der Yamaha Tracer 7 GT
- Im Vergleich zur KTM wirkt das Handling weniger „nervös-sportlich“
- Wer maximale Naked-Agilität sucht, könnte die Reiseorientierung als weniger kompromisslos empfinden
Welche Wahl passt: KTM 990 Duke oder Yamaha Tracer 7 GT?
Der Vergleich lässt sich am besten über die eigene Fahrrealität entscheiden. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für Kurven anfühlt, findet in der KTM 990 Duke eine sehr stimmige Option. Die Maschine ist besonders attraktiv, wenn Fahrspaß, Direktheit und Agilität im Vordergrund stehen.
Wer dagegen regelmäßig längere Touren fährt, Wert auf Windschutz, Komfort und eine moderne Unterstützung durch Elektronik legt, wird mit der Yamaha Tracer 7 GT deutlich zufriedener sein. Sie ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die „perfekte Runde“, sondern für den Alltag und die Reise gleichermaßen funktionieren soll.
Fazit:
Die KTM 990 Duke ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit spürbarer Direktheit suchen: agiles Handling, sportliches Feedback und ein Charakter, der Lust auf dynamisches Fahren macht. Sie punktet vor allem auf kurzen Strecken, in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen, wo man das Motorrad aktiv einsetzt. Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken dort aus, wo Komfort und entspannte Reise wichtig sind: Windschutz, eine tourentaugliche Sitzposition und eine Elektronik, die das Fahren im Alltag erleichtern kann. Wer häufig lange Strecken fährt oder das Motorrad als vielseitigen Begleiter für verschiedene Bedingungen nutzen möchte, bekommt mit der Tracer 7 GT die stimmigere Basis. Kurz gesagt: KTM für maximalen Fahrspaß und Agilität, Yamaha für Komfort, Schutz und entspannte Langstrecke.