| UVP | 7.720 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Einfach und geradeaus
- Stilsicher
- Komfortabel
- Preis
- Nur ABS
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.122 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 804 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 47 PS bei 7.100 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.150 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit geschraubtem Unterzug | |
| Reifen vorne | 100/90-18 MC 56H | |
| Reifen hinten | 130/70-18 MC 63H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Scheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Royal Enfield Interceptor 650 vs Honda GB 350 S: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aus der Retro-Ecke kommen, aber ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Royal Enfield Interceptor 650 steht für einen kräftigen, kultivierten Auftritt mit spürbarer Präsenz im Alltag und auf der Landstraße. Die Honda GB 350 S wirkt dagegen wie ein klarer Fokus auf Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit und ein sehr zugängliches Fahrgefühl. Beide Modelle machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Bikes im direkten Vergleich schlagen: beim Motorcharakter, beim Fahrwerk und Handling, bei Komfort und Alltag, bei Bremsen und Sicherheit sowie bei Stärken und Schwächen. So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad eher zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Design und Charakter: Zwei Retro-Interpretationen
Optisch sind beide Modelle klar im Retro-Stil verankert. Die Interceptor 650 wirkt dabei „erwachsener“ und massiver: Die Silhouette zeigt mehr Substanz, und das Gesamtbild strahlt eine gewisse Souveränität aus. Die GB 350 S ist dagegen etwas „kompakter“ im Eindruck und wirkt besonders stimmig für kurze Wege, Stadtfahrten und entspanntes Cruisen.
Wichtig ist: Retro ist nicht nur Optik. Der Charakter, den man beim Starten und Losfahren spürt, beeinflusst das Fahrgefühl stark. Genau hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Stärken im Alltag
Royal Enfield Interceptor 650: mehr Durchzug, mehr „Bühne“
Die Interceptor 650 setzt auf einen Zweizylinder-Charakter. Das merkt man vor allem daran, wie sich Leistung und Drehmoment über den Drehzahlbereich verteilen. Im Vergleich zur GB 350 S fühlt sich die Interceptor oft „breiter“ an: Man kann entspannter fahren, ohne ständig in den Drehzahlbereich zu müssen, und beim Beschleunigen entsteht schneller das Gefühl, dass das Motorrad Reserven hat.
Gerade auf Landstraßen oder bei zügigerem Fahren ist das ein Vorteil. Auch wenn man nicht permanent sportlich unterwegs ist, hilft der stärkere, gleichmäßigere Antrieb dabei, souverän zu überholen oder Tempo zu halten.
Honda GB 350 S: leichtfüßig, angenehm kontrollierbar
Die GB 350 S kommt mit einem Einzylinder-Charakter, der sich typischerweise direkter und „handlicher“ anfühlt. Im Vergleich zur Interceptor wirkt die Honda oft einfacher zu dosieren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: Stadtverkehr, kurze Landstraßenrunden oder gemütliche Touren ohne großen Leistungsanspruch.
Die Honda belohnt gleichmäßiges Fahren und ein ruhiges Gasgefühl. Wer gerne im passenden Drehzahlfenster bleibt, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Motorgefühl und entspannter Sitzposition.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Beide Motorräder sind auf Komfort und Alltag ausgelegt, aber die Art, wie sie sich bewegen, ist unterschiedlich. Die Interceptor 650 vermittelt mehr „Stabilität“ im Fahrgefühl. Das hilft besonders, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man längere Strecken plant. Die Honda GB 350 S wirkt dagegen oft agiler und leichter im Handling – ein Pluspunkt in engen Situationen, beim Rangieren und auf Strecken mit vielen Richtungswechseln.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Wer häufig durch den Stadtverkehr navigiert oder sich über ein leichtes Handling freut, findet in der GB 350 S häufig den besseren Zugang. Wer dagegen mehr Wert auf ruhiges, souveränes Rollen und ein „großes“ Fahrgefühl legt, wird mit der Interceptor 650 eher glücklich.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch das Gefühl am Hebel und die Dosierbarkeit. Im Vergleich wirkt die Interceptor 650 häufig „griffiger“ und bietet ein klareres Sicherheitsgefühl, wenn es schneller werden soll oder wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Die GB 350 S bremst ebenfalls zuverlässig, setzt aber mehr auf kontrolliertes, ruhiges Ansprechen.
Für die Praxis bedeutet das: In typischen Alltagssituationen sind beide Modelle gut nutzbar. Wer jedoch öfter zügiger fährt oder längere Abschnitte mit wechselnden Geschwindigkeiten hat, profitiert von dem stabilen Bremsgefühl der Interceptor.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie nicht nur für die erste Ausfahrt taugen. Trotzdem unterscheiden sie sich im Komfortgefühl. Die Interceptor 650 wirkt oft etwas „tourentauglicher“ im Gesamteindruck, weil sie sich auf längeren Strecken stabil und gelassen anfühlt. Die GB 350 S ist besonders stark, wenn es um kurze Wege, entspanntes Cruisen und ein Motorrad geht, das man ohne großen Aufwand bewegt.
Auch die Ergonomie spielt eine Rolle: Die Sitzposition und die Art, wie man die Maschine im Stand und beim Anfahren kontrolliert, entscheiden im Alltag. Im Vergleich wirkt die Honda häufig zugänglicher, während die Interceptor mehr „Motorradgefühl“ vermittelt – also das Gefühl, ein etwas größeres, präsenteres Bike zu bewegen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was man regelmäßig nutzt. Die Interceptor 650 wirkt tendenziell wie das Motorrad, das man gerne ausbaut oder individuell gestaltet, weil das Gesamtpaket eine gewisse Offenheit für Zubehör und persönliche Anpassungen mitbringt. Die GB 350 S wirkt dagegen wie ein stimmig abgestimmtes Gesamtbild, das man eher „so wie es ist“ fährt.
Für die Praxis heißt das: Wer gerne plant, optimiert und sein Motorrad nach und nach anpasst, findet in der Interceptor häufig den besseren Ausgangspunkt. Wer einfach ein unkompliziertes, optisch stimmiges Motorrad sucht, das schnell einsatzbereit ist, wird mit der Honda oft schneller glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Royal Enfield Interceptor 650 – Stärken
- Mehr Durchzug und breiter nutzbarer Motorcharakter im Vergleich zur GB 350 S
- Souveränes Fahrgefühl, besonders auf Landstraßen und bei längeren Strecken
- Stabiles Sicherheitsgefühl beim Verzögern durch überzeugendes Bremsansprechen
- „Präsenz“ im Gesamtbild, die das Motorrad auch bei gemütlicher Fahrt lebendig wirken lässt
Royal Enfield Interceptor 650 – Schwächen
- Wer maximale Leichtigkeit im Handling sucht, kann die Interceptor im Vergleich zur Honda etwas „größer“ wahrnehmen
- Für sehr kurze Stadtwege kann die Honda durch ihr agiles Gefühl oft entspannter wirken
Honda GB 350 S – Stärken
- Leichtfüßiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl im Vergleich zur Interceptor
- Sehr zugänglicher Charakter für Alltag, Stadtverkehr und entspanntes Cruisen
- Agiles Handling bei Rangieren und in engen Situationen
- Stimmiges Gesamtpaket aus Design und Fahrbarkeit
Honda GB 350 S – Schwächen
- Im Vergleich zur Interceptor wirkt der Motorcharakter eher auf „Genuss im passenden Bereich“ ausgelegt als auf maximale Reserven
- Wer häufig zügig fährt oder lange Strecken mit höherem Tempo plant, kann die Interceptor als souveräner empfinden
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrspaß gesucht wird.
Interceptor 650: ideal für Fahrer mit Anspruch auf Souveränität
Die Royal Enfield Interceptor 650 passt besonders gut, wenn längere Strecken, Landstraßen und ein Motorrad mit mehr „Bühne“ im Vordergrund stehen. Wer gerne Reserven hat, entspannt fahren möchte und trotzdem bei Bedarf zügig reagieren will, findet in der Interceptor häufig die passendere Wahl. Auch wenn das Motorrad nicht permanent sportlich bewegt wird, sorgt der Motorcharakter im Vergleich zur GB 350 S oft für ein souveränes Gesamtgefühl.
GB 350 S: ideal für Alltag, Stadt und entspanntes Cruisen
Die Honda GB 350 S ist besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit, leichter Handhabung und einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich sofort „richtig“ anfühlt, wird mit der Honda oft schneller warm. Im Vergleich zur Interceptor wirkt die GB 350 S dabei häufig agiler und leichter zu kontrollieren – genau das macht sie für viele Fahrerinnen und Fahrer so attraktiv.
Fazit:
Die Royal Enfield Interceptor 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad mit mehr Durchzug, souveränem Fahrgefühl und einem klaren Sicherheits- und Reservengefühl gesucht wird. Besonders auf Landstraßen und bei längeren Fahrten spielt die Interceptor ihre Stärken aus: Der Motor wirkt im Vergleich zur Honda „breiter“, das Gesamtpaket vermittelt mehr Stabilität, und das Bremsgefühl unterstützt ein ruhiges, selbstbewusstes Fahren.
Die Honda GB 350 S punktet dagegen dort, wo Alltag zählt: Stadtverkehr, kurze Strecken und entspanntes Cruisen. Im direkten Vergleich fühlt sich die Honda oft leichter und agiler an, lässt sich unkompliziert bewegen und belohnt ein kontrolliertes Fahrtempo. Wer ein zugängliches Retro-Motorrad sucht, das schnell Spaß macht und im Alltag nicht fordert, trifft mit der GB 350 S meist die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Interceptor 650 für mehr Souveränität und Reserven, GB 350 S für Leichtigkeit, Agilität und unkomplizierten Fahrspaß.