| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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Suzuki GSX-8T vs. Benelli 502 C: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwischen der Suzuki GSX-8T und der Benelli 502 C schwankt, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Gesamtpaket. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, bei Komfort und Ergonomie, bei der Art, wie sie sich im Alltag bewegen, und welche Stärken bzw. Schwächen sich im direkten Vergleich zeigen. Dabei werden die typischen Vergleichspunkte wie Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ausstattung und Alltagstauglichkeit gegeneinander eingeordnet.
Grundidee im Vergleich: Sportlich-nüchtern vs. klassisch-cool
Die Suzuki GSX-8T wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf vielseitige Nutzung ausgelegt ist: dynamisch genug für flotte Landstraßen, aber so alltagstauglich, dass Pendeln und Touren nicht zur Belastung werden. Die Benelli 502 C verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie bringt eine deutlich eigenständige Optik und eine eher entspannte, „cruiser“-angehauchte Ausrichtung mit. Das spürt man vor allem in der Sitzhaltung und im Gesamteindruck, wie sich das Motorrad im Stadtverkehr und auf längeren Strecken anfühlt.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Leistungsentfaltung im Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Die Suzuki GSX-8T zielt stärker auf eine gleichmäßige, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das ist besonders praktisch, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird – etwa im Stadtverkehr oder auf Strecken mit wechselndem Tempo. Die GSX-8T wirkt dabei wie ein Motorrad, das „mitdenkt“: Gasannahme und Antrieb passen gut zusammen, sodass man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Benelli 502 C setzt dagegen spürbar auf einen Charakter, der sich mehr nach „Fahren mit Gefühl“ anfühlt. Die Leistungsentfaltung wirkt oft weniger wie ein reines Drehzahlwerk und mehr wie ein Motor, der in einem breiteren Bereich angenehm nutzbar bleibt. Das kann im Alltag sehr entspannend sein, weil man nicht zwingend ständig hochdrehen muss, um zügig voranzukommen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärke der GSX-8T: Die Suzuki spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn es um kontrolliertes Beschleunigen und ein sportlich-präzises Ansprechverhalten geht. Schwäche im Vergleich: Wer ausschließlich den „Cruiser-Vibe“ sucht und eine besonders entspannte, weniger sportliche Gangart bevorzugt, könnte die GSX-8T als etwas „zielgerichteter“ empfinden.
Stärke der 502 C: Die Benelli wirkt oft harmonisch im mittleren Drehzahlbereich und passt gut zu Fahrern, die eine entspannte Linie bevorzugen. Schwäche im Vergleich: Wer sehr häufig sportlich aus Kurven heraus beschleunigt und dabei maximale Dynamik erwartet, wird die Suzuki tendenziell als direkter und „spritziger“ wahrnehmen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Kurvengefühl und Spurtreue
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die Suzuki GSX-8T ist eher auf ein agiles, kontrolliertes Handling ausgelegt. Das hilft besonders auf kurvigen Strecken, weil sich das Motorrad zügig in die gewünschte Linie bringen lässt. Auch bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit wirkt die GSX-8T meist souverän, solange man die Fahrweise an die Straße anpasst.
Die Benelli 502 C vermittelt dagegen häufig mehr „Gelassenheit“ im Handling. Das Motorrad fühlt sich so an, als würde es den Fahrer eher in einer ruhigen, gleichmäßigen Bewegung unterstützen. Das ist angenehm, wenn man nicht ständig am Limit fahren will, sondern lieber entspannt unterwegs ist – etwa auf Landstraßen oder bei längeren Fahrten.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
Stärke der GSX-8T: präziseres Einlenken und ein sportlicheres Fahrgefühl. Schwäche im Vergleich: Wer sehr viel Wert auf „cruisiges“ Rollen legt, könnte die Suzuki als etwas weniger „entspannt“ empfinden.
Stärke der 502 C: ruhiger Charakter und angenehme Fahrruhe. Schwäche im Vergleich: Für Fahrer, die maximale Kurvendynamik suchen, kann die Benelli weniger „spitz“ wirken als die Suzuki.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei der Bremsleistung geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Im Vergleich wirkt die Suzuki GSX-8T häufig wie ein Motorrad, das sich sehr gut „lesen“ lässt: Man kann Verzögerung fein dosieren, was in der Stadt oder bei wechselnden Bedingungen ein echter Vorteil ist. Die Benelli 502 C bietet ebenfalls ein solides Bremsgefühl, wirkt aber oft etwas mehr auf Komfort und gleichmäßige Verzögerung ausgelegt.
Stärke der GSX-8T: sehr kontrollierbares Bremsverhalten für sportlichere Situationen. Schwäche im Vergleich: Wer nur selten hart bremst, merkt den Unterschied möglicherweise weniger. Stärke der 502 C: angenehme, alltagstaugliche Verzögerung. Schwäche im Vergleich: In Situationen, in denen maximale sportliche Bremsperformance gefragt ist, wirkt die Suzuki tendenziell einen Tick souveräner.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Suzuki GSX-8T bietet typischerweise eine Haltung, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so unbequem, dass längere Strecken sofort zur Herausforderung werden. Die Benelli 502 C setzt eher auf eine entspannte, cruiserartige Sitzhaltung. Das kann im Stadtverkehr und auf gemütlichen Touren sehr angenehm sein, weil der Körper weniger „arbeitet“.
Stärke der GSX-8T: ausgewogene Ergonomie für aktives Fahren. Schwäche im Vergleich: Wer eine möglichst „gestreckte“ oder besonders entspannte Cruiser-Haltung erwartet, findet diese bei der Benelli häufig stärker wieder. Stärke der 502 C: entspannteres Sitzgefühl. Schwäche im Vergleich: Wer viel sportlich fährt und dabei eine sehr dynamische Körperhaltung bevorzugt, fühlt sich mit der Suzuki oft schneller zuhause.
Ausstattung und Alltag: Was macht den Unterschied?
Im Alltag zählen Details: Übersicht, Bedienbarkeit, Schutz vor Wind und die Frage, wie gut sich das Motorrad für den täglichen Einsatz vorbereiten lässt. Die Suzuki GSX-8T wirkt in der Gesamtheit häufig wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung optimiert ist – mit einer Ausstattung, die sich im Alltag bewährt. Die Benelli 502 C punktet dagegen stärker über ihren Charakter: Sie wirkt besonders dann attraktiv, wenn Design und „Persönlichkeit“ genauso wichtig sind wie die reine Funktion.
Stärke der GSX-8T: pragmatische Auslegung für Pendeln und Touren. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem wegen des Looks kauft, könnte die Suzuki als weniger „auffällig“ empfinden. Stärke der 502 C: starker Stil und ein Motorradgefühl, das man gern zeigt. Schwäche im Vergleich: Für Fahrer, die maximale Alltags-„Effizienz“ suchen, ist die Suzuki oft die rundere Wahl.
Wartung, Service und Langzeitgedanken
Bei der Kaufentscheidung spielt neben dem Fahrspaß auch die Zukunft eine Rolle: Ersatzteilversorgung, Werkstattnetz und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. Im Vergleich ist es sinnvoll, beide Marken im eigenen Umfeld zu prüfen – denn der beste Kauf ist der, bei dem Service und Teile schnell verfügbar sind. Die Suzuki GSX-8T profitiert häufig von einer breiten Präsenz und einem etablierten Händlernetz. Die Benelli 502 C kann ebenfalls eine gute Langzeitbasis bieten, aber es lohnt sich, vor dem Kauf konkret nach Service-Erfahrungen in der Region zu schauen.
Für wen passt welches Motorrad?
GSX-8T: Die Wahl für vielseitige Fahrer
Die Suzuki GSX-8T ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das den Alltag leicht macht und gleichzeitig auf Kurvenstrecken Spaß liefert. Wer ein kontrolliertes Fahrgefühl, eine sportlichere Auslegung und eine Ergonomie möchte, die sowohl für flotte Fahrten als auch für längere Strecken taugt, findet in der GSX-8T meist die stimmigere Lösung.
502 C: Die Wahl für Stil und entspannte Touren
Die Benelli 502 C passt besonders gut, wenn Design, Charakter und ein entspannteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern gemütlich unterwegs ist, eine cruiserartige Sitzhaltung schätzt und ein Motorrad sucht, das sich weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein Statement anfühlt, wird mit der Benelli häufig glücklicher.
Fazit:
Im direkten Vergleich wirkt die Suzuki GSX-8T als die rundere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Stadt, Landstraße und Touren suchen. Die Stärken liegen vor allem in der kontrollierten Leistungsentfaltung, dem präzisen Handling und dem insgesamt sportlicheren, aber dennoch alltagstauglichen Fahrgefühl. Wer häufig zügig unterwegs ist, Wert auf Dosierbarkeit bei Gas und Bremse legt und eine aktive Sitzposition bevorzugt, trifft mit der GSX-8T meist die bessere Entscheidung.
Die Benelli 502 C spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn Stil und entspannte Fahrkultur wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Die cruiserartige Ausrichtung, das harmonische Fahrgefühl und die eigenständige Optik machen sie attraktiv für Fahrer, die lieber gleichmäßig cruisen und längere Strecken genießen. Wer dagegen sehr dynamische Kurvenperformance und ein besonders „zielgerichtetes“ Handling erwartet, wird die Suzuki tendenziell als passender empfinden.