UVP 16.169 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 19.480 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 17.545 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Crossover der Extraklasse aus Japan
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Test der BMW Boden-Boden Rakete mit 170 PS
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Der einzige 4-Zylinder Cross-Over mit Adventure-Anleihen im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor der Extraklasse
  • Sound zum Niederknien
  • Feinfühliges, semiaktives Fahrwerk
  • technisch volle Hütte
  • tourentauglicher Supersportler
  • Kraftund Fahrspaß ohne Ende
Kontra:
  • Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
  • Blinker nicht automatisch rückstellend
Pro:
  • Seidenweicher, kräftiger Motor mit Leistung in allen Lebenslagen
  • Richtig guter QuickShifter
  • Sehr fein austarierte Maschine
  • Bremst extrem gut und dosierbar
  • jedes erdenkliche Zubehör verfügbar
  • fauchender und zugleich heiser Sound
Kontra:
  • Vibrationen bei höheren Drehzahlen
  • Der Fahrer steckt stets mit einem Bein im Gefängnis
  • QuickShifter, Heizgriffe und Tempomat nicht Serie
Pro:
  • absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
  • sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
  • strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
  • guter Windschutz
  • gute Bremsen
  • guter QuickShifter
Kontra:
  • hässliche USB-Buchse
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • Handy-App mit Potential nach oben
  • Windschild nur im Stand verstellbar
  • Farbauswahl könnte besser sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.470mm
Länge2.150mm
Radstand1.470mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.290mm
Gewicht227kg
Radstand1.541mm
Länge2.156mm
Radstand1.541mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.460mm
Gewicht259kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum999ccm
Hub50mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite305km
Leistung170 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment114 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite323km
Leistung135 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment112 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite375km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSHOWA USD-Teleskopgabel mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) 43 mm (Federweg 150)mm
Federung hintenSHOWA BFRC-Lite Zentralfederbein mit Suzuki Advanced Electronic Suspension (SAES) und elektrohydraulischer Einstellung der Federvorspannung (Ride Heig (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartAluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Zug- und Druckstufe elektronisch geregelt (Dynamic ESA) (Federweg 150)mm
Federung hintenDynamic „Electronic Suspension Adjustment“, Federvorspannung elektronisch einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung elektronisch geregelt (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten190/55 ZR 17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit zur Suzuki GSX-S 1000 GX

Selten waren wir bei unseren Testfahrten so beeindruckt von einem Motorrad wie bei der Suzuki GSX-S 1000 GX. Sie hat Power ohne Ende, ist technisch voll ausgestattet und fährt sich so harmonisch wie kaum ein anderes Bike. Vor allem nervt sie den Fahrer nicht mit all den verbauten Assistenz-Systemen, der Fahrer profitiert einfach von ihnen, ohne diese großartig einstellen zu müssen. Ganz großes Kino für zwar nicht gerade wenig Geld, aber hier ist jeder Euro gut investiert. Und die Wettbewerber sind übrigens auch nicht günstiger...
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wir müssen Euch jedoch warnen: Eine Probefahrt mit der GX führt statistisch gesehen in 95% der Fälle zum sofortigen Spontankauf! :-) 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.400€
  • Verfügbarkeit: seit  02/2024
  • Farben: blau, schwarz, grün

Fazit

Die BMW S 1000 XR war schon immer ein beeindruckendes Bike - und ist nun noch besser geworden. Fast scheint es, als ob BMW hier einmal zeigen wollte, was man in München so alles draufhat. Allerdings sollten sich potentielle Käufer tatsächlich die Frage stellen, ob sie mit der schieren Leistung der XR wirklich gut umgehen können! Wer tendenziell auf Motorrädern über seinen Fähigkeiten unterwegs ist, sollte die Hände weg lassen von diesem Monster. Alle anderen: PROBEFAHREN!
 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Wer mal richtig was erleben will, fährt dorthin und traut sich zu einer Probefahrt. Die wird jeder Probefahrer garantiert nicht vergessen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.480€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Verfügbarkeit: XRs seit 2015
  • Farben: Schwarz, Blau, Rot-Weiß-Blau

Fazit

Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?
 
Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.745 €
  • Gebraucht (Versys 1000, ca. 3 Jahre alt): 10.000€
  • Verfügbarkeit: 1100 seit 2025
  • Farben: Schwarz-Grün, Weiß

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Suzuki GSX-S 1000 GX vs. BMW S 1000 XR vs. Kawasaki Versys 1100 SE: Der Vergleich für sportliche Touren

Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Strecken Spaß macht, landet schnell in der Kategorie der sportlichen Tourer und Adventure-orientierten Straßenmaschinen. Genau dort treffen die Suzuki GSX-S 1000 GX, die BMW S 1000 XR und die Kawasaki Versys 1100 SE aufeinander. Alle drei sind moderne 1000er-Modelle mit Fokus auf Dynamik, Komfort und Elektronik – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der folgende Vergleich ordnet die Stärken und Schwächen der drei Motorräder zueinander ein und zeigt, welches Konzept für welchen Fahrstil am besten passt.

Grundidee der drei Motorräder: Sportlichkeit, Touring-Komfort und Allround-Charakter

Die BMW S 1000 XR wirkt wie die konsequente Weiterentwicklung eines sportlichen Alltagsmotorrads: Sie will zügig bewegt werden, bleibt dabei aber auf Langstrecke angenehm. Die Suzuki GSX-S 1000 GX verfolgt einen ähnlichen Anspruch, wirkt jedoch in der Auslegung oft etwas zugänglicher und pragmatischer. Die Kawasaki Versys 1100 SE bringt zusätzlich einen deutlich adventure-orientierten Charakter mit: mehr „Reisegefühl“, oft mit dem Blick auf Komfort und Ausstattung für längere Etappen.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Die drei Motorräder sind leistungsstark, aber die Art, wie Leistung nutzbar wird, unterscheidet sich. Die BMW S 1000 XR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo zügig anzieht und der Fahrer das Motorrad aktiv einsetzt. Sie wirkt dabei sehr zielgerichtet und „druckvoll“ – ideal für dynamische Ausfahrten und sportliche Überlandfahrten.

Die Suzuki GSX-S 1000 GX setzt stärker auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrbarkeit. Dadurch lässt sie sich im Alltag oft leichter dosieren. Das ist besonders angenehm, wenn nicht jede Ausfahrt ein reines „Sportprogramm“ ist, sondern auch Stadtverkehr, Landstraße und gemischte Strecken vorkommen.

Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt im Vergleich wie die Maschine, die lange Strecken besonders gut „durchzieht“. Der Antrieb unterstützt das gleichmäßige Tempo und vermittelt ein souveränes Gefühl, ohne dass ständig nachgeschärft werden muss. Für Touren mit Gepäck oder für Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen, ist das ein klarer Vorteil.

Fahrwerk und Handling: Wer liegt wie – und wer verzeiht mehr?

Beim Handling unterscheiden sich die drei Modelle spürbar. Die BMW S 1000 XR ist tendenziell die sportlichste der Runde: Sie lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt dynamisches Fahren. Das kann ein Plus sein, wenn Kurvenfahrten im Fokus stehen. Gleichzeitig verlangt sie bei sehr ruppigen Strecken oder wechselnden Belägen etwas mehr Aufmerksamkeit, weil die sportliche Auslegung das Motorrad „direkter“ macht.

Die Suzuki GSX-S 1000 GX balanciert zwischen sportlicher Linie und Alltagstauglichkeit. Im Vergleich wirkt sie oft als „guter Kompromiss“: Sie bleibt agil genug für flotte Passagen, zeigt aber auch eine gewisse Gelassenheit, wenn die Strecke unruhiger wird. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur auf dem perfekten Asphalt glänzt, findet hier häufig die passende Mischung.

Die Kawasaki Versys 1100 SE spielt ihre Stärken besonders im Reisebetrieb aus. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen stärker auf Komfort und Stabilität. Dadurch kann sie auf langen Etappen entspannter wirken. In sehr engen, sportlichen Passagen kann das Handling je nach Fahrweise etwas weniger „spitz“ wirken als bei der BMW – dafür ist das Motorrad oft souveräner, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und in der Kurve

Alle drei Motorräder bieten moderne Bremsen und eine gute Basis für sicheres Fahren. Im Vergleich fällt auf: Die BMW S 1000 XR vermittelt bei zügiger Fahrweise ein sehr direktes Gefühl – das hilft beim Dosieren in Kurveneingängen. Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt dabei oft feinfühlig und berechenbar, was gerade im Alltag und bei wechselndem Verkehr Vorteile bringt. Die Kawasaki Versys 1100 SE punktet zusätzlich mit Stabilität, wenn es um längere Bremsphasen oder wechselnde Streckenprofile geht.

Elektronik und Assistenzsysteme: Moderne Hilfe – aber mit unterschiedlichem Fokus

Elektronik ist bei allen drei Modellen ein wichtiges Thema. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Schwerpunkte unterschiedlich gesetzt sind. Die BMW S 1000 XR wirkt besonders „systematisch“: Die Abstimmung unterstützt sportliches Fahren und hilft dabei, Traktion und Stabilität auch bei dynamischer Gangart im Griff zu behalten. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern mit dem Motorrad arbeiten und die Grenzen kontrolliert ausloten.

Die Suzuki GSX-S 1000 GX setzt ebenfalls auf moderne Assistenz, wirkt aber in der Bedienlogik oft zugänglich. Das erleichtert das Leben, wenn nicht jede Fahrt als technisches Setup-Experiment gedacht ist. Gerade für gemischte Einsätze – Alltag, Wochenendtour, längere Strecken – ist das ein Vorteil.

Die Kawasaki Versys 1100 SE legt den Fokus stärker auf Touring- und Komfort-Aspekte. Dadurch kann die Elektronik im Alltag besonders „beruhigend“ wirken: Sie unterstützt das gleichmäßige Fahren und hilft dabei, dass lange Strecken weniger anstrengend werden. Wer viel reist und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, profitiert davon.

Komfort, Ergonomie und Windschutz: Wer macht lange Strecken leichter?

Bei Touring-Motorrädern entscheidet sich viel am Komfort. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW S 1000 XR bietet eine sehr ausgewogene Ergonomie, die sportlich genug bleibt, aber für längere Fahrten nicht unnötig unbequem wird. Der Windschutz ist dabei ein wichtiger Punkt, weil er den Fahrer spürbar entlastet – besonders bei höheren Geschwindigkeiten auf Autobahn und zügigen Landstraßen.

Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt im Vergleich oft als „leicht zu leben“-Option: Sitzposition und Bedienbarkeit passen häufig gut zusammen, sodass sich das Motorrad auch nach mehreren Stunden noch angenehm anfühlt. Das ist besonders dann relevant, wenn nicht nur die Strecke, sondern auch der Alltag zwischen den Touren eine Rolle spielt.

Die Kawasaki Versys 1100 SE ist im Reisebetrieb besonders stark. Im Vergleich fällt auf, dass das Motorrad auf Komfort und entspannte Kilometer ausgelegt ist. Das kann sich in einer insgesamt ruhigeren Wahrnehmung äußern – und in der Art, wie das Motorrad mit längeren Fahrten umgeht. Wer häufig unterwegs ist und Wert auf Ausstattung und Reisegefühl legt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken

Für den Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Handlichkeit bei niedrigen Geschwindigkeiten, die Übersicht und die einfache Bedienbarkeit. Die Suzuki GSX-S 1000 GX wirkt im Vergleich oft besonders zugänglich, was das Motorrad für gemischte Fahrten attraktiv macht. Die BMW S 1000 XR bleibt zwar ebenfalls alltagstauglich, fühlt sich aber stärker nach „Fahren“ an – wer gern zügig unterwegs ist, wird das mögen. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist ebenfalls gut im Alltag, wirkt aber in der Gesamtauslegung mehr auf Touren getrimmt, was sich bei langen Strecken besonders auszahlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

BMW S 1000 XR – Stärken und mögliche Schwächen

Stärken: Die BMW S 1000 XR punktet vor allem bei dynamischer Fahrweise. Das Handling wirkt zielgerichtet, die Elektronik unterstützt sportliche Manöver, und das Motorrad vermittelt viel Vertrauen bei Tempo. Für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad aktiv bewegen, ist das ein starkes Argument.

Mögliche Schwächen: Durch die sportlichere Auslegung kann sie auf sehr ruppigen Strecken weniger „entspannt“ wirken als die tourorientiertere Konkurrenz. Wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, muss das Fahrgefühl bewusst einordnen.

Suzuki GSX-S 1000 GX – Stärken und mögliche Schwächen

Stärken: Die Suzuki GSX-S 1000 GX ist im Vergleich oft der pragmatische Allrounder. Sie lässt sich gut dosieren, wirkt im Alltag leicht zugänglich und bleibt dabei sportlich genug für flotte Ausfahrten. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad für viele Situationen suchen.

Mögliche Schwächen: Wer maximalen „Reisefokus“ oder eine sehr tourtypische Komfort-Philosophie erwartet, könnte bei der Kawasaki mehr finden. Die Suzuki ist stark im Kompromiss – nicht zwingend die kompromisslose Reise-Lösung.

Kawasaki Versys 1100 SE – Stärken und mögliche Schwächen

Stärken: Die Kawasaki Versys 1100 SE wirkt im Vergleich besonders auf längere Strecken und entspanntes Reisen ausgelegt. Das Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und Elektronik unterstützt das gleichmäßige Fahren. Für Touren mit Gepäck oder für Fahrer, die möglichst stressfrei ankommen möchten, ist das ein klarer Vorteil.

Mögliche Schwächen: In sehr engen, sportlich geprägten Passagen kann das Handling je nach Fahrweise etwas weniger „aggressiv“ wirken als bei der BMW. Dafür gewinnt man oft an Souveränität und Ruhe.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?

Im Vergleich wird schnell klar: Es gibt nicht das eine „beste“ Motorrad, sondern das passendste Konzept. Die BMW S 1000 XR ist besonders attraktiv für Fahrer, die sportliche Dynamik suchen und das Motorrad gern aktiv bewegen. Die Suzuki GSX-S 1000 GX passt häufig am besten zu denen, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren wollen – ohne sich ständig zwischen Komfort und Sportlichkeit entscheiden zu müssen. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die stimmige Wahl, wenn der Fokus stärker auf Reisen, Komfort und einem souveränen Langstrecken-Feeling liegt.

Fazit:

Die BMW S 1000 XR ist die richtige Wahl, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht und das Motorrad bei zügiger Gangart besonders viel Vertrauen vermittelt. Wer Kurven und Tempo mag und dabei dennoch Tourenkomfort erwartet, findet hier eine sehr sportlich abgestimmte Lösung. Die Suzuki GSX-S 1000 GX überzeugt im Vergleich als ausgewogener Allrounder: Sie wirkt zugänglich, bleibt sportlich genug und eignet sich besonders für gemischte Einsätze von Alltag bis Wochenendtour. Die Kawasaki Versys 1100 SE spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus: Komfort, Stabilität und ein reisetaugliches Gesamtgefühl machen sie zur passenden Option für Fahrer, die entspannt ankommen möchten und häufig unterwegs sind. Kurz gesagt: sportlich und aktiv – BMW; vielseitig und unkompliziert – Suzuki; komfortorientiert und reisebetont – Kawasaki.

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