| UVP | 14.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Komfort
- Präzision
- alltagstaugleicher Motor
- Durchzug
- Display
- Gewicht
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 247 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.265 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.465 | mm |
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 4-Takt 90 Grad | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 107 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 408 | km |
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben Festsattel, radial ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wieder drängt sich der Gedanke auf: Warum eigentlich kennen dieses Bike so wenige Menschen? Suzuki selbst hält sich am Markt mit Neuheiten vornehm zurück, was man an den Marktanteilen deutlich ablesen kann. Schade, wirklich schade. Sie können es doch, denn dieses Mittelklasse-Adventure-Bike zeigt deutlich, dass die Japaner ein richtig gutes Bike, welches einen eigenen Charakter hat, auf die Beine stellen können.
Also ab zur Probefahrt. Beispielseise hier: Bergmann und Söhne in Tornesch haben uns das Testbike zur Verfügung gestellt.
Muss ja nicht gelb sein.
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
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Suzuki V-Strom 1050 XT vs. Harley-Davidson Fat Boy: Zwei Philosophien, ein Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Suzuki V-Strom 1050 XT und die Harley-Davidson Fat Boy, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um Haltung: Die V-Strom steht für vielseitige Touren, praktische Ausstattung und ein Fahrgefühl, das auch über längere Strecken entspannt bleibt. Die Fat Boy dagegen verkörpert Cruiser-Charakter, Sound, Präsenz und eine Sitzposition, die den Fokus klar auf entspanntes Dahingleiten legt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundidee und Einsatzprofil: Tourenmaschine vs. Cruiser-Ikone
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist als Reise- und Allrounder gedacht. Sie soll auf unterschiedlichen Strecken funktionieren: Landstraße, Autobahn, längere Tagesetappen und auch mal ein weniger perfekter Untergrund. Entsprechend ist die Ausrichtung auf Komfort, Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt.
Die Harley-Davidson Fat Boy ist dagegen ein Motorrad, das man vor allem wegen seines Charakters auswählt. Cruiser-Fahrer suchen häufig weniger „Maximalleistung um jeden Preis“, sondern mehr Stil, Ruhe im Fahrgefühl und ein Motorbild, das sich wie ein Markenzeichen anfühlt. Die Fat Boy ist damit besonders stark dort, wo die Fahrt an sich im Mittelpunkt steht: bei entspannten Touren, bei Ausfahrten am Wochenende und auf Strecken, auf denen man nicht ständig „arbeiten“ muss.
Motorcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die V-Strom 1050 XT wirkt wie ein Motor, der gleichmäßig und souverän über weite Bereiche nutzbar ist. Das unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man nicht ständig am Gas „kleben“ muss. Gerade auf längeren Strecken ist das angenehm, weil sich das Motorrad gut dosieren lässt und man auch bei wechselnden Geschwindigkeiten schnell wieder in einen ruhigen Rhythmus findet.
Die Fat Boy setzt stärker auf das typische Cruiser-Erlebnis: ein kräftiges Ansprechverhalten, das sich besonders im unteren und mittleren Drehzahlbereich lebendig anfühlt. Das macht das Motorrad im Stadtverkehr und auf Landstraßenabschnitten sehr attraktiv, weil man mit wenig Aufwand zügig vorankommt. Gleichzeitig ist der Fokus weniger auf sportliche Hochdrehzahl-Performance, sondern auf dem „Big-Twin“-Gefühl, das man spürt.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Suzuki V-Strom 1050 XT: Stärke in der gleichmäßigen Nutzbarkeit und im ruhigen, tourentauglichen Vorankommen. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „ikonisch“ wirkt, wenn man genau diesen Cruiser-Fokus sucht.
- Harley-Davidson Fat Boy: Stärke im markanten Cruiser-Charakter und im emotionalen Antriebserlebnis. Schwäche kann sein, dass sie für sehr dynamisches, sportliches Fahren weniger „zielgenau“ ist als ein tourorientiertes Allround-Konzept.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. Cruiser-Optik
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Suzuki V-Strom 1050 XT bietet eine aufrechte, tourentaugliche Haltung. Das unterstützt eine gute Übersicht und reduziert die Ermüdung bei längeren Etappen. Dazu kommt: Die Ergonomie ist so gedacht, dass man auch mit Gepäck und auf wechselnden Strecken entspannt bleibt.
Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf die klassische Cruiser-Position: eher tief, eher entspannt, mit Blick auf Komfort im „Sitzen statt Arbeiten“. Das fühlt sich auf passenden Strecken sehr stimmig an – vor allem, wenn die Fahrt bewusst langsam und genussorientiert geplant ist. Wer jedoch häufig sportlich beschleunigt, häufig enge Kurven „durcharbeitet“ oder sehr lange Tagesetappen mit hoher Frequenz fährt, kann die ergonomischen Vorteile je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich erleben.
Windschutz und Alltag: Wer fühlt sich wohler?
Die V-Strom spielt ihre Stärken beim Windschutz und bei der Reiseausrichtung aus. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten ist das ein echter Komfortfaktor. Die Fat Boy ist weniger auf „Windmanagement“ ausgelegt, sondern auf das Cruiser-Erlebnis – wer das mag, wird genau darin seinen Vorteil sehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Cruiser-Ruhe
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur eine Art Strecke fahren, sondern regelmäßig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Touren wechseln.
Die Harley-Davidson Fat Boy vermittelt dagegen eher eine ruhige, „große“ Art zu fahren. Cruiser-typisch steht nicht das schnelle, präzise Einlenken im Vordergrund, sondern das souveräne Gleiten. Das kann auf passenden Strecken sehr angenehm sein – und wirkt wie ein Gegenentwurf zu Motorrädern, die permanent nach sportlicher Korrektur verlangen.
Kurven und Tempo: Wo liegen die Grenzen?
- V-Strom 1050 XT: Vorteil bei wechselnder Streckenqualität und bei Fahrten, bei denen man sich auf Stabilität und kontrolliertes Tempo verlassen möchte. Grenzen liegen eher dort, wo man bewusst den „Cruiser-Flow“ sucht.
- Fat Boy: Vorteil bei entspanntem Tempo, bei dem das Motorrad seine Stärken im Charakter ausspielt. Grenzen zeigen sich eher, wenn sehr sportliche Fahrweise oder häufiges aggressives Kurvenfahren im Fokus steht.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. klassische Einfachheit
Die Suzuki V-Strom 1050 XT bringt eine moderne Reiseausrichtung mit. Elektronik und Fahrmodi unterstützen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Beladung oder Fahrstil variieren. Dazu passt die generelle Idee: Das Motorrad soll „funktionieren“, auch wenn man nicht jedes Detail aktiv steuert.
Die Harley-Davidson Fat Boy steht stärker für das klassische Cruiser-Konzept. Das bedeutet nicht, dass sie „unmodern“ wäre, aber der Schwerpunkt liegt weniger auf maximaler Assistenz und mehr auf dem unmittelbaren Fahrgefühl. Wer Elektronik als „Werkzeug“ nutzt, wird die V-Strom oft als komfortabler empfinden. Wer hingegen das Motorrad als Erlebnis ohne zu viele Eingriffe sehen möchte, findet in der Fat Boy häufig genau das.
Komfort und Langstrecke: Wer macht die Kilometer leichter?
Bei Komfort auf langen Strecken hat die Suzuki V-Strom 1050 XT klare Argumente: Reiseorientierte Ergonomie, ein Konzept für Windschutz und eine Ausstattung, die Touren erleichtert. Gerade wenn mehrere Stunden am Stück geplant sind, spielt die V-Strom ihre Stärken aus.
Die Harley-Davidson Fat Boy kann auf langen Strecken ebenfalls überzeugen – allerdings eher im Sinne von „genussorientiertem Cruisen“. Wer die Cruiser-typische Sitzhaltung mag und die Fahrt bewusst als Erlebnis betrachtet, wird die Fat Boy als angenehm empfinden. Wer dagegen lange Strecken mit hoher Konzentration und häufigen Tempowechseln fährt, wird die Reiseauslegung der V-Strom oft als entspannter wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Parkplatz und Wendigkeit
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die V-Strom ist dafür gemacht, flexibel zu sein: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man auch dann nutzt, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Die Fat Boy ist im Stadtverkehr ebenfalls möglich, aber sie lebt stärker davon, dass man das Cruiser-Feeling bewusst wählt. Das kann bedeuten: weniger „schnell rein und raus“, mehr „ankommen und genießen“.
Worauf man beim Kauf achten sollte
Beim Vergleich beider Modelle lohnt es sich, die eigenen Routinen ehrlich zu betrachten: Wie oft geht es wirklich auf lange Touren? Wie häufig wird in der Stadt gefahren? Wie wichtig ist Windschutz? Und wie sehr zählt das emotionale Fahrgefühl? Wer diese Fragen beantwortet, landet meist schnell bei der passenden Richtung.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Suzuki V-Strom 1050 XT ist besonders geeignet für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Aufgaben abdeckt: Touren mit Gepäck, wechselnde Strecken, längere Autobahnabschnitte und ein Fahrgefühl, das auch bei unterschiedlichen Bedingungen stabil bleibt. Wer Wert auf moderne Reiseunterstützung, Komfort und eine alltagstaugliche Gesamtbilanz legt, findet in der V-Strom häufig die passendere Lösung.
Die Harley-Davidson Fat Boy passt besonders gut zu Fahrern, die Cruiser-Charakter priorisieren: Präsenz, Sound, ein markantes Motorgefühl und eine entspannte Sitzposition. Wenn die Fahrt selbst im Vordergrund steht und man ein Motorrad möchte, das sich weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein Statement anfühlt, ist die Fat Boy eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Suzuki V-Strom 1050 XT gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Vielseitigkeit und Reise-Komfort zählen: Sie wirkt wie die bessere Wahl für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich unkompliziert in unterschiedliche Touren integrieren lässt. Die Ergonomie, der Windschutzgedanke und die moderne Ausrichtung machen sie besonders attraktiv für „Allround-Tourer“.
Die Harley-Davidson Fat Boy spielt ihre Stärken im emotionalen Cruiser-Erlebnis aus: markanter Antrieb, entspannte Sitzhaltung und ein Fahrgefühl, das auf Genuss und Präsenz setzt. Wer vor allem das Cruiser-Feeling sucht und die Fahrt bewusst ruhig und stilvoll gestaltet, wird mit der Fat Boy sehr zufrieden sein.
Kurz gesagt: V-Strom für Touren mit Komfort und Flexibilität, Fat Boy für Cruiser-Charakter und Fahrspaß im entspannten Modus.