| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Benelli Leoncino 125 – welcher Roadster passt besser?
Wer sich zwischen Triumph Speed Twin 1200 RS und Benelli Leoncino 125 entscheiden möchte, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite ein ausgewachsener Roadster mit 1200 cm³, auf der anderen Seite ein Leichtkraftrad mit 125 cm³, das vor allem durch unkomplizierte Handhabung und einen charmanten Retro-Look punktet. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Alltag bemerkbar machen – von Motor und Fahrwerk bis hin zu Bremsen, Ausstattung und dem Gesamteindruck.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Die größte Weiche im Vergleich liegt im Hubraum und damit im grundsätzlichen Fahrgefühl. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist klar auf kräftiges Ansprechverhalten und Durchzug ausgelegt. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigen: Hier steht nicht nur „mehr“ im Raum, sondern vor allem ein anderer Umgang mit dem Gas. Das macht sich besonders beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen bemerkbar. Wer häufig zügig aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt oder auf Landstraßen mehr Reserven möchte, profitiert von der stärkeren Basis.
Die Benelli Leoncino 125 dagegen spielt ihre Stärken in der Leichtigkeit aus. Die aufgelisteten Werte wirken im Vergleich deutlich „kleiner“, aber genau das ist der Punkt: Die Maschine lässt sich meist entspannter bewegen, wirkt handlicher und eignet sich dadurch besonders für kurze Strecken, den täglichen Weg zur Arbeit oder für Fahranfänger, die ein Motorrad suchen, das nicht sofort „zu viel“ ist. Der Motorcharakter ist eher auf gleichmäßiges Fahren und sauberes Ausdrehen ausgelegt – weniger auf das schnelle Überholen aus dem Stand.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen im kräftigen Vortrieb und im souveränen Gefühl bei Tempo und Beschleunigung. Schwäche: Wer nur entspannt im unteren Drehzahlbereich unterwegs ist, nutzt die Reserven nicht immer aus.
- Benelli Leoncino 125: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem „machbar“-Gefühl im Alltag. Schwäche: Bei höheren Geschwindigkeiten und anspruchsvollen Überholmanövern sind Grenzen schneller erreicht.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Werte auf der Straße anfühlen
Auch beim Fahrwerk entscheidet der Charakter der jeweiligen Klasse. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt durch die aufgelisteten Fahrwerksdaten und die sportlichere Auslegung tendenziell stabiler, wenn es flotter wird. Das zeigt sich vor allem bei Richtungswechseln und beim Durchfahren von Kurven: Die Maschine vermittelt ein kontrolliertes Gefühl, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss. Gleichzeitig ist das Setup eher auf dynamisches Fahren ausgelegt, was im Alltag zwar Spaß macht, aber bei sehr langsamen Manövern oder holprigen Strecken manchmal weniger „weich“ wirkt als ein rein komfortorientiertes Setup.
Die Benelli Leoncino 125 punktet mit einem handlichen Gesamtpaket. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das sich leicht in die gewünschte Linie bringen lässt. Das ist besonders in der Stadt spürbar: enge Straßen, häufiges Anfahren, wechselnde Untergründe. In solchen Situationen spielt die Leoncino ihre Vorteile aus, weil sie weniger „Masse“ vermittelt und dadurch schneller im Kopf und in den Armen ist.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen in Stabilität und Dynamik, besonders wenn das Tempo steigt. Schwäche: Für sehr gemütliche Fahrten kann das sportlichere Gefühl etwas „präsenter“ sein.
- Benelli Leoncino 125: Stärken liegen in Wendigkeit und Alltagstauglichkeit. Schwäche: Bei ambitionierter Fahrweise und höheren Belastungen ist die Reservenlage naturgemäß begrenzter.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie viel Leistung und Gewicht zusammenkommen. Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist durch die stärkere Motorisierung und die damit verbundenen Geschwindigkeitsbereiche eher dafür gemacht, auch bei zügigerem Fahren souverän zu verzögern. Die aufgelisteten Bremswerte sprechen dafür, dass das System auf „mehr“ ausgelegt ist und dadurch ein gutes Gefühl bei harten Verzögerungen vermittelt.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen auf das abgestimmte Leistungsniveau eines 125ers ausgelegt. Das bedeutet: Die Bremsen funktionieren im Alltag sehr passend, vor allem bei moderaten Geschwindigkeiten und typischen Stadtbremsungen. Wer jedoch regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig aus höheren Tempi bremst, wird bei der Triumph eher die größere Reserve spüren.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen in der Bremsreserve und im sicheren Gefühl bei dynamischerem Fahren. Schwäche: Wer nur selten sportlich fährt, nutzt die Möglichkeiten nicht vollständig.
- Benelli Leoncino 125: Stärken liegen in der passenden Abstimmung für den Alltag und in gutem Dosiergefühl. Schwäche: Bei häufigen hohen Geschwindigkeiten stößt ein 125er schneller an Grenzen.
Ausstattung und Komfort: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern darum, wie gut die jeweiligen Prioritäten zur Nutzung passen. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf Fahrerlebnis und sportliche Anmutung setzt. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails unterstreichen diesen Anspruch: Man bekommt das Gefühl, dass hier ein Motorrad für längere Touren und dynamische Ausfahrten gedacht ist.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen stärker auf unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsmerkmale passen zu einem Motorrad, das man gerne täglich fährt: kurze Wege, spontane Fahrten, entspanntes Cruisen. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein leichtes Motorrad suchen, ist das ein klarer Pluspunkt.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung und Komfort
- Triumph Speed Twin 1200 RS: Stärken liegen in der „Premium“-Anmutung und im Gesamtpaket für längere, dynamische Fahrten. Schwäche: Wer vor allem Stadtverkehr und kurze Strecken fährt, braucht nicht zwingend das volle Leistungs- und Ausstattungsniveau.
- Benelli Leoncino 125: Stärken liegen in der Zugänglichkeit und im alltagstauglichen Charakter. Schwäche: Wer Komfort auf hohem Tempo-Niveau sucht, wird eher zur größeren Klasse greifen wollen.
Design und Charakter: Retro-Vibes, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung
Beide Modelle spielen mit Retro-Elementen, aber die Wirkung ist unterschiedlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Roadster, der bewusst sportlich interpretiert wurde: Die Linien und die Gesamtanmutung passen zu einem Motorrad, das auch bei flotter Fahrt „präsent“ bleibt. Die Benelli Leoncino 125 bringt ebenfalls Stil mit, wirkt aber stärker als sympathischer Begleiter für den Alltag – mit einem Look, der Lust auf entspannte Fahrten macht.
Im Vergleich zeigt sich: Design ist nicht nur Optik, sondern auch Haltung. Die Triumph steht eher für „mehr Motorrad“, die Benelli eher für „einfach losfahren“.
Welches Motorrad ist für welche Nutzung die bessere Wahl?
Wenn die Entscheidung zwischen Triumph Speed Twin 1200 RS und Benelli Leoncino 125 fällt, sollte der Fokus auf dem liegen, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Geht es überwiegend um Stadtverkehr, kurze Strecken und ein leichtes Handling, ist die Benelli oft die passendere Wahl. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, häufiger zügig unterwegs ist oder einfach mehr Reserven möchte, wird mit der Triumph deutlich zufriedener sein.
Auch der Fahrstil spielt eine Rolle: Die Triumph belohnt dynamisches Fahren mit mehr Durchzug und mehr Reserven. Die Benelli belohnt vorausschauendes, gleichmäßiges Fahren und macht Spaß, weil sie leicht zu bewegen ist.
Fazit:
Die Benelli Leoncino 125 ist die bessere Wahl für alle, die ein zugängliches, leicht zu fahrendes Motorrad suchen: für Stadt, kurze Wege, entspanntes Cruisen und für Einsteiger, die ein 125er als Alltagspartner nutzen möchten. Die Maschine wirkt dabei genau richtig dimensioniert – mit einem Charakter, der Lust auf regelmäßiges Fahren macht, ohne zu überfordern.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Reserven wollen und häufiger dynamisch unterwegs sind. Die aufgelisteten Werte zeigen klar, dass die Triumph beim Durchzug, bei der Stabilität und beim souveränen Verzögern im höheren Tempo-Bereich die Nase vorn hat. Wer längere Strecken fährt oder auf Landstraßen öfter zügig beschleunigt, bekommt hier das „größere“ Motorradgefühl.
Kurz gesagt: Benelli für unkomplizierten Alltag, Triumph für mehr Fahrspaß und Reserven.