| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. BMW R 1200 GS Adventure – Vergleich
Wer zwischen der Triumph Speed Twin 1200 RS und der BMW R 1200 GS Adventure schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die Triumph steht für dynamischen, kompakten Fahrspaß mit klassischem Roadster-Charakter. Die BMW dagegen ist die große Reiseenduro: breit aufgestellt, komfortorientiert und für lange Strecken gemacht. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – damit klar wird, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Roadster vs. Reiseenduro
Triumph Speed Twin 1200 RS: sportlich, direkt, straßennah
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt: leichteres Handling, eine auf den Fahrer ausgerichtete Sitzposition und ein Motor, der sich spürbar nach vorn schiebt. Der Fokus liegt auf dem Gefühl, schnell im richtigen Rhythmus zu sein – egal ob Stadt, Landstraße oder kurvige Feierabendrunde.
BMW R 1200 GS Adventure: souverän, stabil, reisetauglich
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein Statement für Reichweite und Vielseitigkeit. Das Motorrad ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt, mit einer Geometrie, die auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Wer häufig weite Strecken fährt oder Touren plant, bekommt hier ein Paket, das auf „durchziehen“ optimiert ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Charakterunterschied: Die Triumph legt den Schwerpunkt auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine direkte Kraftentfaltung. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Beschleunigung aus dem Stand oder aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen gefragt ist. Kurvenfahrten profitieren davon, weil der Motor schnell „mitarbeitet“ und das Motorrad dadurch agil wirkt.
Die BMW setzt stärker auf gleichmäßige Durchzugskraft und ein ruhiges, souveränes Leistungsbild. Das ist ideal, wenn konstant gefahren wird – etwa auf Autobahnabschnitten oder bei langen Landstraßenetappen. Die R 1200 GS Adventure wirkt dadurch weniger „spontan“ als die Triumph, dafür aber sehr belastbar: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen stabil.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Agilität vs. Langstreckenkomfort
Triumph: handlich und kurvenorientiert
Die Triumph Speed Twin 1200 RS spielt ihre Stärken vor allem im Alltag aus: Sie lässt sich spürbar leichter bewegen, reagiert zügig auf Lenkimpulse und vermittelt ein sportliches, straßenorientiertes Fahrgefühl. Das Fahrwerk unterstützt den Roadster-Ansatz, indem es Kurvenwechsel unterstützt und das Motorrad „auf Linie“ hält.
Schwäche kann hier sein, dass die Triumph – trotz sportlicher Abstimmung – nicht die gleiche Reise-„Komfortreserve“ bietet wie die große BMW. Wer sehr lange Strecken mit viel Gepäck plant oder häufig schlechte Straßen fährt, merkt schneller, dass die BMW für genau diese Aufgaben gebaut ist.
BMW: komfortabel, stabil und tourentauglich
Die BMW R 1200 GS Adventure ist im Fahrwerk auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten ruhig, und Unebenheiten werden eher „weggetragen“ als direkt durchgereicht. Gerade auf wechselnden Untergründen wirkt die BMW dadurch entspannter.
Als Gegenpunkt gilt: Die BMW ist deutlich weniger „leichtfüßig“ als die Triumph. In engen Bereichen oder beim häufigen Stop-and-go kann das größere Format spürbar sein. Wer vor allem kurze Strecken und kurvige Passagen bevorzugt, empfindet die Triumph oft als emotionaler und agiler.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl vs. Reserven
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich meist ein typischer Unterschied zwischen Roadster und Reiseenduro: Die Triumph wirkt in der Regel direkter und sportlicher im Ansprechverhalten. Das unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man häufiger „mit Gefühl“ arbeitet.
Die BMW setzt stärker auf Reserven und gleichmäßige Verzögerung über längere Zeit. Gerade bei Touren mit Gepäck oder bei häufigem Tempowechsel ist das ein Vorteil, weil die Bremsleistung berechenbar bleibt. Schwächen liegen eher im „Charakter“: Wer maximal sportliche Rückmeldung sucht, fühlt sich bei der Triumph oft näher am Fahrstil.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange entspannt?
Die Ergonomie ist einer der wichtigsten Punkte im Vergleich. Die Triumph bietet eine eher straßennahe, sportlichere Haltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad häufig bewegt wird und man sich nicht auf „Dauerkomfort“ verlässt, sondern auf Fahrspaß.
Die BMW ist auf längere Fahrten ausgelegt: Sitzposition, Windschutz und Gesamtpaket sind darauf optimiert, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer viel reist, profitiert von dieser Ausrichtung. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist oder sehr häufig umsetzt, kann die Triumph als angenehmer im Handling empfinden.
Ausstattung und Komfort: Was bekommt man für den Einsatzzweck?
Bei der Ausstattung zeigt sich der Unterschied zwischen „Roadster-Fokus“ und „Touring-Paket“. Die Triumph wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Fahrgefühl und sportliche Optik setzt. Das ist besonders attraktiv, wenn die Basis stimmen soll und man nicht zwingend auf umfangreiche Reisefeatures angewiesen ist.
Die BMW ist dagegen stärker auf Komfort und Funktionalität ausgelegt. Gerade auf Touren spielt das eine Rolle: mehr Reserven im Alltag, mehr „Systemdenken“ für lange Strecken und ein Gesamtpaket, das für verschiedene Situationen vorbereitet ist. Wer häufig unterwegs ist, merkt den Vorteil schnell. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das möglichst unkompliziert und leicht zu handhaben ist, findet in der Triumph oft die passendere Richtung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken
- Sportlicher, direkter Fahrcharakter mit straßenorientiertem Fokus
- Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Lenkimpulse
- Motorcharakter, der Beschleunigung und Kurvenrhythmus unterstützt
- Attraktiv für Alltag, Landstraße und kürzere Touren
Triumph Speed Twin 1200 RS – Schwächen
- Weniger „Reise-Reserve“ bei sehr langen Etappen und schlechtem Untergrund
- Für schweres Touring-Gepäck und maximale Langstreckenroutine ist die BMW im Vorteil
BMW R 1200 GS Adventure – Stärken
- Hohe Stabilität und Komfort für lange Strecken
- Ruhiges, souveränes Leistungsbild für konstantes Fahren
- Touring-orientierte Gesamtwirkung (Funktion, Reserven, Alltagstauglichkeit)
- Sehr geeignet für wechselnde Bedingungen und ausgedehnte Reisen
BMW R 1200 GS Adventure – Schwächen
- Weniger handlich als die Triumph, besonders in engen Situationen
- Wer maximale Sportlichkeit und „Leichtfüßigkeit“ sucht, fühlt sich bei der Triumph eher zuhause
Für wen passt welches Motorrad?
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegt, schnell auf Fahrimpulse reagiert und auf der Straße Spaß macht. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, Kurven liebt und ein sportliches, direktes Gefühl sucht, wird mit der Triumph sehr zufrieden sein. Auch als „Alltags-Roadster“ ist sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für große Reisen gedacht ist.
Die BMW R 1200 GS Adventure richtet sich an alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Touren planen und ein Motorrad möchten, das Komfort, Stabilität und Reserven mitbringt. Wer viel unterwegs ist, gerne variiert (Tempo, Untergrund, Wetter) und dabei möglichst entspannt bleiben will, trifft mit der BMW eine sehr stimmige Wahl. Gerade für Vielfahrer und Reiseorientierte ist die BMW oft die bessere Entscheidung.
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS gewinnt, wenn der Schwerpunkt auf straßennahen Fahrspaß, Agilität und einem sportlichen, direkten Ansprechverhalten liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die das Motorrad gern bewegen, Kurven genießen und ein handliches Gesamtpaket im Alltag schätzen. Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und souveräne Stabilität wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Wer häufig reist, mit wechselnden Bedingungen rechnet und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch entspannt wirkt, findet in der BMW die passendere Basis. Kurz gesagt: Triumph für dynamische Straße, BMW für große Touren.