| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Speed Twin 1200 RS vs Honda NC 750 X – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft ein ganz bestimmtes Konzept: Die Triumph Speed Twin 1200 RS steht für britischen Roadster-Charme, knackiges Ansprechverhalten und ein spürbar sportliches Fahrgefühl. Die Honda NC 750 X dagegen ist eher der pragmatische Allrounder – mit Fokus auf Alltag, Komfort und einer Art „einfach läuft’s“-Mentalität. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welches Motorrad passt besser zu den eigenen Wegen, zur gewünschten Fahrweise und zum Anspruch an Komfort?
In diesem Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrdynamik, Ergonomie, Alltagstauglichkeit, Komfort und die Frage, wie sich die jeweiligen Stärken im echten Betrieb ausspielen. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die passende Entscheidung für den richtigen Einsatzzweck.
Grundkonzept: Roadster mit Charakter vs. Allrounder mit Zweck
Triumph Speed Twin 1200 RS: sportlich, kompakt, emotional
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein Roadster, der sich wie ein Motorrad anfühlt, das man gern bewegt. Das Konzept zielt auf Fahrspaß ab: eine direkte Verbindung zwischen Gasgriff und Vortrieb, ein dynamisches Auftreten und eine Optik, die nicht nach „Zweck“ aussieht, sondern nach Stil. Gerade wer gern kurvig fährt oder das Motorrad als Hobby betrachtet, findet hier schnell ein stimmiges Gesamtpaket.
Honda NC 750 X: durchdacht, alltagstauglich, entspannt
Die Honda NC 750 X ist dagegen ein Motorrad, das im Alltag überzeugen will. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gut kontrollierbaren Fahrgefühl, auf Komfort und auf einer praktischen Nutzung im täglichen Betrieb. Wer Pendeln, längere Strecken oder Touren plant und dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, bekommt ein Motorrad, das sich auf Effizienz und Alltagstauglichkeit ausrichtet.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Triumph: mehr „Punch“ im Fahrspaß-Modus
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt in der Praxis lebendiger und „sportlicher“ im Ansprechverhalten. Das merkt man besonders dann, wenn die Drehzahl steigt oder wenn es in den Kurven etwas zügiger werden soll. Die Kraftentfaltung ist darauf ausgelegt, dass man das Motorrad gern dreht und die Beschleunigung als direkte Rückmeldung spürt. Das ist eine Stärke für alle, die Fahrdynamik und Emotion priorisieren.
Honda: souveränes Drehmoment für entspanntes Fahren
Die Honda NC 750 X spielt ihre Stärken eher in der Ruhe aus. Sie wirkt im Alltag oft „leicht zu fahren“: gleichmäßige Kraftentfaltung, gute Kontrolle bei moderater Drehzahl und ein Fahrstil, der auch bei längeren Strecken nicht anstrengend wird. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder Touren plant, profitiert davon, dass das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Fahrwerk, Handling und Stabilität in der Praxis
Triumph: agiler, wenn es kurvig wird
Im Vergleich zeigt die Triumph Speed Twin 1200 RS klar ihre Roadster-DNA: Sie fühlt sich in Kurven oft wendiger an und vermittelt ein sportliches, direktes Feedback. Das macht sie besonders attraktiv für Strecken, auf denen man gern zügig unterwegs ist. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl eher „aktiv“ – wer gern mit dem Motorrad arbeitet, bekommt hier eine gute Basis.
Honda: stabil und komfortorientiert
Die Honda NC 750 X ist im Handling weniger auf „Sport-Modus“ getrimmt, sondern auf Stabilität und Komfort. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen wirkt sie dadurch sehr berechenbar. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern auch für Alltag und Touren, bei denen man möglichst entspannt ankommen möchte.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Bei der Ergonomie trennen sich die Konzepte deutlich. Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt und das Motorrad „näher“ ans Fahrgefühl bringt. Das passt gut, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad als aktives Erlebnis sieht.
Die Honda NC 750 X setzt dagegen stärker auf eine aufrechte, komfortable Haltung. Das ist besonders dann ein Plus, wenn längere Fahrten geplant sind oder wenn das Motorrad auch für den täglichen Weg genutzt wird. Wer Wert auf entspannte Haltung legt, findet hier meist schneller den passenden Sitzkomfort.
Komfort und Alltag: Welche Stärken zeigen sich im echten Betrieb?
Triumph: Fahrspaß als Hauptargument
Die Triumph Speed Twin 1200 RS punktet vor allem dort, wo das Motorrad nicht nur „funktionieren“ soll, sondern Spaß macht. In der Stadt oder auf kurzen Strecken ist sie ein Genuss, weil das Fahrgefühl lebendig ist. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man maximale Alltagspraktikabilität erwartet: Wer das Motorrad als reines „Werkzeug“ sieht, könnte die sportlichere Ausrichtung weniger passend finden.
Honda: Praktikabilität und entspannte Nutzung
Die Honda NC 750 X ist stark, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Pendeln, längere Fahrten, Touren und ein Alltag, der nicht immer planbar ist. Die Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und im Komfort. Als mögliche Schwäche kann empfunden werden, dass das Motorrad weniger „emotional“ wirkt als ein Roadster – dafür ist es im Alltag oft genau deshalb so angenehm.
Elektronik, Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit und Kontrolle
Beide Motorräder sind moderne Maschinen, die auf Kontrolle und Sicherheit ausgelegt sind. Im Vergleich zeigt sich: Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt stärker auf ein sportliches Gesamtpaket, bei dem die Elektronik das dynamische Fahren unterstützt. Die Honda NC 750 X ist eher darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch im Alltag souverän bleibt – also dort, wo man nicht ständig „optimieren“ möchte, sondern einfach sicher unterwegs sein will.
Bei Bremsen und Fahrstabilität ist entscheidend, wie sich das Motorrad bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Lastzuständen verhält. Hier profitieren Fahrerinnen und Fahrer meist davon, dass beide Modelle eine solide Basis bieten – die Unterschiede liegen eher im Charakter: Triumph wirkt sportlicher, Honda eher alltagstauglich und entspannt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Triumph Speed Twin 1200 RS: die richtige Wahl für Kurvenfans
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist besonders passend, wenn Fahrspaß im Vordergrund steht. Wer gern beschleunigt, das Motorrad aktiv bewegt und ein sportliches, direktes Feedback sucht, wird mit der Triumph schnell warm. Auch wer Wert auf einen markanten Roadster-Look legt und das Motorrad als „Hobby“ betrachtet, findet hier ein stimmiges Gesamtbild.
Honda NC 750 X: die richtige Wahl für Vielnutzer
Die Honda NC 750 X ist ideal, wenn das Motorrad möglichst vielseitig sein soll: für Pendeln, längere Strecken und Touren, bei denen Komfort und entspannte Kontrolle wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne dass man ständig an der Fahrweise „arbeiten“ muss, trifft mit der Honda meist eine sehr praktische Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken
- Sportliches, direktes Fahrgefühl mit lebendiger Kraftentfaltung
- Agiles Handling, besonders auf kurvigen Strecken
- Roadster-Charakter und emotionales Auftreten
Triumph Speed Twin 1200 RS – mögliche Schwächen
- Weniger „Werkzeug“-Charakter, wenn maximale Alltagspragmatik erwartet wird
- Sportlichere Ausrichtung kann je nach Fahrprofil weniger entspannend wirken
Honda NC 750 X – Stärken
- Komfortorientierte, entspannte Fahrweise für Alltag und Touren
- Souveräne Kontrolle, auch bei moderater Fahrweise
- Allround-Ansatz: vielseitig einsetzbar und unkompliziert
Honda NC 750 X – mögliche Schwächen
- Weniger emotional-sportlicher Charakter als bei einem Roadster
- Wer maximale Agilität im „Sportmodus“ sucht, könnte weniger begeistert sein
Fazit:
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: ein echtes Fahrvergnügen. Wer gern kurvig fährt, das Ansprechverhalten spürt und ein sportliches, direktes Gefühl sucht, bekommt mit der Triumph ein stimmiges Gesamtpaket. Sie punktet mit lebendiger Dynamik und einem Roadster-Charakter, der Lust auf Bewegung macht.
Die Honda NC 750 X passt dagegen am besten zu Vielnutzern, die ein Motorrad für Alltag, Pendeln und längere Touren suchen. Wer Komfort, entspannte Kontrolle und unkomplizierte Handhabung priorisiert, findet in der Honda einen sehr pragmatischen Begleiter. Sie wirkt weniger „aufgeladen“, dafür im Alltag besonders angenehm und zuverlässig.
Kurz gesagt: Triumph für Fahrspaß und sportliche Kurvenmomente, Honda für Alltagstauglichkeit, Komfort und vielseitige Nutzung.