UVP 16.195 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Bulliger Retro-Roadster mit Stil.
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Was kann die große Ténéré besser als die kleine und was ist neu?
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Pro und Kontra

Pro:
  • tolle Optik
  • starker Motor
  • emotinaler Sound
  • edle Verarbeitung
  • angenehmes Fahrverhalten
Kontra:
  • ruckeliger QuickShifter
Pro:
  • hochherrschaftliches Fahrgefühl
  • echtes Reise-Enduro Feeling
  • tolles Fahrwerk
  • tolle Bremsen
  • toller Motor
  • tolle technische Serienausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort so lálá
  • für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
  • kein Y-AMT verfügbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.414mm
Länge2.080mm
Radstand1.414mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.127mm
Gewicht220kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6
Motor-Bauart2 Zylinder Reihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment112 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km
Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite535km

Fahrwerk

RahmenbauartZentrahlrohrrahmen mit Unterzügen
Federung vorne43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMarzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten160/60 ZR17
RahmenbauartDoppelschleifen-Zentralrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne90/90-21 M/C 54V
Reifen hinten150/70 R 18 M/C 70V M S

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneBrembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenBrembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...
 
Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das  dürfte bei der Entscheidung helfen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.195€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit


Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
 
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.699 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weißrot, schwarz

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Triumph Speed Twin 1200 RS vs. Yamaha Ténéré 700 World Raid – Vergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll es eher ein souveräner Roadster für die Straße sein – oder eine Reise- und Abenteuerbasis, die auch abseits der üblichen Wege Spaß macht? Der Triumph Speed Twin 1200 RS und die Yamaha Ténéré 700 World Raid gehen diese Aufgabe auf sehr eigene Weise an. Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad zu welchem Fahrstil und Einsatzzweck passt.

Grundcharakter: Roadster-Feeling vs. Reise-Abenteuer

Der Triumph Speed Twin 1200 RS steht für einen klaren, straßennahen Charakter. Das Konzept zielt auf Fahrspaß auf der Landstraße, auf ein direktes Ansprechverhalten und auf ein Motorrad, das sich auch im Alltag nicht nach „großer Reise“ anfühlt, sondern nach „einfach rausfahren“. Die RS-Auslegung unterstreicht dabei den sportlicheren Anspruch: Optik und Setup wirken auf Performance getrimmt, ohne dass der Speed Twin seine Alltagstauglichkeit verliert.

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist dagegen deutlich stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie verbindet das typische Ténéré-Gefühl – aufrecht, robust, reisetauglich – mit einer Ausstattung, die für längere Touren und wechselnde Untergründe gedacht ist. Die World-Raid-Variante macht dabei klar: Hier geht es nicht nur um Asphalt, sondern auch um Schotter, Feldwege und Strecken, auf denen man sich nicht auf perfekte Straßenverhältnisse verlassen kann.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt

Triumph: Drehmoment und Straßenagilität

Beim Triumph Speed Twin 1200 RS liegt der Fokus auf einem kräftigen, straßentauglichen Antrieb. Die Motorisierung mit 1200 cm³ sorgt für ein Fahren, das sich besonders in mittleren Drehzahlbereichen angenehm anfühlt: Gas geben wirkt spontan, und das Motorrad bleibt dabei kontrollierbar. Gerade auf kurvigen Strecken spielt der Speed Twin seine Stärken aus, weil er nicht nur „schnell“, sondern vor allem harmonisch zu fahren ist.

Yamaha: Leichtfüßigkeit und Tourentauglichkeit

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid setzt auf den 700er-Charakter: nicht als reines Leistungsmonster, sondern als Motor, der sich gut dosieren lässt. Das passt besonders zu wechselnden Untergründen. Auf Asphalt fühlt sich die Maschine lebendig an, im Gelände oder auf losem Untergrund bleibt sie dabei berechenbar. Die Kombination aus Motorcharakter und Fahrwerksauslegung macht das Motorrad zu einer guten Wahl, wenn die Route nicht nur aus „perfekten“ Straßen besteht.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Triumph Speed Twin 1200 RS ist das Handling klar auf Straße getrimmt. Die Geometrie und das Setup wirken darauf ausgelegt, zügig durch Kurven zu arbeiten. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „auf Linie bleiben“ und belohnt eine aktive Fahrweise. Wer gern sportlich fährt, findet hier eine Basis, die sich schnell vertraut anfühlt.

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist dagegen auf Komfort und Kontrolle bei Unebenheiten ausgelegt. Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption zielen darauf, dass man auch auf schlechteren Straßenabschnitten ruhig bleibt. In Kurven ist die Maschine nicht „träge“, aber sie priorisiert eher Stabilität und souveräne Traktion als maximalen Sport-Flow. Wer häufig unterwegs ist, bei dem die Straße nicht immer planbar ist, wird das zu schätzen wissen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Der Triumph Speed Twin 1200 RS spielt seine Stärken vor allem beim sportlichen Fahren aus: Die Bremswirkung wirkt direkt und lässt sich gut dosieren, was gerade beim zügigen Anbremsen in Kurven hilft. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid punktet dagegen mit einem Sicherheitsgefühl, das auch auf wechselndem Grip funktioniert. Gerade wenn der Untergrund nicht eindeutig ist, ist diese Art von „ruhiger Kontrolle“ ein echter Vorteil.

Ergonomie und Sitzposition: Wie man lange Strecken angeht

Die Triumph Speed Twin 1200 RS bietet eine eher straßenorientierte Sitzposition. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für dynamische Fahrten gemacht, bei denen man den Oberkörper aktiv einsetzt. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das sehr angenehm, und auch längere Fahrten sind möglich, solange man die eigene Erwartung an einen Roadster im Blick behält.

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid setzt auf eine aufrechte, tourentaugliche Haltung. Das hilft, wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist oder wenn man die Position öfter anpassen möchte. Außerdem ist die Ergonomie bei Reisen oft der entscheidende Punkt: Wer häufig längere Strecken fährt oder mit Gepäck unterwegs ist, profitiert von der Abenteuer-typischen Grundhaltung.

Ausstattung und Reise-Setup: Was die Varianten mitbringen

Hier zeigt sich der Unterschied zwischen „Roadster“ und „Adventure“ besonders deutlich. Der Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt wie ein Motorrad, das vor allem auf Fahrspaß und einen stimmigen Gesamtauftritt optimiert ist. Die RS-Variante bringt dabei eine sportlichere Ausrichtung mit, die sich in Details und im Gesamteindruck widerspiegelt.

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist dagegen als Reisegerät gedacht. Die World-Raid-Ausrichtung zielt auf praktische Alltagstauglichkeit: Schutz, Komfort und ein Setup, das man gern für Touren nutzt. Das macht die Yamaha besonders interessant, wenn nicht nur die Strecke, sondern auch das „Wie“ zählt – also ob man spontan umplant, ob es mal holprig wird oder ob man mit Gepäck unterwegs ist.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken

Im Alltag spielt der Triumph Speed Twin 1200 RS seine Stärken aus, wenn kurze Wege, zügige Landstraßen und ein unkompliziertes Fahrgefühl gefragt sind. Die Maschine wirkt wie gemacht für „einfach fahren“, ohne dass man ständig an Setup oder Untergrund denken muss. Wer gern in der Stadt unterwegs ist und trotzdem am Wochenende sportlich unterwegs sein möchte, findet hier eine stimmige Balance.

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist dagegen die bessere Wahl, wenn die Route gemischt ist. Sobald es über Land geht, wenn es mal schlechter wird oder wenn man gern spontan auch Nebenstrecken fährt, fühlt sich die Yamaha im Vorteil. Sie ist weniger auf „maximaler Roadster-Flow“ getrimmt, dafür aber auf „ich komme überall hin und bleibe dabei entspannt“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Triumph Speed Twin 1200 RS – Stärken

  • Straßenfokus: dynamisches Handling und ein direktes Fahrgefühl.
  • Motorcharakter: kräftig und gut dosierbar für Landstraßenfahrten.
  • RS-Anspruch: sportliche Ausrichtung, die zum zügigen Fahren passt.

Triumph Speed Twin 1200 RS – Schwächen

  • Adventure-Anspruch: weniger „offroad-lastig“ als die Yamaha.
  • Reise-Setup: eher Roadster-typisch, nicht primär auf lange Touren mit wechselnden Untergründen optimiert.

Yamaha Ténéré 700 World Raid – Stärken

  • Vielseitigkeit: ausgelegt für gemischte Strecken und wechselnde Bedingungen.
  • Tourenorientierung: Reise-Feeling durch das World-Raid-Konzept.
  • Kontrolle: berechenbares Fahrverhalten auch bei weniger perfekten Straßen.

Yamaha Ténéré 700 World Raid – Schwächen

  • Sport-Charakter: eher souverän-stabil als maximal agil im reinen Straßenbetrieb.
  • Roadster-Feeling: weniger „niedrig und sportlich“, dafür mehr „aufrecht und tourentauglich“.

Welche Wahl passt besser? (Fazit)

Fazit: Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf der Straße liegt: kurvige Strecken, zügiges Fahren, ein direktes Ansprechverhalten und ein Roadster-Charakter, der Lust auf Dynamik macht. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und am Wochenende sportlich gefahren werden will, trifft mit dem Speed Twin eine sehr stimmige Entscheidung.

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid passt dagegen besser zu Fahrern, die mehr Vielfalt erwarten: längere Touren, wechselnde Untergründe und das Gefühl, auch abseits der perfekten Asphaltstrecke entspannt unterwegs zu sein. Die World-Raid-Ausrichtung und der adventuretypische Ansatz machen die Yamaha besonders attraktiv, wenn Reisen und „Route ist nicht immer sicher“ zum Alltag gehören.

Kurz gesagt: Triumph für straßenorientierten Fahrspaß, Yamaha für Reise-Vielseitigkeit und Abenteuer-Feeling.

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