| UVP | 20.545 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Bulliger Motor
- Viel Platz für Fahrer & Sozius
- Komplette Ausstattung
- Semiaktives Fahrwerk
- Langstreckentaugliche Sitzposition
- leichte Lastwechselreaktionen
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 245 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.436 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 150 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 130 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrrahmenStahlrohrrahmen mit geschmiedeten Aluminium-Auslegern. Verschraubter Aluminium-Heckrahmen. | |
| Federung vorne | Showa 49 mm Upside-Down-Vorderradgabel mit semi-aktiver Dämpfung. (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein mit semi-aktiver Dämpfung und automatischer elektronischer Vorspannungseinstellung. (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | „Tri-Link“ Zweiarm-Aluminiumschwinge mit zwei Aluminium-Drehmomentstützen. | |
| Reifen vorne | 120/70R19 | |
| Reifen hinten | 150/70R18 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo M4.30 Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einzelkolben-Bremssattel ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Triumph Tiger 1200 GT Pro vs. Yamaha Tracer 7 GT – Vergleich im Motorradtest
Wenn es um Touren geht, zählt nicht nur die reine Leistung, sondern vor allem das Gesamtpaket: Motorcharakter, Komfort, Elektronik, Fahrwerk und wie gut sich das Motorrad im Alltag und auf langen Strecken anfühlt. Genau hier lohnt sich der Blick auf den Vergleich zwischen der Triumph Tiger 1200 GT Pro und der Yamaha Tracer 7 GT. Beide Modelle sind auf ihre Art auf Reisen ausgelegt – aber sie verfolgen unterschiedliche Konzepte. Die eine Maschine wirkt wie ein großer, souveräner Reisebegleiter, die andere wie ein agilerer Allrounder, der Touren genauso mag wie dynamische Ausfahrten.
Grundidee: Reise mit Charakter vs. sportlicher Tourer
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro steht für ein Adventure-orientiertes Touring-Konzept. Sie ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Etappen und wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben. Das merkt man an der Art, wie sie sich auf Tempo und Strecke einpendelt: stabil, ruhig und mit dem Anspruch, viel zu tragen – vom Gepäck bis zur eigenen Gelassenheit.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen stärker im Bereich sportlicher Tourer verortet. Sie bietet Komfort für längere Fahrten, bleibt aber insgesamt leichter im Handling und wirkt im Alltag oft unkomplizierter. Wer gern zügig unterwegs ist, dabei aber nicht auf Windschutz und Alltagstauglichkeit verzichten möchte, findet hier einen sehr stimmigen Ansatz.
Motor und Fahrgefühl: souveränes Drehmoment vs. lebendige Agilität
Im direkten Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Vorankommen geht. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen ohne großes Herumprobieren fahren: Gas auf, Rhythmus finden, Strecke genießen. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen fühlt sich das Konzept rund an, weil die Maschine nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dagegen spürbar lebendiger. Sie unterstützt ein aktiveres Fahrverhalten: schnelleres Ansprechen, leichteres Wechseln zwischen Kurven und Fahrbahnrhythmus. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren nicht nur „durchgezogen“ werden, sondern auch aus schönen Streckenabschnitten bestehen. Wer gern öfter mal zügig beschleunigt und die Maschine dynamisch bewegt, wird die Yamaha als sehr passend empfinden.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Setup vs. pragmatische Unterstützung
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro zielt stärker auf ein umfassendes Touring-Paket. Das zeigt sich daran, wie die Systeme das Fahren über längere Zeit erleichtern: Fahrmodi und Abstimmung sind darauf ausgelegt, dass sich die Maschine je nach Situation „passend“ anfühlt. Dazu kommt, dass die Tiger im Gesamtkonzept oft wie ein Motorrad wirkt, das man einfach laufen lässt – auch wenn man mal nicht permanent am Gasgriff „mitdenkt“.
Die Yamaha Tracer 7 GT bietet ebenfalls sinnvolle elektronische Unterstützung, wirkt dabei aber insgesamt etwas direkter. Die Abstimmung unterstützt das sportlichere Fahren, ohne dass das Motorrad dadurch unruhig wird. Wer eine klare Rückmeldung vom Vorderrad und ein gut kontrollierbares Fahrverhalten schätzt, findet in der Yamaha häufig genau diese Balance.
Windschutz und Ergonomie: große Reisehülle vs. sportlich-touring
Auf langen Strecken entscheidet der Windschutz oft darüber, wie entspannt man ankommt. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist hier klar auf Touring ausgelegt. Die Sitzposition und die generelle Ergonomie wirken darauf, dass man auch nach vielen Stunden nicht „zusammenfällt“. Dazu passt, dass die Tiger durch ihre Bauart und die Abstimmung das Gefühl vermittelt, stabil und souverän zu bleiben – auch wenn der Wind oder die Fahrbahn mal nicht perfekt sind.
Die Yamaha Tracer 7 GT bietet ebenfalls einen guten Schutz und eine angenehme Sitzhaltung für Touren. Gleichzeitig bleibt sie in der Wahrnehmung etwas näher am sportlichen Motorradgefühl. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur geradeaus Kilometer sammelt, sondern auch Kurvenfahrten und häufige Richtungswechsel einplant. Wer eine Maschine sucht, die auf Reisen komfortabel ist, aber im Alltag nicht zu „schwer“ wirkt, wird die Yamaha häufig als sehr stimmig empfinden.
Fahrwerk und Handling: Reise-Stabilität vs. agiles Kurvengefühl
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro vermittelt viel Stabilität. Das hilft vor allem dann, wenn die Strecke lang ist, das Tempo konstant bleibt oder das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist. Die Tiger wirkt dabei wie ein Motorrad, das seine Ruhe ausstrahlt: Man kann sich auf die Linie konzentrieren, statt ständig gegen kleine Unebenheiten „zu arbeiten“.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist im Handling spürbar leichter und agiler. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig durch Kurven fahren oder häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und sportlicheren Abschnitten wechseln. Auf der anderen Seite kann genau diese Agilität bedeuten, dass man bei sehr langen, gleichförmigen Etappen etwas mehr Aufmerksamkeit auf das eigene Fahrtempo legt, um den Fahrfluss maximal zu genießen.
Bremsen und Sicherheit: souveräne Verzögerung vs. kontrolliertes Ansprechverhalten
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in Alltag und Touren sicher wirken. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro punktet dabei mit einem sehr souveränen Gefühl beim Verzögern. Das passt zum Charakter des Motorrads: stabil, berechenbar und auf Langstrecke ausgelegt. Gerade wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten in den nächsten Abschnitt fährt, spielt diese Ruhe ihre Vorteile aus.
Die Yamaha Tracer 7 GT zeigt ein kontrolliertes Ansprechverhalten, das zu ihrem agilen Fahrstil passt. Sie fühlt sich so an, als würde sie dem Fahrer schnell Rückmeldung geben – ideal, wenn man in Kurven oder auf kurvigen Landstraßen präzise dosieren möchte. Für den Alltag ist das ein Plus, weil man Bremsmanöver oft „kleiner“ und häufiger ausführt.
Ausstattung und Praxis: große Touring-Logik vs. cleverer Allrounder
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad mit dem eigenen Leben verbindet: Gepäck, Bedienung, Übersicht und wie schnell man sich auf das Motorrad einstellt. Die Triumph Tiger 1200 GT Pro wirkt wie ein Paket, das für längere Reisen gemacht ist. Die Ausstattung und die Art, wie das Motorrad insgesamt „touring“ denkt, erleichtern das Planen und Umsetzen von mehrtägigen Fahrten. Wer oft mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, wird die Tiger als sehr passend empfinden.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen ein Motorrad, das sich im Alltag oft unkomplizierter anfühlt. Sie bietet Touring-Komfort, ohne sich wie ein reines Reisegerät zu verhalten. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur „Urlaub“ fahren, sondern auch unter der Woche gern mal eine längere Runde drehen – inklusive Windschutz und Komfort, aber mit einem Handling, das nicht nach „großem“ Motorrad verlangt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger 1200 GT Pro
Stärken: Die Tiger wirkt besonders stark im Bereich Langstrecke und Reise-Komfort. Die Kombination aus stabiler Fahrwerksabstimmung, souveränem Fahrgefühl und dem klaren Touring-Setup macht sie zu einer Maschine, die auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Dazu passt die elektronische Abstimmung, die das Fahren je nach Situation erleichtert.
Schwächen: Wer ein besonders leichtes, agiles Motorrad sucht, könnte die Tiger als weniger „spielerisch“ wahrnehmen. Außerdem ist das Konzept stärker auf Reisen ausgelegt – wer überwiegend kurze Strecken fährt und häufig im engen Stadtverkehr unterwegs ist, wird die Vorteile der großen Touring-Logik nicht immer voll ausspielen.
Yamaha Tracer 7 GT
Stärken: Die Tracer 7 GT punktet mit Agilität und einem lebendigen Fahrgefühl. Sie eignet sich sehr gut für abwechslungsreiche Touren, bei denen Kurven, Beschleunigung und ein aktiveres Fahren eine Rolle spielen. Der Touring-Komfort ist vorhanden, ohne das Motorrad in seiner Direktheit auszubremsen.
Schwächen: Für Fahrer, die maximalen Reise-Fokus suchen und besonders viel Stabilität bei sehr langen, gleichförmigen Etappen erwarten, kann die Tiger im Gesamteindruck im Vorteil sein. Je nach Beladung und Fahrstil kann die Yamaha dann eher als „sportlicher Tourer“ wirken, während die Triumph stärker als „Reisegerät“ wahrgenommen wird.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist besonders dann die bessere Wahl, wenn lange Strecken, hoher Komfort und ein souveränes, stabiles Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig mehrtägige Touren plant, gern entspannt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen gelassen bleibt, findet in der Tiger einen sehr stimmigen Reisebegleiter.
Die Yamaha Tracer 7 GT passt am besten, wenn Touren abwechslungsreich sein sollen: Kurven, dynamische Abschnitte und häufig wechselnde Streckenbilder. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf längeren Fahrten trotzdem Komfort bietet, wird mit der Tracer 7 GT sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Triumph Tiger 1200 GT Pro ist die richtige Wahl für Fahrer, die vor allem Reise-Komfort, Stabilität und entspanntes Langstreckenfahren suchen. Ihr Konzept spielt seine Stärken besonders aus, wenn das Motorrad als souveräner Begleiter über viele Kilometer hinweg funktionieren soll – auch mit Gepäck und bei weniger perfekten Bedingungen. Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen ideal für alle, die Touring mit sportlicher Agilität verbinden möchten: lebendiges Ansprechverhalten, leichtes Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Wer eher „große Reise“ im Kopf hat, liegt mit der Tiger vorn; wer „abwechslungsreiche Touren“ bevorzugt und ein agiles Gesamtpaket will, fährt mit der Tracer 7 GT meist glücklicher.