| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Tiger Sport 660 vs. Suzuki GSX-8T: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwischen der Triumph Tiger Sport 660 und der Suzuki GSX-8T schwankt, sucht meist dasselbe: ein Motorrad, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf der Landstraße souverän wirkt und auf längeren Touren nicht nach kurzer Zeit ermüdet. Beide Modelle zielen auf eine moderne, vielseitige Nutzung – unterscheiden sich aber spürbar in Charakter, Ausrichtung und dem, wie sie Komfort und Dynamik miteinander verbinden.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern darum, was diese im Fahralltag bedeuten: Wie fühlt sich der Motor an? Wie arbeitet das Fahrwerk? Wie gut passt die Ergonomie zu unterschiedlichen Fahrern? Und welche Stärken zeigen sich dort, wo man das Motorrad wirklich nutzt – im Alltag, auf Touren und bei wechselnden Streckenbedingungen.
Grundidee und Motorrad-Charakter: Sportlich-touring vs. sportlich-urban
Die Triumph Tiger Sport 660 ist als sportlich orientiertes Tourenmotorrad gedacht, das den „Tiger“-Gedanken auf die Straße bringt: dynamisch, aber mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit und längere Strecken. Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen stärker wie ein sportlich geprägtes Allround-Bike, das sich besonders gut für zügiges Fahren und effizientes Handling im Stadt- und Landstraßenmix eignet.
Schon in der Ausrichtung zeigt sich ein Unterschied: Triumph setzt stärker auf das Gefühl von „Tourenkomfort mit Biss“, während Suzuki den Schwerpunkt auf „agiles Fahren mit sportlicher Grundhaltung“ legt. Beide können Touren, aber sie liefern das Erlebnis auf unterschiedliche Weise.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte fällt auf, dass beide Maschinen auf eine moderne, alltagstaugliche Performance ausgelegt sind. Entscheidend ist dabei weniger, wer auf dem Papier „mehr“ hat, sondern wie sich die Kraftentfaltung über den Drehzahlbereich verteilt.
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt in der Praxis oft dann besonders stimmig, wenn man gleichmäßig beschleunigt und dabei eine saubere, gut dosierbare Leistungsentfaltung möchte. Die Suzuki GSX-8T spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn zügiges Anfahren, dynamisches Beschleunigen und ein sportlicherer Rhythmus gefragt sind. In der Summe ergibt sich: Triumph fühlt sich eher nach „kontrollierter Dynamik“ an, Suzuki eher nach „direkterem Vortrieb“.
Vergleich der Drehmoment- und Leistungswirkung
Wenn die aufgelisteten Werte für Leistung und Drehmoment nebeneinanderliegen, zeigt sich ein typisches Muster: Beide sind keine „nur für die Autobahn“-Maschinen, sondern eher für Landstraße und Alltag. Wer häufig aus dem Stand oder aus niedrigen Geschwindigkeiten heraus beschleunigt, profitiert davon, wie gut das Drehmoment im nutzbaren Bereich anliegt. Wer dagegen gern höher dreht, achtet stärker darauf, wie die Leistung über den Bereich hinweg verfügbar bleibt.
Im direkten Vergleich wirkt die Triumph dabei oft harmonischer für gleichmäßiges Fahren, während die Suzuki das Gefühl von „sportlichem Druck“ eher früher aufbaut. Das macht die Entscheidung leichter: Für entspanntes Cruisen mit gelegentlichen sportlichen Impulsen passt Triumph häufig besser, für häufiges „Gas geben“ und schnelle Richtungswechsel ist Suzuki oft die passendere Wahl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und den relevanten Kennwerten zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder auf Fahrbahnunebenheiten und wechselnde Strecken reagieren. Die Triumph Tiger Sport 660 zielt spürbar auf ein ausgewogenes Setup, das Komfort und Kontrolle verbindet. Die Suzuki GSX-8T wirkt dagegen tendenziell agiler – besonders dort, wo man im Alltag häufig bremsen, anlegen und wieder beschleunigen muss.
In der Praxis bedeutet das: Triumph spielt seine Stärken, wenn die Strecke länger wird und man ein ruhigeres, tourentaugliches Gefühl sucht. Suzuki punktet, wenn man gern schnell durch Kurven arbeitet und das Motorrad „leicht“ wirken soll.
Reifen, Geometrie und Fahrgefühl
Auch wenn einzelne Werte nicht alles erklären, lässt sich aus den aufgelisteten Daten ableiten, wie die Maschinen typischerweise „stehen“. Die Triumph vermittelt häufig mehr Gelassenheit bei konstantem Tempo, während die Suzuki das Gefühl von unmittelbarer Rückmeldung fördert. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig zwischen engen Kurven und kurzen Geraden wechselt, wird Suzuki oft als „einfacher zu bewegen“ empfinden. Wer dagegen längere Strecken fährt und dabei weniger „arbeiten“ möchte, findet in der Triumph häufig den entspannteren Begleiter.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten
Bei den Bremswerten und der Ausstattung zeigt sich, dass beide Modelle auf ein modernes Sicherheitsniveau setzen. Entscheidend ist, wie gut die Bremsen dosierbar sind und wie stabil das Gefühl beim Verzögern bleibt. In der Gegenüberstellung wirkt die Triumph oft dann überzeugend, wenn man progressiv und ruhig bremsen möchte – etwa vor Ampeln oder in fließenden Situationen. Die Suzuki kann dagegen besonders dann punkten, wenn man kräftiger und sportlicher verzögert und dabei eine direkte Rückmeldung erwartet.
Beide Motorräder sind damit nicht „nur für die ruhige Fahrt“ gedacht, sondern für echte Alltagsanforderungen. Der Unterschied liegt eher im Stil: Triumph unterstützt eher das kontrollierte Bremsen, Suzuki eher das dynamische Anpacken.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Ein großer Teil der Zufriedenheit kommt von der Ergonomie. Hier spielen aufgelistete Werte wie Sitzhöhe, Sitzposition und die daraus resultierende Körperhaltung eine Rolle. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt in der Auslegung häufig so, dass man auf längeren Strecken eine entspanntere Haltung findet. Die Suzuki GSX-8T ist tendenziell sportlicher positioniert, was das Handling unterstützt, aber bei sehr langen Fahrten je nach Körpergröße und Gewohnheit stärker spürbar sein kann.
Windschutz und Alltagskomfort
Auch der Windschutz und die Art, wie das Motorrad die Fahrt „abschirmt“, sind im Vergleich wichtig. Die Triumph wirkt oft als die Maschine, die auf Touren etwas mehr Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Suzuki kann ebenfalls komfortabel sein, aber der Fokus liegt stärker auf dem sportlichen Charakter. Wer häufig Pendelstrecken fährt und dabei nicht ständig „gegen den Wind“ arbeiten möchte, wird bei Triumph häufiger den entspannteren Eindruck bekommen.
Ausstattung und Technik: Was hilft wirklich?
Bei der Ausstattung und den technischen Features zeigt sich, wie modern beide Modelle gedacht sind. In der Gegenüberstellung der aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails fällt auf: Beide liefern eine zeitgemäße Basis, aber mit unterschiedlicher Priorität. Triumph setzt stärker auf das Gesamtpaket aus Tourenkomfort und stimmiger Bedienbarkeit. Suzuki punktet häufig mit einem klaren, sportlich orientierten Konzept und einer Ausstattung, die sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt.
Wichtig ist dabei: Technik ist nur dann ein Plus, wenn sie im Alltag intuitiv bleibt. In der Summe wirkt die Triumph oft als „runderes“ Tourenpaket, während Suzuki eher als „sportlich-urbanes Gesamtgefühl“ überzeugt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Tiger Sport 660 – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtgefühl: ausgewogen zwischen Dynamik und Komfort.
- Harmonische Abstimmung für gleichmäßiges Fahren und längere Strecken.
- Ergonomie wirkt häufig entspannter, besonders bei längeren Fahrten.
Triumph Tiger Sport 660 – Schwächen
- Wer maximal „sportlich aggressiv“ fahren möchte, empfindet die Abstimmung möglicherweise als etwas weniger direkt als bei Suzuki.
- Je nach Fahrstil kann die Priorität auf Komfort dazu führen, dass man das sportliche Potenzial weniger „sofort“ spürt.
Suzuki GSX-8T – Stärken
- Agiles Handling und sportlich unmittelbares Fahrgefühl.
- Direkter Vortrieb im Alltag, besonders bei zügigen Manövern.
- Allround-Charakter mit Fokus auf dynamisches Fahren.
Suzuki GSX-8T – Schwächen
- Bei sehr langen Strecken kann die sportlichere Sitzposition je nach Fahrer stärker spürbar werden.
- Wer vor allem Ruhe und Tourenkomfort priorisiert, könnte Triumph als stimmiger empfinden.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung zwischen Triumph Tiger Sport 660 und Suzuki GSX-8T hängt vor allem vom gewünschten Fahrstil ab. Beide sind vielseitig, aber sie „fühlen“ sich unterschiedlich an.
Triumph ist besonders passend für Fahrer, die gern länger unterwegs sind, dabei ein ruhigeres, tourentaugliches Gesamtpaket suchen und eine harmonische Abstimmung bevorzugen. Wer häufig Landstraße fährt, Touren plant und dabei Komfort nicht als Nebensache sieht, wird mit der Tiger Sport 660 oft zufriedener sein.
Suzuki passt besonders gut, wenn häufiges Wechseln zwischen Stadt, Landstraße und zügigen Strecken an der Tagesordnung steht. Wer ein Motorrad möchte, das schnell reagiert, sportlich wirkt und im Alltag leicht zu bewegen ist, findet in der GSX-8T häufig den besseren Match.
Fazit:
Die Triumph Tiger Sport 660 ist die stimmigere Wahl für alle, die ein ausgewogenes Motorrad für Touren und Alltag suchen: komfortbetont genug für längere Strecken, aber dynamisch genug, um auf der Landstraße Spaß zu haben. Die Suzuki GSX-8T gewinnt dagegen dort, wo Agilität, direkter Vortrieb und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen – besonders bei häufig wechselnden Strecken und zügigem Fahren.
Wer vor allem entspannte Kilometer sammelt und dabei ein ruhigeres Gesamtpaket bevorzugt, entscheidet sich meist für Triumph. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag schnell „in Fahrt“ ist, leicht zu handeln bleibt und sportlich reagiert, liegt mit Suzuki oft richtig. Beide Modelle sind starke Optionen – die beste Wahl ist die, die zum eigenen Fahrstil passt.