| UVP | 8.445 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 16.150 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- cooler Motor mit Charakter und Dampf
- sehr gute Serienausstattung
- kerniger Triple-Sound
- agile Maschine, leicht zu fahren
- einfache und logische Bedienung des Cockpits
- Handy-Connectivity inkl. Navi ohne Aufpreis
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- Bremskraft vorne könnte besser sein
- bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
- Intercity-mässige Straßenlage
- sehr komfortabel und Touren tauglich
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
- schwer
- QuickShifter ruckelig
- Windschild erzeugt Turbulenzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.089 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.202 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.255 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxermotor | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein Showa Monoshock-Federbein mit Hebelumlenkung und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
"Spaß for fun" würde Johann König zur neuen Triumph Trident 660 sagen. Wir auch. Diese Maschine kann mehr, als man ihr beim Blick auf das Preisschild vielleicht zutraut. Sportliches Fahren auf der Landstraße ist das, wonach der Maschine der Sinn steht. Der Motor ist der Hammer und auch beim Thema Ausstattung ist die neue Trident 660 nun ganz weit vorne. Und das alles zu einem wirklich vernünftigen Preis - unbedingt ausprobieren!Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue Trident 660 in gelb als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...
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Triumph Trident 660 vs BMW R 1250 RS – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Triumph Trident 660 steht für einen modernen, agilen Auftritt: leichtfüßig, unkompliziert und mit dem Anspruch, sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße viel Spaß zu machen. Die BMW R 1250 RS dagegen ist eher die Kategorie „Touring mit Anspruch“: komfortorientiert, mit viel Elektronik und einem Motorcharakter, der auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern wie sich die Motorräder im Alltag und auf längeren Strecken anfühlen.
Grundidee und Charakter: leicht & direkt vs. souverän & touring-orientiert
Die Triumph Trident 660 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Die Sitzposition ist sportlich genug, um Kurven aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass längere Fahrten sofort unangenehm werden. Das Handling ist dabei ein zentraler Punkt: Das Motorrad lässt sich spürbar leicht in die gewünschte Linie bringen, was besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselnden Geschwindigkeiten Spaß macht.
Die BMW R 1250 RS verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist auf Ruhe, Stabilität und Fahrkomfort ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten spielt der Windschutz eine größere Rolle, und die RS fühlt sich insgesamt „erwachsener“ an: weniger hektisch, mehr souverän. Wer häufig längere Strecken fährt oder sich auf Autobahn- und Landstraßenmix freut, bekommt hier ein Motorrad, das die Reise als Ganzes betrachtet.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich schnell: Die Triumph Trident 660 setzt auf ein lebendiges, drehfreudiges Gefühl. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern zügig beschleunigt, die Gänge sauber ausdreht und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamisches Fahren nutzt. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen wirkt das Ansprechverhalten direkt und unkompliziert.
Die BMW R 1250 RS punktet dagegen mit einem kräftigen, souveränen Durchzug. Der Boxer-Charakter sorgt für ein anderes Fahrgefühl: weniger „hochdrehen für Wirkung“, mehr „ziehen lassen“. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn man entspannt fährt, häufig über längere Zeit gleichmäßige Geschwindigkeiten hält oder einfach weniger Schaltarbeit möchte. Gleichzeitig kann die RS auch sportlich, aber sie wirkt dabei eher kontrolliert als „aggressiv“.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Triumph Trident 660: Stärke ist die direkte Dynamik und das leichte Handling. Schwäche kann sein, dass wer sehr lange Autobahnabschnitte mit hoher Dauerlast bevorzugt, eher ein stärker touring-orientiertes Setup erwartet.
- BMW R 1250 RS: Stärke ist der souveräne Durchzug und der Komfortfokus. Schwäche ist das höhere Gewicht bzw. die insgesamt „größere“ Präsenz, die im engen Stadtverkehr oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten spürbar sein kann.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Reise-Stabilität
Im Kurvenbetrieb zeigt die Triumph Trident 660 ihre Stärke: Sie wirkt agil, lässt sich zügig umlegen und unterstützt ein dynamisches Fahren. Gerade wenn die Strecke viele Richtungswechsel hat, fühlt sich das Motorrad wie ein „leichtes Paket“ an. Das ist auch ein Grund, warum sie sich für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen attraktiv anfühlt, die gern selbst aktiv fahren.
Die BMW R 1250 RS spielt ihre Vorteile eher auf Distanz aus. Das Fahrwerk und die Gesamtbalance sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt. Auf welligen Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnbelägen vermittelt die RS ein Gefühl von Stabilität. In schnellen Kurven wirkt sie weniger „zackig“, dafür aber sehr kontrolliert.
Was das für den Alltag bedeutet
Wer häufig kurze Strecken fährt, oft stop-and-go hat oder gern spontan die Landstraße nimmt, profitiert von der Triumph-Agilität. Wer hingegen regelmäßig größere Distanzen abspult, profitiert von der BMW-Stabilität und dem touring-tauglichen Setup.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Komfort ist nicht nur eine Frage von „weich“ oder „hart“, sondern auch von Ergonomie und Windmanagement. Die Triumph Trident 660 bietet eine sportlich orientierte Sitzposition. Das ist ideal, wenn man nicht nur „ankommen“, sondern auch „fahren“ will. Auf längeren Strecken kann die sportliche Haltung jedoch stärker ins Gewicht fallen, je nachdem, wie groß die persönlichen Ansprüche an Entspannung sind.
Die BMW R 1250 RS ist klar auf Komfort ausgelegt. Der Windschutz und die insgesamt ruhige Fahrweise machen sich besonders auf längeren Touren bemerkbar. Die Ergonomie wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer viel auf Autobahn und schnellen Landstraßen unterwegs ist, wird das schnell als Vorteil merken.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Fokus aufs Wesentliche
Bei der Elektronik unterscheiden sich die Ansätze. Die Triumph Trident 660 ist modern, aber eher darauf ausgerichtet, das Motorrad im Kern leicht bedienbar und unkompliziert zu halten. Das ist ein Plus, wenn man nicht ständig an Einstellungen denkt und lieber direkt losfährt.
Die BMW R 1250 RS bietet deutlich mehr „Touring-Assistenz“ im Alltag. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Regen, wechselnde Beläge, unterschiedliche Beladung) kann das helfen, das Fahrgefühl konstant zu halten. Die RS wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man auch dann gern fährt, wenn man nicht jedes Detail selbst „optimieren“ möchte.
Stärken und Schwächen im Elektronik-Vergleich
- Triumph Trident 660: Stärke ist die intuitive Bedienung und der Fokus auf Fahrspaß. Schwäche ist, dass wer maximale Assistenz und Touring-Funktionen sucht, bei der RS eher mehr findet.
- BMW R 1250 RS: Stärke ist die Unterstützung im Alltag und bei längeren Fahrten. Schwäche ist, dass das Motorrad dadurch „komplexer“ wirkt und man sich ggf. mehr mit den Systemen beschäftigen möchte.
Bremsen, Sicherheit und Fahrreserven
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Schwerpunkt ist unterschiedlich. Die Triumph Trident 660 vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl: Wenn man zügig fährt, bremst sie kontrolliert und unterstützt das aktive Fahren. Das passt gut zu Fahrern, die gern dynamisch unterwegs sind und das Motorrad als „direkt“ erleben möchten.
Die BMW R 1250 RS bringt Fahrreserven für längere Strecken mit. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei häufigem Wechsel zwischen Beschleunigen und konstantem Fahren spielt die Gesamtbalance eine große Rolle. Die RS wirkt dabei wie ein Motorrad, das auch bei anspruchsvollen Bedingungen stabil bleibt.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Nutzerprofile betrachtet. Die Triumph Trident 660 ist eine starke Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegt, schnell Spaß macht und im Alltag nicht kompliziert wird. Sie eignet sich besonders für kurvige Landstraßen, spontane Ausfahrten und Fahrer, die gern selbst das Tempo mitbestimmen.
Die BMW R 1250 RS ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl legt, wird sich mit der RS deutlich wohler fühlen. Auch wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach entspannter reisen möchte, passt die BMW-Philosophie sehr gut.
Fazit:
Die Triumph Trident 660 ist das Motorrad für alle, die ein agiles, modernes Bike suchen, das auf der Landstraße und im Alltag schnell „griffbereit“ ist. Die Stärken liegen in der direkten Fahrdynamik, dem unkomplizierten Handling und dem lebendigen Motorgefühl. Wer gern aktiv fährt, kurze bis mittlere Strecken mag und ein Motorrad bevorzugt, das nicht zu sehr nach „Touring-Programm“ klingt, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW R 1250 RS ist die bessere Entscheidung, wenn Komfort, Stabilität und souveräne Langstrecken-Tauglichkeit wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Der Windschutz, der ruhige Charakter und die touring-orientierte Unterstützung machen die RS besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig größere Distanzen fahren oder einfach entspannt ankommen wollen. Wer das Motorrad als Reisebegleiter sieht und bereit ist, dafür mehr „Motorrad“ im Handling zu akzeptieren, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.