| UVP | 8.445 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- cooler Motor mit Charakter und Dampf
- sehr gute Serienausstattung
- kerniger Triple-Sound
- agile Maschine, leicht zu fahren
- einfache und logische Bedienung des Cockpits
- Handy-Connectivity inkl. Navi ohne Aufpreis
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- Bremskraft vorne könnte besser sein
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.089 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein Showa Monoshock-Federbein mit Hebelumlenkung und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
"Spaß for fun" würde Johann König zur neuen Triumph Trident 660 sagen. Wir auch. Diese Maschine kann mehr, als man ihr beim Blick auf das Preisschild vielleicht zutraut. Sportliches Fahren auf der Landstraße ist das, wonach der Maschine der Sinn steht. Der Motor ist der Hammer und auch beim Thema Ausstattung ist die neue Trident 660 nun ganz weit vorne. Und das alles zu einem wirklich vernünftigen Preis - unbedingt ausprobieren!Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue Trident 660 in gelb als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Triumph Trident 660 vs. MV Agusta Superveloce 800 – welcher Naked-Bike-Typ passt besser?
Wenn es um moderne Naked Bikes geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Triumph Trident 660 steht für einen unkomplizierten, alltagstauglichen Einstieg in die sportliche Welt – mit einem Motor, der sich leicht dosieren lässt und trotzdem spürbar nach vorne geht. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein Statement: deutlich markanter, technisch ambitionierter und mit einem Charakter, der eher nach „Fahren“ als nach „Funktion“ klingt. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Nicht nur, was die Daten versprechen, sondern wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf der Hausstrecke anfühlen.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beide Motorräder sind straßenorientiert, aber sie erzählen unterschiedliche Motor-Geschichten. Die Triumph Trident 660 setzt auf einen Motor, der sich harmonisch in den Alltag einfügt. Das bedeutet: Beschleunigungen wirken oft „sauber“ und berechenbar, besonders beim Anfahren, im Stadtverkehr und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven. Wer häufig zwischen Ampelstopps und kurzen Landstraßenpendeln wechselt, profitiert von dieser gutmütigen Abstimmung.
Die MV Agusta Superveloce 800 spielt dagegen stärker mit dem Thema Dynamik. Der Motor wirkt lebendiger und „präsenter“, wodurch sich das Motorrad schneller in den Fokus des Fahrers schiebt. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Strecke mehr bietet als nur geradeaus: Landstraße, kurvige Abschnitte und spontane Ausfahrten. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung im Alltag auch etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Motorrad schneller „mitreden“ will.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Triumph Trident 660: Stärken liegen in der gut kontrollierbaren Leistungsentfaltung und dem entspannten Umgang mit dem Gas. Schwäche: Wer maximale „Show“ und einen besonders emotionalen Motorauftritt sucht, findet bei der Triumph eher eine sportliche, aber zurückhaltendere Handschrift.
- MV Agusta Superveloce 800: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik und dem intensiveren Fahrgefühl. Schwäche: Die stärkere Charakterbetonung kann im Stadtverkehr oder bei sehr ruhiger Fahrweise weniger „entspannt“ wirken.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Im Handling zeigen sich die Unterschiede zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Triumph Trident 660 wirkt wie ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut. Das Fahrwerk unterstützt eine flüssige Linie, und das Bike lässt sich in der Regel leicht in die Kurve bringen. Gerade wenn häufig gewechselt wird zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Touren, ist diese Art von Agilität ein Plus.
Die MV Agusta Superveloce 800 zielt stärker auf sportliche Präzision. Sie fühlt sich oft dann besonders gut an, wenn Tempo und Kurvenrhythmus zusammenpassen. Das Motorrad wirkt stabil und zielgerichtet, wodurch es auf der Hausstrecke einen souveränen Eindruck macht. Schwierig wird es eher dann, wenn die Bedingungen unruhig sind – etwa bei schlechter Fahrbahn oder wenn die Fahrt sehr langsam und „stop-and-go“ ist.
Kurvengefühl und Alltag
Beim Vergleich der Fahrwerksauslegung zeigt sich: Die Triumph ist meist die entspanntere Wahl für wechselnde Strecken. Die MV Agusta belohnt dagegen Fahrstil und Aufmerksamkeit – wer gerne „arbeitet“ und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt dafür mehr Rückmeldung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag entscheidend, und hier unterscheiden sich die beiden Bikes in der Art, wie sie Sicherheit vermitteln. Die Triumph Trident 660 bietet in der Regel ein gut dosierbares Ansprechverhalten. Das ist praktisch, wenn häufig aus moderaten Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn die Situation im Verkehr schnell kippt. Die Bremsleistung wirkt dabei eher „kontrolliert“ als aggressiv.
Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf sportliche Bremsperformance. Das kann bedeuten: mehr Biss bei zügigen Manövern und ein direkteres Gefühl am Hebel. Wer gerne dynamisch fährt, wird das als Vorteil wahrnehmen. Im Gegenzug gilt: Wer sehr sanft und vorausschauend bremst, kann die sportlichere Charakteristik manchmal als „zu präsent“ empfinden.
Ausstattung und Technik: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie sie im Alltag hilft. Die Triumph Trident 660 wirkt in der Regel wie ein Paket, das auf Funktion und Alltagstauglichkeit optimiert ist. Das Motorrad ist dadurch oft unkompliziert zu nutzen: Bedienelemente, Übersicht und die generelle Bedienlogik passen zu einem Motorrad, das man regelmäßig fährt – nicht nur an Wochenenden.
Die MV Agusta Superveloce 800 bringt dagegen mehr „Premium-Feeling“ mit. Das zeigt sich häufig in der Anmutung, in der technischen Ausrichtung und in Details, die man beim Fahren schneller wahrnimmt als man denkt. Das kann ein Plus sein, wenn Wert auf ein besonders stimmiges Gesamtbild gelegt wird. Gleichzeitig ist ein stärkerer Fokus auf sportliche Technik nicht immer die beste Wahl, wenn maximale Einfachheit im Vordergrund steht.
Design und Ergonomie: Optik ist nicht nur Optik
Optisch sind beide Motorräder klar erkennbar, aber sie sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Die Triumph Trident 660 wirkt modern, klar und „nahbar“. Das erleichtert vielen Fahrern den Zugang – auch wenn man das Motorrad nicht jeden Tag bewegt. Die MV Agusta Superveloce 800 ist dagegen deutlich auffälliger und wirkt wie ein Motorrad, das man gerne in Szene setzt. Ergonomisch kann das bedeuten: Wer sportlicher sitzt und das Motorrad aktiv bewegt, fühlt sich oft schneller zuhause. Wer eher entspannt cruisen möchte, sollte genauer hinschauen, wie die Sitzposition zum eigenen Körper passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Trident 660 – die typischen Vorteile
- Alltagstauglichkeit: Das Motorrad wirkt leicht zu beherrschen und macht im Stadtverkehr sowie auf kurzen Strecken eine gute Figur.
- Berechenbarkeit: Motor und Fahrwerk lassen sich meist sehr gut dosieren.
- Tourenfreundlich: Für längere Ausfahrten ist das Konzept oft angenehm, weil es nicht „zu viel“ will.
Triumph Trident 660 – die typischen Grenzen
- Weniger emotionaler Overdrive: Wer ein besonders intensives „Wow“-Gefühl sucht, findet bei der Triumph eher sportliche Solidität.
- Anspruch an den Fahrstil: Nicht im negativen Sinn – aber die MV Agusta belohnt aktiveres Fahren oft stärker.
MV Agusta Superveloce 800 – die typischen Vorteile
- Emotionaler Charakter: Motor und Gesamtanmutung wirken oft intensiver und „lebendiger“.
- Sportliche Dynamik: Auf kurvigen Strecken kann das Motorrad besonders viel Fahrspaß liefern.
- Premium-Feeling: Technik und Details wirken hochwertig und stimmig.
MV Agusta Superveloce 800 – die typischen Grenzen
- Mehr Fokus auf Fahrstil: Wer sehr entspannt fährt, könnte die Charakteristik als weniger „easy“ empfinden.
- Anspruch bei wechselnden Bedingungen: Bei unruhiger Fahrbahn oder sehr langsamer Fahrt kann die sportliche Ausrichtung weniger harmonisch wirken.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Triumph Trident 660 ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Pendeln, Wochenendtouren, gelegentlich längere Strecken – ohne dass jedes Detail „sportlich getrimmt“ sein muss. Sie ist ein Bike, das schnell Spaß macht, ohne dass man ständig am Limit fahren muss.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt eher zu Fahrern, die das Motorrad als Erlebnis sehen: kurvige Strecken, dynamische Ausfahrten und der Wunsch nach einem besonders intensiven Fahrgefühl. Wer gerne spürt, wie das Bike reagiert, und Wert auf eine markante Gesamtwirkung legt, wird mit der MV Agusta häufig glücklicher.
Fazit:
Die Triumph Trident 660 ist die bessere Wahl, wenn ein unkompliziertes, gut dosierbares Naked Bike gesucht wird, das im Alltag überzeugt und auf wechselnden Strecken souverän bleibt. Sie punktet mit einem harmonischen Motorgefühl, einem leichtgängigen Handling und einer insgesamt entspannten Art, Motorrad zu fahren – ideal für regelmäßige Nutzung und für alle, die sportlich unterwegs sein möchten, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen.
Die MV Agusta Superveloce 800 empfiehlt sich, wenn mehr Emotion und sportliche Präsenz im Vordergrund stehen. Sie liefert ein intensiveres Fahrgefühl, wirkt auf kurvigen Strecken besonders lebendig und vermittelt ein Premium- und Performance-Bild, das man nicht nur sieht, sondern spürt. Wer dynamisch fährt, gerne präzise bewegt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses versteht, findet in der Superveloce 800 die passendere Maschine.