| UVP | 8.445 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.270 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- cooler Motor mit Charakter und Dampf
- sehr gute Serienausstattung
- kerniger Triple-Sound
- agile Maschine, leicht zu fahren
- einfache und logische Bedienung des Cockpits
- Handy-Connectivity inkl. Navi ohne Aufpreis
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- Bremskraft vorne könnte besser sein
- wunderschöne, kompromisslose Klassik-Optik
- mittelmässige Bremsleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.089 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.318 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.137 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 648 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Luft-Öl | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 47 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 52 NM bei 5.650 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 343 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein Showa Monoshock-Federbein mit Hebelumlenkung und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 43mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/70-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
Fazit
"Spaß for fun" würde Johann König zur neuen Triumph Trident 660 sagen. Wir auch. Diese Maschine kann mehr, als man ihr beim Blick auf das Preisschild vielleicht zutraut. Sportliches Fahren auf der Landstraße ist das, wonach der Maschine der Sinn steht. Der Motor ist der Hammer und auch beim Thema Ausstattung ist die neue Trident 660 nun ganz weit vorne. Und das alles zu einem wirklich vernünftigen Preis - unbedingt ausprobieren!Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue Trident 660 in gelb als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit
Die neue Royal Enfield 650 hält, was sie verspricht: Das Fahrgefühl eines klassischen Retro-Bikes mit dem Charme einer Vorkriegsmaschine. Sie ist aber nicht nur hübsch anzusehen, sondern bietet mit ihrem 47 PS Reihentwin auch ordentlich Leistung, die zum Fahrspaß beitragen. Kritikpunkte sind die schwache Bremse vorne sowie das Gewicht, dass gerne etwas geringer hätte ausfallen dürfen. Andererseits: Früher waren Maschinen dieser Art auch nicht leichter und irgendwie darf man das auch als Zeugnis solider Schwermetall-Technik ansehen.Alles in allem ein gelungenes Update zur Classic 350, die sicherlich auch Ihre Schokoladenseiten hat, bei der Leistung aber gegen die 650er Schwester eindeutig den Kürzeren zieht.
MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Trident 660 vs. Royal Enfield Classic 650 – welcher passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, liegt das meist nicht nur am Design. Genau das trifft auf den Triumph Trident 660 und die Royal Enfield Classic 650 zu: Der eine steht für moderne Roadster-Performance und ein sehr direktes Fahrgefühl, der andere für den klassischen Retro-Charakter, der sich in Sound, Sitzhaltung und Motorwahrnehmung deutlich bemerkbar macht. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle im Alltag ausspielen – und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen.
Grundidee: moderner Roadster vs. klassische Retro-Identität
Triumph Trident 660 – sportlich, kompakt, alltagstauglich
Der Triumph Trident 660 ist als Roadster gedacht, der sich schnell in den Alltag einfügt. Die Sitzposition wirkt meist aktiv, das Handling ist auf zügiges Vorankommen ausgelegt und das Motorrad fühlt sich im Stadtverkehr wie auch auf Landstraßen „leicht“ an. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur schön bewegt, sondern auch mit einem klaren, modernen Konzept überzeugt, findet hier eine stimmige Basis.
Royal Enfield Classic 650 – Retro-Look mit eigenem Motorgefühl
Die Royal Enfield Classic 650 setzt dagegen auf die klassische Linie: runde Formen, ein vertrautes Retro-Design und ein Motorcharakter, der eher nach „Fahren mit Gefühl“ als nach „Sportmodus“ klingt. Das Motorrad lädt dazu ein, Strecken entspannt zu genießen. Gerade wenn der Wunsch nach einem markanten Auftritt und einem unverwechselbaren Fahrgefühl im Vordergrund steht, spielt die Classic ihre Stärken aus.
Motor und Fahrcharakter: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Triumph: gleichmäßige Dynamik und gutes Ansprechverhalten
Beim Triumph Trident 660 zeigt sich der moderne Ansatz: Das Motorrad wirkt in der Regel besonders dann überzeugend, wenn zügiges Beschleunigen, sauberes Dosieren und ein insgesamt „harmonisches“ Zusammenspiel gefragt sind. Die Art, wie der Motor auf Gasbefehle reagiert, unterstützt ein dynamisches Fahren – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt kurvig ist. Das macht den Trident interessant für alle, die gern variieren: mal gemütlich, mal flott.
Royal Enfield: spürbarer Charakter statt „glatter“ Sportlichkeit
Die Royal Enfield Classic 650 bringt einen deutlich eigenständigen Motorcharakter mit. Statt sich wie ein reines Sportgerät zu verhalten, steht das Fahrgefühl oft mehr im Vordergrund: Der Motor „lebt“, man spürt die mechanische Handschrift und das Motorrad vermittelt eher das Gefühl von Tradition und Gelassenheit. Das ist nicht automatisch langsamer – aber die Art, wie Leistung wahrgenommen wird, ist anders. Wer gerne mit Drehzahl arbeitet oder den Sound und die Vibrationen als Teil des Erlebnisses sieht, wird die Classic besonders mögen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. entspannte Stabilität
Triumph Trident 660 – präzise Führung in Kurven
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung wirkt der Triumph Trident 660 häufig wie ein Motorrad, das Kurven „mitmacht“. Das Handling ist meist direkt, das Motorrad lässt sich gut einlenken und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es zügiger wird. Gerade auf Landstraßen oder bei wechselnden Straßenverhältnissen ist das ein Vorteil: Man kann das Tempo leichter dosieren und das Motorrad wirkt dabei nicht „schwer“ oder träge.
Royal Enfield Classic 650 – Komfortorientierung und ruhigeres Gefühl
Die Royal Enfield Classic 650 zielt stärker auf ein ruhigeres, klassisches Fahrgefühl ab. Das Motorrad wirkt oft stabil und gelassen, was auf längeren Strecken angenehm sein kann. Wenn die Straßen nicht perfekt sind oder wenn der Fokus eher auf Komfort und entspannter Gangart liegt, kann die Classic ihre Stärken ausspielen. Wer dagegen sehr sportlich und aggressiv fährt, könnte sich beim Einlenken oder bei schnellen Richtungswechseln eher einen „sportlicheren“ Charakter wünschen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Modellen ist das Thema Bremsen entscheidend – denn hier entscheidet sich, wie sicher sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Im Vergleich der aufgelisteten Eigenschaften zeigt sich: Der Triumph Trident 660 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das beim sportlicheren Fahren ein sehr direktes Feedback liefert. Die Royal Enfield Classic 650 kann ebenfalls überzeugen, setzt aber eher auf ein kontrolliertes, gut dosierbares Verzögern im „Cruiser“-Kontext. Wer häufig in dichtem Verkehr unterwegs ist, profitiert oft von der direkten Rückmeldung und dem agilen Gesamtpaket des Trident. Wer dagegen eher entspannt fährt, wird mit der Classic meist ebenfalls gut zurechtkommen.
Komfort und Ergonomie: Sitzhaltung, Alltagstauglichkeit, Reichweite im Kopf
Triumph: aktiv, aber meist gut für verschiedene Einsätze
Die Triumph Trident 660-Ergonomie ist typischerweise so ausgelegt, dass sie nicht nur für kurze Fahrten taugt. Die Sitzposition unterstützt ein aufmerksames Fahren, ohne sofort „zu sportlich“ zu werden. Das macht den Trident interessant für Pendler, für Wochenendtouren und für alle, die ein Motorrad möchten, das sich schnell an unterschiedliche Situationen anpasst.
Royal Enfield: entspanntes Sitzen und Retro-Feeling
Die Royal Enfield Classic 650 setzt auf eine klassische Sitzhaltung, die eher auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Das kann besonders dann gefallen, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht: anstatt ständig „aktiv“ zu arbeiten, sitzt man eher im Motorrad. Für längere Strecken ist das oft angenehm – allerdings hängt es stark davon ab, wie die eigene Körpergröße und der persönliche Fahrstil zur Ergonomie passen.
Ausstattung und Technik: Unterschiede, die man spürt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern darum, welche Prioritäten gesetzt werden. Der Triumph Trident 660 wirkt im Gesamtpaket häufig wie ein modernes Motorrad, das auf Alltag, Fahrbarkeit und eine zeitgemäße Bedienung setzt. Die Royal Enfield Classic 650 steht dagegen stärker für den klassischen Charakter und eine Technikphilosophie, die sich weniger nach „Smart“ anfühlt, sondern nach „Motor und Stil“.
Bedienung im Alltag
Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsmerkmale zeigt sich: Der Trident ist oft die Wahl für Menschen, die gern schnell „reinfinden“ und sich auf ein rundes Gesamtgefühl verlassen. Die Classic ist eher die Wahl, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern ein Stück Identität.
Design und Sound: Was bleibt nach der Probefahrt?
Beim Triumph Trident 660 ist das Design modern und auf Roadster-Optik getrimmt. Das Motorrad wirkt „aufgeräumt“ und sportlich. Bei der Royal Enfield Classic 650 ist der Look bewusst retro – und genau das spiegelt sich oft auch im Sound und im gesamten Auftreten wider. Wer auf ein Motorrad steht, das man nicht nur fährt, sondern auch gern vor der Tür stehen sieht, wird die Classic besonders attraktiv finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Trident 660 – Stärken
- Sehr stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und modernem Roadster-Charakter
- Agiles Handling, das auch bei wechselndem Tempo Spaß macht
- Direktes Feedback beim Fahren, wodurch man das Motorrad gut kontrollieren kann
Triumph Trident 660 – mögliche Schwächen
- Wer explizit Retro-Optik und „klassisches“ Motorgefühl sucht, könnte weniger emotional abgeholt werden
- Je nach Erwartung kann der Charakter stärker „sportlich/modern“ wirken als „traditionell“
Royal Enfield Classic 650 – Stärken
- Starker Retro-Charakter mit eigenem Motorgefühl und markantem Auftritt
- Komfortorientiertes Fahrgefühl, das entspanntes Cruisen unterstützt
- Fühlt sich oft wie ein Motorrad an, das man gern „genießt“ statt nur „abspult“
Royal Enfield Classic 650 – mögliche Schwächen
- Wer sehr sportliche Agilität und schnelle Richtungswechsel erwartet, könnte weniger begeistert sein
- Der Fokus liegt stärker auf Stil und Charakter als auf maximaler „Sportlichkeit“
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Triumph Trident 660 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und sich auch bei flotterem Fahren souverän anfühlt. Das Gesamtpaket aus Handling, Motoransprache und moderner Ausrichtung macht ihn zu einer guten Wahl für Menschen, die regelmäßig fahren und dabei gern zwischen entspannt und dynamisch wechseln.
Die Royal Enfield Classic 650 ist dagegen ideal, wenn der Wunsch nach einem klassischen Motorrad mit klarer Identität im Vordergrund steht. Wer gern mit dem Motorcharakter fährt, den Sound und die Retro-Optik wirklich schätzt und eher auf entspannte Touren setzt, findet in der Classic 650 eine sehr stimmige Option.
Fazit:
Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell in den Alltag einfügt, präzise geführt werden will und bei wechselndem Tempo Spaß macht, trifft mit dem Triumph Trident 660 meist die bessere Wahl. Der moderne Roadster-Charakter, das agile Handling und das direkte Fahrgefühl sprechen besonders diejenigen an, die oft unterwegs sind und ein vielseitiges Bike suchen.
Wer dagegen Wert auf Retro-Design, einen markanten Auftritt und ein Motorgefühl legt, das sich wie „Tradition zum Fahren“ anfühlt, wird mit der Royal Enfield Classic 650 glücklicher. Sie passt am besten zu Fahrern, die Touren genießen, den Charakter des Motorrads suchen und weniger nach maximaler Sportlichkeit entscheiden.
Kurz gesagt: Trident 660 für dynamische Allround-Fahrer, Classic 650 für Retro-Liebhaber und entspannte Genießer.