| UVP | 8.445 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 8.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- cooler Motor mit Charakter und Dampf
- sehr gute Serienausstattung
- kerniger Triple-Sound
- agile Maschine, leicht zu fahren
- einfache und logische Bedienung des Cockpits
- Handy-Connectivity inkl. Navi ohne Aufpreis
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
- Bremskraft vorne könnte besser sein
- Preiskracher mit guter Ausstattung
- Motor mit Charakter und Sound
- Fahrwerk von Kayaba, Bremsen von Nissin
- Enorme Reichweite
- Bequeme Ergonomie
- Offroad-tauglich
- ungleichmässige Gasannahme
- Lastwechselreaktionen
- kein Quickshifter erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.401 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.089 | mm |
| Gewicht | 227 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.390 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | DOHC Reihentwin mit elektronischer Einspritzung | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 95 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 81 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 24 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 462 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein Showa Monoshock-Federbein mit Hebelumlenkung und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB 43mm Upside-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 207)mm | |
| Federung hinten | KYB Zentralfederbein, Federvorspannung und Dämpfung verstellbar (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
| Bremsen vorne | Nissin Doppelbremsscheibe ø 310 mm ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin Bremsscheibe ø 240 mm ( Ø 240 mm) | |
Fazit
"Spaß for fun" würde Johann König zur neuen Triumph Trident 660 sagen. Wir auch. Diese Maschine kann mehr, als man ihr beim Blick auf das Preisschild vielleicht zutraut. Sportliches Fahren auf der Landstraße ist das, wonach der Maschine der Sinn steht. Der Motor ist der Hammer und auch beim Thema Ausstattung ist die neue Trident 660 nun ganz weit vorne. Und das alles zu einem wirklich vernünftigen Preis - unbedingt ausprobieren!Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die neue Trident 660 in gelb als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
Fazit
Unterm Strich ist die Voge DS 800 X Rally eines der interessantesten Motorräder im aktuellen Mittelklasse-Adventure-Segment. Sie kombiniert eine überzeugende technische Basis mit einem mutigen Preispunkt und einer Ausstattung, die in dieser Form normalerweise deutlich mehr kostet. Der 798er Zweizylinder mit rund 95 PS passt sehr gut zur Mission des Motorrads, das KYB-Fahrwerk und die Nissin-Bremsen schaffen Vertrauen, und die 21/18-Zoll-Radkombination sorgt dafür, dass der Rallye-Anspruch nicht bloß dekorativ bleibt. Gleichzeitig sprechen der große Tank, der Langstreckenkomfort und die umfangreiche Komfortausstattung auch Fahrer an, die vor allem reisen wollen und nur gelegentlich den Asphalt verlassen.
Natürlich ist nicht alles frei von Fragezeichen. Eine noch junge Marke muss sich über Jahre hinweg Vertrauen erarbeiten, und Faktoren wie Markenimage, Restwert und flächendeckender Service spielen bei einem Reisemotorrad eine wichtige Rolle. Wer maximale Prestige-Sicherheit sucht oder kompromissloses Hard-Enduro-Feeling erwartet, wird vermutlich weiterhin zu anderen Namen greifen. Wer jedoch nüchtern auf Technik, Ausstattung, Einsatzbreite und Kaufpreis blickt, findet in der Voge DS 800 X Rally ein bemerkenswert starkes Gesamtpaket. Sie ist kein Billigbike mit großen Versprechen, sondern eine ernsthafte, vielseitige Reiseenduro, die den Wettbewerb unter Druck setzt. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die ein adventure-taugliches Motorrad mit echtem Gegenwert suchen, könnte die DS 800 X Rally zu den spannendsten Überraschungen der Saison zählen.MotorradTest.de auf YouTube
Triumph Trident 660 vs. Voge DS 800 X Rally – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll es vor allem ein agiler Straßen-Allrounder sein oder eher ein vielseitiges Touren- und Rally-Bike, das auch abseits des Asphalts nicht sofort klein beigibt? Der Triumph Trident 660 steht für dynamisches Fahren im Alltag und auf kurvigen Strecken, während die Voge DS 800 X Rally mit ihrer Ausrichtung auf längere Touren und wechselnde Untergründe punktet. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede entlang der typischen Kaufkriterien beleuchtet – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Stärken und Schwächen.
Grundcharakter: Street-Feeling vs. Rally-Tourer
Triumph Trident 660: leicht, direkt, straßennah
Die Trident 660 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Die Sitzposition ist auf aktives Fahren ausgelegt, die Ergonomie unterstützt zügige Richtungswechsel und das Gesamtpaket fühlt sich auf der Straße stimmig an. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan auf Landstraßen wechselt, bekommt hier ein Bike, das sich unkompliziert anfühlt und nicht nach „großer Reise“ verlangt, um Spaß zu machen.
Voge DS 800 X Rally: tourorientiert und alltagstauglich
Die DS 800 X Rally ist dagegen klar als vielseitiger Tourer gedacht. Das Design und die Auslegung zielen auf Komfort über längere Strecken, dazu kommt die Bereitschaft, auch mal auf unebenere Wege auszuweichen. Das Motorrad vermittelt mehr „Abenteuer“-Vibe, ohne dabei den Fokus komplett zu verlieren. Gerade wer regelmäßig längere Strecken fährt und dabei nicht nur den Asphalt im Blick hat, findet hier eine passende Grundlage.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Bandbreite
Triumph: lebendiger Antrieb für kurvige Strecken
Der Motor der Triumph Trident 660 ist darauf ausgelegt, dass sich Beschleunigung und Schaltvorgänge harmonisch anfühlen. Die Leistungsentfaltung wirkt sportlich und lässt sich gut dosieren. In der Praxis bedeutet das: Auf kurvigen Strecken macht es Freude, den Motor zu nutzen, ohne ständig „am Limit“ zu fahren. Das Motorrad bleibt dabei handlich und vermittelt ein sportliches, aber nicht überforderndes Gefühl.
Voge: mehr Reserven für lange Touren
Die Voge DS 800 X Rally spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo konstant gehalten werden soll. Der Antrieb wirkt insgesamt souveräner und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass auch bei wechselnden Bedingungen genügend Reserven vorhanden sind. Das ist besonders interessant, wenn häufig mit Gepäck gefahren wird oder wenn Überholmanöver und Autobahnabschnitte Teil des Alltags sind.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Triumph: präzises Einlenken und sportliche Leichtigkeit
Beim Trident 660 steht das Handling im Vordergrund. Das Fahrwerk unterstützt ein zügiges Tempo in Kurven und sorgt dafür, dass sich das Motorrad schnell „einpendelt“. Gerade auf Straßen mit wechselndem Belag fühlt sich das Bike kontrolliert an, ohne dabei zu schwerfällig zu wirken. Die Stärke liegt in der Kombination aus Agilität und gutem Feedback.
Voge: Komfort und Ruhe für wechselnde Untergründe
Die DS 800 X Rally ist spürbar auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden und das Motorrad auch auf schlechterem Untergrund berechenbar bleibt. Der Preis dafür ist meist ein etwas weniger „leichtes“ Gefühl als bei einem reinen Straßenfokus – dafür gewinnt man aber Vertrauen, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Triumph: sportliche Bremsperformance
Die Bremsanlage der Trident 660 ist auf zügiges Fahren ausgelegt. Das Ansprechverhalten wirkt direkt, wodurch sich das Motorrad im Alltag wie auch auf sportlichen Ausfahrten gut dosieren lässt. In Kombination mit dem agilen Fahrwerk entsteht ein stimmiges Gesamtbild: Man kann früh bremsen, sauber einlenken und behält die Kontrolle.
Voge: kontrolliert bei Tempo und Last
Bei der Voge DS 800 X Rally steht ebenfalls die Kontrolle im Vordergrund, allerdings mit stärkerem Fokus auf gleichmäßiges Bremsen und Stabilität. Gerade wenn das Motorrad für Touren genutzt wird, ist das wichtig: Die Bremsen sollen auch bei längeren Abschnitten und wechselnden Bedingungen zuverlässig funktionieren. Das Gefühl ist weniger „race-basiert“, dafür mehr „tour-sicher“.
Komfort und Ergonomie: Stadtalltag vs. Langstrecke
Triumph: sportlich-kompakt
Die Sitzposition der Triumph Trident 660 ist eher sportlich und kompakt. Das ist ideal, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden und man sich gern aktiv bewegt. Für lange Tage im Sattel kann das je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich ausfallen – insgesamt bleibt das Motorrad aber ein sehr alltagstauglicher Begleiter.
Voge: entspannter für Touren
Die DS 800 X Rally setzt stärker auf Komfort. Die Ergonomie wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Dazu kommt die tourtypische Ausstattungsidee: Das Motorrad soll nicht nur „von A nach B“, sondern auch „mit allem drumherum“ funktionieren. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht jedes Detail auf Perfektion getrimmt haben möchte, wird das schätzen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Triumph: Fokus auf Fahrspaß
Bei der Trident 660 liegt der Schwerpunkt klar auf dem Fahrerlebnis. Die Bedienung wirkt aufgeräumt, die Abstimmung ist auf Straße und sportliches Fahren ausgelegt. Für viele Fahrer ist das genau richtig: weniger Ablenkung, mehr Konzentration auf Kurven, Ampeln und die nächste Ausfahrt.
Voge: Tour- und Rally-Ansatz
Die Voge DS 800 X Rally bringt mehr „Reisegedanken“ mit. Dazu gehören die passende Optik und die Ausrichtung auf vielseitige Nutzung. Das Motorrad wirkt wie ein Kandidat für Fahrer, die gern spontan die Route ändern, auch mal auf Schotter oder schlechten Straßenabschnitten unterwegs sind und dabei nicht ständig Kompromisse eingehen wollen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Triumph Trident 660 – Stärken
- Agiles, straßennahes Handling mit sportlichem Fahrgefühl
- Lebendige Motorcharakteristik für kurvige Strecken und Alltag
- Direktes Brems- und Einlenkverhalten für dynamisches Fahren
- Insgesamt sehr stimmiges Gesamtpaket für „einfach losfahren“
Triumph Trident 660 – Schwächen
- Weniger Fokus auf Offroad-/Rally-Einsatz, wenn die Strecke öfter abseits des Asphalts liegt
- Für sehr lange Touren kann die sportlichere Ergonomie je nach Fahrer unterschiedlich ausfallen
Voge DS 800 X Rally – Stärken
- Tourorientierte Auslegung mit mehr Stabilität und Komfort
- Souveräner Charakter für längere Strecken und wechselnde Bedingungen
- Berechenbarkeit auch dann, wenn der Untergrund nicht perfekt ist
- Rally-/Adventure-Vibe, der Lust auf weitere Strecken macht
Voge DS 800 X Rally – Schwächen
- Im Vergleich zur straßenbetonten Auslegung weniger „leichtfüßig“ im reinen Kurvengeschwindigkeitsgefühl
- Wer ausschließlich sportlich auf der Straße unterwegs ist, könnte den Tour-Fokus als weniger passend empfinden
Für wen passt welches Motorrad?
Triumph Trident 660: die richtige Wahl für…
Die Triumph Trident 660 ist besonders interessant für Fahrer, die viel auf der Straße unterwegs sind, gern zügig fahren und ein Motorrad suchen, das sich schnell und präzise anfühlt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, spontane Ausfahrten liebt und dabei Wert auf direktes Handling legt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch für Einsteiger, die sportliche Dynamik möchten, ist das Konzept oft attraktiv, weil das Motorrad nicht „zu groß“ wirkt, aber trotzdem genug Temperament mitbringt.
Voge DS 800 X Rally: die richtige Wahl für…
Die Voge DS 800 X Rally passt besonders gut, wenn Touren im Vordergrund stehen und die Route gern auch mal abweicht. Wer längere Strecken fährt, Gepäck einplant oder öfter auf wechselndem Untergrund unterwegs ist, findet in der DS 800 X Rally einen ruhigen, tourtauglichen Begleiter. Das Motorrad ist ideal für alle, die nicht nur Asphalt-Perfektion suchen, sondern ein Bike möchten, das auch auf „nicht ganz so glatten“ Strecken Vertrauen vermittelt.
Fazit:
Die Triumph Trident 660 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße, Agilität und einem sportlich-direkten Fahrgefühl liegt. Sie punktet mit präzisem Handling, lebendiger Motorcharakteristik und einer Brems- sowie Fahrwerksabstimmung, die Kurvenfahrten und den Alltag besonders leicht wirken lässt. Wer häufig spontan unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, trifft mit der Trident 660 eine sehr passende Entscheidung.
Die Voge DS 800 X Rally spielt ihre Stärken aus, wenn längere Touren, Komfort und Stabilität wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die auch mal die Route ändern, wechselnde Untergründe nicht vermeiden möchten und ein Motorrad suchen, das dabei souverän bleibt. Kurz gesagt: Triumph für straßenorientierten Fahrspaß, Voge für vielseitige Touren mit mehr Abenteuer-Anspruch.