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Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • sehr helles Frontlicht
  • Komponenten von Kayaba und Nissin
  • passender Boller-Sound
Kontra:
  • fummelige Handy-App
  • nur eine Farbe erhältlich
  • kein QuickShifter
Pro:
  • konsequenter Klassik-Look
  • einfachste Bedienung
  • Speichenfelgen ohne Aufpreis
  • schöner Peashooter-Auspuff mit entsprechenden Sound
  • günstiger Preis
Kontra:
  • überschaubare Leistung
  • etwas klobige Fußrastenanlage
  • mittelmässige Bremse

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.445mm
Länge2.100mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.090mm
Gewicht205kg
Radstand1.440mm
Länge2.170mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum581ccm
Hub64mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, 4-Takt
Hubraum374ccm
Hub90mm
Bohrung73mm
Kühlungluftgekühlt
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung64 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment57 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite434km
Leistung21 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment29 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.120km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite387km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vornekonventionelle Teleskopgabel Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 121)mm
Federung hintenDoppelstoßdämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 92)mm
Aufhängung hintenKasten-Zweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne100/90 - 19
Reifen hinten130/80 - 18

Bremsen

Bremsen vorneNissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenNissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, 2 Kolbenbremszange ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.599€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz

Fazit

So schön können Retro-Bikes aussehen. Aber nicht nur aussehen, sondern sich auch so anfühlen. Dieses Credo gilt für die Benelli Imperiale 400 von A bis Z, weil die Entwickler in Pesaro/Italien offenbar ganz genau hingeschaut haben, wie die alten Benelli Imperiale in den 60ziger Jahren ausgesehen haben. So konsequent auf Klassik getrimmt kann das sonst nur Royal Enfield, mal von der Kawa W800 abgesehen. 

Die Leistung der Imperiale ist natürlich sehr überschaubar, das sollte einem schon bewusst sein. Wer sich darauf einlässt, bekommt die totale Entschleunigung einer liebevoll gestalteten Maschine, die man sich auch ins Wohnzimmer stellen könnte. Bei diesem Preis dürfte der eine oder andere potentielle Käufer auch an die Anschaffung als Zweitbike denken. Das wird vermutlich keiner bereuen, gerade für die Abendrunde oder die Fahrt zum Eismann ist die Imperiale ideal - und man wird vor Ort garantiert gefragt, wie alt die Maschine ist und wer diese denn so schon restauriert hat! 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.199€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 2.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2021
  • Farben: Schwarz, Silber

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Voge R625 vs. Benelli Imperiale 400: Vergleich für Alltag, Komfort und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Passt das Motorrad zum eigenen Fahrstil, zum geplanten Einsatz und zu den Erwartungen an Komfort, Handling und Alltagstauglichkeit? Der Vergleich zwischen der Voge R625 und der Benelli Imperiale 400 zeigt sehr gut, wie unterschiedlich die Schwerpunkte gesetzt sein können – obwohl beide Modelle grundsätzlich für Menschen interessant sind, die ein charakterstarkes Motorrad für Straße und Alltag suchen.

Im Folgenden werden die aufgelisteten Vergleichspunkte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, was sich daraus in der Praxis ableiten lässt: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie gut lässt es sich bewegen, und wo liegen die jeweiligen Stärken – aber auch die möglichen Schwächen?

Erster Eindruck: Charakter und Ausrichtung

Die Benelli Imperiale 400 steht klar für den Retro-Ansatz: Das Design wirkt bewusst klassisch, und das Motorrad vermittelt schnell das Gefühl, dass es vor allem für entspanntes Fahren gedacht ist. Die Voge R625 dagegen wirkt moderner und sportlich-nüchterner. Dadurch richtet sich der Blick oft auf ein etwas dynamischeres Fahrgefühl und eine alltagstaugliche, aber nicht zu „zahme“ Auslegung.

Schon hier zeigt sich ein wichtiger Unterschied: Wer vor allem Wert auf Stil, ruhiges Auftreten und ein klassisches Fahrgefühl legt, findet in der Imperiale 400 häufig schneller den passenden Ton. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich auch auf längeren Strecken und bei zügigerem Tempo souverän anfühlt, schaut sich die R625 meist genauer an.

Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Fahralltag bemerkbar machen

Beim Vergleich der aufgelisteten Motor- und Leistungsdaten fällt auf, dass die Voge R625 tendenziell stärker auf „mehr Reserven“ und ein lebendigeres Ansprechverhalten ausgelegt ist. Das zeigt sich vor allem dann, wenn es im Alltag um Beschleunigung aus dem Stand, zügiges Einfädeln oder das Überholen auf Landstraßen geht. Die R625 wirkt dabei oft wie das Motorrad, das man auch dann noch gerne fährt, wenn die Strecke länger wird und der Verkehr mehr Tempo verlangt.

Die Benelli Imperiale 400 spielt dagegen ihre Stärken eher in einem ruhigeren, gleichmäßigeren Fahrstil aus. Die Imperiale 400 wirkt häufig dann besonders stimmig, wenn man entspannt unterwegs ist, die Gänge sauber ausfährt und nicht ständig nach „mehr Druck“ sucht. Für Stadtfahrten und gemütliche Landstraßenrunden kann das genau der richtige Ansatz sein.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

Voge R625 – Stärke: mehr Dynamik im Alltag, besonders bei Situationen, in denen man Reserven braucht. Voge R625 – mögliche Schwäche: Wer ausschließlich sehr entspannt fahren möchte, empfindet die Auslegung manchmal als „zu viel Motorrad“ im Sinne von: man muss nicht alles ausnutzen.

Benelli Imperiale 400 – Stärke: stimmiges, entspanntes Fahrgefühl, das zum Retro-Charakter passt. Benelli Imperiale 400 – mögliche Schwäche: bei häufigem zügigem Fahren oder vielen Überholmanövern kann die Auslegung schneller an Grenzen stoßen als bei der R625.

Fahrwerk und Handling: Wie leicht sich die Motorräder bewegen lassen

Beim Vergleich der Fahrwerks- und Fahrdynamikdaten zeigt sich: Die Voge R625 wirkt insgesamt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Das ist besonders interessant, wenn der Alltag nicht nur aus glatten Stadtstraßen besteht, sondern auch aus Landstraßen, Baustellenbereichen oder längeren Strecken mit unterschiedlichen Belägen.

Die Benelli Imperiale 400 punktet häufig mit einem eher „klassischen“ Fahrgefühl. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen angenehm kontrollieren und vermittelt ein ruhiges, gutmütiges Handling. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder Wert auf ein Motorrad legt, das sich nicht hektisch anfühlt, findet hier oft eine passende Basis.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

Voge R625 – Stärke: stabiler Eindruck bei wechselnden Anforderungen, tendenziell mehr Durchzug und souveränes Fahrverhalten. Voge R625 – mögliche Schwäche: Wer sehr „leichtfüßig“ im Sinne eines reinen Stadtfahrrads sucht, könnte die R625 je nach persönlichem Empfinden als etwas weniger verspielt wahrnehmen.

Benelli Imperiale 400 – Stärke: angenehmes, ruhiges Handling, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Benelli Imperiale 400 – mögliche Schwäche: Bei sportlicher Fahrweise kann die Auslegung weniger Reserven bieten als die R625.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten

Im Vergleich der Bremsdaten wird deutlich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Voge R625 wirkt dabei tendenziell auf kräftigere Verzögerung und ein klareres Ansprechverhalten hin, was vor allem dann hilft, wenn im Stadtverkehr häufig gebremst werden muss oder wenn auf Landstraßen zügig reagiert werden soll.

Die Benelli Imperiale 400 kann ebenfalls mit einem gut dosierbaren Bremsgefühl überzeugen. Gerade für Fahrerinnen und Fahrer, die eher gleichmäßig fahren und das Motorrad bewusst „kontrolliert“ bewegen, passt das oft sehr gut.

Stärken und Schwächen bei der Bremsleistung

Voge R625 – Stärke: mehr Reserven für dynamischere Situationen. Voge R625 – mögliche Schwäche: Wer sehr sanft fährt, nutzt die Möglichkeiten möglicherweise nicht vollständig.

Benelli Imperiale 400 – Stärke: gutes Gefühl für Dosierung und ruhige Kontrolle. Benelli Imperiale 400 – mögliche Schwäche: bei häufigem sportlichem Fahren kann die R625 im Vergleich als „durchsetzungsstärker“ wirken.

Ausstattung und Komfort: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Voge R625 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf Alltag und längere Nutzung ausgelegt ist. Dazu passen die aufgelisteten Punkte rund um Komfort und praktische Aspekte. Wer Pendelstrecken fährt oder regelmäßig längere Touren plant, profitiert häufig davon, dass die R625 insgesamt „funktional“ wirkt.

Die Benelli Imperiale 400 setzt stärker auf den klassischen Look und eine stimmige Gesamtwirkung. Das kann sich im Alltag so anfühlen, dass das Motorrad nicht nur fährt, sondern auch „Spaß am Ansehen“ macht. Gerade für Menschen, die ihr Motorrad auch als Lifestyle-Teil verstehen, ist das ein echter Pluspunkt.

Stärken und Schwächen bei Komfort und Ausstattung

Voge R625 – Stärke: alltagstauglicher Gesamteindruck, der auch auf längeren Strecken angenehm wirkt. Voge R625 – mögliche Schwäche: Wer ausschließlich den Retro-Look sucht, könnte die Optik weniger emotional finden.

Benelli Imperiale 400 – Stärke: stimmiges Retro-Konzept, das sich im Alltag besonders „rund“ anfühlt. Benelli Imperiale 400 – mögliche Schwäche: Wer maximale Funktionalität für jede Situation erwartet, findet bei der R625 im Vergleich oft die etwas „modernere“ Ausrichtung.

Design und Alltag: Welches Motorrad passt besser zur eigenen Nutzung?

Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst, wie man das Motorrad im Alltag wahrnimmt. Die Benelli Imperiale 400 wirkt wie ein Motorrad, das man gerne vor der Tür stehen hat und bei dem man sich auf das Fahren freut, weil der Stil einfach stimmt. Die Voge R625 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man als zuverlässigen Begleiter sieht: weniger „Show“, mehr „Fahren“ – und genau das kann im Alltag ein entscheidender Faktor sein.

Auch die Sitzposition und das Fahrgefühl spielen hier hinein. Wenn die R625 im Vergleich als etwas dynamischer und straßenorientierter wahrgenommen wird, dann ist die Imperiale 400 oft die Wahl für entspannte Fahrten, bei denen das Motorrad nicht ständig „überredet“ werden muss.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich? (ohne Zahlen, mit klarer Tendenz)

Der Vergleich macht vor allem zwei Zielgruppen sichtbar:

  • Voge R625 ist besonders interessant, wenn im Alltag regelmäßig Situationen vorkommen, in denen man zügig reagieren möchte: Einfädeln, Überholen, längere Strecken oder einfach das Bedürfnis nach mehr Reserven.
  • Benelli Imperiale 400 ist besonders passend, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt: Stadtverkehr, gemütliche Touren, Retro-Charakter und ein Motorrad, das sich stimmig anfühlt, ohne ständig nach „mehr“ zu verlangen.

Typische Kaufmotive im Vergleich

R625-Motive: modernes Gesamtpaket, straßenorientiertes Fahrgefühl, mehr Dynamik für wechselnde Anforderungen. Imperiale-400-Motive: klassischer Stil, ruhiges Fahrgefühl, Motorrad-Charakter im Retro-Sinne.

Fazit:

Die Voge R625 ist die bessere Wahl, wenn im Alltag häufig mehr Tempo gefragt ist und ein Motorrad mit spürbaren Reserven überzeugen soll. Im Vergleich wirkt die R625 insgesamt dynamischer und straßenorientierter: beim Beschleunigen, bei der souveränen Reaktion auf wechselnde Situationen und auch dann, wenn längere Strecken mehr Komfort und Stabilität verlangen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „funktioniert“, sondern auch bei zügigerem Fahren das gute Gefühl liefert, liegt mit der R625 meist richtig.

Die Benelli Imperiale 400 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn entspanntes Fahren im Vordergrund steht. Im Vergleich punktet die Imperiale 400 mit ihrem stimmigen Retro-Charakter, einem ruhigen und gut kontrollierbaren Fahrgefühl sowie einer Auslegung, die zu gemütlichen Stadt- und Landfahrten passt. Wer vor allem Stil, Gelassenheit und ein Motorrad möchte, das sich angenehm und nicht überfordernd anfühlt, findet in der Imperiale 400 die passendere Option.

Kurz gesagt: Mehr Dynamik und Reserven sprechen für die R625 – mehr Retro-Genuss und entspanntes Fahren sprechen für die Imperiale 400.

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