| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Yamaha MT-07 vs Honda WN7: Motorradvergleich im Alltag & auf Tour
Wenn zwei beliebte Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Im echten Motorradalltag zählen Dinge wie Ansprechverhalten, Alltagstauglichkeit, Komfort im Stadtverkehr und wie entspannt sich ein Bike auf längeren Strecken fahren lässt. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen Yamaha MT-07 und Honda WN7: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, wo liegen die Stärken, und welche Schwächen sollte man kennen, bevor man sich entscheidet?
Überblick: Zwei Naked Bikes mit unterschiedlichen Philosophien
Die Yamaha MT-07 steht seit Jahren für ein unkompliziertes Konzept: ein Motor, der untenherum sauber zieht, ein leichtes Handling und ein Gesamtpaket, das sich schnell vertraut anfühlt. Die Honda WN7 verfolgt ebenfalls den Naked-Bike-Ansatz, setzt aber stärker auf ein ausgewogenes Gesamtgefühl aus Motor, Fahrwerk und moderner Bedienlogik. Beide Bikes sind damit grundsätzlich für ähnliche Einsatzbereiche interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Motor & Antrieb: Charakter entscheidet
Yamaha MT-07: Direkt, drehfreudig und alltagstauglich
Im Vergleich wirkt die Yamaha MT-07 besonders dann stark, wenn man häufig zwischen niedrigen und mittleren Drehzahlen unterwegs ist. Der Motor fühlt sich in der Praxis sehr „mechanisch“ an: Gas auf, Bike reagiert, und man kann mit wenigen Handgriffen zügig beschleunigen. Das macht die MT-07 besonders attraktiv für Pendler und für alle, die im Stadtverkehr gern flexibel bleiben. Auch beim Überholen auf Landstraßen spielt das Ansprechverhalten seine Vorteile aus, weil man nicht lange warten muss, bis Leistung anliegt.
Honda WN7: Gleichmäßiger Fluss und souveränes Tempo
Die Honda WN7 zeigt im Vergleich einen etwas anderen Schwerpunkt: Der Antrieb wirkt oft „runder“ im Gefühl, als würde er das Tempo kontinuierlich aufbauen. Das ist angenehm, wenn man nicht ständig am Gas spielen möchte, sondern lieber einen gleichmäßigen Rhythmus fährt. Gerade auf Touren oder bei längeren Abschnitten kann das den Fahrspaß erhöhen, weil das Bike weniger nach „Einsatz“ verlangt und mehr nach „Mitfahren“.
Stärken & Schwächen im Motorvergleich
Stärken der MT-07 liegen vor allem in der unmittelbaren Reaktion und dem unkomplizierten Fahrstil: Wer gern dynamisch aus dem Stand oder aus dem Stadtverkehr heraus beschleunigt, bekommt ein Bike, das schnell mitdenkt. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man sehr hohe Reserven erwartet oder einen besonders „feinen“ Motorlauf sucht, der sich wie aus einem Guss anfühlt.
Stärken der WN7 liegen im gleichmäßigen Vortrieb und im souveränen Tempoaufbau. Schwächen können sich ergeben, wenn man den maximalen „Kick“ aus niedrigen Drehzahlen sucht und das Bike möglichst aggressiv wirken soll. Wer jedoch einen entspannten, harmonischen Fahrstil bevorzugt, wird die Honda oft als stimmiger empfinden.
Fahrwerk & Handling: Leichtfüßig vs. ausgewogen
Yamaha MT-07: Agil in der Stadt, lebendig auf Landstraße
Beim Handling wirkt die Yamaha MT-07 besonders in engen Situationen stark. Richtungswechsel gehen leicht von der Hand, und das Bike vermittelt schnell ein Gefühl von Kontrolle. Auf der Landstraße macht sich das in Form von unkomplizierten Kurvenmanövern bemerkbar: Man kann zügig reagieren, ohne dass das Bike „zäh“ wirkt. Das Fahrwerk unterstützt damit einen Fahrstil, der gern aktiv ist.
Honda WN7: Stabiler Eindruck und ruhigeres Fahrgefühl
Die Honda WN7 präsentiert sich im Vergleich häufig als etwas „ruhiger“ im Gesamtgefühl. Das kann gerade bei wechselnden Fahrbahnbelägen oder bei längeren Strecken ein Vorteil sein. Das Bike wirkt dann weniger wie ein Sportgerät, sondern mehr wie ein verlässlicher Begleiter, der die Linie hält und den Fahrer nicht ständig neu „abholt“.
Stärken & Schwächen beim Fahrwerk
MT-07 punktet mit Agilität und einem lebendigen Charakter. Schwächen können auftreten, wenn man sehr komfortorientiert fährt und jede Unebenheit möglichst gedämpft haben möchte – hier entscheidet am Ende auch die persönliche Abstimmung (Reifen, Fahrstil, Beladung).
WN7 punktet mit Ausgewogenheit und einem stabilen Eindruck. Schwächen sind eher im Bereich „maximaler Spielfreude“ zu finden: Wer ein Bike sucht, das sich besonders verspielt anfühlt, könnte die Honda als etwas weniger „direkt“ empfinden.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Bremsen sind nicht nur eine Frage von Kennzahlen, sondern auch von Dosierbarkeit und Gefühl am Hebel. Die Yamaha MT-07 wirkt dabei oft sehr gut beherrschbar, sodass man in Alltagssituationen schnell den richtigen Druck findet. Die Honda WN7 vermittelt häufig ein sehr stabiles Bremsgefühl, das sich besonders dann auszahlt, wenn man zügig unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Stärken beider Bikes liegen in der grundsätzlichen Alltagstauglichkeit. Schwächen zeigen sich eher indirekt: Wer sehr sportlich fährt oder häufig mit hoher Beladung unterwegs ist, sollte prüfen, ob die Bremsanlage und die Reifenwahl zum eigenen Anspruch passen.
Komfort & Sitzposition: Wie entspannt ist der Alltag?
Yamaha MT-07: Sportlich genug, aber nicht unbequem
Die MT-07 bietet eine Sitzposition, die meist sportlich wirkt, aber im Alltag nicht in reine Härte kippt. Für Pendler ist das ein Vorteil: Man sitzt so, dass man schnell reagieren kann, ohne dass der Rücken nach kurzer Zeit „arbeitet“. Auf längeren Strecken hängt der Komfort stark davon ab, wie man die Pausen plant und wie man die Ergonomie für sich einrichtet.
Honda WN7: Komfortorientierter Gesamteindruck
Die WN7 wirkt im Vergleich oft etwas komfortorientierter im Gesamteindruck. Das bedeutet nicht, dass sie „weich“ ist, aber sie vermittelt eher das Gefühl, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig längere Strecken fährt oder regelmäßig mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist, wird das als Pluspunkt sehen.
Stärken & Schwächen bei Komfort
MT-07 ist stark, wenn man eine aktive Sitzhaltung mag und gern schnell in den Fahrmodus findet. Schwächen können auftreten, wenn man sehr lange am Stück fährt und eine maximal entspannte Haltung erwartet.
WN7 punktet mit einem stimmigen Komfortgefühl. Schwächen sind eher dann relevant, wenn man eine besonders „aggressive“ Fahrposition sucht und das Bike möglichst sportlich „ziehen“ soll.
Alltagstauglichkeit: Bedienung, Übersicht und Praxis
Im Alltag zählt, wie schnell man sich zurechtfindet. Beide Bikes sind grundsätzlich auf eine moderne Nutzung ausgelegt, aber sie unterscheiden sich im Charakter: Die MT-07 wirkt oft wie ein Bike, das man intuitiv versteht – Gas, Blick, Linie. Die WN7 wirkt häufig wie ein Paket, bei dem Bedienlogik und Gesamtgefühl sehr stimmig zusammenpassen.
Auch die Frage nach Wartung und Service spielt in der Praxis eine Rolle. Beide Marken stehen grundsätzlich für eine solide Ersatzteil- und Serviceversorgung. Dennoch gilt: Der beste Weg ist, die eigenen Rahmenbedingungen zu prüfen – etwa wie gut der Service in der Nähe erreichbar ist und welche Erfahrungen andere Fahrer im eigenen Umfeld gemacht haben.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Yamaha MT-07: Die Wahl für dynamische Alltagsfahrer
Die Yamaha MT-07 ist besonders passend, wenn ein Bike vor allem im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken Spaß machen soll. Wer ein direktes Ansprechverhalten liebt, gern agil fährt und ein unkompliziertes Gesamtpaket sucht, wird mit der MT-07 häufig sehr zufrieden sein. Auch für Einsteiger, die ein Bike möchten, das sich schnell „handlich“ anfühlt, ist sie eine starke Option.
Honda WN7: Die Wahl für ausgewogene Touren und entspanntes Tempo
Die Honda WN7 eignet sich besonders, wenn der Fokus stärker auf einem ruhigen, souveränen Fahrgefühl liegt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein harmonisches Zusammenspiel legt und ein Bike sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil wirkt, wird die Honda oft als stimmiger empfinden. Auch für Fahrer, die weniger „spielen“ und mehr „genießen“ möchten, ist die WN7 eine gute Wahl.
Fazit:
Im Vergleich Yamaha MT-07 vs Honda WN7 zeigt sich: Beide Bikes sind starke Naked-Bike-Konzepte, aber sie bedienen unterschiedliche Vorlieben. Die MT-07 punktet vor allem mit direktem Ansprechverhalten, agilerem Handling und einem unkomplizierten Fahrgefühl, das im Alltag besonders leicht zu genießen ist. Wer gern dynamisch aus dem Verkehr heraus beschleunigt, häufig kurze Wege fährt oder ein Bike sucht, das schnell vertraut wirkt, trifft mit der Yamaha meist genau den richtigen Ton.
Die WN7 spielt ihre Stärken eher in der Ausgewogenheit aus: ein ruhigerer Gesamtcharakter, ein souveräner Tempoaufbau und ein Komfortgefühl, das auf längeren Strecken Vorteile bringt. Wer Touren mag, ein harmonisches Zusammenspiel bevorzugt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt, wird mit der Honda häufig glücklicher.
Kurz gesagt: MT-07 für den aktiven Alltagsfahrer, WN7 für den entspannten Tourenfreund.