| UVP | 13.199 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 225 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 254 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 41mm, voll einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Coil spring/Gas-hydraulic damper (Federweg 122)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (Tubeless) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (Tubeless) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Zurück zur Ausgangfrage: Lohnen sich die 1.800 Euro Aufpreis für die SP? Jein, möchten man sagen. Die SP ist die etwas edlere und fahrwerkstechnisch bessere Maschine, aber wer es nicht so dicke hat, kann unserer Meinung nach gerne auch zur Standard MT-09 greifen.Der Wettbewerb bei den Naked-Bikes der gehobenen Mittelklasse ist allerdings hart: KTM 890 Duke R, Kawasaki Z900, Ducati Monster, Aprilia Tuono 660, Triumph Speed Triple RS - das sind schon alles ebenfalls tolle Maschinen. Am Ende werden es viele potentielle Käufer wohl vom Motor abhängig machen: Es ist halt eine Charakter-Frage, ob man auf Twin, Triple oder Reihenvierer steht.
Die MT-09 SP macht jedenfalls ganz viel richtig und eigentlich gar nichts falsch - bis auf den Soziusbetrieb, der bei den Wettbewerbern allerdings ähnlich trübe ausfällt. Aber zu zweit will man diesen Bikes ja eigentlich auch gar nicht fahren, oder?
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers in Hamburg Eidelstedt - danke.
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha MT-09 SP vs Yamaha Tracer 7 GT: Vergleich für Fahrspaß und Alltag
Wenn zwei Yamaha-Modelle auf dem Papier nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied oft erst beim Fahren richtig klar. Die Yamaha MT-09 SP steht für ein agiles, direktes Konzept: viel Temperament, eine auf Dynamik ausgelegte Sitzhaltung und das Gefühl, dass das Motorrad sehr schnell auf jede Eingabe reagiert. Die Yamaha Tracer 7 GT verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht, mit Fokus auf Komfort, Windschutz und einem Paket, das lange Strecken deutlich entspannter machen soll.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit dem Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit, Komfort, Elektronik und das, was am Ende besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundkonzept: Streetfighter-Feeling vs. Tourer-Anspruch
MT-09 SP: Direktheit und „Nacktheit“
Die MT-09 SP ist vom Charakter her ein Motorrad, das man gern „einfach macht“. Die Maschine wirkt leicht, reagiert zügig und vermittelt das Gefühl, dass man mit ihr schnell von A nach B kommt – und dabei auch gern mal länger bleibt. Das Konzept ist klar: weniger Verkleidung, mehr Fokus auf Fahrdynamik und ein Fahrerlebnis, das sich nicht versteckt.
Tracer 7 GT: Komfort und Schutz für längere Tage
Die Tracer 7 GT ist dagegen stärker auf Touren ausgelegt. Der Windschutz, die aufrechte Ausrichtung und das insgesamt „tourigere“ Setup sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei längeren Fahrten weniger anstrengend anfühlt. Wer häufig Strecken fährt, bei denen man nicht nur kurz durch die Stadt will, sondern auch Landstraße oder Autobahnanteile hat, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Modelle sind Yamaha-typisch lebendig, aber sie liefern die Kraft auf unterschiedliche Weise. Die MT-09 SP wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das man „mit dem Gas“ steuert: Das Ansprechverhalten und die direkte Verbindung zwischen Fahrerwunsch und Beschleunigung machen sie besonders reizvoll, wenn die Strecke Kurven hat oder man gern dynamisch fährt. Die Tracer 7 GT ist ebenfalls spritzig, aber sie zielt stärker darauf, dass sich die Leistung gleichmäßiger und entspannter abrufen lässt – passend zu einem Motorrad, das auch bei längeren Etappen nicht ständig nach „sportlicher Haltung“ verlangt.
Im Vergleich bedeutet das: Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, erlebt die MT-09 SP als besonders „leicht zu handeln“. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant und dabei Komfort wichtiger wird, profitiert von der Tracer-Philosophie, bei der das Motorrad eher wie ein verlässlicher Reisebegleiter wirkt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
MT-09 SP: Wendigkeit und Spielfreude
Die MT-09 SP spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen man viel manövriert: Stadtverkehr, enge Landstraßen, Kehren und spontane Ausweichmanöver. Das Handling wirkt agil, die Maschine lässt sich zügig umstellen und vermittelt ein sportliches Gefühl. Gleichzeitig ist das Motorrad so abgestimmt, dass es nicht nur auf der perfekten Strecke Spaß macht, sondern auch im Alltag „mitgeht“.
Tracer 7 GT: Ruhigeres Gefühl auf Strecke
Die Tracer 7 GT ist spürbar darauf ausgelegt, dass man bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten weniger „arbeiten“ muss. Das Fahrgefühl wirkt stabiler, die Linie bleibt leichter zu halten, und das Motorrad unterstützt eher eine gleichmäßige Fahrweise. In der Praxis heißt das: Wer viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, wird die entspanntere Grundhaltung der Tracer zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die MT-09 SP punktet mit Agilität und direktem Feedback, kann aber je nach Fahrstil und Strecke „sportlich fordernd“ wirken. Die Tracer 7 GT ist dafür komfortorientierter und stabiler, wirkt im engen Stadtbetrieb manchmal weniger „spielerisch“ als die MT-09 SP.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man ihnen im Alltag vertrauen kann. Die MT-09 SP wirkt dabei besonders dann stark, wenn man sportlich verzögert und das Motorrad schnell in die nächste Kurve bringen will. Die Tracer 7 GT spielt ihre Vorteile eher dann aus, wenn man aus dem Reise-Tempo heraus kontrolliert abbremsen und anschließend ruhig weiterfahren möchte.
Unterm Strich gilt: Wer gern dynamisch fährt und häufig „kurz und knackig“ bremst, fühlt sich mit der MT-09 SP oft intuitiv verbunden. Wer dagegen eher gleichmäßig unterwegs ist und dabei Komfort und Gelassenheit priorisiert, wird mit der Tracer 7 GT ein stimmiges Sicherheitsgefühl bekommen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlichem Fokus
In der Praxis ist Elektronik nicht nur „nice to have“, sondern beeinflusst, wie entspannt man fährt. Die MT-09 SP setzt stärker auf ein sportliches Gesamtpaket: Die Unterstützung greift, ohne das Fahrgefühl zu stark zu „glätten“. Dadurch bleibt das Motorrad für viele Fahrer nah am eigenen Stil.
Die Tracer 7 GT bringt Elektronik und Assistenzsysteme stärker in den Kontext von Tourenkomfort. Das Motorrad soll nicht nur schnell sein, sondern auch in wechselnden Situationen berechenbar bleiben – besonders dann, wenn man nicht jedes Mal die gleiche Strecke fährt oder wenn Wetter und Verkehr variieren.
Stärken und Schwächen: Die MT-09 SP wirkt oft „fahrerorientierter“ im Sinne von direkter Rückmeldung. Die Tracer 7 GT wirkt „reiseorientierter“, weil sie das Motorrad in Richtung entspannter Kontrolle optimiert.
Windschutz, Sitzposition und Ergonomie: Der große Unterschied im Alltag
MT-09 SP: Sportlich, kompakt, nah am Fahrer
Die MT-09 SP bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt und den Fahrer klar in den Mittelpunkt stellt. Das ist ideal, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Kurven und Dynamik nutzt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das Setup oft genau richtig.
Tracer 7 GT: Komfort, Schutz und entspannte Haltung
Die Tracer 7 GT ist deutlich stärker auf Ergonomie ausgelegt. Windschutz und die insgesamt tourigere Ausrichtung machen einen spürbaren Unterschied, sobald die Fahrt länger wird. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen oder wenn man nicht nur „Spaßkilometer“, sondern auch Pendel- oder Urlaubsfahrten plant, ist das ein echter Vorteil.
Vergleich: Die MT-09 SP kann im Alltag „leicht und direkt“ wirken, während die Tracer 7 GT eher „ausgleichend“ ist. Wer häufig lange Strecken fährt, wird den Komfort der Tracer meist stärker merken. Wer dagegen kurze Strecken liebt und das Motorrad gern aktiv bewegt, findet in der MT-09 SP oft die passendere Haltung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken, Sichtbarkeit
Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber sie spielen ihre Stärken unterschiedlich aus. Die MT-09 SP wirkt im urbanen Umfeld oft unkompliziert, weil sie agil ist und sich schnell in den Verkehr einfügt. Die Tracer 7 GT ist ebenfalls praktisch, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man „für mehr“ nutzt: für Ausfahrten, für längere Wege und für Situationen, in denen man nicht ständig umplanen möchte.
Ein wichtiger Punkt ist auch die Sicht und der Windschutz: Die Tracer bietet hier durch die Tourenoptik und den Schutz tendenziell mehr Entspannung. Die MT-09 SP ist dafür „offener“ und vermittelt mehr unmittelbares Gefühl von Fahrt und Umgebung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-09 SP – Stärken
- Agiles Handling und schnelles Umsetzen von Fahrimpulsen
- Direktes Fahrgefühl, das sportliche Fahrer oft sofort anspricht
- Ideal für Kurven und dynamische Alltagsfahrten
- Elektronik wirkt fahrerorientiert statt „touristisch zu glätten“
Yamaha MT-09 SP – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort als bei der Tracer
- Offeneres Setup kann bei langen Autobahnabschnitten anstrengender wirken
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Komfort und Windschutz für entspannte Touren
- Stabileres Langstrecken-Gefühl und ruhigerer Charakter
- Elektronik im Touren-Kontext für mehr Gelassenheit
- Passend für gemischte Fahrten aus Alltag und Urlaub
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Weniger „spielerisch“ im engen Stadtbetrieb als die MT-09 SP
- Tourenfokus kann für reine Kurven- und Spaßfahrten weniger „pur“ wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die MT-09 SP ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: lebendig, direkt und sportlich. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern aktiv fahren, Kurven suchen und das Motorrad als dynamischen Begleiter im Alltag erleben möchten.
Die Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Windschutz und entspannte Langstrecken im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Touren planen oder einfach ein Motorrad möchten, das auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt.
Fazit:
Die Yamaha MT-09 SP ist die richtige Wahl für Fahrer, die vor allem Fahrspaß, Agilität und ein direktes, sportliches Gefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man viel manövriert, Kurven fährt und das Motorrad gern aktiv steuert. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt oder Wert auf Windschutz und eine entspanntere Ergonomie legt, wird mit der Yamaha Tracer 7 GT glücklicher. Sie wirkt auf Touren ruhiger, komfortabler und unterstützt eine gleichmäßige Fahrweise. Kurz gesagt: MT-09 SP für dynamische Alltags- und Kurvenfahrten, Tracer 7 GT für Touren, Komfort und entspannte Kilometer.