UVP 18.399 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
UVP 10.278 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Fahrbericht der neuen Yamaha Niken GT auf Sardinien.
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Neo-Retro von Suzuki von 10.990 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Schräglagengefühl
  • Komfort
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung und Cockpit
Kontra:
  • Optik Geschmackssache
  • Gewicht
Pro:
  • Motor mit Dampf und Charakter
  • einfache Bedienung
  • gut ablesbares Display
  • anfängertaugliches Fahrverhalten
  • ausgewogenes Fahrwerk
  • A2 Variante erhältlich
Kontra:
  • Heizgriffe auspreispflichtig
  • sehr langer Kennzeichenhalter
  • bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht270kg
Radstand1.510mm
Länge2.150mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.250mm
Gewicht201kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartReihenmotor Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung115 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment91 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite310km
Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite393km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneDoppelte USD-Gabel 41 mm (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, über Hebelsystem angelenkt (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 15 Zoll
Reifen hinten190/55 17 Zoll
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenKYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue Niken GT ist vor allem ein Prima Reise-Motorrad! Dank der Neigetechnik fährt sie sich extrem sicher und wo man mit einem normalen Motorrad bei Regen in kurvenreichen Gegenden aufgibt und das nächste Café ansteuert, fängt bei der GT der Spaß erst so richtig an! Keine Kurve ist mit der GT zu eng, keine Schräglage zu riskant. Auch nicht so versierte Biker können mir ihr richtig Spaß haben - jedenfalls ging mir das so!
 
Vielen Dank an Yamaha, die uns zur Vorstellung der Niken GT auf Sardinien eingeladen haben. Flug, Unterkunft und Verpflegung wurden von Yamaha bezahlt, es wurde aber kein Einfluss auf unsere Berichterstattung genommen. Anders gesagt: Ich hätte den Bericht genauso geschrieben, wenn wir die GT wie sonst bei uns üblich bei einem Händler gemacht hätten.

>>> Gebrauchte Yamaha Niken GT <<<

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 18.399€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: ab 04/2023
  • Farben: Schwarz

Fazit

Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten. 
 
Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 09/2025
  • Farben: schwarz, kupfer, mattgrün

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Yamaha Niken GT vs. Suzuki GSX-8T: Vergleich der beiden Charaktere

Wer zwischen der Yamaha Niken GT und der Suzuki GSX-8T steht, entscheidet am Ende nicht nur über Technik, sondern vor allem über das Fahrgefühl. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie moderne Allrounder, doch sie setzen sehr unterschiedliche Schwerpunkte: Die Niken GT steht für maximale Stabilität und ein besonderes Fahrwerk-Konzept, während die GSX-8T mit einem eher klassischen, agilen Ansatz und einer klaren Alltagsorientierung punktet. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im direkten Vergleich schlagen – bei Komfort, Handling, Elektronik und dem, was man im Alltag wirklich merkt.

Grundidee im Vergleich: Stabilität vs. Agilität

Yamaha Niken GT: Fahrdynamik mit besonderer Geometrie

Die Yamaha Niken GT nutzt das bekannte Konzept mit zwei Vorderrädern. Dadurch fühlt sich das Motorrad in vielen Situationen „ruhiger“ an als klassische Zweiräder. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder wenn die Straße wellig ist, wirkt die Niken GT oft souveräner. Das ist kein reines Marketing-Thema: Die Konstruktion beeinflusst spürbar, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert und wie sicher es sich anfühlt, wenn man nicht gerade auf einer perfekten Strecke unterwegs ist.

Suzuki GSX-8T: Kompakt, leicht zu bewegen, sportlich im Kern

Die Suzuki GSX-8T verfolgt dagegen einen konventionelleren Stil. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrfluss zu kommen: zügig um die Ecke, unkompliziert im Stadtverkehr und mit einem Motorcharakter, der sich für dynamische Fahrten genauso eignet wie für entspannte Touren. Im Vergleich zur Niken GT wirkt die GSX-8T oft „direkter“ in der Lenkung, was besonders auf kurvigen Landstraßen und bei häufigem Richtungswechsel auffällt.

Fahrgefühl in der Praxis: Wie sich die Unterschiede anfühlen

Kurvenverhalten und Stabilität

Im Kurvenbetrieb zeigt sich der größte Unterschied: Die Niken GT vermittelt durch das vordere Konzept ein sehr stabiles Gefühl. Das Motorrad wirkt, als würde es die Linie leichter halten, selbst wenn die Straße nicht ganz sauber ist oder man nicht mit maximaler Schräglage unterwegs ist. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man häufig gemischte Strecken fährt – zum Beispiel Pendeln mit wechselnden Belägen oder Touren mit Baustellen und unruhigen Abschnitten.

Die GSX-8T spielt dagegen stärker ihre Stärken aus, wenn es um zügiges Umlenken und ein lebendiges Kurvengefühl geht. Sie lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, statt es vor allem stabil „tragen zu lassen“, wird an der GSX-8T mehr Freude haben.

Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten

Im Alltag – also beim Rangieren, an Ampeln oder beim langsamen Einlenken – wirkt die Niken GT häufig besonders entspannt. Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, ohne dass man ständig gegen das Fahrgefühl ankämpfen muss. Die GSX-8T ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich in solchen Situationen eher wie ein klassisches Motorrad an: Man spürt mehr „Fahrzeugcharakter“ und muss die Bewegung etwas aktiver steuern.

Komfort und Ergonomie: Tourentauglichkeit vs. Alltagsfokus

Sitzposition und Windschutz

Die Niken GT ist als GT-Version klar auf längere Strecken ausgelegt. Das merkt man an der Gesamthaltung und daran, wie das Motorrad den Fahrer auf der Reise unterstützt. Gerade bei wechselhaftem Wetter oder längeren Autobahn- und Landstraßenetappen kann ein guter Windschutz den Unterschied machen. Im Vergleich dazu ist die GSX-8T eher ein Motorrad, das Komfort mit einem sportlicheren Grundgefühl verbindet: angenehm für den Alltag, aber mit dem Anspruch, nicht zu „schwer“ oder zu „tourig“ zu wirken.

Fahrwerk und Federung

Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie im Alltag funktionieren. Dennoch ist der Charakter unterschiedlich: Die Niken GT wirkt oft wie ein Motorrad, das Unebenheiten souverän „abfedert“ und dem Fahrer dadurch mehr Ruhe gibt. Die GSX-8T zeigt sich dagegen häufig direkter und lebendiger, was auf gutem Asphalt sehr Spaß macht – kann aber auf schlechten Straßen je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Leistungsentfaltung

Im Vergleich der beiden Motoren geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie die Kraft nutzbar wird. Die Niken GT vermittelt durch ihren Charakter häufig ein gleichmäßiges Vorankommen: Man kann entspannt beschleunigen und das Motorrad läuft dabei ruhig. Das passt gut zu Tourenfahrten, bei denen man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ möchte.

Die GSX-8T wirkt dagegen oft spritziger im Antritt und lädt dazu ein, die Gänge zügig zu nutzen. Für Überholvorgänge und dynamische Landstraßenfahrten kann das ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert.

Getriebe und Fahrbarkeit

Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber die Art der Fahrbarkeit unterscheidet sich. Die Niken GT unterstützt eher das „ruhige Gleiten“, während die GSX-8T stärker das „aktive Fahren“ belohnt. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und trotzdem Touren plant, findet in beiden Modellen eine gute Basis – die Entscheidung hängt dann davon ab, ob man Stabilität und Entspannung priorisiert oder lieber Agilität und Direktheit.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Fahrmodi und Abstimmung

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, um das Fahrverhalten an unterschiedliche Situationen anzupassen. Im Alltag helfen Fahrmodi dabei, Gasannahme, Ansprechverhalten und teilweise auch die Charakteristik der Traktion zu steuern. Die Niken GT profitiert dabei besonders von der Kombination aus Stabilitätsgefühl und elektronischer Feinabstimmung: Das Motorrad bleibt auch dann berechenbar, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.

Die GSX-8T nutzt die Elektronik, um ein sportliches Grundgefühl kontrollierbar zu machen. Das kann sich so anfühlen, als würde das Motorrad „mitwollen“, aber gleichzeitig sicher bleiben. Gerade für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, ist das ein starker Punkt.

Traktions- und Bremsunterstützung

Im Vergleich der Assistenzsysteme geht es vor allem um das Sicherheitsgefühl. Beide Modelle bieten moderne Unterstützung, die das Motorrad in kritischen Situationen stabilisiert. Die Niken GT wirkt dabei oft wie ein System aus mechanischer Ruhe plus Elektronik, während die GSX-8T eher wie ein klassisches Motorrad mit elektronischer Kontrolle wirkt. Das Ergebnis ist ähnlich: mehr Sicherheit im Alltag. Der Weg dorthin ist aber unterschiedlich.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Reise

Stadtverkehr und Parken

Im Stadtverkehr spielt die Niken GT ihre Vorteile aus, wenn es um das entspannte Handling geht. Das Motorrad wirkt in langsamen Situationen häufig besonders kontrollierbar. Die GSX-8T ist ebenfalls gut geeignet, aber sie verlangt etwas mehr „Fahrgefühl“ beim Rangieren und beim schnellen Wechsel zwischen engen Lücken.

Pendeln und längere Strecken

Für Pendler zählt vor allem, wie stressfrei man ankommt. Die Niken GT punktet hier mit Komfort und Stabilität, sodass man auch nach längeren Tagen weniger „angespannt“ wirkt. Die GSX-8T ist für Pendler ebenfalls eine starke Wahl, besonders wenn man nach der Arbeit noch Lust auf eine dynamische Runde hat. Dann fühlt sich die GSX-8T oft wie ein Motorrad an, das nicht nur transportiert, sondern auch Spaß macht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Niken GT – Stärken

  • Sehr stabiles Fahrgefühl durch das vordere Konzept, besonders auf unruhigen Straßen.
  • Hoher Komfort-Fokus für längere Strecken und entspannte Fahrten.
  • Entspanntes Handling im Alltag, vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten.

Yamaha Niken GT – mögliche Schwächen

  • Wer maximale „Klassik-Direktheit“ erwartet, spürt den Unterschied im Fahrcharakter.
  • Das besondere Konzept kann sich für manche Fahrer ungewohnt anfühlen, bis man den Stil verinnerlicht hat.

Suzuki GSX-8T – Stärken

  • Agiles, lebendiges Handling mit direkterem Lenkgefühl.
  • Sportlicher Grundcharakter, der auch im Alltag Freude macht.
  • Elektronik unterstützt ein dynamisches Fahren, ohne das Motorrad „zu zäh“ wirken zu lassen.

Suzuki GSX-8T – mögliche Schwächen

  • Auf sehr unruhigen Strecken kann das klassische Fahrgefühl mehr aktive Aufmerksamkeit erfordern.
  • Wer vor allem maximalen Reise-Komfort sucht, wird bei der Niken GT eher fündig.

Welche Wahl passt besser? Fazit

Die Yamaha Niken GT ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Ruhe, Stabilität und Komfort suchen. Besonders auf gemischten Strecken, bei wechselnden Bedingungen und im Alltag mit vielen langsamen Situationen spielt das Konzept seine Stärken aus. Wer längere Touren plant und dabei ein entspanntes Fahrgefühl bevorzugt, bekommt mit der Niken GT ein Motorrad, das den Stress aus der Fahrt nimmt und Sicherheit spürbar macht.

Die Suzuki GSX-8T passt dagegen besser zu Fahrern, die ein agiles, direktes Motorrad wollen, das sich schnell in den Fahrfluss bringt. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein sportliches Grundgefühl auch im Alltag genießen möchte, wird mit der GSX-8T glücklicher. Kurz gesagt: Niken GT für Stabilität und Komfort auf Reisen, GSX-8T für lebendiges Handling und dynamische Alltagsfahrten.

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