| UVP | 18.399 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Schräglagengefühl
- Komfort
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung und Cockpit
- Optik Geschmackssache
- Gewicht
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 270 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Doppelte USD-Gabel 41 mm (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, über Hebelsystem angelenkt (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 Zoll | |
| Reifen hinten | 190/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Niken GT ist vor allem ein Prima Reise-Motorrad! Dank der Neigetechnik fährt sie sich extrem sicher und wo man mit einem normalen Motorrad bei Regen in kurvenreichen Gegenden aufgibt und das nächste Café ansteuert, fängt bei der GT der Spaß erst so richtig an! Keine Kurve ist mit der GT zu eng, keine Schräglage zu riskant. Auch nicht so versierte Biker können mir ihr richtig Spaß haben - jedenfalls ging mir das so!Vielen Dank an Yamaha, die uns zur Vorstellung der Niken GT auf Sardinien eingeladen haben. Flug, Unterkunft und Verpflegung wurden von Yamaha bezahlt, es wurde aber kein Einfluss auf unsere Berichterstattung genommen. Anders gesagt: Ich hätte den Bericht genauso geschrieben, wenn wir die GT wie sonst bei uns üblich bei einem Händler gemacht hätten.
>>> Gebrauchte Yamaha Niken GT <<<
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Niken GT vs Yamaha Tracer 7 GT: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wer zwei Yamaha-Touring-Modelle nebeneinander betrachtet, merkt schnell: Beide zielen auf lange Strecken, guten Komfort und ein souveränes Fahrgefühl. Gleichzeitig unterscheiden sie sich grundlegend in der Philosophie. Der Yamaha Niken GT setzt auf das Konzept der Neigetechnik mit zwei Vorderrädern und will dadurch besonders viel Stabilität und Traktion liefern. Der Yamaha Tracer 7 GT bleibt dagegen näher an der klassischen Motorradlogik und kombiniert Touring-Anspruch mit agilerem Handling. Genau daraus entsteht ein spannender Vergleich: Wie fühlt sich die Technik im Alltag an, wie verhalten sich die Bikes in Kurven und wie gut passen sie zu unterschiedlichen Fahrstilen?
Grundidee im Vergleich: Neigetechnik vs. klassisches Touring
Yamaha Niken GT: Stabilität durch das 3-Rad-Prinzip
Der Niken GT ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Die vordere Bauform mit zwei Rädern und die Neigetechnik sind darauf ausgelegt, das Motorrad in Schräglage besonders kontrolliert wirken zu lassen. Das Ziel ist ein Fahrgefühl, das sich vor allem in wechselnden Bedingungen auszahlt: bei Nässe, bei schlechterem Grip oder wenn die Straße nicht so glatt ist wie im Prospekt. In der Praxis bedeutet das: Der Niken wirkt oft „ruhiger“ und gibt mehr Vertrauen, gerade wenn das Tempo hochgeht oder die Kurve enger wird.
Yamaha Tracer 7 GT: Touring-Komfort mit klassischer Basis
Der Tracer 7 GT verfolgt einen anderen Ansatz. Er ist als Touring-Motorrad gebaut, aber mit dem Anspruch, im Alltag nicht zu schwerfällig zu wirken. Die klassische Front bringt ein vertrautes Handling, das viele Fahrerinnen und Fahrer schnell einordnen können. Der Fokus liegt dabei auf einem runden Gesamtpaket aus Komfort, Alltagstauglichkeit und einem Fahrstil, der sowohl auf Landstraße als auch auf längeren Etappen Spaß macht.
Handling und Fahrgefühl: Wie unterscheiden sich die Bikes in der Praxis?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Der Niken GT spielt seine Stärke dort aus, wo Stabilität und Traktion besonders wichtig sind. Die Neigetechnik kann das Motorrad in Kurven „berechenbarer“ wirken lassen, weil das System die Dynamik aktiv unterstützt. Dadurch fühlt sich das Fahren oft weniger hektisch an, selbst wenn die Straße unruhig ist. Gleichzeitig kann das Konzept auch eine kleine Eingewöhnung verlangen: Wer von einem klassischen Motorrad kommt, muss das Zusammenspiel aus Lenkimpuls und Neigeverhalten neu „lesen“.
Der Tracer 7 GT wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man intuitiv in die Linie bringt. Gerade auf kurvigen Strecken ist das Handling oft sehr direkt. In Kombination mit Touring-Komfort entsteht so ein Bike, das sich für viele Situationen gut eignet: Pendeln, Wochenendtour oder längere Urlaubsfahrten. Die Schwäche liegt nicht unbedingt im Können, sondern eher in der Grenzen-Logik: Wenn die Bedingungen sehr griffigkeitsarm werden oder man sehr sportlich fährt, ist der Niken GT durch sein Konzept häufig im Vorteil, weil er Stabilität und Traktion stärker „mitliefert“.
Motor und Antrieb: Charakter und Einsatz
Beide Modelle sind auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Der Motorcharakter ist dabei so abgestimmt, dass er sich sowohl für entspanntes Cruisen als auch für zügiges Vorankommen eignet. Im Vergleich zeigt sich: Der Tracer 7 GT wirkt oft wie der „Allrounder“, der sich leicht dosieren lässt und sich gut an verschiedene Geschwindigkeiten anpasst. Der Niken GT kann dagegen durch die Fahrwerks- und Neigetechnik besonders in dynamischen Situationen überzeugen, weil das Motorrad das Tempo und die Schräglage stabiler „trägt“.
Wichtig ist: Die Unterschiede entstehen weniger durch einen komplett anderen Motoransatz, sondern durch das Zusammenspiel aus Antrieb, Fahrwerk und Neigelogik. Wer häufig in wechselnden Bedingungen unterwegs ist oder sich beim sportlichen Fahren mehr Sicherheit wünscht, findet im Niken GT oft die passendere Grundlage. Wer dagegen ein klassisches Touring-Gefühl mit direktem Zugriff bevorzugt, wird mit dem Tracer 7 GT schneller glücklich.
Komfort und Ergonomie: Wer fährt entspannter?
Bei beiden Bikes steht Touring im Mittelpunkt. Das merkt man an der Auslegung für längere Strecken: Sitzkomfort, Windschutz und die generelle Alltagstauglichkeit sind so gedacht, dass man nicht nach kurzer Zeit „durch“ ist. Der Niken GT kann dabei besonders dann punkten, wenn das Fahrgefühl in Kurven und bei Unebenheiten als weniger anstrengend empfunden wird. Die Stabilität kann die Konzentration reduzieren, weil das Motorrad in vielen Situationen souverän wirkt.
Der Tracer 7 GT punktet häufig mit einer sehr stimmigen Ergonomie für den Alltag. Die klassische Bauweise und das Handling sorgen dafür, dass man sich schnell auf die Maschine „einpendelt“. Gerade auf langen Autobahn- oder Landstraßenetappen ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt angenehm kontrollierbar, ohne dass man ständig gegen das Fahrgefühl arbeiten muss.
Ausstattung und Assistenz: Welche Richtung passt besser?
Im Vergleich beider Modelle fällt auf, dass sie nicht nur als „Basis-Motorrad“ gedacht sind, sondern als GT-Variante mit Fokus auf Ausstattung. Dazu gehören typischerweise moderne Fahrmodi, elektronische Helfer und ein Konzept, das das Fahren leichter macht. Der Niken GT profitiert dabei besonders von der Kombination aus Elektronik und Neigetechnik: Assistenzsysteme und Fahrmodi können das Zusammenspiel aus Traktion und Stabilität weiter abrunden.
Der Tracer 7 GT setzt ebenfalls auf elektronische Unterstützung, wirkt aber in der Summe oft wie das „klassische Touring-Paket“. Das bedeutet: Die Assistenzsysteme unterstützen, ohne das Fahrgefühl zu stark zu verändern. Wer ein Motorrad möchte, das sich auch ohne dauerndes Nachdenken gut fahren lässt, findet im Tracer 7 GT häufig die passendere Balance.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken des Yamaha Niken GT
- Sehr stabiles Fahrgefühl durch die Neigetechnik mit zwei Vorderrädern – besonders in anspruchsvollen Bedingungen.
- Hohe Traktionswirkung im Alltag und bei dynamischerem Fahren, was Vertrauen schafft.
- Touring-taugliche Komfortauslegung, bei der sich lange Strecken oft entspannter anfühlen.
Schwächen des Yamaha Niken GT
- Eingewöhnung kann nötig sein, weil das Fahrverhalten anders „interpretiert“ wird als bei klassischen Motorrädern.
- Das Konzept ist nicht für jeden Geschmack: Wer maximale „Tradition“ im Handling sucht, könnte sich beim Niken weniger zuhause fühlen.
Stärken des Yamaha Tracer 7 GT
- Sehr intuitives Handling mit klassischer Motorrad-Logik – schnell verständlich.
- Stimmiges Touring-Gesamtpaket für Alltag, Landstraße und längere Etappen.
- Viel Vielseitigkeit: Das Motorrad wirkt wie ein guter Begleiter für unterschiedliche Fahrstile.
Schwächen des Yamaha Tracer 7 GT
- In sehr anspruchsvollen Grip-Situationen kann der Niken GT durch sein Konzept im Vorteil sein.
- Wer maximale Stabilität in Schräglage sucht, wird beim Tracer 7 GT weniger „Technik-Mehrwert“ spüren als beim Niken.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Einsatzprofil entscheiden. Der Yamaha Niken GT ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig mit wechselnden Bedingungen unterwegs sind oder die beim sportlicheren Fahren ein besonders sicheres, stabiles Gefühl möchten. Auch wer gerne experimentiert und ein Motorrad sucht, das sich deutlich von der Masse abhebt, wird am Niken GT viel Freude haben.
Der Yamaha Tracer 7 GT ist die Wahl für alle, die ein Touring-Motorrad wollen, das sich schnell vertraut anfühlt und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer Wert auf ein klassisches Handling legt, dabei aber nicht auf Komfort und moderne Ausstattung verzichten möchte, findet im Tracer 7 GT ein sehr rundes Gesamtpaket.
Fazit:
Der Yamaha Niken GT ist die bessere Wahl, wenn Stabilität, Traktion und ein besonders sicheres Kurvengefühl im Vordergrund stehen – vor allem bei wechselndem Grip oder wenn dynamisches Fahren öfter vorkommt. Das Konzept macht das Motorrad in vielen Situationen souveräner und kann lange Strecken spürbar entspannter wirken lassen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich schnell intuitiv fahren lässt, klassisch in der Linie liegt und als Touring-Allrounder im Alltag überzeugt, trifft mit dem Yamaha Tracer 7 GT meist die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Niken GT für Technikfans und maximale Sicherheit in der Dynamik, Tracer 7 GT für alle, die Touring-Komfort mit vertrautem Handling kombinieren möchten.